Produktbild: Das Krokodil
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Fjodor M. Dostojewski

1. Das Krokodil

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Fjodor M. Dostojewski

1. Das Krokodil

Das Krokodil Ein ungewöhnliches Ereignis. Groteske

Gesprochen von
2
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Dieter Hildebrandt

Spieldauer

1 Stunde und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.12.2015

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

Der Hörverlag

Übersetzt von

E. K. Rahsin

Sprache

Deutsch

EAN

9783844522525

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Dieter Hildebrandt

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1 Stunde und 53 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

21.12.2015

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

Der Hörverlag

Übersetzt von

E. K. Rahsin

Sprache

Deutsch

EAN

9783844522525

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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unfassbar gut

Wagnerova aus Bad Wildungen am 08.04.2023

Bewertungsnummer: 1917700

Bewertet: Hörbuch-Download

Eine Groteske, gelesen von Dieter Hildebrandt in Höchstform. Mehr Vergnügen geht nicht. Schade, dass man zu einer Mindestanzahl an Zeichen genötigt wird. Es ist bereits alles gesagt.

unfassbar gut

Wagnerova aus Bad Wildungen am 08.04.2023
Bewertungsnummer: 1917700
Bewertet: Hörbuch-Download

Eine Groteske, gelesen von Dieter Hildebrandt in Höchstform. Mehr Vergnügen geht nicht. Schade, dass man zu einer Mindestanzahl an Zeichen genötigt wird. Es ist bereits alles gesagt.

Der russische Schriftsteller…

MaWiOr aus Halle am 10.03.2015

Bewertungsnummer: 2704185

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der russische Schriftsteller Fjodor M. Dostojewski (1821-1881) ist vor allem durch seine großen Romane bekannt, z.B. „Schuld und Sühne“, „Der Spieler“, „Der Idiot“ oder „Die Brüder Karamasow“. Diese Meisterwerke der Weltliteratur überschatten seine kleinen Prosawerke - meist aus seinem Frühschaffen -, denen jedoch eine Schlüsselrolle in seinem Gesamtschaffen zukommt. Das vorliegende Manesse-Taschenbuch in neuer Übersetzung und im ansprechenden schwarzen Lederoutfit versammelt fünf dieser Erzählungen aus den Jahren 1862 bis 1876. In der grotesken Titelerzählung „Das Krokodil“ (1865) wird in Moskau ein lebendes Krokodil ausgestellt, das einen neugierigen Besucher verschluckt, den Beamten Iwan Matwejewitsch, der aber im Innern des Reptils weiterlebt. Langsam fasst der Geschäftstüchtige lukrative Pläne und zum Liebling der Besucher geworden, denkt er gar nicht mehr an seine Befreiung. Der Ruhm ist ihm wichtiger geworden. Mit phantastischen Mitteln übte Dostojewski hier Kritik an einer weltfremden Beamtenschaft und den bürgerlichen Reformen im zaristischen Russland. „Die Sanftmütige“ (1876) ist eine skurrile Ehegeschichte, erzählt vom Ehemann, der in der Wohnung neben der aufgebahrten Leiche seiner Frau rückwirkend über das kurze Zusammenleben mit ihr reflektiert. Er, ein geiziger Pfandleiher, und sie, ehemals eine sechszehnjährige „Sanfte“ und Stolze, bildeten ein ungleiches Paar. Er verlangte Dankbarkeit und wollte ihren Stolz brechen und trieb sie dabei zum Selbstmord. Die meisterhafte Erzählung wirkt wie eine Zwiesprache der beiden Protagonisten. Die Erzählung „Der kleine Held“ (1857), die während Dostojewskis Haft in der Peter-Pauls-Festung entstanden sein soll, ist die einfühlsame Geschichte einer Schwärmerei eines elfjährigen Jungen zu einer schönen jungen Dame und der dabei in das Intrigenspiel auf einem Gutshof gerät. Mit viel Einfühlungsvermögen blickt der Autor hier in die Kinderseele eines Frühpubertierenden. „Die peinliche Geschichte“ (häufig auch „Eine dumme Geschichte“ genannt) aus dem Jahre 1862 ist der längste Prosatext der Manesse-Auswahl. Der Wirkliche Staatsrat Pralinski begeht die Dummheit, in die Hochzeit eines armen Untergebenen hineinzuplatzen und dort ein Chaos anzurichten. Vor Scham setzt er danach acht Tage keinen Fuß vor die Tür. Auch hier enthüllte Dostojewski das zaristische Beamtentum. Komplettiert wird die Auswahl durch den Prosatext „Roman in neun Briefen“, ausführliche Anmerkungen zu den einzelnen Erzählungen und ein Nachwort des Herausgebers Eckhard Henscheid, der die biografischen und künstlerischen Hintergründe beleuchtet.

Der russische Schriftsteller…

MaWiOr aus Halle am 10.03.2015
Bewertungsnummer: 2704185
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der russische Schriftsteller Fjodor M. Dostojewski (1821-1881) ist vor allem durch seine großen Romane bekannt, z.B. „Schuld und Sühne“, „Der Spieler“, „Der Idiot“ oder „Die Brüder Karamasow“. Diese Meisterwerke der Weltliteratur überschatten seine kleinen Prosawerke - meist aus seinem Frühschaffen -, denen jedoch eine Schlüsselrolle in seinem Gesamtschaffen zukommt. Das vorliegende Manesse-Taschenbuch in neuer Übersetzung und im ansprechenden schwarzen Lederoutfit versammelt fünf dieser Erzählungen aus den Jahren 1862 bis 1876. In der grotesken Titelerzählung „Das Krokodil“ (1865) wird in Moskau ein lebendes Krokodil ausgestellt, das einen neugierigen Besucher verschluckt, den Beamten Iwan Matwejewitsch, der aber im Innern des Reptils weiterlebt. Langsam fasst der Geschäftstüchtige lukrative Pläne und zum Liebling der Besucher geworden, denkt er gar nicht mehr an seine Befreiung. Der Ruhm ist ihm wichtiger geworden. Mit phantastischen Mitteln übte Dostojewski hier Kritik an einer weltfremden Beamtenschaft und den bürgerlichen Reformen im zaristischen Russland. „Die Sanftmütige“ (1876) ist eine skurrile Ehegeschichte, erzählt vom Ehemann, der in der Wohnung neben der aufgebahrten Leiche seiner Frau rückwirkend über das kurze Zusammenleben mit ihr reflektiert. Er, ein geiziger Pfandleiher, und sie, ehemals eine sechszehnjährige „Sanfte“ und Stolze, bildeten ein ungleiches Paar. Er verlangte Dankbarkeit und wollte ihren Stolz brechen und trieb sie dabei zum Selbstmord. Die meisterhafte Erzählung wirkt wie eine Zwiesprache der beiden Protagonisten. Die Erzählung „Der kleine Held“ (1857), die während Dostojewskis Haft in der Peter-Pauls-Festung entstanden sein soll, ist die einfühlsame Geschichte einer Schwärmerei eines elfjährigen Jungen zu einer schönen jungen Dame und der dabei in das Intrigenspiel auf einem Gutshof gerät. Mit viel Einfühlungsvermögen blickt der Autor hier in die Kinderseele eines Frühpubertierenden. „Die peinliche Geschichte“ (häufig auch „Eine dumme Geschichte“ genannt) aus dem Jahre 1862 ist der längste Prosatext der Manesse-Auswahl. Der Wirkliche Staatsrat Pralinski begeht die Dummheit, in die Hochzeit eines armen Untergebenen hineinzuplatzen und dort ein Chaos anzurichten. Vor Scham setzt er danach acht Tage keinen Fuß vor die Tür. Auch hier enthüllte Dostojewski das zaristische Beamtentum. Komplettiert wird die Auswahl durch den Prosatext „Roman in neun Briefen“, ausführliche Anmerkungen zu den einzelnen Erzählungen und ein Nachwort des Herausgebers Eckhard Henscheid, der die biografischen und künstlerischen Hintergründe beleuchtet.

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Das Krokodil

von Fjodor M. Dostojewski

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Christian Rönnebäumer

Osiander Zentrale

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5/5

Bewertet: eBook (ePUB)

Man sollte meinen, dass niemand gerne von einem Krokodil verschluckt werden möchte. Was aber, wenn der Betroffene sein Schicksal als eine ökonomische und persönlich höchst rentable Situation empfindet und von dort aus fortan "Licht und Wahrheit" kundtun will? Warum also Grund zur Eile, wenn das Leben in einem Krokodil seine ganz eigenen Vorteile bietet? Die hier gesammelten Erzählungen haben auch heute nichts von ihrer Komik verloren und zeigen eine unbekannte Seite Dostojewskijs, während sie zudem einen unterhaltsamen Zugang zu einem Erzähler eröffnen, der es vermag, dem Menschen und ihrem Zusammenleben tief in die Seele zu schauen.
  • Christian Rönnebäumer
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Man sollte meinen, dass niemand gerne von einem Krokodil verschluckt werden möchte. Was aber, wenn der Betroffene sein Schicksal als eine ökonomische und persönlich höchst rentable Situation empfindet und von dort aus fortan "Licht und Wahrheit" kundtun will? Warum also Grund zur Eile, wenn das Leben in einem Krokodil seine ganz eigenen Vorteile bietet? Die hier gesammelten Erzählungen haben auch heute nichts von ihrer Komik verloren und zeigen eine unbekannte Seite Dostojewskijs, während sie zudem einen unterhaltsamen Zugang zu einem Erzähler eröffnen, der es vermag, dem Menschen und ihrem Zusammenleben tief in die Seele zu schauen.

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