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Blackbird Roman

Gesprochen von
44

22,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Matthias Brandt

Spieldauer

6 Stunden und 58 Minuten

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Tacheles!

Originaltitel

Blackbird

Sprache

Deutsch

EAN

9783864846175

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Matthias Brandt

Spieldauer

6 Stunden und 58 Minuten

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Tacheles!

Originaltitel

Blackbird

Sprache

Deutsch

EAN

9783864846175

Herstelleradresse

tacheles
Prinz-Regent-Straße 50-60
44795 Bochum
DE

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  • sunshine-500

    aus 55597

    5/5

    17.01.2021

    Hörbuch (Audio)

    tiefe Einblicke in die Jugendzeit

    „Blackbird“ von Matthias Brandt erschien am 22.08.2019 im Verlag tacheles! / ROOF Music. Sprecher: Matthias Brandt Der 15 jährige Morten, von allen nur Motte genannt, möchte eigentlich mit seinem besten Freund zum ersten Mal einen drauf machen, 2 Flaschen Amselfelder Wein haben sie dafür gekauft. Doch dann kommt ein Anruf der alles verändert, Bogi liegt im Krankenhaus, Diagnose Krebs. Dann ist da auch noch dieses Mädchen, mit ihrem Fahrrad, an der Fähre....... Matthias Bradt lässt den Leser hautnah am Leben des Morten (Motte() Schuhmacher teilnehmen, fast ein Jahr begleitet man ihn. Der Hörer begibt sich mit dem Autor auf eine Reise in die Jugendzeit, wie es war, dass erste mal verliebt zu sein? Wie geht man damit um, dass der beste Freund an Non-Hodgkin-Lymphom erkrankt ist? Der Freund mit dem man alles besprochen hat und dem man blind vertraut. Matthias Brandt beschreibt die Welt des jungen „Motte“ sehr glaubwürdig und realistisch. Die Geschichte wirkt fast schon autobiografisch, denn Matthias Brandt beweist sehr viel Einfühlungsvermögen in einen 15 jährigen, der Zwiespalt Mottes wird ebenfalls sehr gut verdeutlicht. Matthias Brandt überzeugt mit einem stark pointierten Umgang mit Worten, durch die Ich – Erzähl- Perspektive, aus Sicht von Motte, lässt er den Leser/ Hörer tief in die Gedanken und Verwirrungen blicken, die Motte beschäftigen. Der Autor liest gekonnt mit jugendlichem Ton, der teils schnoddrig und bissig klingt, somit wirkt die Geschichte sehr authentisch und erhält zusätzlich Tiefgang. Matthias Brandt zeigt jede Menge Sprachwitz, er lässt tief in die Gedanken des Jungen Motte blicken. Motte ist kein großer Redner doch in sich drin, da sprudelt er fast über, da blubbern die Gedanken, so vor sich hin. Fazit: „Blackbird“ von Matthias Brandt ist nicht spektakulär, doch sehr anschaulich berichtet er über das Leben des 15 jährigen Motte. Die Gefühle und Gedanken wirken authentisch und sind nachvollziehbar. Es ergeben sich teils lustige, aber auch traurige Momente. Der Autor zeigt auf, der Weg zum Erwachsenwerden ist nicht immer leicht, in vielen habe ich mich in meine Jugend zurück versetzt gefühlt. Ich habe dem Autor sehr gerne zugehört, mich konnte er mit „Blackbird“ sehr gut unterhalten. Ich gebe meine absolute Hörempfehlung.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.11.2019

    Hörbuch (Audio)

    Erwachsenwerden in den 70er Jahren...

    Als der 15-jährige Morten Schumacher, genannt Motte, einen Anruf bekommt, ist in seinem Leben nichts mehr, wie es einmal war. Sein bester Freund Bogi ist plötzlich sehr krank. Aber das ist nur eine der herzzerreißenden Explosionen dieses Jahres, die in Matthias Brandts Roman »Blackbird« Mottes Leben komplett auf den Kopf stellen. Kurz danach fährt Jacqueline Schmiedebach vom Einstein Gymnasium auf einem Hollandrad an ihm vorbei, und die nächste Erschütterung nimmt ihren Lauf. Zwischen diesen beiden Polen, der Möglichkeit des Todes und der Möglichkeit der Liebe, spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu, geraten außer Kontrolle und stellen Motte vor unbekannte, schmerzhafte Herausforderungen. Doch zum richtigen Zeitpunkt sind die richtigen Leute an Mottes Seite und tun genau das Richtige. Und er selbst schaut den Dingen mutig ins Gesicht, mit scharfem Blick und trockenem Witz.  Pubertät ist kein einfacher Lebensabschnitt, das weiß jeder, der diese Phase bereits selbst durchlaufen oder aber Kinder hat, die sich auf dem Weg ins Erwachsenenleben befinden. Dies wird in dieser Erzählung gekonnt thematisiert ohne ins Klischeehafte abzudriften, was für mich ein großer Pluspunkt ist. Erzählt wird dieser Roman aus der Ich-Perspektive des 15jährigen Morten Schumacher, der von allen nur Motte genannt wird. Ganz unabhängig von den besonderen Themen, die hier im Laufe der Erzählung noch in Szene gesetzt werden, gelingt es Matthias Brandt, dem Leser die Zeit der Pubertät noch einmal intensiv in Erinnerung zu rufen. Ständig abschweifende Gedanken, eine Scheißegal-Haltung allem gegenüber, das Hinterfragen von Erwachsenen, unbegründete und ununterdrückbare Lachflashs, das Hinterfragen allen Tuns hinsichtlich dessen, was andere von einem denken könnten, Coolsein, sich ausprobieren… Die Darstellung des Charakters von Motte erscheint dadurch ausgesprochen authentisch. Motte ist ein intelligenter und eher schüchterner Junge, der oft eher die beobachtende Position einnimmt und nicht zu den Draufgängern gehört. Außer Rockmusik interessiert ihn eigentlich nicht viel. Die Ehe seiner Eltern ist zerrüttet, die Trennung unvermeidlich. Motte zieht daher mit seiner Mutter innerhalb der Kleinstadt in ein anderes Viertel und lässt damit altbekannte Strukturen zurück, auch seinen Freund Bogi, mit dem er sich seit Jahren jeden Tag getroffen hat. Doch der hat gerade ganz andere Sorgen, denn er muss wegen einiger medizinischer Auffälligkeiten ins Krankenhaus. Als schießlich bei Bogi ein Non-Hodgkin-Lymphom  diagnostiziert wird, gerät die Freundschaft der beiden in Schieflage. Motte fühlt sich unter Druck gesetzt, seinen Freund ständig besuchen und diesen aufheitern zu müssen, fühlt sich dem aber kaum gewachsen. Zudem geht sein eigenes Leben weiter - er verliebt sich beispielsweise zum ersten Mal - während Bogi jeweils nur noch auf die nächste Infusion zu warten scheint. Doch gehen die Erwachsenen um ihn herum wirklich weniger hilflos mit der Möglichkeit des Todes um? Die Erzählung spielt in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Westdeutschland und ist gespickt mit zahllosen Reminiszenzen an diese Zeit, wozu auch der Beatles-Song ‘Blackbird’ gehört, dem der Titel dieses Romans entliehen ist. Plattenladen, Turnbeutel, D-Mark, Kassetten-Rekorder - alles Begriffe, die für heutige Jugendliche wohl wie Fremdwörter klingen, bei mir aber Erinnerungen an meine eigene Jugend wachriefen. Insofern ganz abseits der eigentlichen Geschichte auch ein etwas wehmütiges Wiedertreffen mit ‘alten Bekannten’… Die Erzählung weist zeitweise durchaus einige Längen auf, und doch konnte mich die Atmosphäre gefangen nehmen, die Matthias Brandt hier aufbaut. Sowohl die erste Liebe als auch der drohende Tod des besten Freundes wollen erst einmal verkraftet werden, und dies geschieht hier auf eine absolut authentische und kein bisschen schwülstige Art und Weise. Fest verbunden mit der hin- und herfliegenden Gedankenwelt Mottes, kämpft sich der Leser durch die Hürden des Lebens und versinkt zwischenzeitlich auch in einer großen Sprachlosigkeit. Aber der Autor führt Motte und den Leser weiter, mit trockenem Humor und Gefühlen, da wo es angebracht scheint. Der Autor selbst liest die ungekürzte Hörbuchfassung (6 Stunden und 58 Minuten) unaufgeregt aber passend akzentuiert, so dass ich ihm sehr gern gelauscht habe. Eine Coming-Of-Age-Geschichte mit Tiefgang, witzig und berührend - empfehlenswert…   © Parden

  • Wortschätzchen

    aus Kreis HD

    5/5

    19.10.2019

    Hörbuch (Audio)

    Nicht weiterfragen, aber…

    Nicht weiterfragen, aber dableiben Morten, genannt Motte, steckt mitten in der Pubertät und nicht nur sein Körper und seine Hormone spielen verrückt, sondern ausgerechnet auch jetzt das ganze Leben. Da ich selbst Mitte der 1960er geboren bin, mag ich Bücher, die in den 1970ern und 1980ern spielen und mich so in meine Kindheit und Jugend zurückbeamen. Brandts „Blackbird“ schafft das sehr gut. Ja, auf Anhieb bin ich wieder in der Schule und kann so gut verstehen, was er da erzählt. Er spricht dabei auch und gerade unangenehme Dinge an –besonders jener Zeit -, wie beispielsweise die Folgen für Schwangere, die die Schlaftabletten Contergan genommen hatten. Ohne pathetisch zu wirken, baut Brandt ein Thema nach dem anderen ein und alles passt nahtlos ineinander. Er packt alles rund um die Krebserkrankung von Mottes Freund Bogi und die Scheidung der Eltern. Die Erfahrungen des Teenagers und seine Gedanken und Gefühle ergeben ein wunderbares Abbild, das man ganz klar vor Augen hat. Es ist erstaunlich, an wie viele Dinge Brandt mich mit seiner Story erinnert, die ich längst vergessen hatte. Selbst die extremsten Szenen seines Buches wecken Assoziationen bei mir. Einiges werden auch die Kids heute so oder ähnlich mitmachen, anderes ist quasi ein Relikt jener Zeit. Ja, das Bild der Lehrer, die ihre Macht ausnutzten (nicht alle – aber es gab sie!), ist nicht schön, aber so war das manchmal wirklich. Mit Schlüsselbunden werfen und auf Schüler einschlagen ist heute nicht mehr erlaubt, damals sagte kaum jemand etwas, wenn es vorkam. Insgesamt aber ist es die Geschichte des Erwachsenwerdens überhaupt. Ich bin froh, das alles hinter mir zu haben, denn erwachsen werden ist nicht einfach. Aber es ist auch schade, diese vielen „ersten Male“, die man in jener Zeit immer wieder erlebt, hinter sich zu haben. Die Story ist wunderbar – weil sie nicht nur zum Lachen bringt, sondern auch nachdenklich macht und an der einen oder anderen Stelle betroffen und sehr, sehr traurig. So, wie es damals eben war – und auch heute noch ist. Das Leben ist eben so. Definitiv. Leider? Oder zum Glück? Dass es kein Wunschkonzert und schon gar kein Ponyhof ist, aber dennoch wunderschön, zeigt Brandt hier auf zauberhafte Weise. Matthias Brandt ist mir bisher nicht bekannt gewesen – auch nicht als Schauspieler. Das liegt nicht an ihm, sondern an mir. Seine Art zu lesen erinnert mich an Bjarne Mädel. Die Sprachmelodie passt wunderbar zum Text und er transportiert Gedanken und Gefühle wunderbar. Klar, er weiß ja am besten, wie er es beim Schreiben meinte. Dennoch kann nicht jeder Autor auch gut einlesen. Brandt kann es! Ich bin jedenfalls begeistert und gebe fünf Sterne.

  • Greta

    5/5

    05.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jugendbuch, aber eher für junge Erwachsene

    Ich finde dieses Buch sehr liebevoll geschrieben, und die Geschichte ist sehr realitätsnah und tiefgreifend erzählt. Sprachlich großartig und eher locker geschrieben aus der Sicht der jungen Hauptfigur (war mir sehr sympathisch), ich habe es an 3 Nachmittagen verschlungen, weil ich so tief in der Geschichte drin war. Zu Young Adult würde ich es allerdings nicht zählen, dafür ist es zu literarisch geschrieben.

  • Bewertung

    5/5

    08.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein toller Roman der sich um das...

    Ein toller Roman der sich um das Erwachsenwerden in den 70ern dreht- und inzwischen sogar als Schullektüre eingesetzt wird. Berührend, schräg, manchmal traurig- lesen lohnt sich!

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Bewertungen (44)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martina Wertsch-Rommel

    Martina Wertsch-Rommel

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.05.2023

    Hörbuch (Audio)

    Pubertät, auch nicht einfach für Heranwachsende

    Matthias Brandt ist für mich ein hervorragender Schauspieler, nun habe ich seinen Roman Blackbird als Hörbuch genossen. Wie Matthias Brandt liest und die jeweiligen Stimmungen seines Protagonisten schildert, ist einfach nur toll.
  • Zum Bewerterprofil von Verena Deschler

    Verena Deschler

    OSIANDER Metzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Motte steckt mitten in der Pupertät...

    Motte steckt mitten in der Pupertät und muss innerhalb weniger Monate einiges verkraften. Er ist zum ersten Mal verliebt, seine Eltern trennen sich und sein bester Freund erkrankt unheilbar. Ein großartiges Buch, witzig geschrieben und doch so tragisch!
  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wir erleben ein Jahr im Leben eines 15-Jährigen in den 70-er Jahren in Deutschland. Die Nachricht über eine sehr schwere Erkrankung des besten Freundes stellt das Leben komplett auf den Kopf, schmälert aber leider nicht die üblichen Sogen des Alltags. Mit einer für Jugendliche in der Zeit typischen Schnodderigkeit ist Matthias Brand ein toller Roman zum Lachen und zum Weinen gelungen.
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Birkhold

    Ursula Birkhold

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Blackbird" ist die Geschichte von Motte und Bogi, in deren Freundschaft durch die Diagnose einer schweren Krankheit bei Bogi von einem Moment zum anderen nichts mehr ist wie es war. Motte ist seinem Gefühlschaos plötzlich allein ausgeliefert und Matthias Brandt lässt ihn davon und von der Sprachlosigkeit zwischen Bogi und ihm in einem Ton, der zwischen Forschheit, Komik, Wut und Trauer schwankt, erzählen. Ein Buch, das tief bewegt.

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

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    1. Eins - Mitte August
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    63. Fünf - Erster Oktober
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