Produktbild: Das Verschwinden des Josef Mengele

Das Verschwinden des Josef Mengele Roman

11

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

12143

Erscheinungsdatum

11.08.2018

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

223 (Printausgabe)

Dateigröße

1991 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

La disparition de Josef Mengele

Übersetzt von

Nicola Denis

Sprache

Deutsch

EAN

9783841215956

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
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  • Landmark-Navigation vorhanden
  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • Funktion von Links klar erkennbar
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

12143

Erscheinungsdatum

11.08.2018

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

223 (Printausgabe)

Dateigröße

1991 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

La disparition de Josef Mengele

Übersetzt von

Nicola Denis

Sprache

Deutsch

EAN

9783841215956

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Ein bewegendes Zeugniss

Bewertung aus Berlin am 08.11.2021

Bewertungsnummer: 1602702

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich habe das Buch fast in einem Zug durchgelesen. Schade, dass man diesen Verbrecher nicht in Nürnberg vor Gericht gestellt hat. Ein sehr bewegendes Buch und ein Zeugnis der deutschen Geschichte.

Ein bewegendes Zeugniss

Bewertung aus Berlin am 08.11.2021
Bewertungsnummer: 1602702
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich habe das Buch fast in einem Zug durchgelesen. Schade, dass man diesen Verbrecher nicht in Nürnberg vor Gericht gestellt hat. Ein sehr bewegendes Buch und ein Zeugnis der deutschen Geschichte.

Medizin ohne Menschlichkeit

Bewertung am 02.02.2021

Bewertungsnummer: 1126632

Bewertet: eBook (ePUB 3)

In seinem Tatsachenroman folgt Oliver Guez den Spuren von Josef Mengele, eines deutschen Mediziners und Anthropologen. 1949 flüchtet der bestialische Lagerarzt von Auschwitz, nach Argentinien. In Buenos Aires trifft er auf ein dichtes Netzwerk aus Unterstützern, unter ihnen Diktator Perón, und baut sich Stück für Stück eine neue Existenz auf. Mengele begegnet auch Adolf Eichmann, der ihn zu seiner großen Enttäuschung nicht einmal kennt. Der Mossad sowie Nazi-Jäger Simon Wiesenthal und Generalstaatsanwalt Fritz Bauer nehmen schließlich die Verfolgung auf. Mengele rettet sich von einem Versteck ins nächste, lebt isoliert und wird finanziell von seiner Familie in Günzburg unterstützt. Erst 1979, nach dreißig Jahren Flucht, findet man die Leiche von Josef Mengele an einem brasilianischen Strand. Das Cover wirkt nichtssagend, aber es greift das Spiel mit wechselnden Identitäten auf. Wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man eine Portraitaufnähme von Dr. Josef Mengele. Sie scheint in Flammen aufzugehen. Nichts von der alten Identität soll übrig bleiben, seine Spur soll sich im Nichts verlieren. Übrig bleibt ein weißes Stück Papier. Der Todesengel von Auschwitz wird zu einem scheinbar unbeschriebenen Blatt, das in einem weit entfernten Land weiterhin existieren konnte, ohne für seine Verbrechen jemals zur Rechenschaft gezogen worden zu sein. Auch der Titel ist bewusst zurückhaltend gewählt worden. Durch seine signalrote Farbe fällt er ins Auge und weist auf das vergossene Blut von unschuldigen Opfern hin. Oliver Guez schreibt in einer einfachen, klaren, schlichten Sprache. Er fühlt sich in die Psyche eines Kriegsverbrechers ein, wahrt aber eine kritische Distanz. Nichts an diesem Buch ist reißerisch aufgemacht. Trotzdem wird es jeden Leser erschüttern, der sich mit diesem Werk auseinandersetzt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs führte Dr. Josef Mengele ein banales, unauffälliges Leben, finanziell unterstützt von seiner vermögenden Familie in Deutschland, geschützt durch ein gut funktionierendes Netzwerk in Südamerika, verborgen von geldgierigen Sympathisanten und weitgehend unbehelligt von seinen Jägern, die seine Fährte aufgenommen, ihn aber im Gegensatz zu anderen Kriegsverbrechern nicht gestellt und vor Gericht gebracht hatten. Sein Denken kreiste ausschließlich um ihn selbst; für andere Menschen fehlte ihm jegliches Einfühlungsvermögen und Verständnis. Was bleibt von Josef Mengele? Die Erinnerung an einen egozentrischen, feigen, jähzornigen, unbelehrbaren Menschen, der sich Selbstmitleid suhlte und nicht imstande war, seine Fehler zu erkennen, sich seiner Verantwortung zu stellen, für seine Verbrechen zu büßen und seine Opfer um Vergebung zu bitten. Mich hat diese längst überfällige historische Spurensuche tief beeindruckt. Aus diesem Grunde vergebe ich fünf Sterne und spreche eine klare Lese-Empfehlung aus.

Medizin ohne Menschlichkeit

Bewertung am 02.02.2021
Bewertungsnummer: 1126632
Bewertet: eBook (ePUB 3)

In seinem Tatsachenroman folgt Oliver Guez den Spuren von Josef Mengele, eines deutschen Mediziners und Anthropologen. 1949 flüchtet der bestialische Lagerarzt von Auschwitz, nach Argentinien. In Buenos Aires trifft er auf ein dichtes Netzwerk aus Unterstützern, unter ihnen Diktator Perón, und baut sich Stück für Stück eine neue Existenz auf. Mengele begegnet auch Adolf Eichmann, der ihn zu seiner großen Enttäuschung nicht einmal kennt. Der Mossad sowie Nazi-Jäger Simon Wiesenthal und Generalstaatsanwalt Fritz Bauer nehmen schließlich die Verfolgung auf. Mengele rettet sich von einem Versteck ins nächste, lebt isoliert und wird finanziell von seiner Familie in Günzburg unterstützt. Erst 1979, nach dreißig Jahren Flucht, findet man die Leiche von Josef Mengele an einem brasilianischen Strand. Das Cover wirkt nichtssagend, aber es greift das Spiel mit wechselnden Identitäten auf. Wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man eine Portraitaufnähme von Dr. Josef Mengele. Sie scheint in Flammen aufzugehen. Nichts von der alten Identität soll übrig bleiben, seine Spur soll sich im Nichts verlieren. Übrig bleibt ein weißes Stück Papier. Der Todesengel von Auschwitz wird zu einem scheinbar unbeschriebenen Blatt, das in einem weit entfernten Land weiterhin existieren konnte, ohne für seine Verbrechen jemals zur Rechenschaft gezogen worden zu sein. Auch der Titel ist bewusst zurückhaltend gewählt worden. Durch seine signalrote Farbe fällt er ins Auge und weist auf das vergossene Blut von unschuldigen Opfern hin. Oliver Guez schreibt in einer einfachen, klaren, schlichten Sprache. Er fühlt sich in die Psyche eines Kriegsverbrechers ein, wahrt aber eine kritische Distanz. Nichts an diesem Buch ist reißerisch aufgemacht. Trotzdem wird es jeden Leser erschüttern, der sich mit diesem Werk auseinandersetzt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs führte Dr. Josef Mengele ein banales, unauffälliges Leben, finanziell unterstützt von seiner vermögenden Familie in Deutschland, geschützt durch ein gut funktionierendes Netzwerk in Südamerika, verborgen von geldgierigen Sympathisanten und weitgehend unbehelligt von seinen Jägern, die seine Fährte aufgenommen, ihn aber im Gegensatz zu anderen Kriegsverbrechern nicht gestellt und vor Gericht gebracht hatten. Sein Denken kreiste ausschließlich um ihn selbst; für andere Menschen fehlte ihm jegliches Einfühlungsvermögen und Verständnis. Was bleibt von Josef Mengele? Die Erinnerung an einen egozentrischen, feigen, jähzornigen, unbelehrbaren Menschen, der sich Selbstmitleid suhlte und nicht imstande war, seine Fehler zu erkennen, sich seiner Verantwortung zu stellen, für seine Verbrechen zu büßen und seine Opfer um Vergebung zu bitten. Mich hat diese längst überfällige historische Spurensuche tief beeindruckt. Aus diesem Grunde vergebe ich fünf Sterne und spreche eine klare Lese-Empfehlung aus.

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Das Verschwinden des Josef Mengele

von Olivier Guez

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Marion Olßon

OSIANDER Reutlingen

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5/5

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Josef Megele, der Begriff für das Grauen im Dritten Reich! 1949 verschwindet der Arzt ohne Schwierigkeiten aus Deutschland in Richtung Südamerika. Dort lebt und praktiziert er unbehelligt viele Jahre - ohne Sühne, ohne Schuld. Oliver Guez gelingt es in seinem Roman, ein Stück dunkle Geschichte aufzuzeigen und Licht in das Verschwinden des "berühmten" KZ-Arztes zu bringen. Informativ, sachlich, spannend und tiefgründig. Ein Buch, das erstaunt und zum Nachdenken anregt und doch unterhaltsam ist.
  • Marion Olßon
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Bewertet: eBook (ePUB 3)

Josef Megele, der Begriff für das Grauen im Dritten Reich! 1949 verschwindet der Arzt ohne Schwierigkeiten aus Deutschland in Richtung Südamerika. Dort lebt und praktiziert er unbehelligt viele Jahre - ohne Sühne, ohne Schuld. Oliver Guez gelingt es in seinem Roman, ein Stück dunkle Geschichte aufzuzeigen und Licht in das Verschwinden des "berühmten" KZ-Arztes zu bringen. Informativ, sachlich, spannend und tiefgründig. Ein Buch, das erstaunt und zum Nachdenken anregt und doch unterhaltsam ist.

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