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Band 27157

Wer die Nachtigall stört ... Roman | Klassiker der US-amerikanischen Literatur

34

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1255

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.07.2016

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3,1 cm

Gewicht

364 g

Farbe

Schwarz / Creme

Auflage

16. Auflage

Originaltitel

To Kill a Mockingbird

Übersetzt von

Claire Malignon

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27157-1

Beschreibung

Rezension

Der Roman gilt inzwischen als Klassiker. ("Die Zeit")
Wer die Nachtigall stört... (...) ist schon ewig so etwas wie Amerikas Nationalroman – Lieblingsbuch, Schullektüre und Identifikationsstoff. ("Die Welt")

Produktdetails

Verkaufsrang

1255

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.07.2016

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3,1 cm

Gewicht

364 g

Farbe

Schwarz / Creme

Auflage

16. Auflage

Originaltitel

To Kill a Mockingbird

Übersetzt von

Claire Malignon

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27157-1

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    5/5

    22.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein zeitloser Klassiker, der unter die Haut geht

    „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee ist ein eindrucksvoller Roman über Kindheit, Rassismus und Gerechtigkeit im Süden der USA. Erzählt aus der Sicht der jungen Scout wirkt die Geschichte besonders ehrlich und berührend. Der Roman ist gut lesbar geschrieben, aber inhaltlich sehr tiefgehend und regt stark zum Nachdenken an. Trotz seines Alters ist er absolut zeitlos und heute noch genauso relevant. Ein echtes Meisterwerk, das man gelesen haben sollte.

  • buch.pilot

    5/5

    31.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Plädoyer für Anstand und Moral

    Harper Lees Roman spielt in den 1930er-Jahren und wird von Jean Louise Finch, genannt Scout einem achtjährigen Mädchen erzählt. Diese berichtet von ihrer Kindheit in der fiktiven Kleinstadt Maycomb in Alabama. Die Welt Scouts und ihres älteren Bruders Jem hält ihr alleinerziehender Vater Atticus zusammen, der als Abgeordneter und Anwalt arbeitet und für die Kinder als Mentor fungiert. Der Roman gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil breitet die Erzählerin in aller Ruhe das langsame Kleinstadtleben sowie allerlei Erlebnisse der Kinder aus. Der Alltag der Familie Finch wird erschüttert, als sich Atticus dazu entschließt, einen fälschlich der Vergewaltigung angeklagten Schwarzen vor Gericht zu verteidigen – damals in den Südstaaten keine Kleinigkeit. Die zweite Romanhälfte widmet sich dem Gerichtsprozess sowie den gesellschaftlichen Folgen, welche diese Entscheidung für die Familie auslöst. Scout ist eine besondere Erzählerfigur. Sie ist kindlich naiv, aber intelligent und beobachtet ihre Umgebung neugierig und kritisch. Aus kindlicher Perspektive hinterfragt sie die Welt der Erwachsenen mit ihren Vorurteilen, ihren Traditionen und ihrem Rassismus. Lee macht durch ihre visuelle, aber subtile Sprache Scouts Welt greifbar. Sie verarbeitet wohl auch Autobiografisches aus der eigenen Kindheit und ihrer Jugendfreundschaft mit Truman Capote. Mit der Vaterfigur Atticus Finch hat Lee eine meiner liebsten Romanfiguren geschaffen: Statt zu trinken und zu rauchen, liest er Zeitung. Wo seine Mitmenschen vorschnelle Urteile fällen, bleibt er besonnen. Anfeindungen begegnet er höflich, aber standhaft. Aus heutiger Sicht mögen Romanfiguren wie Scout oder Atticus Finch als moralisch zu einwandfrei und damit unrealistisch gelten. Dennoch finde ich, dass gerade in solch unsicheren und hysterischen Zeiten wie den unseren, solche Vorbilder wieder stärker in den Fokus gestellt werden sollten. Die Finchs waren 1960 Vorreiter eines humanistischen, aufgeklärten Bürgertums und sie sind es 2026 noch immer. Würden wir uns alle diese Werte zum Vorbild nehmen, dann wäre die Welt ein besserer Ort.

  • Marilyn

    5/5

    19.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitloser Klassiker

    Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen, überall wo ich nur konnte. Ein zeitloser Klassiker, der mich bis in die Knochen berührte und zum Nachdenken anregte! Ein wunderschönes Zeichen der Gleichheit aller Menschen.., sollten mehr Menschen mal lesen!

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unglaublich wertvoll und zeitlos

    Ich bin absolut begeistert von "Wer die Nachtigall stört"! Der Roman schildert eindringlich, wie falsche Vorstellungen Menschen prägen, und sie dadurch anderen sehr Schlimmes antun können. Da zeugt es von Größe, sich querzustellen, gegen den Strom zu schwimmen und Mut zu beweisen. Absolute Pflichtlektüre!

  • Bewertung

    5/5

    10.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    zeitloser Klassiker um Vorurteile, Rassismus und Menschlichkeit – im Guten wie im Bösen

    Bei Büchern ist es oft ähnlich wie bei Menschen: Da gibt es wen, den kennt vage schon seit langem, aber es ergab sich nie ein näheres Kennenlernen. Wenn es doch geschieht, erkennt man mitunter, dass man seit Jahren eine wunderbare Begegnung versäumt hat. So ging es mit mit Harper Lee und „Wer die Nachtigall stört“. ‚Amerikanischer moderner Klassiker, nett zu lesen und wohl auch lohnend‘, das wusste ich. Aber näher bin ich dem Buch nie gekommen und selbst die oskarprämierte Verfilmung aus dem Jahr 1962 war an mir vorbeigegangen, obwohl ich das Kino der sechziger Jahre sehr schätze und ebenso Gregory Peck. Und dann war neulich meine Bettlektüre zu Ende und ich war zu faul einen anderen lieben Band im Bücherbord auszusuchen. Zufällig lag Harper Lee gerade herum und ich war nun einfach neugierig. Und dann? Den Anfang fand ich ein wenig harzig. Die Erlebnisse des altklugen Wildfangs, der sechsjährigen Jean Louise Finch, genannt Scout, fand ich nett, aber mehr auch nicht. Ich las, wie sie sich von ihrer Lehrerin ungerecht behandelt fühlt, über ihre Schulweg- und Schulhofabenteuer, die sich immer wieder um Arthur „Boo“ Ridley drehen, den geheimnisvollen Nachbarn, der die Menschen scheut und seit vielen Jahren nie das Haus verließ. Für die Kinder wurde er so zu einer Art Sagen-und Schreckgestalt. Scout und ihr älterer Bruder Jem versuchen in immer neuen Anläufen ihn aus dem Haus zu locken. Alles las sich angenehm und die Figuren waren stets plastisch und lebendig gezeichnet, doch wohin wollte die Geschichte? Erzählerisch bricht das Buch mit sehr vielen Regeln, die ein Autor besser beachten sollte. Vor allem in der Erzählstruktur. Scout stellt dem Leser eine Unmenge Figuren vor, doch der Leser bleibt alleingelassen mit der Frage, warum er dies gezeigt bekommt. Die eher anekdotische Handlung meandert zwischen dem Finchschen Anwesen und dem Postamt hin und her, schweift ab in die Tiefen in die Familengeschichte um dann scheinbar Volten drehend wieder zum geheimnisvollen Boo Ridley zurückzukehren. Scout ist zwar hinreißend, doch auch die beste Protagonistin braucht eine Thema, dem sie folgen kann, um ihre Geschichte zu erzählen. Fast hätte ich das Buch wieder weggelegt. Und doch war da etwas, was mich zum weiterlesen bewog: Der Schauplatz Maycomb. Harper Lee zeichnet sehr genau ein Bild dieser fiktiven Kleinstadt in Alabama zur Zeit der Depression, führt das typische Personal vor Augen, bigotte Damenkränzchen, unverbiegbare Farmer an der Armutsgrenze, die dennoch stolz und aufrecht nie etwas schuldig bleiben wollen und ihre Schulden mit Eiern oder einem Ferkel bezahlen, verschlagene Rednecks, weißes Prekariat am Rande der Gesellschaft und die Parallelgesellschaft der Farbigen. Seit meiner Jugend kenne ich dank Tom Sawyer, die Waltons. Durch sie und viele andere Quellen war ich vertraut mit diesen Versatzstücken, doch Harper Lee hat sie, das merkte ich erst auf den zweiten Blick, zu einem dichten und lebendigen Mikrokosmos verwoben. Vor allem aber, das ist ihre große Stärke, blickt sie immer wieder genau in die Seelen der Figuren, belässt es nie beim Anschein, der vertrauten Oberfläche, dem Klischee. Das erzählende Kind begegnet allen Menschen unvoreingenommen und lotet so die Charaktere aus, immer wieder auch mit Hilfe ihre verwitweten Vaters, Atticus Finch, einem alternden Anwalt in der Gemeinde. Er glaubt an Freiheit und die Gleichheit vor dem Gesetz und lebt dies auch vor. Seinen Kindern ist er Vertrauter und Vorbild und vor allem Freund, der sie auch als Gesprächspartner ernst nimmt. Ansonsten lässt er ihnen sehr viel Freiheiten. Weit mehr, als Calpurnia, die schwarze Haushälterin, die mit Strenge und Liebe die eigentliche Erziehungsarbeit übernimmt. Ein Weilchen lag das Buch mit einem Lesezeichen in der Mitte neben meiner Bettstatt unberührt. Ich fand den Ruf, den es genießt, eher rätselhaft. Doch dann las ich weiter und endlich schälten sich aus den vielen, vielen Themen im Buch drei heraus, die sich in der zweiten Hälfte immer dichter verwoben: Rassismus, Gerechtigkeit und vor allem die Menschlichkeit in ihren guten und schlechten Ausprägungen. Als Atticus einen Schwarzen als Pflichtverteidiger vertritt, der beschuldigt wird, ein weißes Mädchen vergewaltigt zu haben, ein Vorwurf, der in Alabama in dieser Zeit beinahe automatisch zur Verurteilung führt, und er dieses Mandat auch noch sehr ernst nimmt, kommt es zu verdeckten und offenen Anfeindungen gegen diese „Niggerfreunde“. Atticus gelingt der Ritt auf der Rasierklinge, gelassen den gehässigen Klatsch zu überhören und sich dennoch sich dem Unrecht, notfalls auch dem Lynchmob entgegenzustellen, mit nichts weiter bewaffnet als aufrichtiger Überzeugung und Manieren. Er lehrt er seine Kinder, die Menschen zu verstehen, sich in die anderen hineinzuversetzen und niemanden zu verurteilen, nicht einmal die Bekannten und Nachbarn, die den Angeklagten lynchen wollten. Denn manchmal, so lehrt er sie, sind auch vernünftige Menschen verblendet. Dann stünde irgendetwas zwischen ihnen und ihrer Vernunft, ein Vorurteil, eine Angst oder sonst ein Gefühl. So wird über niemandem der Stab gebrochen, denn man muss ja auch in Zukunft friedlich zusammenleben. Dennoch werden im Roman die Schwächen und Unzulänglichkeiten und das Unrecht nie ausgeblendet, verleugnet und auch nicht beschönigt, denn der Angeklagte muss sterben, auch wenn Atticus im zentralen Prozess seine Unschuld offen zu Tage fördern kann. War sein Einsatz umsonst? So sieht es sein Sohn, und doch hat sich manches geändert, wenn auch einstweilen nur in den Köpfen. Aber genau da, in den Köpfen der Menschen, muss wohl alle gesellschaftliche Veränderung beginnen. So birgt das Buch gewaltigen gesellschaftspolitischer Sprengstoff, liebenswürdig verpackt in rosa Seidenpapier mit Schleifchen. Im seinem Kern ist es hochexplosiv und gerade heute so hochaktuell wie vor sechzig Jahren, als es erschien – in Amerika ebenso wie bei uns und vielleicht überall, wo Menschen mit Vorurteilen die Gesellschaft gestalten. Wie konnte ich dieses Buch nur übersehen? Es hielt mich bis drei Uhr wach, und nun, da ich das Werk als ganzes kenne, bin ich begeistert. Ich glaube, es verdient ein Plätzchen bei meinen Lieblingsbüchern.

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Bewertungen (34)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christine Holzner

    Christine Holzner

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Zeichnungen und Kolorationen...

    Die Zeichnungen und Kolorationen spiegeln die Atmosphäre des Klassikers von Harper Lee hervorragend wider. Die unverdorbene Scout erzählt von ihrer Kindheit in den 1930er Jahren im Süden Amerikas. Ein Aufruf für respektvolles Miteinander, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit.
  • Zum Bewerterprofil von Franziska Theurer

    Franziska Theurer

    OSIANDER Tübingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In diesem Klassiker der Weltliteratur, der im Rowohlt-Verlag in neuer Übersetzung erschienen ist, wird die Kindheit eines Mädchens, das in den 1930er Jahren in den Südstaaten Amerikas aufwächst, beschrieben. Ihr Vater ist Anwalt und verteidigt voll Engagement einen schwarzen Landarbeiter, der zu Unrecht beschuldigt wird, ein weißes Mädchen vergewaltigt zu haben. Dadurch zieht der Anwalt den Hass einiger Bewohner des Ortes auf sich und auch seine beiden Kinder geraten in Gefahr. Dieser großartige Roman gegen Vorurteile und Rassismus hat mich tief beeindruckt, denn als Plädoyer für die Gleicheit aller Menschen ist er von unverminderter Aktualität.
  • Zum Bewerterprofil von S. Ehmann

    S. Ehmann

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    3/5

    14.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Moderner Klassiker über Rassismus

    "Wer die Nachtigall stört" wird aus Sicht des kleinen Mädchens Scout erzählt. Die erste Hälfte zieht sich ein wenig, da hier vor allem das Leben der zwei Geschwister Scout und Jem Finch beschrieben wird. Ihr Vater, Atticus Finch, ist Rechtsanwalt und als ihm die Verteidigung eines schwarzen Landarbeiters zugeteilt wird, müssen sehen sich die zwei Kinder vor allem in der Schule Anfeindungen gegen. Ab der Mitte nimmt die Geschichte fahrt auf und die Gerichtsverhandlung kommt in Sicht. Ab dieser Stelle wollte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, da sich die Ereignisse überschlagen haben und es immer interessanter wurde.

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