Bei den Mondleuten versucht Ainwa ein neues Leben als Heilerin zu beginnen. Allerdings ist das schwieriger als gedacht, schließlich hat sie zwar die Verbindung zu ihrem Seelengeist, dem großen Wassergeist Ata aufgebaut, kann dessen Kraft aber noch nicht bändigen. Nur Rainelf spendet ihr Trost, doch ist er von seiner Vergangenheit gezeichnet und wagt sich nicht in die Nähe des Dorfs. Als sich plötzlich fremde Wanifen in den Wäldern des Seenlands zu versammeln beginnen, sieht Ainwa einer neuen Bedrohung entgegen...
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Geisterfeuer
Manu2106 aus Hamburg am 09.11.2015
Bewertungsnummer: 896945
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
"Geisterfeuer" ist der Zweite Wanifen-Band, und steht dem Ersten in nichts nach. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, das pausieren war sehr schwer.
Wer mit "Seegeist" schon seinen Lesespass hatte, sollte diesen Teil hier auch lesen, denn dieser sorgt ebenfalls für den reinsten Lesegenuß.
Man muss den "Seegeist" nicht unbedingt gelesen haben, denn es wird hier vieles nochmal auf verschiedene Dinge eingegangen die im vorigen Buch passierten, aber dennoch würde ich empfehlen ihn vorher zu lesen, denn so lernt man Ainwa und ihre Geschichte einfach besser kennen.
Bei den Mondleuten versucht Ainwa ein neues Leben als Heilerin zu beginnen. Allerdings ist das schwieriger als gedacht, schließlich hat sie zwar die Verbindung zu ihrem Seelengeist, dem großen Wassergeist Ata aufgebaut, kann dessen Kraft aber noch nicht bändigen. Nur Rainelf spendet ihr Trost, doch ist er von seiner Vergangenheit gezeichnet und wagt sich nicht in die Nähe des Dorfs. Als sich plötzlich fremde Wanifen in den Wäldern des Seenlands zu versammeln beginnen, sieht Ainwa einer neuen Bedrohung entgegen...
Ohja, und was für einer Bedrohung... ich möchte zum Inhalt nichts weiter verraten, denn sonst verderbe ich den Lesespass... was ich aber sagen kann, das "Geisterfeuer" sehr temporeich ist, es gibt sehr viel Action, aber auch Witz und ja, ein wenig Liebe ist auch dabei... Mir hat diese dosierung sehr gut gefallen.
Wir lernen mit Ainwa einige neue Wanifen kennen, sympathische und weniger sympathische sind dabei. Beschrieben werden alle Charaktere sehr gut, so das wir von jedem ein gutes Bild erhalten.
Ainwa ist eine sehr starke Persönlichkeit, das zeigt sie in dieser Geschichte auch wieder, unterkriegen lässt sie sich nicht, sie kämpft und steht für das ein was ihr am Herzen liegt.
Diese Geschichte wird nicht nur von Ainwa erzählt, sie beginnt mit Erzählungen von Seyring, ich fand ihn die ganze Geschichte über sympathisch und sehr geheimnisvoll... sein Geheimnis lüftet sich zum Ende hin auf.
Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen, ob es die der Charaktere waren, oder die der Schauplätze, die Seelengeister, oder die Kämpfe, es war alles detailliert, aber nicht ausschweifend beschrieben, man brauchte einfach nur das Kopfkino anmachen und laufen lassen.
Auch in diesem Teil hat mir der Schreib- und Erzählstil gefallen, die Geschichte liest sich angenehm locker und flüssig.
Lesen tun wir aus Ainwas Perspektive, und vom geheimnisvollen Seyring, der Perspektivenwechsel macht das das ganze noch spannender, und stört den Lesefluss keinesfalls.
Die 387 Seiten wurden in 25 unterschiedlich lange Kapitel plus Epilog unterteilt.
Auch "Geisterfeuer" kann ich nur empfehlen, mir hat das Buch ein paar schöne und vorallem spannende Lesestunden beschert.
Rezension zu "Die Wanifen - Geistfeuer"
Zsadista am 28.03.2016
Bewertungsnummer: 946553
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Mittlerweile hat sich Ainwa bei den Mondleuten als Heilerin nieder gelassen. Doch hat sich nicht die vollen Fähigkeiten ihrer Vorgänger und so fühlt sich Ainwa nicht wohl dort, wo sie ist. Und dann trifft sie auf einen Wanifen mit einem Seelengeist und stirbt fast. Sie verdankt ihr Leben nur Rainelf, der sie noch rechtzeitig findet. Doch immer mehr Wanifen versammeln sich im Wald. Was hat das mit den Gerüchten um Gamlain zu tun? Und kann Ainwa ihren Seelengeist verstehen lernen?
Die Wanifen Geistfeuer ist der zweite Band um das Geheimnis der Wanifen. Der Autor René Anour schaffte es, mich mit seinem Schreibstil in den Bann zu ziehen.
Ich habe bislang zwar nicht den ersten Teil der Saga gelesen, kam soweit mit dem zweiten Band aber gut zurecht. Klar, manches ist nicht auf Anhieb zu verstehen, aber im Großen und Ganzen hatte ich keine Probleme mit dem zweiten Band in die Geschichte einzusteigen.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig und zieht einem regelrecht in die Geschichte hinein. Am Anfang hatte ich mit den ausergewönlichen Namen einige Probleme, aber je länger ich las umso besser spielten sie sich ein. Auch an Spannung fehlt es dem Buch nicht.
Die Idee des Autors, Fantasy in die Alpen zu verlegen gefiel mir besonders gut. Das Werk ist einfach wunderbar. Die Figuren sind sympathisch, die Umgebung gelungen und die Story hat einige spannende Wendungen. Für Leser, die Fantasy auch mal ohne Orks und Zwerge mögen, genau das richtige!
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