Der Sägewerkbesitzer Herr Mäkelä ist als der größte Miesepampel weit und breit bekannt. Als einer, der nichts umsonst macht. Nicht mal lächeln! Wenn der auf einmal alle Leute freundlich grüßt, kann das nichts Gutes bedeuten. So denken die Blaubeerdetektive, und sie behalten Recht: Der miese Kerl will einen uralten Eichenwald abholzen, und das freundliche Getue gehört zu seinem ausgefuchsten Plan. Pech für ihn, dass die Blaubeerdetektive noch weit ausgefuchster sind!
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Spannend, witzig, abenteuerlich! Ein richtig schöner Reihenauftakt!
CorniHolmes am 17.05.2019
Bewertungsnummer: 1212385
Bewertet: Hörbuch (CD)
4,5 Sterne
Als ich das erste Mal über die Blaubeerdetektive gestolpert bin, war meine Neugierde sofort geweckt. Kinderkrimis fallen seit meiner Kindheit absolut in mein Beuteschema und Skandinavien als Schauplatz liebe ich über alles. Cover, Klappentext und Titel überzeugten mich auf Anhieb, daher stand für mich sehr schnell fest, dass ich die Blaubeerdetektive unbedingt kennenlernen möchte. Da das Hörbuch von Sebastian Rudolph gelesen wird, ein Sprecher, dem ich sehr gerne lausche, habe ich mich kurzerhand für das Hörbuch entschieden.
Der Sägewerkbesitzer Mäkelä, auch gerne der Holzwurm genannt, gilt in dem kleinen finnischen Dorf Kaninkorva als der allergrößte Miesepampel. Ein freundlicher Gruß, ein liebes Lächeln? Nee, nicht beim Mäkelä, da kann man bei ihm lange drauf warten. Seit kurzem aber grüßt der Sägewerkbesitzer alle im Dorf, ist total nett und lächelt sogar! Da kann etwas nicht stimmen, da sind sich die Blaubeerdetektive sofort einig. Die Blaubeerdetektive, das sind Samu, Alma, Selma, Olli und ihr Hund Riku. Sie sind eine richtige Detektivbande und haben sogar ein Bandenquartier, in dem sie sich regelmäßig treffen. Es befindet sich auf der Blaubeerinsel in einer alten Fischerhütte. Bisher hat der erste Fall leider auf sich warten lassen, aber bei dem Holzwurm wittern die Kinder sofort ein kniffliges Rätsel, das es zu lösen gilt. Sie beginnen dem Sägewerkbesitzer nachzuspionieren und finden sehr schnell heraus, was der miesepampelige Holzwurm Mieses vorhat: Er will ein unter Naturschutz stehendes Eichenwäldchen abholzen, weil es angeblich von gefährlichen Borkenkäfern befallen ist! Die Kinder beginnen weitere Nachforschungen anzustellen und finden schließlich noch heraus, was es mit diesen merkwürdigen Borkenkäfern genau auf sich hat. Der Miesepampel ist wirklich ein ganz hinterlistiger Fuchs (bzw. Holzwurm), dem unbedingt das Handwerk gelegt werden muss! Wie gut, dass die Blaubeerdetektive deutlich cleverer sind als ihr Gegner und schon eine gute Idee haben, wie sie ihren ersten spannenden Fall lösen können...
Mit dem ersten Band der Blaubeerdetektive ist dem finnischen Autor Pertti Kivinen ein richtig schöner Auftakt einer neuen Kinderbuchreihe gelungen, der große Lust auf mehr macht und die Herzen aller Detektivfreunde höher schlagen lässt! Der erste aufregende Fall dieser aufgeweckten Detektivbande ist spannend, witzig, atmosphärisch und lädt durchweg zum Mitfiebern ein.
Erzählt wird hier alles von Samu in der Ich-Perspektive. Mir war Samu auf Anhieb richtig sympathisch, ich fand ihn total süß und habe ich ihn vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen. Auch die anderen Detektivmitglieder haben mir sehr gut gefallen. Olli ist das totale Superhirn und klugscheißert sehr gerne rum. Mich haben seine altklugen Sprüche bestens unterhalten und immer wieder sehr zum Schmunzeln gebracht. Dank Ollie dürfen wir hier übrigens neue schwierige Wörter lernen wie „ergo“ oder „Indizien“. Genie Ollie weiß natürlich, was diese Worte bedeuten und erklärt sie seinen Detektivfreunden. Fand ich super, da so auch die Zielgruppe hier ihren Wortschatz erweitern kann.
Über wen ich mich auch köstlich amüsiert habe, waren Samus große Zwillingsschwestern Alma und Selma. Die beiden sind sehr temperamentvoll, kann ich euch sagen, was vor allem ihr kleiner Bruder öfters zu spüren bekommt. Und Ollie auch, Selma und Alma legen sich nämlich gerne mal mit Superhirn Ollie an, hihi.
Mit den vier Kindern ist Pertti Kivinen einfach eine total lustige und charmante Truppe gelungen, mit der zusammen wir hoffentlich noch so einige weitere spannende Fälle lösen werden.
Richtig klasse fand ich die Erzählweise des Buchs. Dadurch, dass hier alles aus der Sicht von Samu erzählt wird, hat der Schreibstil so etwas wunderbar Kindliches und eignet sich somit perfekt für die Zielgruppe. Ich persönlich liebe solche Erzählungen über alles, da man sich durch diese auch als Erwachsene so schön in die jungen Protagonisten hineinversetzen kann.
Was ich ebenfalls super fand, ist das Setting. Das kleine Dörfchen Kaninkorva, die Blaubeerinsel – alles wird so schön idyllisch und anschaulich beschrieben, sodass eine zauberhafte Atmosphäre entsteht und man von einer richtigen Abenteuerlust überfallen wird.
Womit mich der Autor ebenfalls begeistern konnte, sind die vielen schönen Themen, die die Geschichte enthält. Es geht um Freundschaft, Familie, Mut und Zusammenhalt; um die Natur und den Umweltschutz. Vor allem die Naturaspekte werden hier sehr großgeschrieben, was mir ganz besonders gut gefallen hat. Die Geschichte unterhält einen nicht nur, sie ist auch informativ und lehrreich.
Vorgelesen wird das Ganze großartig von Sebastian Rudolph. Er ist in meinen Augen für diese Reihe der reinste Glücksgriff. Er betont alles so witzig und lebendig, sodass man von den ersten Hörminuten an mit Feuereifer dabei ist und gar nicht mehr aufhören mag mit dem Zuhören.
Ich kann das Hörbuch vom ersten Band der Blaubeerdetektive wärmstens empfehlen. Das Tolle hier ist auch, dass es für Mädchen und Jungen gleichermaßen gut geeignet ist, da wir hier beide Geschlechter vertreten haben. Kleine Spürnasen ab etwa 8 Jahren werden hier die reinste Freude beim Zuhören haben und vermutlich sofort den Wunsch verspüren, ein Mitglied dieser coolen Detektivbande zu sein.
Fazit: Ein toller Reihenauftakt, der durchweg zum Mitfiebern einlädt und für Detektivfans ein großes Muss ist! Der erste knifflige Fall der Blaubeerdetektive ist spannend, mitreißend, witzig und wird herrlich humorvoll und atmosphärisch von Sprecher Sebastian Rudolph gelesen. Die Geschichte handelt von Freundschaft, Familie, Zusammenhalt, Natur und Umweltschutz und ist in meinen Augen nicht für Kinder ab 8 Jahren, sondern auch für deutlich ältere Spürnasen absolut hörenswert. Ich hatte hier jede Menge Spaß beim Zuhören und freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Von mir gibt es 4,5 – hier gerundet auf 5 von 5 Sternen!
Bezaubernd, spannend, voller Herz
Bewertung am 02.04.2019
Bewertungsnummer: 350624
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Dieser erste Band der Blaubeerdetektive hat mich total begeistert! Die Helden in "Gefahr für den Inselwald" sind Samu, dessen größere Zwillingsschwestern Alma und Selma, sowieso Olli, der schon einmal eine Klasse übersprungen hat. Leider haben die Detektive bisher nur einen Fall gelöst...nun ja, eigentlich nicht gelöst... Als der sehr unfreundliche Sägewerksbesitzer, von allen im kleinen Dorf nur Holzwurm genannt, plötzlich zu allen freundlich ist, kann nichts Gutes dahinter stecken...
Die Blaubeerdetektive ermitteln!
Erzählt wird eine ganz bezaubernde, abenteuerliche Geschichte von Freundschaft, Familie und Zusammenhalt! Man möchte die Koffer packen und die Blaubeerdetektive besuchen... vielleicht haben die vier ja ein Plätzchen in ihrem Hauptquartier...
Für alle Leser und Leserinnen ab ungefähr 9 Jahren.
Meinung aus der Buchhandlung
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In einem idyllischen Dorf in Finnland leben die Blaubeerdetektive. Das sind die Zwillinge Alma und Selma, die in die 4. Klasse gehen, ihr jüngerer Bruder Samu, der die 2. Klasse besucht, Samus ungarischer Hirtenhund Riku und Olli, der mit den Zwillingen in eine Klasse geht, obwohl er jünger ist, dafür aber hochbegabt. Das Hauptquartier der Blaubeerdetektive ist eine alte Fischerhütte auf der Blaubeerinsel, wo vor 100 Jahren ein grantiger Einsiedler gelebt hat. Einen echten Fall hatten die jungen Detektive bislang noch nicht, es sei denn, man zählt Omas verschwundenes Huhn mit. Sägewerkbesitzer Mäkelä, Spitzname Holzwurm und ein totaler Fiesling, ist plötzlich zu allen nett. Die Kinder vermuten, dass er etwas im Schilde führt. Samu beobachtet ihn, wie er auf der Insel herumschleicht. Mäkelä isst immer nur Fisch und Nachtisch, schnauft und hat eine heisere Stimme (Raucher), mag keine Hunde und besitzt eine Ferienvilla in Portugal. Die Kinder schnüffeln ihm hinterher. Samu findet es verdächtig, dass seine Mutter einen Haufen Bretter im Sägewerk gekauft hat. Warum drucksen die Eltern so herum, als er sie fragt, wofür die Bretter sind? Sind sie etwa in krumme Geschäfte verwickelt? Die Freunde erstellen eine Liste mit Personen, zu denen Mäkelä freundlich war und fragen die Leute, was genau er zu ihnen gesagt hat. Der Polizist meint, Mäkelä hätte nur freundlich gegrüßt, doch der Pfarrer verrät, dass Mäkelä der Kirche neue Bänke spenden wolle. Vom Bürgermeister, den die Kinder an Frau Huovis Kiosk treffen, erfahren sie, dass die Blaubeerinsel als einzige Insel nicht der Gemeinde gehört, sondern Mäkelä! Er erzählt auch, dass die Insel unter Naturschutz steht. Als der Postbote ein Eilpäckchen zum Sägewerk bringt, folgen die Kinder ihm. Sie wundern sich, dass plötzlich eine riesige Dogge aus dem Werk stürmt, wo es doch Mäkelä nicht mit Hunden hat. Die Dogge, die Raku heißt, verjagt den Postboten und stürmt dann auf die Kinder los, die sich in der Nähe versteckt haben, doch die Hunde Riku und Raku freunden sich rasch an. Was plant Mäkelä? Es muss irgendwas mit Eichenholz im Naturschutzgebiet zu tun haben. Vielleicht will er Ferienhäuser dort bauen? Doch wie passt das Päckchen, dessen Absender die Entomologische Forschungsanstalt ist, da rein? Die Bretter, die die Eltern in der Garage gelagert haben, sind plötzlich weg. Der Tankwart/Koch Virtanen meint, Mäkelä habe ihm etwas über Borkenkäfer erzählt, doch die kommen hier im Norden eigentlich (noch) nicht vor, doch durch den Klimawandel könne es eines Tages schon dazu kommen. Die Kinder beobachten, wie Mäkelä auf den Bürgermeister einredet. Es geht um irgendein Gutachten. Das Päckchen, das der Postbote auf einem Bretterstapel vor dem Sägewerk hat liegen lassen, erweist sich als wichtiges Puzzleteil zur Lösung des Falls. Es sind Käfer drin. Alle reden nur noch über die Borkenkäfer, die Oma, der Pfarrer und Frau Huovi. Die Blaubeerdetektive stellen eine Hypothese auf: Mäkelä erzählt allen von den gefährlichen Schädlingen und verursacht Panik, dann wird er die Käfer auf der Insel aussetzen, um dann die angeblich gefährdeten Bäume fällen zu können. Die alten Eichen dort sind bis zu 250 Jahre alt. Die Freunde planen, die Käfer im Paket durch Mücken und Hühnerflöhe auszutauschen. Der Tausch gelingt, obwohl die Kinder danach ziemlich zerstochen sind. Doch geht der Plan auf? Und was haben die Eltern eigentlich mit den verschwundenen Brettern gemacht? Samu wird es an seinem Geburtstag erfahren … .
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Samu, seine älteren Zwillingsschwestern, Hund Riku und Genie Olli entdecken und vereiteln den hinterlistigen Plan des pampigen Sägewerksbesitzers Mäkelä. Wunderbar erzählt! Um selberlesen ab 8, zum Vorlesen auch schon ab 6 Jahren geeignet.
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