Gemüse ohne Nebenwirkungen Tomaten, Paprika, Bohnen und Erdnüsse haben eines gemeinsam: sie sind lektinhaltig. Lektine sind komplexe Proteine, die das Gift Phasin enthalten. Pflanzen produzieren dieses Gift, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Essen wir diese Pflanzen, wird unser Darm geschädigt, die Darmwand wird durchlässig. Die Folge können Magen-Darmprobleme, Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Morbus Crohn, Fibromyalgie oder eine starke Gewichtszunahme sein.
In seinem Buch erklärt Gundry, wie sie schädliche Lebensmittel erkennen, vermeiden oder so verarbeiten können, dass sie Ihnen keinen Schaden zufügen. Über 100 Rezepte unterstützen Sie so auf Ihrem Weg zu einem gesunden, lektinfreien Leben.
Der renomierte Kardiologe Dr. Steven R. Gundry hat sich mit den medizinischen Folgen von lektinhaltigen Nahrungsmitteln auseinandergesetzt und ein Ernährungskonzept entwickelt, um die durch falsche Ernährung ausgelösten Erkrankungen zu behandeln.
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
Bewertung
aus Belgershain
5/5
03.03.2020
Buch (Taschenbuch)
Tolles Kochbuch
Ich habe das Buch „Gemüse ohne Gift, Lektinfrei genießen von Steven R. Grundry
Ein sehr interessantes und lehrreiches Kochbuch.
Die Rezepte sind bestens geeignet wenn man seine Ernährung umstellen möchte um sich gesünder zu ernähren. Sie sind einfach beschrieben so das man sofort Lust bekommt die Rezepte nach zu kochen und zu probieren.
Das umfangreiche Hintergrundwissen und die zahlreichen Quellenangaben machen das Buch perfekt.
Ich werde das Buch sehr oft zu Hand nehmen und empfehle es gern weiter.
Bewertung
aus Berlin
4/5
16.02.2020
Buch (Taschenbuch)
Change your life
Ein Buch das für standhafte Verweigerer geschrieben wurde? Das klingt gut. Denn wer ist schon wirklich bereit sein Leben und seine Gewohnheiten zu ändern?
Leider fällt dann aber schon beim Lesen auf, dass das so nicht ganz passt. Es gibt doch so einiges, das man ändern muss, um sich lektinfrei und gesünder zu ernähren. Um das hinzubekommen, wird es wohl einige Zeit dauern, bis man seinen Weg gefunden hat.
Das Buch beinhaltet erst mal sehr viel Theorie und auch wenn der Autor versucht die Informationen bildlich darzustellen, ist mir das nicht immer gelungen bzw. sehr schwer gefallen die Infos nachzuvollziehen. Vieles muss man einfach mehrfach lesen. Da dies ein Ratgeber ist, würde ich hier auch immer die gedruckte Variante bevorzugen. So kann man leichter hin- und herblättern und gezielter bei Unklarheiten nachlesen. Die Rezepte gefallen mir zumeist auch gut, ich werde auf jeden Fall nach weiteren Rezepten und Tipps diesbezüglich schauen.
Ein paar kleine Änderungen habe ich gleich während des Lesens vorgenommen, so habe ich z.B. die Einstellungen meines Monitors, auf den ich den ganzen Tag schauen muss, angepasst. Und auch beim Essen schaue ich jetzt auch noch mal anders hin.
Jetzt bin ich mal auf die langfristigen Ergebnisse gespannt.
Ichbins
4/5
16.02.2020
Buch (Taschenbuch)
Lektinfreier und gesunder Genuss
„Gemüse ohne Gift“
Autor: Dr. med. Steven R.Gundry
288 Seiten, 75 farbige Abbildungen
Maße: 17,4 x 24,2 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Verlag: Südwest
ISBN-10: 3517098574
ISBN-13: 9783517098579
Erscheinungsdatum: 25.11.2019
Dr. med. Steven R. Gundry ist Klinikarzt, Wissenschaftler, ehemaliger Hochschullehrer, Direktor des Internationalen Instituts für Herz- und Lungenerkrankungen in Palm Springs sowie Gründer und Leiter des Zentrums für Regenerative Medizin in Palm Springs und Santa Barbara. Er war einer der führenden Herzchirurgen in den USA. Inzwischen hat er seinen Fokus verändert und versucht nun, durch eine gezielte Ernährungsumstellung Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen vor einer Operation zu bewahren.“
In diesem Buch gibt es im Gegensatz zum vorherigen,
„Böses Gemüse, wie gesunde Lebensmittel uns krank machen“,
von Steven Gundry und Wolfgang Seidel, mehr Rezepte.
Ein gefälliges, buntes Cover und dann geht es mit einer Inhaltsangabe los.
Einführung 6
Teil 1: Was ist das Pflanzen-Paradox?
1. Lektine und ihre Gesundheit 10
2. Was genau kann ich denn nun essen? 23
3. Das LFE-Programm 47
4. Die LFE-Küche 65
Teil 2: Rezepte
5. Vorspeisen und Snacks 83
6. Frühstück 103
7. Suppen und Eintöpfe 131
8. Nudeln und Bowls 153
9. Hauptgerichte 171
10. Gemüsegerichte und Beilagen 199
11. Süßes und Nachspeisen 225
12. Getränke 249
13. Saucen, Brühen, Dressings und Co. 261
Anhang 275
Register 284
Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf die Lektine, also auf die komplexen Proteine, welche das Gift Phasin enthalten. Dieses produzieren verschiedene Pflanzen (u.a. Tomaten, Erdnüsse, Bohnen, Kartoffeln, Auberginen, Paprika) um sich vor Fressfeinden zu schützen. Lt. Dr Gundry kann es dazu führen, dass bei unverarbeitetem Verzehr dieser Lebensmittel, die Darmwand durchlässig wird (Leaky-Gut-Syndrom )
So können auch Autoimmunkrankheiten entstehen, z.B. Arthritis, Morbus Crohn, Fibromyalgie. Doch auch eine starke Gewichtszunahme wird begünstigt.
Das Buch beinhaltet viele schmackhafte Rezepte. Insgesamt ca. 100, mit mal mehr und mal weniger Aufwand. Versehen mit ansprechenden Farbfotos.
Nicht alles würde mir zusagen, aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Es gibt Listen mit empfehlenswerten, d.h. „Willkommenen Lebensmitteln, sowie mit „Nein Danke“ und „Vielleicht- Lebensmitteln“.
Zudem auch Informationen über diverse Fasten Methoden, wie z.B. das Intermittierende Fasten.
Die Mengenangaben der Zutaten, sind in Gramm angegeben.
Insgesamt, sagt mir das Buch zu. Schöne Aufmachung, gute Gliederung, es liest sich flüssig und leicht, da es nicht wissenschaftlich und trocken gehalten ist.
Es wird viel Sachkunde vermittelt ohne zu dogmatisch daherzukommen.
Im angenehmen Erzählstil, auch mal mit Humor versehen, wird dem Leser quasi fast „nebenbei“ ein profundes Wissen nahegebracht. Und zudem viele kulinarische Highlights präsentiert zum Nachmachen und Genießen. Lektinfreies Essen soll ja schließlich gut schmecken!
Ich werde als Erstes das Champignon-Kokos-Curry, das Pad Thai und die Karottenkuchen Muffins sowie die Schoko-Minz-Cookies ausprobieren.
Es gibt etliche nicht vegetarische und nicht vegane Rezepte. Doch die können meist recht gut abgewandelt werden.
Dr. Gundry empfiehlt einen Schnellkochtopf um das Phasin in den Lebensmitteln schnell zu eliminieren. Ich besitze keinen, habe jedoch aus anderen Quellen gelernt, dass Einweichen (mehrere Stunden oder auch über Nacht), sehr gut funktioniert. Das Einweichwasser dann selbstverständlich abgießen und alles abspülen vor der weiteren Zubereitung.
Etliche Zutaten wird jeder kennen und nutzen, doch gibt es Einiges, was zusätzlich benötigt wird oder fremd erscheint.
Wie Maniok, Konjak-Nudeln, Granatapfelsirup oder Daikon. Um nur ein paar zu nennen.
Daikon ist übrigens, nach meiner Recherche, ein Winterrettich, ein mild schmeckender Riesenrettich aus Ostasien. Es handelt sich um eine Zuchtform des Garten-Rettichs. Es gibt viele Sorten des Daikon. Andere Namen sind: Daikon-Rettich, Japanischer oder Chinesischer Rettich und in Indien Mooli.
(Quelle wikipedia)
Am Ende des Buches befindet sich dann noch der Anhang. Mit Verweisen zu weiteren Informationen online.
Gefolgt von Quellenangaben und dem Register. Dort wird sogar unterteilt in ein
Rezeptverzeichnis nach Kategorien und in eines alphabetisch nach Rezepten gegliedert.
Dafür von mir ein dickes Plus.
denise
4/5
10.02.2020
Buch (Taschenbuch)
Nicht alle Lebensmittel sind gesund!
Das Buch „Gemüse ohne Gift – lektinfrei kochen“ wurde von Dr. Steven R. Gundry geschrieben und ist im Südwest Verlag erschienen. Herr Gundry ist Herzchirurg und Direktor des Internationalen Instituts für Herz- und Lungenerkrankungen in Palm Springs (Kalifornien).
Das Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden allgemeine Informationen insbesondere zum Thema Lektin (Proteine oder Glykoproteine, die unter bestimmten Bedingungen giftig/schädlich sein können) einschließlich einer Einführung in das aus drei Phasen bestehende LFE-Programm (Programm von Herrn Gundry zur lektinfreien Ernährung) vorgestellt. In diesem Teil befinden sich auch eine Übersicht der Lebensmittel, die wenig/kein Lektin enthalten, eine Übersicht der Lebensmittel, die nicht verwendet werden sollen sowie eine Auflistung der Nahrungsmittel, die für die jeweilige Phase des LFE-Programms verwendet werden dürfen. Der zweite Teil beinhaltet die Rezepte, die in „Vorspeise und Snacks“, „Frühstück“, „Suppen und Eintöpfe“, „Nudeln und Bowls“, „Hauptgerichte“, „Gemüsegerichte und Beilagen“, „Süßes und Nachspeisen“ „Getränke“ sowie „Saucen, Brühen, Dressings und Co.“ unterteilt sind.
Die Rezepte bestehen aus der Anzahl der Personen, für die sie ausgelegt sind, der Zutatenliste, der schrittweisen Zubereitung sowie meist einem Foto. Es fehlen leider sowohl die Nährwertangaben als auch der Hinweis in welcher der Programmphasen das Gericht gegessen werden darf.
Manche der Hinweise und Empfehlungen des Autors lassen sich gut in den Alltag integrieren. Bei anderen, wie beispielsweise der Umsetzung des LFE-Programms, ist eine gewisse Disziplin und Vorbereitung, insbesondere wegen den benötigten Zutaten, die zumindest bei mir nicht standardmäßig vorrätig sind, erforderlich. Bei den für die erste Phase erlaubten Lebensmitteln tue ich mich schwer, etwas für mein Frühstück zu finden.
Ich werde definitiv auf Grund der im Buch enthaltenen Informationen die Menge an Lektin in meiner Nahrung verringern und verschiedene der enthaltenen, abwechslungsreichen Rezepte nutzen. Für alle, die Informationen zum Thema Lektin sowie Rezepte mit möglichst wenig Lektin suchen, ist dieses Buch definitiv hilfreich.
Bewertung
3/5
14.02.2020
Buch (Taschenbuch)
Wissenschaftlich fundiertes Kochbuch
Dieser Ernährungsratgeber wendet sich an Übergewichtige, die abnehmen wollen, aber auch an chronisch kranke Menschen. Menschen, die bspw. an Diabetes Typ I erkrankt sind, Schmerzen, Magen-Darm Beschwerden haben und Schilddrüsenerkrankungen. Durch diese besondere Diät seien viele seiner Patienten wieder medikamentenfrei geworden.
Gundry erklärt, dass er selbst früher übergewichtig war und durch dieses Konzept 30kg verloren hat. Er ist Chirurg der Kardiologie und oftmals ist es risikoreich Übergewichtige am Herzen zu operieren. Daher empfiehlt er vielen Patienten erst einmal mit dieser Diät abzunehmen. Oftmals wäre im Anschluss auch gar keine Operation mehr nötig.
Die Grundeinstellung, die er bei seiner Diät neben dem Verzicht auf Lektine verlangt ist das Fasten. Hierfür gibt er aber immerhin zwei mögliche Optionen von denen man sich eine auswählen darf.
Außerdem sollte man kulinarisch offen gestellt sein und vor allem Avokados, Feigen, Ingwer, Eiern und insbesondere der asiatischen Küche nicht abgeneigt sein. Er nutzt bspw. sehr viel Kohl und Wurzelgemüse.
Zudem sollte man sehr viele Küchengeräte besitzen. Grundlage ist für viele Rezepte ein Schnellkochtopf (den ich nicht besitze). Dann noch Spiralschneider, Eismaschine, etc.
Positiv: Gundry erklärt mit wissenschaftlichem Hintergrund, was Lektin ist, warum es existiert und was es im Körper anrichtet.
Großes Plus an den Verlag, der nicht einfach stur ohne Nachzudenken übersetzt hat, sondern gerade für die deutsche Leserschaft fundiert recherchiert hat, wie es in Deutschland zum Thema XY (neben den USA) steht, und ob es alle Zutaten, die Gundry benutzt auch im deutschen Handel zu kaufen gibt.
Inhaltlich: Es gibt neben Frühstück, Hauptgerichten und Salaten auch Nachtisch (Süßes wie mein Favorit: Ingwer-Schoko-Brownies) auch Getränke.
Gundry verwendet oftmals Fisch/Fleisch in seinen Gerichten, jedoch geht er jedes Mal auch auf Vegetarier und Veganer ein und bietet Alternativen.
Kritik: Aufmachung: Die Textseiten sind alle auf der linken Seite sehr leerstehend. bei der rechten Buchseite mag das noch hilfreich sein, doch die linke Hälfte des Buchs ist dagegen nicht so gut durchdacht. Man muss so tief in den Falz lesen.
Die Anzahl der Portionen ist teilweise verwunderlich. Manchmal ergibt es 9 Portionen, dann 1-2 oder auch 4-6. Durchgängig etwa 4 Personen wäre sicherlich einfacher und definitiv einheitlicher.
Gundry schreibt einerseits: Man soll sich ausschließlich saisonal essen. Und gleichzeitig schreibt er, dass irgendwelche Palmenfrüchte erlaubt seien, von denen ich noch nie etwas gehört habe (geschweige denn deren Namen ich jemals korrekt aussprechen kann). Das kann doch nicht wirklich gesund sein, wenn mein Essen so lange Strecken bewältigen muss. Das ist dann nicht mehr frisch. Zu diesen - mir meist unbekannten - Mehlsorten, Nudeln, Obst- und Gemüsesorten schreibt er jedes Mal dazu, dass man diese meist in einem Asia-Shop findet oder im Internet. Ich vertraue dem Internet doch nicht meine Nahrung an. Ich bin jemand, der das Essen in die Hand nehmen muss, daran riechen, sehen und fühlen muss, ob sie noch frisch ist... Er schreibt, dass man auf Weidehaltung achten sollte beim Thema Fleisch. Jedoch denke ich mir, dass das ganze importierte Obst und Gemüse doch dann erst recht die weiten Wege nur mithilfe von Pestiziden "überlebt".
Außerdem empfiehlt er Fisch/Meeresfrüchte aus Wildfang zu essen. Hier hätte ich Bedenken wegen dem Mikroplastik (der vor allem durch Reifenabrieb entsteht und den würde ich ungern verzehren) in den Weltmeeren. Noch dazu verwendet er meines Gefühls nach ziemlich viele Fertigsaucen (Ich nutze niemals Fertigsaucen wg. künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen).
Gerade als Vegetarier, der eingeschränkt ist, finde ich vieles widersprüchlich. Man soll bspw. wg. den gesunden Fetten "4 Eigelb, aber nur 1 Eiweiß" pro Tag zu sich nehmen. Vegetarier beziehen üblicherweise Proteine eben aus dem Eiweiß und es wäre ja zu schade um die 3 "verbotenen" Eiweiße (wobei er empfiehlt diese der Katze zu geben - Ich habe keine Katze).
Insgesamt basiert das Buch meines Gefühls her sehr fetthaltig. Außerdem finde ich es seltsam, dass ein Arzt empfiehlt eine "Silikon-Backform/matte" und Frischhaltefolie zu benutzen. Ich versuche tunlichst auf Plastik in meinem Essen zu verzichten. Daher konnte mich insgesamt Gundry leider nicht überzeugen. Zu verschieden sind unsere Grundansichten. Die Gefahren der Plastiknutzung sollten einem Arzt im 21. Jh. klar sein. Außerdem hat Plastik eine sehr lange Zersetzungsdauer und sehr schlechte Recyclingquote. Und es ist ja auch nicht so, als ob es keine Alternativen gibt. Die gab es nämlich auch schon vor der Erfindung des Plastiks.
Fazit: Das Buch ist sicherlich eine Neuentdeckung für Menschen, die schon einige Diäten probiert haben, aber noch nicht zufrieden sind. Und sicherlich eine wirklich gute Überlegung für diejenigen, die an den besagten Krankheiten leiden.
Für mich ist das Buch leider nichts. Von Fett wird mir schlecht, ich mag weder Eier noch Avokados. Gundry beschreibt, dass man von Lektinen krank wird und Blähungen und Magenbeschwerden bekommt. Bei mir ist das aber nicht der Fall. Ich bekomme von Fett und Frittiertem/Gebratenem (was sehr oft in den Rezepten vorkommt) Magenbeschwerden. Also das Buch ist empfehlenswert für Menschen, die High-Fat essen und Low-Carbohydrates.
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