Tatortfotografin Jana Vogt wandert mit einer Freundin von Aremberg nach Schuld an der Ahr. Die beiden begleiten Mitglieder einer universitären Theatergruppe, die sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen haben. Jana erkennt schnell, dass Misstrauen und ein dunkles Geheimnis die Gruppe umgeben. Sie erfährt, dass vor 30 Jahren eine der Schauspielerinnen spurlos verschwand. Als am nächsten Morgen eine Mitwanderin tot aufgefunden wird, ist sie sich sicher, dass der Mörder unter ihnen ist.
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Mord im Ahrtal
Monika S. aus Leutesdorf am 25.05.2019
Bewertungsnummer: 1214604
Bewertet: eBook (ePUB)
Gemeinsam mit einer Theatergruppe wandert Jana auf dem AhrSteig. Die Gruppe hat sich Jahre lang nicht gesehen und feiert nun ihr Jubiläum, doch scheinbar trauen sie sich untereinander nicht. Jana erfährt von einem Vermisstenfall, der Jahre zurückliegt, doch dann wir eine Leiche gefunden. Die Leiche gehörte zur Wandergruppe......
Schon nach den ersten Seiten war es für mich, wie nach Hause zu kommen und meine " Freundin" Jana zu treffen. Ich kenne bereits die Vorgänger des Krimis und war schnell wieder mit den Charakteren vertraut.
Zu Beginn des Krimis ist die Handlung noch sehr harmonisch und gleitet gerade zu dahin, doch umso weiter man als Leser in die Geschichte eintaucht, desto spannender wird sie.
Dank der bildlichen Beschreibung der einzelnen Charaktere hat man sie als Leser schnell vor dem inneren Auge. Die interessanten Charaktere , die dank der Darstellung immer wieder Raum zum Spekulieren lassen, fürllen den Krimi mit Leben und geben dem Leser die Möglichkeit eigene Vermutungen zu überdenken.
Detailiert und sehr realistisch sind die Handlungsorte dargestellt, oft hatte ich das Gefühl, die Stelle, an der sich Jana befinde zu kennen, da ich persönlichen den AhrSteig schon einige Male gewandert bin.
Das Vertraute und das Geheimnisvolle waren für mich noch mahr Nasporn den Krimi zügig zu lesen. Dank des sehr angenehmen Schreibstils der Autorin war dieses wunderbar möglich.
Die Handlung selbst erschien mir als sehr realistisch und in sich schlüssig.
Dieser Krimi ist auf jeden Fall lesenswert und entführt den Leser in die Welt des Ahrtals und in die Welt der Intrigen.
Sicherlich ist der Krimi in sich abgeschlossen und kann auch ohne die Vorgänger gelesen werden, doch meiner Meinung nach sollte man die Vorgänger kennen, damit man in den vollen Genuss des Krimis kommt.
Jana und Clemens sind ein tolles Ermittlerteam
Jeanette Lube aus Magdeburg am 10.02.2022
Bewertungsnummer: 1654828
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch erschien 2019 in der Gmeiner-Verlag GmbH und beinhaltet 308 Seiten.
„Ungesühnt“
Jana Vogt ist Tatortfotografin. Sie wandert mit einer Freundin von Aremburg nach Schuld an der Ahr. Beide begleiten Mitglieder einer universitären Theatergruppe, die sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen haben. Schnell erkennt Jana, dass Misstrauen und ein dunkles Geheimnis die Gruppe umgeben. Bei der Wanderung erfährt sie, dass vor dreißig Jahren eine der Schauspielerinnen spurlos verschwand. Am nächsten Morgen wird eine Mitwanderin tot aufgefunden und Jana ist sich sicher, dass der Mörder unter ihnen ist.
Nach „Krähenzeit“ und „Bittertrauben“ ist dies nun der dritte Fall, in dem Jana Vogt und Clemens Wieland die Hauptpersonen als Ermittler des Krimis sind. Mir sind die beiden mittlerweile echt ans Herz gewachsen. Die Autorin hat mit diesen Personen ein echt sympathisches Ermittlerteam erschaffen. Ich freue mich sehr über die Weiterentwicklung dieser beiden, die systematisch ihre Fälle aufklären, dabei Menschen analysieren und auch ein tolles Miteinander zeigen. Sie sind nämlich auch privat ein Paar. Und Usti, Janas Hund, ist mein absoluter Liebling. Ja, wer selbst solch einen Weggefährten hat, weiß, wovon ich rede. Es macht wirklich Spaß, hier gemeinsam mit den beiden, nein mit den drei Hauptprotagonisten, auf Verbrecherjagd zu gehen. Und auch wieder den Menschen aus dem Gebiet rund um die Ahr zu begegnen, ist einfach toll! Jana ist mittlerweile in Koblenz bei der Polizei gelandet und lässt hier einen Fall um eine Frau, die seit 30 Jahren vermisst wird, aufleben. Und als sie bei einer Wanderung etwas von Claudia erfährt, wird ihr Jagdtrieb angeheizt. Dabei kommen wirklich viele Dinge zu Tage… Und dann passiert auch noch mehr. Aber, wie immer, möchte ich nicht allzu viel von der Handlung verraten, denn ich finde, ihr solltet dieses Buch selbst lesen. Ich hatte wunderbare Lesemomente und liebe den Schreibstil der Autorin Karin Joachim. Sie hat es wieder geschafft, dass mich diese Geschichte voll gefesselt und mich nicht mehr losgelassen hat. An zwei Abenden habe ich das Buch regelrecht verschlungen und freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall, der schon in meinem Bücherregal auf mich wartet. Es handelt sich um einen spannenden, aufregenden, fesselnden und packenden Ahr-Krimi, der auch die Schönheit des Gebiets um die Ahr aufzeigt. Leider ist es da seit der Flut alles andere als vorher. Das Cover zeigt die Schönheit der Gegend… Ich hoffe, dass es wieder so wird! Seid gespannt auf Jana und Clemens und natürlich auch auf deren Kollegen! Am Ende war ich dann doch ziemlich sprachlos, denn die Autorin hat wieder einmal geschickt falsche Fährten ausgelegt und den Fall supertoll gelöst! Mit diesem Ende hatte ich dann so doch nicht gerechnet. Ich empfehle auch dieses Buch der Autorin Karin Joachim sehr gern weiter, die mich wieder fasziniert, begeistert und überzeugt hat. Hoffentlich gibt es das Ermittlerteam Vogt/Wieland noch sehr lange….
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