Produktbild: Der Mann, der Verlorenes wiederfindet

Der Mann, der Verlorenes wiederfindet Novelle

1

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.07.2017

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2 cm

Gewicht

273 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-25645-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.07.2017

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2 cm

Gewicht

273 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-25645-3

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Kolbergerstr. 22
81679 München
DE
info@hanser.de

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Habe ich etwas bewirkt?

Bewertung am 01.08.2017

Bewertungsnummer: 344700

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Antonius liegt auf dem Platz vor dem Kloster und schaut zum Himmel auf. Er ist erschöpft, krank, hat Schmerzen und wird auch nicht mehr lange leben. Viele sind gekommen, um dem Heiligen beim Sterben zuzusehen. In seinen letzten Lebenszügen erinnert sich Antonius an alles, was ihn hierher gebracht hat... Michael Köhlmeier schreibt eine fiktive Biografie über den Heiligen Antonius, zumeist erzählt durch die eigenen Erinnerungen und Visionen des Heiligen. Man muss garantiert nicht gläubig sein, um dieses Werk zu schätzen, denn auch wenn es von Bibelzitaten nur so gespickt ist, spürt man vielmehr die philosophische Betrachtungsweise und auch die kaum bemerkbaren Ansätze leiser Kritik. Und am Ende zählt auch vielmehr die Frage: Was habe ich bewirkt? Und diese Frage stellt sich Antonius und diese Frage stellt sich irgendwann auch jeder von uns. Was habe ich in dieser Welt vollbracht? Sprachlich absolut traumhaft erzählt und weil ich so begeistert war, hier nur ein kleines Beispiel: "Und das war für den Moment so dermaßen lustig, dass allesamt sich mit auf diesen Wagen reißen ließen, der nun ungehindert über die wohlbestellten Gärten des Anstands ratterte und die zarten Blumen des Mitleids, der Treue, der Freundschaft niedermachte. - Aber auf einmal war die Welt starr und still." (S. 124) Das ist wirklich große Erzählkunst, eingebettet zwischen zwei Buchdeckel. Ein leises, nachdenkliches, wunderschönes Werk und eine absolute Empfehlung!

Habe ich etwas bewirkt?

Bewertung am 01.08.2017
Bewertungsnummer: 344700
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Antonius liegt auf dem Platz vor dem Kloster und schaut zum Himmel auf. Er ist erschöpft, krank, hat Schmerzen und wird auch nicht mehr lange leben. Viele sind gekommen, um dem Heiligen beim Sterben zuzusehen. In seinen letzten Lebenszügen erinnert sich Antonius an alles, was ihn hierher gebracht hat... Michael Köhlmeier schreibt eine fiktive Biografie über den Heiligen Antonius, zumeist erzählt durch die eigenen Erinnerungen und Visionen des Heiligen. Man muss garantiert nicht gläubig sein, um dieses Werk zu schätzen, denn auch wenn es von Bibelzitaten nur so gespickt ist, spürt man vielmehr die philosophische Betrachtungsweise und auch die kaum bemerkbaren Ansätze leiser Kritik. Und am Ende zählt auch vielmehr die Frage: Was habe ich bewirkt? Und diese Frage stellt sich Antonius und diese Frage stellt sich irgendwann auch jeder von uns. Was habe ich in dieser Welt vollbracht? Sprachlich absolut traumhaft erzählt und weil ich so begeistert war, hier nur ein kleines Beispiel: "Und das war für den Moment so dermaßen lustig, dass allesamt sich mit auf diesen Wagen reißen ließen, der nun ungehindert über die wohlbestellten Gärten des Anstands ratterte und die zarten Blumen des Mitleids, der Treue, der Freundschaft niedermachte. - Aber auf einmal war die Welt starr und still." (S. 124) Das ist wirklich große Erzählkunst, eingebettet zwischen zwei Buchdeckel. Ein leises, nachdenkliches, wunderschönes Werk und eine absolute Empfehlung!

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Der Mann, der Verlorenes wiederfindet

von Michael Köhlmeier

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Christian Rönnebäumer

Osiander Zentrale

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was macht einen Menschen bereits auf Erden zu einem Heiligen und ist ein Heiliger von allen menschlichen Lastern (immer) vollkommen frei? Michael Köhlmeier geht in seiner Lebensgeschichte des Antonius von Padua, der schon zu Lebzeiten als Heiliger sowohl verehrt als auch beargwöht worden war, diesen Fragen nach. Mit viel Empathie und sprachlichem Feingefühl gelingt es Köhlmeier, den Menschen Antonius mit all seiner Zuversicht und seinen Zweifeln zu Gott und zu sich selbst zu zeigen. Vielleicht ist letztlich nichts schwerer als ein gerechtes Leben zu führen, wenn man selbst und andere es von einem erwarten?
  • Christian Rönnebäumer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was macht einen Menschen bereits auf Erden zu einem Heiligen und ist ein Heiliger von allen menschlichen Lastern (immer) vollkommen frei? Michael Köhlmeier geht in seiner Lebensgeschichte des Antonius von Padua, der schon zu Lebzeiten als Heiliger sowohl verehrt als auch beargwöht worden war, diesen Fragen nach. Mit viel Empathie und sprachlichem Feingefühl gelingt es Köhlmeier, den Menschen Antonius mit all seiner Zuversicht und seinen Zweifeln zu Gott und zu sich selbst zu zeigen. Vielleicht ist letztlich nichts schwerer als ein gerechtes Leben zu führen, wenn man selbst und andere es von einem erwarten?

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