Weil seine fanatischen Eltern eine TV-Tanzshow live im Publikum miterleben müssen, wird Ben jedes Wochenende bei seiner Großmutter abgeladen. Doch die riecht nach Kohl, macht einen mit Scrabble-Spielen wahnsinnig und ist überhaupt alles andere als kurzweilig. Bis Ben eines Tages in einer ihrer Keksdosen Juwelen findet und hinter das ungewöhnliche Hobby der rüstigen Rentnerin kommt. Und weil Klauen im Rollstuhl-Scooter ein Erlebnis ist, geht Ben kurzerhand mit auf Beutezug ...
David Walliams' Gaunerkomödie besticht durch ein Feuerwerk an skurrilen Einfällen und erfrischenden Wendungen - eine ganz feine Gangsterposse für Klein und Groß, aus dem Englischen übersetzt von Salah Naoura!
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Super lustige Geschichte
Bewertung aus Münster am 25.12.2024
Bewertungsnummer: 2371174
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
gut für Kinder geschrieben, auch dass sie es selbst lesen, Spannung enthalten, sehr zu empfehlen, auch geeignet zum Vorlesen am Abend, gute Kapitelaufteilung, leicht und verständlich geschrieben
Wiederholungstäter
Bewertung am 23.02.2024
Bewertungsnummer: 2138055
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Das Buch liesst sich sehr gut! Unser Sohn hat es mit Begeisterung gelesen. Es hat ihm so gut gefallen, dass ich ihm das erste Buch auch noch gekauft habe.
Das Cover ist kindlich gestaltet. Das Cover mit dunkelgekleideter Gangsta-Oma, Ben und schwarzer Katze ist dem des Vorgängers sehr ähnlich und auf den ersten Blick als Fortsetzung der Gangsta Oma zu erkennen.
Bei der Aufklärung des Falls, erlebt Ben ein irre komisches, dramatisches, wahnwitziges Abenteuer, verbringt in London eine unvergessliche Nacht. David Walliams ist mit „Gangsta Oma schlägt wieder zu!“ eine genial-verrückte, völlig überdrehte Fortsetzung gelungen, die dem Original in nichts nach steht. Ein originelles, phantasievolles, absolut unterhaltsames Gagfeuerwerk. Ein Gute-Laune-Buch mit Spaßgarantie für Fans des speziellen trockenen britischen Humors und alle, die einfach gern lachen.
Meinung aus der Buchhandlung
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Das hat für mich erst mal gar nicht gepasst. David Walliams hat mich mit diesem Titel jedoch super überrascht und eine mit typisch britischem Humor versehene Geschichte erschaffen.
Neben einer Oma als Gangster enthält diese Geschichte noch tanzversessene Eltern und Nachbarn, die ihre Nasen gerne tiefer in fremde Geschichten steckt, als die Polizei es eigentlich erlaubt.
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Der elfjährige Ben träumt davon, einmal Klempner zu werden, während seine Eltern ihn lieber als reichen und berühmten Turniertänzer sähen. Freitags haben seine Eltern den Abend immer für sich. Sie sehen sich „Stars auf dem Parkett“ an oder gehen indisch essen. Ben hasst die Freitage, weil er dann immer bei seiner Oma abgestellt wird. Oma ist so ziemlich die langweiligste Person auf diesem Planeten. Bens Eltern ergreifen immer gleich die Flucht, sobald sie ihn abgesetzt haben. Die Oma liebt ihren Enkel abgöttisch, wie das Omas eben so tun, auch wenn das bedeutet, dass sie ihn wie ein Baby behandelt, ihn um acht ins Bett schickt und ihm das Gesicht mit Spucke abwischt. Ihr Fernseher ist seit 1992 kaputt, und sie will immer nur Scrabble spielen. Die ganze Wohnung stinkt penetrant nach Kohl, weil Oma nichts anderes kocht. Oma watschelt wie eine Ente und pupst permanent, was ja bei dieser Ernährung auch nicht verwunderlich ist. Doch eines Tages findet Ben heraus, dass Oma bei weitem nicht so langweilig ist, wie er immer dachte. Wie kommt es, dass ihre Keksdose voller Juwelen ist? Heimlich verfolgt Ben sie, als sie, schwarz wie ein Ninja gekleidet, das Haus verlässt und mit ihrem Elektromobil zum nächsten Juwelier tuckert. Er kann sie gerade noch rechtzeitig aufhalten, bevor sie eine Kohlsuppendose in dessen Fenster werfen kann. Da Ben sie nun sozusagen auf frischer Tat ertappt hat, bleibt Oma nichts anderes übrig, als auszupacken. Sie erzählt Ben von ihrer Karriere als Juwelendiebin „Schwarze Katze“ und wie die als Kind nach dem Krieg ihren ersten Diamantring stahl. Er muss versprechen, es niemandem zu erzählen, schon gar nicht seinen Eltern. Ben ist so gefesselt von ihren Geschichten, dass er sich immer wieder von zuhause fortschleicht, um noch mehr zu hören. Wenn er sich abgehetzt und verschwitzt wieder unbemerkt in sein Zimmer begeben hat, erzählt er seinen Eltern, er habe getanzt und sei deshalb so fertig. Die freuen sich natürlich wie die Schneekönige, und seine Mutter sucht schon eifrig peinliche Kostüme für seinen ersten, großen Auftritt heraus. Einmal, als Ben bei Oma ist und sie die Beute aus ihren Raubzügen bewundern, schaut der neugierige Nachbar Mr. Parker vom Nachbarschaftsschutzbund durchs Fenster. Als er klingelt, versucht Ben ihn abzuwiegeln, doch er lässt sich nicht aufhalten, auch nicht, als Ben behauptet, Oma würde gerade im Wohnzimmer Nackt-Yoga machen. Natürlich ist er peinlich berührt, als er Oma dann tatsächlich in Unterwäsche durchs Wohnzimmer turnen sieht. Die droht, die Polizei zu holen und ihn als Spanner anzuzeigen. Oma gesteht Ben einmal, dass ihr eines im Leben nie gelungen ist: die Kronjuwelen der Queen zu stehlen. Ben hat dazu die zündende Idee. In einem seiner geliebten Klempnermagazine entdeckt er einen Artikel über das alte Abwassersystem unter dem Tower. Durch ein Rohr könnten er und Oma einsteigen. Ben besorgt weitere Informationen und will sie Oma vorlegen, doch die ist leider gestürzt und liegt nun im Krankenhaus. Doch das hindert sie nicht daran, sich selbst zu entlassen und mit Bettlaken aus dem Fenster abzuseilen. Nachdem Ben sich bei einem Tanzwettbewerb total blamiert und seine Eltern schwer enttäuscht hat, taucht Oma im Taucheranzug vor seinem Fenster auf. Die Wachen hat sie bereits mit Schlaftropfen lahmgelegt. Die beiden schaffen es tatsächlich bis zu den Juwelen, doch dort werden sie von der Queen persönlich überrascht … .Alt = Langweilig? Mit viel (britischem) Humor fordert diese Geschichte dazu auf, mehr Zeit mit den älteren Mitmenschen zu verbringen. Aber Vorsicht, sie könnten Euch überraschen!Viel Spaß beim Lesen!!!
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