The astounding new novel from the master of science fiction
President Barack Obama's summer reading choice
What would happen if the world were ending?
When a catastrophic event renders the earth a ticking time bomb, it triggers a feverish race against the inevitable. An ambitious plan is devised to ensure the survival of humanity far beyond our atmosphere. But unforeseen dangers threaten the intrepid pioneers, until only a handful of survivors remain...
Five thousand years later, their progeny - seven distinct races now three billion strong - embark on yet another audacious journey into the unknown, to an alien world utterly transformed by cataclysm and time: Earth.
A writer of dazzling genius and imaginative vision, Neal Stephenson combines science, philosophy, technology, psychology, and literature in a magnificent work of speculative fiction that offers a portrait of a future that is at once extraordinary and eerily recognizable. He explores some of our biggest ideas and perplexing challenges in a breathtaking saga that is daring, engrossing, and altogether brilliant.
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Neubeginn für die Menschheit
Elisabeth aus Wien am 11.01.2021
Bewertungsnummer: 976150
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Was passiert mit der Erde, wenn der Mond verschwindet? Kurz gefasst, das Ende der Menschheit, so wie wir es kennen.
Ein unbekannter Asteroid trifft den Mond und zerschmettert ihn in kleine Teile. Anfangs, ein faszinierendes Phänomen für die Wissenschaftler, wird es jedoch schnell zu einem gravierenden Problem. Der Menschheit bleiben nur mehr zwei Jahre um einen Weg zu finden um zu überleben, da ein toxischer Regen droht, der tausend Jahre andauern wird.
Der einzige Ausweg: Sie müssen ins Weltall fliehen.
Tausend Jahre später beschließen diese sieben neu gegründeten Kolonien den Weltraum zu verlassen, um sich auf einen ihnen unbekannten neuen Planeten niederzulassen: der neuen Erde.
Super spannend geschrieben und trotz der hohen Seitenanzahl nie langweilig. Obwohl ich mich mit wissenschaftlichen Ausdrücken wenig auskenne, war die Story nachvollziehbar und machte Lust aufs Universum.
Ob´s die Menschheit mal raffen wird? Hmmm - Neee....
Knusper Hexe am 02.06.2025
Bewertungsnummer: 2505765
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Neal Stephensons "Seveneves" schafft es einen recht lang in eine Art "Schwebe" zu halten. Mir war ziemlich lange überhaupt nicht klar, was jetzt eigentlich Fakt ist. Also klar, die Geschichte selbst macht dir recht schnell klar, worum es gehen soll - die Menschheit muss runter vom Planeten! Scheiße gelaufen, aber so ist es eben, also seht zu, dass ihr es hinbekommt!
In dieser Phase des Buches hatte ich starke Andy Weir - Vibes. Soll heißen: Es passiert Mist, der das Potential hat die komplette Aktion/Menschheit scheitern zu lassen, und dann muss sich jemand mit Wissenschaft eben genau aus diesem Mist wieder rausziehen.
Genau wie bei Andy Weir klappt das mal besser, mal schlechter. (In der Marsianer und Project Hail Mary fand ich es großartig, in Artemis irgendwie lahm/uninspiriert/langatmig/zu verkopft/unspannend) Allerdings sind es bei A. Weir eher komplette Bücher, die dann gut oder schlecht geraten, hier ist es eher von Kapitel zu Kapitel mal besser oder schlechter. Das macht die Sache schon recht ambivalent.
Was einem aber wirklich hart trifft, ist der "Wendepunkte" der Geschichte. Dieser ganze Aufbau - die Menschheit muss von der Erde runter - passiert ja nicht im ersten Band, an welchen sich noch 2 oder 3 weitere anschließen. Es ist ein Teil dieses Buches hier, in dem man das alles ordentlich verdichtet in die Gehörgehänge geschoben bekommt. Geht ganz schön viel ab, vieles geht schief, klar, und irgendwie muss eben doch ne Handvoll überleben.
Als wir dann endlich genau diesen Punkt erreichen, wird´s irgendwie abwegig. Klar, den Punkt können andere Leser rein nach indivueller Einstellung schon viel früher erreichen - oder viel später, je nach dem wie viel man dem Autor zugesteht die Welt auch ein Stück weit so agieren zu lassen, dass es schlussendlich zur Handlung passt. Aber all dieser Aufbau, auch Dramatik und Spannung, wie es dazu kam, dass aus einer Art Kolonie, die ins Weltall/in den Orbit flüchten konnte, sich auf wirklich dermaßen wenige runterschrumpft - das hatte noch Wucht! Da war neben den doch sehr expositorischen Ergüssen, wie was gerade technisch passiert, wirklich auch Zug in der Story drin, da die Charaktere einen gut mitnahmen. Aber dabei bleibt es ja nicht, das Buch will am Ende was komplett anderes erreichen, eine Zukunftsvision der Menschheit, welche versucht sich den Planeten "zurück zu erobern", wobei es natürlich immernoch keine geeinigte Gemeinschaft gibt, es bleiben feste Feindbildstrukturen erhalten. Und hier verlor mich N. Stephenson dann leider ziemlich. Nicht nur der komplette Umbruch aller handelnden Personen im letzten 1/4 des Buches, sondern eben auch diese Ambivalenz der Schwierigkeit zu überleben - die musste in den Orbit fliehen, um überleben zu können! Wir haben das alles haarklein geschildert bekommen, konnten uns da echt überzeugen lassen davon, wie hart diese Phase auch nur zu überleben war! Und im Endeffekt war es eigentlich auch egal. Der Planet ist gar nicht tot, da hat sich ne ganze Menge einfach so am Leben erhalten, mit "guter Logistischer Planung", was auch immer das heißen soll, wenn man 1000Jahre in nem Bunker hockt und, was noch weniger erklärt wird: Bioevolution im Meer.
Ich weiß nicht, das war dann einfach so... unbefriedigend. Warum dieser ganze Part über die Eskapaden im All, wenn man dann die anderen überlebenden Gruppen einfach so präsentiert bekommt?
Fühlte sich für mich extrem schräg an. Als ob hier 3 Bücher... vielleicht 4? ... auf eins runtergebrochen wurden. An und für sich ist das ja nicht schlimm, Kürzungen können durchaus die Lesbarkeit erhöhen oder die Spannung anstupsen. Nur leider trifft der Autor in keinem Teil dieses Buches diese richtige Geschwindigkeit. Wie gesagt, es ist anfänglich ein A. Weir Roman mit seeeeehr vielen technisch expliziten Try & Error Momenten, wo sich sehr viel Zeit gelassen wird, obwohl man von der "Realität" des Buches her im absolut packenden Todeskampf der Menschheit steckt, während man dann, wenn die Entwicklung einen riesen Zeitsprung macht und man eigentlich mal ne Art Aufklärung haben will, was hier eigentlich gerade passiert, einen Brocken nach dem anderen geliefert bekommt, der dann einfach geschluckt werden muss.
Die Geschichte selbst war geladen mit sehr guten Elementen und hat sich auch, größtenteils, sehr gut weggelesen. Aber als homogenes Schriftlingswerk kann ich es nicht wahrnehmen, was die Grundstimmung dem Buch gegenüber im Endeffekt mehr negative als positive Resümees übrig lässt. 2 Sterne ist vielleicht bisschen zu hart, 3 wären mir aber auch irgendwie zu viel. 2,5 wäre eigentlich die treffende Anzahl...
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