• Produktbild: Das Verschwinden des Josef Mengele
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Das Verschwinden des Josef Mengele nach Olivier Guez

11

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Verlag

Knesebeck

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

29,1/21,7/1,9 cm

Gewicht

1134 g

Farbe

Altweiß / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

La disparition de Josef Mengele

Übersetzt von

Werner Kügler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95728-756-4

Beschreibung

Rezension

»Zeichner Jörg Mailliet [...] zeichnet Mengeles Nachkriegsleben als tropisches Versteckspiel in expressivem, leicht zittrigem Strich, der gut zum gehetzten Dasein des Kriegsverbrechers passt [...].«

Tagesspiegel

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Verlag

Knesebeck

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

29,1/21,7/1,9 cm

Gewicht

1134 g

Farbe

Altweiß / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

La disparition de Josef Mengele

Übersetzt von

Werner Kügler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95728-756-4

Herstelleradresse

Knesebeck Von Dem GmbH
Holzstr. 26
80469 München
DE

Email: vertrieb@knesebeck-verlag.de

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  • Juti

    aus HD

    5/5

    06.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der Fluch der bösen Tat Mag…

    Der Fluch der bösen Tat Mag ja sein, dass die Geschichte des Todesarzt von Auschwitz noch spannender zu erzählen ist. Aber auch so hat mich dieses Buch gefesselt. Nachdem ich von der Entführung Eichmanns erfahren habe, wollte ich wissen, wieso Mengele nicht verhaftet wurde. Und das sieht auch das Buch so. Im ersten Teil „Der Pascha“ ist von seinem Leben in Argentinien unter Perron die Rede. Dass dieser Staatsmann mit der berühmten Ehefrau ein solcher Faschist war, war mir auch neu. Er hoffte, dass die USA und Sowjetunion im kalten Krieg bekämpfen und er mit seinem dritten Weg gewinnen würde. Aber es kam anders, wie das zweite Kapitel "Die Ratte" beleuchtet. Nach Perrons Entmachtung und der Verhaftung Eichmanns musste Mengele sich verstecken, erst in Paraguay, dann bei einer Familie in Brasilien. Dies ging nur, weil seine Familie fürstlich für seine Unterkunft zahlte. Selbst nach seinem Tod am 7.2. 1979 wurde er weiter gesucht. Erst der Epilog klärt auf, wie der Tod des Nazi-Arztes öffentlich wurde und wie dann auch die Familie in Günzburg den Namen der Firma Mengele ändern musste, weil die Geschäfte wegen des Terroronkels immer schlechter liefen. Alles in allem ist doch erstaunlich, wie lang es brauchte, bis in der Geschichtsschreibung sich die wahrhafte Verfolgung des Terrors durchsetzte. 5 Sterne

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    08.11.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein bewegendes Zeugniss

    Ich habe das Buch fast in einem Zug durchgelesen. Schade, dass man diesen Verbrecher nicht in Nürnberg vor Gericht gestellt hat. Ein sehr bewegendes Buch und ein Zeugnis der deutschen Geschichte.

  • Bewertung

    5/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Medizin ohne Menschlichkeit

    In seinem Tatsachenroman folgt Oliver Guez den Spuren von Josef Mengele, eines deutschen Mediziners und Anthropologen. 1949 flüchtet der bestialische Lagerarzt von Auschwitz, nach Argentinien. In Buenos Aires trifft er auf ein dichtes Netzwerk aus Unterstützern, unter ihnen Diktator Perón, und baut sich Stück für Stück eine neue Existenz auf. Mengele begegnet auch Adolf Eichmann, der ihn zu seiner großen Enttäuschung nicht einmal kennt. Der Mossad sowie Nazi-Jäger Simon Wiesenthal und Generalstaatsanwalt Fritz Bauer nehmen schließlich die Verfolgung auf. Mengele rettet sich von einem Versteck ins nächste, lebt isoliert und wird finanziell von seiner Familie in Günzburg unterstützt. Erst 1979, nach dreißig Jahren Flucht, findet man die Leiche von Josef Mengele an einem brasilianischen Strand. Das Cover wirkt nichtssagend, aber es greift das Spiel mit wechselnden Identitäten auf. Wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man eine Portraitaufnähme von Dr. Josef Mengele. Sie scheint in Flammen aufzugehen. Nichts von der alten Identität soll übrig bleiben, seine Spur soll sich im Nichts verlieren. Übrig bleibt ein weißes Stück Papier. Der Todesengel von Auschwitz wird zu einem scheinbar unbeschriebenen Blatt, das in einem weit entfernten Land weiterhin existieren konnte, ohne für seine Verbrechen jemals zur Rechenschaft gezogen worden zu sein. Auch der Titel ist bewusst zurückhaltend gewählt worden. Durch seine signalrote Farbe fällt er ins Auge und weist auf das vergossene Blut von unschuldigen Opfern hin. Oliver Guez schreibt in einer einfachen, klaren, schlichten Sprache. Er fühlt sich in die Psyche eines Kriegsverbrechers ein, wahrt aber eine kritische Distanz. Nichts an diesem Buch ist reißerisch aufgemacht. Trotzdem wird es jeden Leser erschüttern, der sich mit diesem Werk auseinandersetzt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs führte Dr. Josef Mengele ein banales, unauffälliges Leben, finanziell unterstützt von seiner vermögenden Familie in Deutschland, geschützt durch ein gut funktionierendes Netzwerk in Südamerika, verborgen von geldgierigen Sympathisanten und weitgehend unbehelligt von seinen Jägern, die seine Fährte aufgenommen, ihn aber im Gegensatz zu anderen Kriegsverbrechern nicht gestellt und vor Gericht gebracht hatten. Sein Denken kreiste ausschließlich um ihn selbst; für andere Menschen fehlte ihm jegliches Einfühlungsvermögen und Verständnis. Was bleibt von Josef Mengele? Die Erinnerung an einen egozentrischen, feigen, jähzornigen, unbelehrbaren Menschen, der sich Selbstmitleid suhlte und nicht imstande war, seine Fehler zu erkennen, sich seiner Verantwortung zu stellen, für seine Verbrechen zu büßen und seine Opfer um Vergebung zu bitten. Mich hat diese längst überfällige historische Spurensuche tief beeindruckt. Aus diesem Grunde vergebe ich fünf Sterne und spreche eine klare Lese-Empfehlung aus.

  • Bewertung

    5/5

    12.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiger Roman, der nichts...

    Großartiger Roman, der nichts für schwache Nerven ist! Lesen!

  • Bewertung

    5/5

    30.03.2020

    eBook (ePUB 3)

    Der Todesengel von Auschwitz

    Das Buch ist sehr interessant und informativ. Durch die kurzen Kapitel und die einfache Sprache lässt es sich gut lesen. Manche Sätze (Mengeles Taten) waren so entsetzlich, das ich das Gelesene erst einmal verarbeiten musste und dann erst weiter lesen konnte. Es ist unfassbar wie viele Helfer Mengele über die ganzen Jahre hatte. Nur so konnte er nie gefasst werden. Aber eins darf man nicht vergessen, Mengele ist nur einer von vielen Kriegsverbrechern, die nie gefasst wurden. Sehr empfehlenswert!

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marion Olßon

    Marion Olßon

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Josef Megele, der Begriff für das Grauen im Dritten Reich! 1949 verschwindet der Arzt ohne Schwierigkeiten aus Deutschland in Richtung Südamerika. Dort lebt und praktiziert er unbehelligt viele Jahre - ohne Sühne, ohne Schuld. Oliver Guez gelingt es in seinem Roman, ein Stück dunkle Geschichte aufzuzeigen und Licht in das Verschwinden des "berühmten" KZ-Arztes zu bringen. Informativ, sachlich, spannend und tiefgründig. Ein Buch, das erstaunt und zum Nachdenken anregt und doch unterhaltsam ist.

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