Bei den Mondleuten versucht Ainwa ein neues Leben als Heilerin zu beginnen. Allerdings ist das schwieriger als gedacht, schließlich hat sie zwar die Verbindung zu ihrem Seelengeist, dem großen Wassergeist Ata aufgebaut, kann dessen Kraft aber noch nicht bändigen. Nur Rainelf spendet ihr Trost, doch ist er von seiner Vergangenheit gezeichnet und wagt sich nicht in die Nähe des Dorfs. Als sich plötzlich fremde Wanifen in den Wäldern des Seenlands zu versammeln beginnen, sieht Ainwa einer neuen Bedrohung entgegen...
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Rezension zu "Die Wanifen - Geistfeuer"
Zsadista am 28.03.2016
Bewertungsnummer: 946553
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Mittlerweile hat sich Ainwa bei den Mondleuten als Heilerin nieder gelassen. Doch hat sich nicht die vollen Fähigkeiten ihrer Vorgänger und so fühlt sich Ainwa nicht wohl dort, wo sie ist. Und dann trifft sie auf einen Wanifen mit einem Seelengeist und stirbt fast. Sie verdankt ihr Leben nur Rainelf, der sie noch rechtzeitig findet. Doch immer mehr Wanifen versammeln sich im Wald. Was hat das mit den Gerüchten um Gamlain zu tun? Und kann Ainwa ihren Seelengeist verstehen lernen?
Die Wanifen Geistfeuer ist der zweite Band um das Geheimnis der Wanifen. Der Autor René Anour schaffte es, mich mit seinem Schreibstil in den Bann zu ziehen.
Ich habe bislang zwar nicht den ersten Teil der Saga gelesen, kam soweit mit dem zweiten Band aber gut zurecht. Klar, manches ist nicht auf Anhieb zu verstehen, aber im Großen und Ganzen hatte ich keine Probleme mit dem zweiten Band in die Geschichte einzusteigen.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig und zieht einem regelrecht in die Geschichte hinein. Am Anfang hatte ich mit den ausergewönlichen Namen einige Probleme, aber je länger ich las umso besser spielten sie sich ein. Auch an Spannung fehlt es dem Buch nicht.
Die Idee des Autors, Fantasy in die Alpen zu verlegen gefiel mir besonders gut. Das Werk ist einfach wunderbar. Die Figuren sind sympathisch, die Umgebung gelungen und die Story hat einige spannende Wendungen. Für Leser, die Fantasy auch mal ohne Orks und Zwerge mögen, genau das richtige!
Was ist mit Ata passiert?…
Lerchie am 29.01.2016
Bewertungsnummer: 2705039
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Was ist mit Ata passiert? Ganz am Anfang hören wir von Seyring. Und von dem jungen, den er unter seine Fittiche genommen hat, zwar widerwillig, aber er tat es… Ainwa ist bei den Mondleuten als Heilerin. Doch so richtig wohl fühlt sie sich dort anscheinend nicht. Sie merkt, dass sie das Können ihrer Vorgängerin nicht erreichen kann. … Ainwa will einen Spaziergang machen, doch da trifft sie auf einen Wanifen mit einem Seelengeist, der ihrem Ata sehr gefährlich wird, so gefährlich, dass Ainwa beinahe stirbt… Rainelf, der sie findet, wundert sich sehr, dass sie noch am Leben ist…. Rainelf bringt Ainwa einen kleinen Vogel, der, wie er sagt, Ata ist… Sie treffen im Wald auf drei Wanifen, die ihnen vom Gamlain erzählen, der immer am Dreibach stattfindet. Hier wird der Sieger in den einzelnen Disziplinen gekürt… Geisterringen, Wandeln und Wachsen…. Und Ainwa hat die Idee, dass sie dort Antworten darauf finden könnte, wie sie Ata wieder zu dem machen könnte, was er einmal war…. Doch irgendwann beim Gamlain brach das Chaos aus, denn es gab drei Wanifen, die den Grandelinger haben wollten… Und zwischendurch lesen wir immer wieder von Träumen Seyrings aber auch von Ainwas Träumen… Wer war Seyring? Und wer war der Junge, den Seyring unter seine Fittiche genommen hatte? Hat Ainwa noch nicht genug vom Heilen gelernt, weil sie das Können ihrer Vorgängerin nicht erreichen kann? Wer hat Ainwa und Ata besiegt? War Ata zu schwach, wieso? Und wieso lebt Ainwa noch, wenn Ata besiegt wurde? Wie kann der große Ata ein kleiner Vogel sein? Was wird Ainwa am Dreibach tun? Sie muss kämpfen, denn wenn man dort ist, muss man bleiben. Was will sie dort erfahren, was erreichen? Welche Idee hat Ainwa? Was passiert beim Gamlein und was ist ein Grandelinger? Und was hat es mit den Träumen auf sich? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, aber es ist schon besser, wenn man den ersten Teil auch gelesen hat. Trotzdem geht es auch ohne, aber dann ist einem ein Lesevergnügen entgangen. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Dieses Buch ist von Kämpfen der Wanifen untereinander geprägt. Es ist von Anfang an spannend. Der Schreibstil ist unkompliziert, auch wenn es viele Bezeichnungen gibt, die man – wie in einem Fantasyroman üblich – noch nie gehört hat. Auch klärt sich die Sache mit Seyrings bzw. Ainwas Träumen am Ende auf. Es gibt einen Epilog der so endet, als könnte es noch einen dritten Band geben…. Auf jeden Fall war das Buch spannend genug, um mich so zu fesseln, dass ich es in einem Rutsch ausgelesen habe. Es bekommt eine Lese-/Kaufempfehlung von mir
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