Produktbild: Der Wald

Der Wald Eine bewegende Mutter-Sohn-Geschichte von der Autorin des Kultbuchs "Die Farbe von Milch" - »Eine herzzerreißende Liebeserklärung an Söhne und ihre Mütter.« BRIGITTE

17

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

77737

Erscheinungsdatum

15.03.2019

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3316 KB

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

EAN

9783961610594

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Verkaufsrang

77737

Erscheinungsdatum

15.03.2019

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3316 KB

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

EAN

9783961610594

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  • Bücherwelten

    5/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB)

    Ein Buch, das nachwirkt

    Ich weiß selbst nicht genau warum, aber ich liebe dieses Cover. Es ist schlicht und hat einfache und sehr schöne Farben. Es passt daher auch zu dieser schlichten und schönen Geschichte. Der kleine Pawel lebte mit seiner Familie in ihrem eigenem schönen Haus. Sie hatten ein Kindermädchen, ein Dienstmädchen und eine Köchin. Die Beziehung zu seiner Mutter war eher distanziert, denn sie hatte Bedienstete, die sich um Pawels Betreuung kümmerten. Aber dann kam der Krieg und alles wurde anders. Zusammen mit seiner Großmutter, seiner Tante, seiner Mutter und seinem Vater wohnt Pawel nun in einer Wohnung im besetzten Warschau. Nichts ist mehr wie früher. Auf engstem Raum und unter völlig anderen Bedingungen müssen Mutter und Sohn sich einander annähern, wobei Pawel sehr an seiner Mutter hängt, sie dagegen aber teilweise etwas distanziert ist. Als sein Vater einen verletzten Engländer zum Sterben mit nach Hause bringt verändert sich alles und es kommt dazu, dass Pawel und seine Mutter vom Lärm des Krieges in die Stille des Waldes fliehen müssen. Hier leben sie in einer Scheune und Pawel lernt dort Dinge, die ihn sein ganzes Leben begleiten werden. Und auch die Beziehung von Mutter und Sohn verändert sich zunehmend. Pawels Charakter und dessen Entwicklung gefällt mir sehr gut. Mit seinem kindlichen, manchmal naiven und sehr aufgeweckten Art hält er seine Familie auf Trab und sorgt für den ein oder anderen Schmunzler. Seine Mutter ist bemüht, aber schafft es in meinen Augen nicht immer Pawel gerecht zu werden. Manchmal kommt sie eher unsympathisch rüber, was aber auch an der Umständen liegen mag, in denen sie Pawel groß ziehen muss. Aber auch später in London zeigt sie sich oft eher von einer distanzierten und verständnislosen Seite. Als hätte sie Angst, Pawel zu sehr zu lieben, weil sie im Krieg zu viel verloren hat. Es ist kein spannendes Buch, aber eine Geschichte mit sehr viel Gefühl, Emotionen und voller kindlicher Hoffnung. Es beschreibt die Beziehung zwischen Mutter und Sohn, die sich während des Krieges und auch danach sehr verändert. Das Buch hat keine richtigen Kapitel. Es ist in Leseabschnitte mit Überschriften gegliedert. Wobei sich die Überschriften aus der Zeit des Krieges später wiederfinden, in der Zeit, als beide in England leben. So kann ein "blaues Hemd" in der Kriegszeit ganz andere Gefühle und Wahrnehmungen haben wie in der Zeit danach. Die Art wie das Buch aufgebaut ist und auch der Schreibstil der Autorin ist einfach und trotzdem fesselnd. Fazit: Die Autorin schafft es hier, eine sehr schlichte Geschichte voller Emotionen und Gefühle zu schreiben, die man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Dieses Buch ist nicht spannend, aber einfach schön geschrieben und sehr bewegend.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB)

    Mutter und Sohn

    Nell Leyshon hat einen wunderbaren intensiven Schreibstil. Ich habe schon ihren Roman Die Farbe von Milch verschlungen. Der neue Roman „Der Wald“ ist wieder eine Wucht. Der Roman behandelt das Leben einer Mutter und ihres Sohnes. Es beginnt mit der pflegebedürftigen Sofia in England. Dann geht es zurück in den zweiten Weltkrieg nach Polen. Der kleine Pawel erlebt in Warschau die Besetzung. Die Großmutter ist Ärztin, weil sie einen Engländer behandelt hat wird sie abgeholt. Der Vater versteckt Pawel und dessen Mutter Zofia im Wald. Für Zofia ist es am schwersten, sie ist es nicht gewohnt zu kochen und die vielen Fragen ihres Sohnes zu beantworten. Vor dem Krieg hatte sie ein Kindermädchen und eine Köchin. Dann ist Zofia plötzluch 58 Jahre alt. Dann gibt es noch einen Zeitsprung. Der Roman besticht durch die Gedanken Sofia und Pawels. Viele Entscheidungen haben ihren Anfang in ihrem Vergangenheit. Nell Leyshon hat diese Geschichte mit Bravour komponiert. Die Fragen und Antworten, die Entscheidungen und das Nachgeben der Protagonisten sind perfekt eingebunden. Diesen Roman kann ich nur empfehlen.

  • Gavroche

    4/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB)

    Berührend

    Ich war sehr gespannt auf das neue Werk von Nell Leyshon, da mit "Die Farbe von Milch" sehr gefallen hat. So hat mich auch dieses Mal wieder der virtuose Umgang mit dem Medium Sprache überzeugen können, allein schon deshalb ein wahrer Lesegenuss. Doch auch die Geschichte hat mich berührt und von sich überzeugen lassen. Dieses Mal steht Pawel im Mittelpunkt der Geschichte, die - auf der ersten Zeitebene - zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in Warschau spielt. Der Vater engagiert sich im Widerstand und es kommt zu einer folgenschweren Entwicklung, als dieser einen schwer verwundeten britischen Soldaten mitbringt. Die zweite Zeitebene spielt viele Jahre später, Pawel ist erwachsen und Künstler geworden. Die damaligen Ereignisse haben ihn und seine Mutter stark geprägt. Sie mussten damals in den Wald fliehen und haben dort einige Monate gelebt - daher der Titel. Ein eindringliches Buch, geschrieben in einer wunderbaren Sprache.

  • kingofmusic

    aus Bielefeld

    3/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB)

    Poetisch formuliert, aber klischeebehaftete Figuren und zu abgehackt

    Da ich demnächst in einer Leserunde Nell Leyshon´s Roman „Die Farbe von Milch“ lese, fand ich es sehr passend, dass sich mir die Gelegenheit bot, vorher „Der Wald“ zu lesen. Nun (um es vorweg zu nehmen): so ganz abgeholt hat mich „Der Wald“ nicht. Das liegt nicht mal an der teils berührenden und epischen bzw. poetischen, dann wieder barschen Sprache – nein, da hat Nell Leyshon ein feines Gespür für die jeweilige Situation entwickelt und ihre Protagonist*innen entsprechend sprechen lassen und die vorherrschenden Örtlichkeiten sehr bild- und glaubhaft beschrieben. Was mich genervt hat, waren die Klischees, die Frau Leyshon angewandt hat und ihre Figuren (insbesondere die von Pawel/ Paul) von Beginn an „durchsichtig“ waren, was ihre „Persönlichkeitsentwicklung“ anbelangt. Pawel wird von Anfang an als regelrechter Stofffetischist dargestellt, der ständig mit den Händen über die Kleider seiner Mutter oder ein mit Satin bezogenes Kissen streift. Und – oh Wunder – im dritten Abschnitt des Buches wird er der Leserschaft als schwuler Designer präsentiert. Außerdem fehlten mir einige erklärende Hinweise, die die jeweiligen Abschnitte verbunden hätten. Der erste Teil spielt in einer polnischen Stadt, im zweiten Teil sind Pawel und seine Mutter schon im titelgebenden Wald. Man erfährt allerdings weder wo dieser Wald ist, noch wie sie dahin- geschweige denn weggekommen sind, um in den dritten Teil (England) überzuleiten. Alles bleibt schemenhaft oder wird gar nicht näher erläutert. Das Ganze macht auf mich einen etwas abgehackten Eindruck; hier wäre „mehr“ dem Wortsinn nach definitiv mehr gewesen. Und so muss ich (leider) sagen, hat mich „Der Wald“ (wie schon angedeutet) nicht komplett begeistern können und vergebe 3,5*.

  • mesu

    3/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB)

    Ein berührendes und tiefgründiges Buch

    Die Geschichte von Pawel und seiner Mutter Zofia ist keine leichte Lektüre. Sie handelt von der intensiven Mutter-Sohn Beziehung in der schweren Zeit des zweiten Weltkriegs. Als der Vater im Untergrund tätig ist und die Großmutter als Ärztin verwundete und verfolgte Menschen versorgen muss, wird das behütete Leben des kleinen Pawel komplett auf den Kopf gestellt. Er muss mit seiner Mutter fliehen und lebt zurückgezogen in einem Wald, immer in Furcht vor dem Krieg.... Dieser Roman berührt den Leser und ist sehr tiefgründig, man muss sich auf diese Stimmung und den Klang des Geschriebenen einlassen.

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    Jana Wagner

    OSIANDER Bietigheim

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    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In ihrem neuen Roman erzählt Nell Leyshon die Geschichte von Zofia und ihrem Sohn Pawel, die während des zweiten Weltkriegs flüchten müssen und dabei vom Rest ihrer Familie getrennt werden. Tief taucht sie in die Gefühlswelt der beiden ein, beschreibt die Zeit in ihrem Versteck im Wald, wo sie nur sich gegenseitig haben und wie diese Zeit sie prägt, so dass sie der komplett veränderten Welt Jahrzehnte später auf ganz unterschiedliche Art begegnen.  Mitreißend auf eine ruhige Weise und wunderschön erzählt.

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