Gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit, in der sich kaum jemand noch die Mühe macht ein Gericht selbst zu kochen oder sich mit den richtigen Nahrungsmitteln zu beschäftigen, ist die Makrobiotik ein Geschenk, das verbindet. Makrobiotik ist mehr als eine Ernährungsweise. Es ist eine lebensbejahende Philosophie, die Madhavi Guemoes modern und undogmatisch vermittelt. Durch ihre langjährige Erfahrung führt sie den Leser Schritt für Schritt dazu, seine Ernährung umzustellen, Hindernisse im Alltag zu überwinden und Techniken wie Yoga oder Meditation in den Alltag zu integrieren. Ein lebensfrohes, urbanes, frisches und ansprechendes Buch der erfolgreichen Bloggerin Madhavi, das den verstaubten Ruf der Makrobiotik entstauben soll. Durch zahlreiche, köstliche Rezepte und farbenfrohe Bilder wird dieses Buch zu einem wahren Schatz dieser Ernährungsform.
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Tolle Rezepte, aber ein bisschen viel "Yin und Yang"
Bewertung am 21.10.2017
Bewertungsnummer: 1056520
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Makrobiotik von Madhavi Guemoes. Neugierig war ich, als ich das Buch zum ersten Mal sah. Denn eigentlich möchte man sich zwar möglichst gesund ernähren. Aber bei dem Wort Makrobiotik schleichen sich wohl automatisch einige Bedenken und Vorurteile ein. Insofern habe ich dieses Buch zwar mit Spannung, aber auch mit 2 kritischen Augen gelesen.
Zum Schreibstil kann man wohl nur sagen, dass man sich mit den Bedenken teilweise bestätigt sehen kann, fallen im einleitenden Teil doch häufig Worte oder Begrifflichkeiten wie Yin und Yang, Ungleichgewicht oder Harmonie in einem unverkennbar esoterischen Kontext. Gut leserlich ist das Buch trotzdem, auch wenn ich einige Mal über die Ausführungen von Madhavi Guemoes lächeln musste.. Es ist halt nicht so sehr meins, das Esoterische..
Ansonsten war ich aber tatsächlich überrascht, dass Guemoes doch bei den mitgelieferten Rezepten und Anregungen einige sehr interessante Inhalte bietet. Es gibt viele Anleihen aus der japanischen Küche, aber auch wieder viele Rezepte mit diversen Getreidevariationen was ja bei Maktrobiotik nicht überrascht. Den Unterschied macht hier oftmals der Einsatz unterschiedlichster Gewürze, die natürlich immer andere Geschmacksrichtungen zur Grundlage haben und vor allem die Getreide-Gerichte unterschiedlich prägen. Die Zutatenliste ist dabei auch überraschend vielfältig, wobei ich nicht alle Zutaten kannte (z.B. Adzukibohnen und Kuzu). Andererseits wird von Madhavi Guemoes schon eingangs im Buch darauf hingewiesen, dass man die Rezepte eher als Grundidee sehen sollte und alles nach eigenem Geschmack und Gutdenken abwandeln soll. Ob nun Porridge, Schwarzwurzel-Creme-Suppe, vegane Waffeln, Bratlinge oder Hirse-Allerlei, Smoothies und Aufstriche man hat doch eine sehr gute, vielfältige und ausgewogene Auswahl. Eine Grundvoraussetzung ist meines Erachtens jedoch, dass man einen gut sortierten Asia-Laden (möglichst sogar mit Bio-Produkten) in der Nähe hat. Es kommen in diversen Rezepten asiatische, teils recht spezielle Zutaten zum Einsatz. So z.B. Shoyu, Ume Su oder Tahinsauce und Amazake. Ich persönlich war nicht gleich mit allen Zutaten vertraut.. Vieles, wie z.B. Mirin, gibt es mittlerweile aber sogar schon in größeren Supermärkten zu kaufen.
Ansonsten ist das Buch tatsächlich eine schöne Idee und gute Anregung für eine alternative und womöglich überwiegend gesunde Küche. Viele Rezepte gefielen mir gut und ich werde sie sicherlich einmal nachkochen. Wer sich also von dem esoterischen Yin Yang Ansatz nicht abschrecken lässt und das Buch mehr als Rezepte-Sammlung sieht, dem sei es wärmsten empfohlen. 4 Sterne.
Wer makrobiotisch essen möchte, kann hier gut zugreifen.
Wedma am 02.11.2017
Bewertungsnummer: 1059510
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Das Buch ist recht überschaubar mit 240 Seiten der TB-Ausgabe. Es gibt einen theoretischen Teil und den Praktischen mit vielen Rezepten vom Frühstück über Mittag/Abendessen bis zu selbst gemachten Pralinen, Snacks, Immun-Kicks, etc.
Im theoretischen Teil erklärt Madhavi Guemoes kurz, wie sie mit Makrobiotik angefangen hat, was sie im Laufe der Jahre dazu gelernt hat, in dem Buch soll die Essenz daraus sein, und was Makrobiotik nach ihren Begriffen sein soll. Diese Ausführungen ließen mich an TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) denken und damit verbundene Empfehlungen bezüglich des gesunden Essens. Die Autorin teilt Lebensmittel nach Yin und Yan, darunter extrem Yin wie Zucker, Honig, Käse, Quark, Joghurt; ausgewogen Yin wie Reismalz, Amazake, Nüsse; extrem Yan wie Fleisch, Eier, Salz und die Produkte, die in der Mitte anzusiedeln sind wie Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchte, Algen, Samen, etc. Danach wird ein Teller zusammengestellt, das aus 50-60% aus gek. Vollkorngetreide bestehen soll, 25-30% Gemüse, 3-5% Algen und ca. 10% Eiweiß, damit ist eher etwas Veganes wie Tofu gemeint. Es wurde aber auch gesagt, dass manche Makrobiotiker auch mal Fisch essen.
Interessant fand ich das Kapitel über die Lebensmittel, die man meiden sollte. Zwiebel und Knoblauch, Nachtschattengewächse wegen Solonin, Milchprodukte, scharfe Gewürze, Zucker, alle Fertigprodukte, uvm.
Die im zweiten Teil vorgestellten Rezepte sind ganz gut beschrieben, alles, was man an Begriffen der asiatischen Küche als normalessender Mensch nicht kennt, wird erklärt und wo man dies auch bekommt. Ein gut sortierter Asia-Laden in Bioqualität in der Nähe wäre da sehr hilfreich. Zu jedem Rezept gibt es ein hübsches Foto des fertigen Gerichts.
Mikrobiotisches Essen wäre schon eine große Umstellung für einen normal- Essenden, deshalb rät die Autorin auch, nach und nach die Produkte zu ersetzen, z.B. die Milch durch Pflanzenmilch usw. Die Rezepte sind im Grunde einfach nachzukochen, aber man muss erstmal gut im Bio-Asia-Laden eingekauft haben und ob es einem schmecken wird, da man so etwas nicht gewohnt ist? Eine Art Brei zum Frühstück zu kochen, da gehört schon eine Portion Motivation zu.
Der Erzählton ist locker, wie unter guten Freundinnen. Die Sprache hat mich allerdings etwas irritiert: Sie ist mehr als mir lieb war von Anglizismen und anderen Fremdwörtern durchwirkt.
Fazit: Wer sich für alternative Nahrungsart interessiert/ mal was anderes ausprobieren möchte oder gar muss, kann hier gut zugreifen. Man bekommt Rezepte, die relativ einfach sind und, wie die Autorin sagt, gut schmecken. Etwas von der Theorie ist auch dabei, wobei mir hier einfach gute Begründungen fehlten: Warum soll es so sein? Dadurch wirkt das Ganze eher dogmatisch, wobei es gerade das ist, was die Autorin unbedingt meiden wollte. Wer mit dem Korngetreide so seine Probleme hat, der muss dann schon variieren und diese in den Rezepten durch etwas Glutenfreies ersetzen. Aber insg. als Anfang einer gesünderen Ernährung finde ich das Buch ganz gut.
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