Produktbild: Eine Frau wird älter

Eine Frau wird älter Ein Aufbruch

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.10.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1125 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641223847

Beschreibung

Rezension

»Ein gelassen-selbstbewusster Erfahrungsbericht. ... Auch eine freundliche Provokation dazu, selbst aktiv zu werden und das ganz persönliche Bild des eigenen Alters zu entwickeln.«

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

15.10.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1125 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641223847

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  • Bewertung

    aus Hohenwarth

    5/5

    20.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Thema verfehlt

    Ich fand dieses Buch nicht hilfreich und sogar absolut am Thema vorbei, eher zu empfehlen für weibliche Jugendliche in der Pupertät.

  • Bewertung

    aus Viersen

    5/5

    30.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klimawandel auf dem Planet Frau

    Klimakterium klingt schon nach „Da ist nicht mehr viel zu machen.“ Der Klimawandel der Frau, der sie in einen unwirtlichen Planeten verwandelt, aus dem Leben nicht mehr entsteht, ist der Anfang vom Ende, ein Sterben auf Raten. Die Funktionsfähigkeit des Körpers setzt sukzessive aus. Frau wird ein unsichtbares Neutrum, das sich enkelbetüddelnd und/oder einsam vegetierend dem Ende entgegenstrickt. Schweigen wir am besten gleich von etwas anderem … Ja, Pustekuchen! Pfeifen wir auf den Mutterkuchen! Im Entferntesten nicht so platt ist die Quintessenz von Ulrike Draesner, die sich in ihrem Memoire „Eine Frau wird älter“ nicht nur mit den Wechseljahren in ihren verschiedenen Auswirkungen befasst, sondern sich in 34 launigen Kapiteln dem Thema Alter, mit dem Schwerpunkt „Mittelalter“, widmet. Sie erzählt in entwaffnender Offenheit von ihrem Alterungsprozess, den sie nicht als Abstieg begreift, sondern als Weg. Und jeder Weg führt bekanntermaßen irgendwann mal an ein Ende. Alter ist keine Krankheit, der Alterungsprozesses und die körperliche Verfasstheit keine Maßeinheit eigenen Versagens, wie einen die Prediger der Selbstoptimierung glauben machen wollen. Draesner räumt mit Klischees auf, stellt mit Tante Ille das Role Model schlechthin für „Happy Aging“ vor und gibt eine Reihe schöner Denkanstöße, wie man dem Älterwerden, insbesondere den Wechseljahren auf Augenhöhe begegnen kann, ohne sich einem drohenden Verfall ausgeliefert zu fühlen. Es ist auch ein spannender Prozess, den wir alle - Frauen wie Männer – durchlaufen, so Draesner. Das Herausmendeln von Gesichtern längst Vorangegangener aus dem eben noch jungen, eigenen Gesicht ist eine faszinierende Entwicklung, die die Autorin liebevoll beschreibt und die jeder schon an sich selbst entdeckt haben dürfte. Plötzlich schaut man in den Spiegel und realisiert, dass man doch nicht nach der Geburt vom Postboten bei den Eltern abgegeben worden ist, sondern die Augenpartie des Vaters und das Kinn der Mutter hat. Und die Nase? Hat man die nicht letztens in Fotoalben noch im Gesicht des Großvaters stecken sehen? Bliebe man immer 39 entginge einem der Beleg, dass wir alle auf den Schultern unserer Ahnen stehen, die sich auf die eine oder andere Weise durch ererbte Eigenschaften oder Äußeres bemerkbar machen, sich gewissermaßen in, mit und durch uns fortschreiben. Das hat nicht nur etwas Tröstliches, das macht Älterwerden zu einer Entdeckungsreise, die – zugegeben – unterwegs anstrengender wird, sich aufaddierende Ausfälle, persönliche Verluste beschert und manche Prüfungen auferlegt. Draesner idealisiert Alter und seine Beschwernisse nicht, plädiert aber für „a little less drama, baby“. Und sie zeigt zudem auf, dass Frau Frau bleibt – vor und nach der Periode. Dabei packt sie den Begriff Menopause dahin, wo er hingehört, nämlich in den Schredder. Wer will schon auf „Pause“ gesetzt werden, wenn man sich nach über vier Jahrzehnten endlich ungebremst durch die tamponfreie Zone bewegen kann? Draesners Memoire ist ein kluges, pointiertes, kurzweiliges Resümee gelebten Lebens einer Frau schon höher an Jahren und Erfahrung. Sie hat es geschrieben an einem Ort, der verheißungsvoll ist: ein Zimmer mit Aussicht. Denn Älterwerden ist, wie uns der Untertitel von „Eine Frau wird älter“ wissen lässt, ein Aufbruch. Und irgendwie tönt aus den fein geschriebenen Zeilen Frank Sinatra fröhlich und entschlossen: „That’s life“. Also dann, auf geht’s! Ich muss allerdings erst einmal den Ohrwurm quitt werden.

  • Bewertung

    4/5

    26.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie gehe ich mit dem Älterwerden um?

    Klappentext: Frauen wollen immer 39 bleiben, sagte ihre Mutter und färbt sich die Haare bis weit über 80. Sie selbst hat inzwischen auf Partys manchmal den Eindruck wie ein sprechendes Möbelstück behandelt zu werden. Wie sehen sich Frauen eigentlich in der Mitte ihres Lebens? Mit oder ohne Mann, mit oder ohne Kind, jedenfalls, mit sich veränderndem Körper,Denken,Fühlen. Meine Meinung: Die Autorin hat sich auf intensive, humorvolle und dennoch ernsthafte Art mit dem Erwachsenwerden und dem Altern auseinandergesetzt. Wann bin ich erwachsen und wie gehe ich mit dem zunehmenden Alter um?, waren nur einige Aspekte,die thematisiert wurden. Die Pubertät, die Menstruation, der sich verändernde Körper,die Wechseljahre und die Sicht auf das andere Geschlecht wurden eingehend thematisiert. In Vorbereitung auf dieses Buch hat sie sich mit Frauen in verschiedenen Altersklassen unterhalten und deren Meinung niedergeschrieben. Es gab unterschiedliche Darstellungen, die teilweise einen hohen Wiedererkennungswert hatten. Teilweise waren mir die Geschichten jedoch etwas zu indiskret. Fazit : Ein nachdenklich machendes Buch .

  • Bewertung

    aus Lugau

    3/5

    30.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nachdenkliches über das Älterwerden...

    „Schlagartig wird mir klar, wie sehr die Art und Weise, wie ich meinen Weg durch das sechste Jahrzehnt erlebe, aus meinem Leben erwächst…. Weil ich suche, wer ich werde, indem ich betrachte, wer ich zusammen mit anderen bin. Um zu werden, was ich nicht sein muss, sondern sein darf.“ (s.S. 90) Die Autorin Ulrike Draesner macht sich auf die Suche nach dem, was eine Frau in der Mitte ihres Lebens ausmacht. Die Wechseljahre erlebt jede Frau, aber zumeist wird nicht darüber gesprochen, höchstens über Hitzewellen. Doch eigentlich ist da noch viel mehr… Veränderung, die Verlust aber auch Gewinn sein können. Die Autorin hat sich mit Freundinnen unterhalten, über ihr eigenes Leben und ihre Familie nachgedacht. So erzählt das Buch ganz verschiedene Geschichten, beleuchtet viele Aspekte… beginnend in der eigenen Kindheit als man den nächsten Geburtstag nicht erwarten konnte über die mittleren Jahre bis hin zum Alter... Vieles, was im Buch beschrieben wird, kenne ich aus meinem Erleben, manches war mir auch sehr fremd. Interessant der Gedanke, dass ein Leben nicht wie ein Berg ist, zuerst geht es stetig aufwärts und dann nur noch bergab, sondern dass man es als Ebene betrachtet, wo Wege teils verschlungen verlaufen, man aber immer wieder auch anknüpfen kann. Ich hatte mich auf das Buch gefreut, bin ich doch gerade mittendrin im Wechsel. Leider habe ich mich beim Lesen etwas schwer getan… Vieles wirkt aneinandergereiht und der „rote Faden“ ist nicht leicht zu entdecken. Vielleicht hätte ich mir viel mehr Zeit für das Buch nehmen müssen, es Stück für Stück lesen… Ich weiß es nicht. Sicher werde ich das Buch immer mal wieder zur Hand nehmen und darin blättern… Fazit: Wechseljahre und Älterwerden ist ein interessantes Thema und ein Buch darüber ist wichtig. Leider fiel mir das Lesen etwas schwer und so kann ich leider auch nur 3 Sterne vergeben.

  • Aischa

    3/5

    27.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ulrike Draesner hat ein…

    Ulrike Draesner hat ein erfrischend ehrliches Buch über das Älterwerden und alt sein als Frau geschrieben. Gespickt mit persönlichen Anekdoten aus ihrer Familie und dem Bekanntenkreis lässt sie uns an ihrer Selbstwahrnehmung als junges Mädchen teilhaben, sie erzählt Intimes wie ihre erste Periode und erlittene Fehlgeburten. Draesner schreibt witzig und unterhaltsam, sie gibt Anregungen für neue Betrachtungsweisen des (weiblichen) Alterns. Etwa, das Fortschreiten des Lebens nicht als Besteigen eines Berges zu verstehen, bei dem der Weg nach Erklimmen des Gipfels in der Lebensmitte nur noch stets bergab führt. Sondern sie regt an, das Leben als eine Wanderung in der Ebene zu begreifen, mit Wegen voller Kurven und Wendungen, die man vorwärts, seitwärts und auch rückwärts begehen kann, vielleicht auch Mal in einer Sackgasse landet, um dann einen neuen Weg zu suchen. Andere Gedanken der Autorin hingegen finde ich falsch, etwa die Idee, in der Demenz würde sich der eigentliche Kern der Betroffenen zeigen, würden Wesenszüge zu Tage treten, die zuvor unterdrückt wurden. Draeger schreibt über viele Aspekte des Alterns, ein essentielles Thema habe ich jedoch vermisst: die veränderte weibliche Sexualität. Schade, dass dieser Lebensbereich auch hier einmal mehr Tabu bleibt. Fazit: Gut zu lesen, manches Klischee wird hinterfragt, aber Wichtiges gar nicht behandelt.

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