• Produktbild: Die Kieferninseln

Die Kieferninseln Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

33668

Erscheinungsdatum

13.09.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

2480 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518737354

Beschreibung

Rezension

»Die Erlkönigin der deutschen Literatur.«
Richard Kämmerlings , DIE WELT 05.10.2017

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

33668

Erscheinungsdatum

13.09.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

2480 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518737354

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Haiku, Todessehnsucht und Naturmystik

Bewertung am 24.03.2022

Bewertungsnummer: 1682187

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Matushima ist eine kleine Küstenstadt im Nordosten der japanischen Hauptinsel, die von zauberhafter Natur umgeben ist. Der Name Matushima bedeutet „Kieferninseln“, derer rund 260 Stück dem Festland vorgelagert sind. Schon im 17. Jahrhundert raunten die japanischen Schwarzkiefern dem Dichter Matsuo Basho Mystisches entgegen. So mag ihn die dortige magische Atmosphäre weiland zum Verfassen seiner berühmten Haikus inspiriert haben.

Auch Gilbert Silvester, ein deutscher Privatdozent und Bartforscher, beginnt im Laufe einer Reise nach Japan diese kurzen Dreizeiler zu verfassen. Sie verweben sich skizzenhaft und bedeutungsschwanger mit dem auf seiner Pilgerschaft Erlebten.

In Japan findet sich Silvester wieder, als er eines Nachts träumt, seine Frau habe ihn betrogen. Das Geträumte ist für ihn so real, dass er überreagiert und in den fernen Osten flüchtet. Dort angekommen weiß er nicht so recht, was er machen soll und lässt sich treiben.

Schon bald lernt er den Studenten Yosa kennen, der vorhat, sich das Leben zu nehmen. Wie praktisch, dass er ein Selbstmordhandbuch mit sich führt, dass neben Anwendertipps auch Vorschläge für die geeignetsten Freitodorte bereithält.

Es beginnt eine Reise zu einigen dieser speziellen Ausflugsziele; aber keines will so recht den Ansprüchen Yosas genügen. Also beschließt das ungleiche Paar auf den Spuren Bashos zu wandeln. Vielleicht hält ja eine der Kieferninseln eine besonders schöne Klippe bereit, von der es sich formvollendet und ästhetisch ansprechend hinabstürzen lässt? Silvester verspricht sich hingegen auf der traditionellen Route der Wandermönche Abstand von seiner Ehe zu gewinnen.

Je näher das Ziel rückt, desto mehr verschmelzen mehrere Bewusstseinsebenen zu metaphysischen Interludien. Auch färbt die sanfte japanische Melancholie zusehends auf Silvester ab. Ein stiller, poetischer wie auch naturmystischer Roman, der die Todessehnsucht zu einer Stilfrage werden lässt.

Haiku, Todessehnsucht und Naturmystik

Bewertung am 24.03.2022
Bewertungsnummer: 1682187
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Matushima ist eine kleine Küstenstadt im Nordosten der japanischen Hauptinsel, die von zauberhafter Natur umgeben ist. Der Name Matushima bedeutet „Kieferninseln“, derer rund 260 Stück dem Festland vorgelagert sind. Schon im 17. Jahrhundert raunten die japanischen Schwarzkiefern dem Dichter Matsuo Basho Mystisches entgegen. So mag ihn die dortige magische Atmosphäre weiland zum Verfassen seiner berühmten Haikus inspiriert haben.

Auch Gilbert Silvester, ein deutscher Privatdozent und Bartforscher, beginnt im Laufe einer Reise nach Japan diese kurzen Dreizeiler zu verfassen. Sie verweben sich skizzenhaft und bedeutungsschwanger mit dem auf seiner Pilgerschaft Erlebten.

In Japan findet sich Silvester wieder, als er eines Nachts träumt, seine Frau habe ihn betrogen. Das Geträumte ist für ihn so real, dass er überreagiert und in den fernen Osten flüchtet. Dort angekommen weiß er nicht so recht, was er machen soll und lässt sich treiben.

Schon bald lernt er den Studenten Yosa kennen, der vorhat, sich das Leben zu nehmen. Wie praktisch, dass er ein Selbstmordhandbuch mit sich führt, dass neben Anwendertipps auch Vorschläge für die geeignetsten Freitodorte bereithält.

Es beginnt eine Reise zu einigen dieser speziellen Ausflugsziele; aber keines will so recht den Ansprüchen Yosas genügen. Also beschließt das ungleiche Paar auf den Spuren Bashos zu wandeln. Vielleicht hält ja eine der Kieferninseln eine besonders schöne Klippe bereit, von der es sich formvollendet und ästhetisch ansprechend hinabstürzen lässt? Silvester verspricht sich hingegen auf der traditionellen Route der Wandermönche Abstand von seiner Ehe zu gewinnen.

Je näher das Ziel rückt, desto mehr verschmelzen mehrere Bewusstseinsebenen zu metaphysischen Interludien. Auch färbt die sanfte japanische Melancholie zusehends auf Silvester ab. Ein stiller, poetischer wie auch naturmystischer Roman, der die Todessehnsucht zu einer Stilfrage werden lässt.

Zen-Feeling beim Lesen

Bewertung am 06.03.2021

Bewertungsnummer: 501611

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gilbert ist ein etwas kauziger Dozent und übernimmt eine Projektarbeit, die ihn über Bärte und deren individuelle kulturelle Bedeutung forschen lässt. Kurzerhand jedoch steigt er in das nächste Flugzeug Richtung Tokyo, nachdem er einen Traum darüber hatte, dass seine Frau ihm untreu wird. Dieser Traum begleitet ihn und wird zunehmend realer. Kaum in Japan gelandet, fällt ihm ein Buch eines berühmten Wanderdichters Bashō in die Hände, dessen Reiseweg Gilbert nachfühlen will – allerdings nicht zu Fuß, sondern bequem mit dem Hochgeschwindigkeitszug. Er lernt den jungen Japaner Yosa kennen, der seinem Leben ein Ende bereiten will. Für beide sind das Ziel die Kieferninseln. Gilbert mit seinem Buch von Bashō und Yosa mit seiner Ausgabe des „Complete Manual of Suicide“ wirken sofort wie zwei unterschiedliche Seiten einer Münze. Marion Poschmann kleidet ihren Roman in poetische Worte. Die beiden Figuren stellen an sich nichts besonderes dar, sogar ganz im Gegenteil hat Gilbert mir mehr als einmal ein genervtes Augenrollen entlockt. Dennoch musste ich weiterlesen, die Reise des bemitleidenswerten jungen Yosas und dem ewig meckernden Gilbert macht erst Poschmanns Sprache zu einem philosophischen Lesegenuss zwischen Traum und Realität. Wer ein bisschen Zen-Feeling beim Lesen bekommen möchte, dem kann ich diesen Roman auf jeden Fall ans Herz legen. Für mich ist Marion Poschmanns „Die Kieferninseln“ einer der wenigen japanischen Romane eines nicht-japanischen Autors/Autorin, den ich gerne gelesen habe!

Zen-Feeling beim Lesen

Bewertung am 06.03.2021
Bewertungsnummer: 501611
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gilbert ist ein etwas kauziger Dozent und übernimmt eine Projektarbeit, die ihn über Bärte und deren individuelle kulturelle Bedeutung forschen lässt. Kurzerhand jedoch steigt er in das nächste Flugzeug Richtung Tokyo, nachdem er einen Traum darüber hatte, dass seine Frau ihm untreu wird. Dieser Traum begleitet ihn und wird zunehmend realer. Kaum in Japan gelandet, fällt ihm ein Buch eines berühmten Wanderdichters Bashō in die Hände, dessen Reiseweg Gilbert nachfühlen will – allerdings nicht zu Fuß, sondern bequem mit dem Hochgeschwindigkeitszug. Er lernt den jungen Japaner Yosa kennen, der seinem Leben ein Ende bereiten will. Für beide sind das Ziel die Kieferninseln. Gilbert mit seinem Buch von Bashō und Yosa mit seiner Ausgabe des „Complete Manual of Suicide“ wirken sofort wie zwei unterschiedliche Seiten einer Münze. Marion Poschmann kleidet ihren Roman in poetische Worte. Die beiden Figuren stellen an sich nichts besonderes dar, sogar ganz im Gegenteil hat Gilbert mir mehr als einmal ein genervtes Augenrollen entlockt. Dennoch musste ich weiterlesen, die Reise des bemitleidenswerten jungen Yosas und dem ewig meckernden Gilbert macht erst Poschmanns Sprache zu einem philosophischen Lesegenuss zwischen Traum und Realität. Wer ein bisschen Zen-Feeling beim Lesen bekommen möchte, dem kann ich diesen Roman auf jeden Fall ans Herz legen. Für mich ist Marion Poschmanns „Die Kieferninseln“ einer der wenigen japanischen Romane eines nicht-japanischen Autors/Autorin, den ich gerne gelesen habe!

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Die Kieferninseln

von Marion Poschmann

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Eva Seitz-Brückner

RavensBuch Osiander Ravensburg

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5/5

Die Kieferninseln

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zurecht war Marion Poschmann auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Ein humorvolles Buch , das uns ein Stück mit der japanischen Mentalität vertraut macht,aber auch mit dem aberwitzigen Unterfangen eines deutschen Bartforschers. 
  • Eva Seitz-Brückner
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5/5

Die Kieferninseln

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zurecht war Marion Poschmann auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Ein humorvolles Buch , das uns ein Stück mit der japanischen Mentalität vertraut macht,aber auch mit dem aberwitzigen Unterfangen eines deutschen Bartforschers. 

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