Erschütternd, dramatisch und mit einem Ende, das sprachlos macht.
An einem herrlichen Sommertag verschwinden zwei kleine Mädchen spurlos. Trotz fieberhafter Suche finden Kommissarin Kristina Herbich und ihr Kollege Breuer keinen Hinweis auf die Kinder. Zur selben Zeit werden in Bayreuth immer wieder junge Männer als vermisst gemeldet. Während die Polizei auf Hochtouren arbeitet, taucht im Wald von Bad Berneck eine verwirrte junge Frau auf, halb nackt und in Panik. Wie hängen all diese Fälle zusammen? Herbich und Breuer läuft gnadenlos die Zeit davon ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
peedee
5/5
08.07.2020
eBook (ePUB)
Beklemmend, spannend, komplex
Kristina Herbich, Band 1: Zwei kleine Mädchen verschwinden spurlos. Hauptkommissarin Kristina Herbich und ihr Kollege Konrad Breuer nehmen die Ermittlungen auf. Dann werden mehrere junge Männer als vermisst gemeldet – alle vom gleichen Flüchtlingszentrum. An Zufälle glaubt niemand. Im Wald von Bad Berneck wird eine verwirrte junge Frau angetroffen – in Panik und halb nackt. Haben diese Fälle etwas miteinander zu tun?
Erster Eindruck: Auf dem Cover ein Haus im Wald – es wirkt düster und gespenstisch.
Für mich war es das zweite Buch der Autorin nach „Fränkische Vergeltung“, was mir ausgezeichnet gefallen hat und daher war ich sehr gespannt auf das vorliegende Buch.
Kristina Herbichs Job ist nicht einfach und doch übt sie ihn gerne aus; ihr Chef Torsten Willbrandt macht ihr manchmal jedoch das Leben so schwer, dass sie an Kündigung denkt. Und nun drückt er ihr Kollege Konrad Breuer auf. Sie geht diesem seit zwei Jahren so gut es geht aus dem Weg, da ihre erste Begegnung für sie ziemlich peinlich verlief und sie sich bisher nicht entschuldigt hat. Ausgerechnet er muss nun ihr Teamkollege werden… Wider Erwarten läuft es jedoch gut – schliesslich haben sie auch Wichtigeres zu tun, als sich um Animositäten zu kümmern.
„Nichts würde je wieder so ein, wie es gewesen war.“
Der Einstieg war beklemmend und genau in dieser Art und Weise ging es weiter. Ein Vermisstenfall jagt den nächsten. Die grosse Anzahl Protagonisten war für mich als Leserin herausfordernd. Die Beschreibungen über das Befinden der Eltern Sander hat mich sehr betroffen gemacht; unvorstellbar, in welcher Ausnahmesituation sich die Eltern befunden haben. Der Autorin ist es – in diesem Falle leider – äusserst gut gelungen, diese Katastrophe schriftlich festzuhalten. Ebenso die Situation rund um die verlassene Psychiatrie im Wald von Bad Berneck – sehr gut erzählt! Obwohl der Krimi sehr beklemmend war, konnte ich ihn fast nicht mehr aus der Hand legen. Ich würde gerne mehr darüber schreiben, aber ich will nicht spoilern.
Düster, komplex, atmosphärisch dicht – nichts für schwache Nerven oder entspannende Stunden! Von mir gibt es 5 Sterne, aber nun benötige ich unbedingt etwas locker-leichten Lesestoff „zur Erholung“.
Bewertung
aus Bayreuth
5/5
24.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Jacqueline Lochmüller - Tod im Fichtelgebirge - ein starker Krimi
Ein spannender und fesselnder Krimi, starker Plot und spannend erzählt. Die Autorin ist absolut empfehlenswert.
Honigmond
5/5
19.08.2019
Buch (Taschenbuch)
Das Grauen im Fichtelgebirge
Zur Buchbeschreibung:
An einem herrlichen Sommertag verschwinden zwei kleine Mädchen spurlos. Trotz fieberhafter Suche finden Kommissarin Kristina Herbich und ihr Kollege Breuer keinen Hinweis auf die Kinder. Zur selben Zeit werden in Bayreuth immer wieder junge Männer als vermisst gemeldet. Während die Polizei auf Hochtouren arbeitet, taucht im Wald von Bad Berneck eine verwirrte junge Frau auf, halb nackt und in Panik. Wie hängen all diese Fälle zusammen? Herbich und Breuer läuft gnadenlos die Zeit davon ...
Mein Leseeindruck:
Das Cover ist recht düster gestaltet und darauf ist ein altes verlassenes Haus zu sehen, wo in einem Fenster Licht an ist. Dies lässt schon jede Menge Raum für Kopfkino und der Klappentext dazu, lässt jede Menge Spannung erahnen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam ich rasch in die Handlung hinein und bekam auch die ein oder andere Gänsehaut beim lesen. Die Story ist wirklich gut durchdacht und lässt jede Menge Raum für zwischenzeitliche Spekualtionen. Die Autorin greift hierbei eine Thematik auf, die einem einen Schauder über den Rücken fahren lässt und zum Nachdenken anregt. Das Ermitterteam wächst nach anfänglichen Schwierigkeiten immer mehr zusammen und ergänzt sich super, daher hoffe ich sehr, dass es irgendwann mehr von den beiden zu lesen gibt. Der Spannungsbogen der Story ist gut und am Ende erwartet dem Täter ein fuliminöses Finale, mit dem ich nicht in dieser Form gerechnet habe, was mir aber außerordentlich gut gefallen hat.
Mein Fazit:
Superspannender Krimi mit einer Thematik, die einen nicht so schnell wieder loslässt sowie eine Autorin, welche man sich merken sollte.
rewareni
aus wien
5/5
15.08.2019
Buch (Taschenbuch)
Ein neues Ermittlerteam
Was gibt es für eine Familie schlimmeres, als dass ihre Kinder plötzlich verschwunden sind. Für Kommissarin Kristina Herbich und ihrem Kollegen Breuer wird dieser Fall zu einer Herausforderung. Denn das Verschwinden der kleinen Mädchen von Mareike und ihrem Mann Robert, ist schon von Anfang an sehr seltsam und die Zeit läuft den Kommissaren unaufhaltsam davon. Es werden aber auch vermehrt vermisste junge Männer gemeldet, wo Kristina nicht weiß, ob es dabei zu ihrem Fall einen Zusammenhang gibt. Als dann tief im Wald eine halbnackte Frau von Kristinas Onkel Johann Kunze gefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse. Kristina spürt, dass sie nicht nur einen Fall zu lösen hat, sondern, dass es anscheinend mehrere sind. Dass sie plötzlich auch noch einen mysteriösen Todesfall eines Mannes lösen sollen, macht die ganze Angelegenheit auch nicht einfacher. Die Zeit läuft davon und von jedem liegen bereits die Nerven blank. Was die Kommissare dann herausfinden, lässt alle erschüttert zurück.
Der Krimi ,,Tod im Fichtelgebirge´´ von Jacqueline Lochmüller, ist ein Roman, der sicher keinen Leser unbeeindruckt zurücklässt. Zuerst sieht man das düstere Cover mit dem Haus im finsteren Wald, wo man im Laufe der Geschichte, dann wirklich abtaucht in eine toll beschriebene Waldszene und man als Leser Bilder vor seinem geistigen Auge sieht, wo man das Gefühl hat, mittendrin zu sein und sich Gänsehaut einstellt. Der Autorin gelingt es von Beginn weg den Leser in seinen Bann zu ziehen und sie hält diese Spannung bis zum Schluss durch. Ihr Schreibstil ist sehr bildhaft und intensiv, sodass man sich auch Dinge, die man vielleicht nicht unbedingt sich vorstellen möchte, trotzdem vor Augen hat. Jacqueline Lochmüller schafft es viele Charaktereigenschaften und Emotionen wunderbar darzustellen.
Angefangen von der Kommissarin Herbich, die zuerst voreingenommen gegenüber ihrem neuen Kollegen ist, die aber im Laufe der Handlung ihn doch zu schätzen lernt. Bis hin zu Mareike und Robert, die alle Phasen eines tragischen Verlustes durchleben und man als Leser Verzweiflung, Wut, Angst und Hilflosigkeit spürt. Dass es dabei sehr viele Personen gibt, die in dem Roman vorkommen und man als Leser gerade zu Beginn eine leichte Verzweiflung spürt,ob der vielen Namen, ist der einzige kleine Kritikpunkt.
Auch hat die Autorin zwei aktuelle Themen, die ich ob der Spannung, nicht verraten möchte, miteinander gekonnt verknüpft und sie in dem Fall der verschwundenen Mädchen miteinfließen lassen, sodass man als Leser gespannt war, wie sich alles auflöst. Auch wenn es tragische und menschliche Schicksale waren, die die Autorin erzählt hat, ist es ihr aber auch gelungen einen feinen, manchmal leicht bissigen Humor in Form von Pfarrer Johann Kunze und seinem Dackel Arno, in die Geschichte einzufügen. Herrlich hat sie dabei die Szenen mit den beiden beschrieben, wo man als Leser einfach nur schmunzeln musste. Der Krimi ,, Tod im Fichtelgebirge´´ wartet mit Spannung, etwas Humor, tragischen Schicksalen und einem interessanten Ende auf, wo ich mir vorstellen kann,dass man die Kommissare, den Pfarrer und seinen mutigen Dackel Arno in einem neuen Fall wiedersehen könnte.
Bewertung
5/5
24.07.2019
Buch (Taschenbuch)
Großartig! Kein klassischer Lokalkrimi, komplex, spannend und unvorhersehbar
In Bayreuth und Umgebung verschwinden immer wieder Menschen. Erst junge Männer, nun zwei kleine Mädchen.
Die Polizistin Kristina Herbich ermittelt und bekommt ausgerechnet den Kollegen Breuer, ihren Erzfeind, zur Seite gestellt...
Dieser Kriminalroman ist meines Erachtens kein klassischer Lokalkrimi. Zwar ist Lokalkolorit vorhanden, allerdings schön dezent und damit auch für Nicht-Ortskundige nicht störend.
Die Ortsbeschreibungen an sich sind super - man bekommt richtig Gänsehaut, wenn man mit den Charakteren die unheimlichen Orte aufsucht, so perfekt sind sie beschrieben.
Überhaupt ist der Spannungsbogen und die lange Strecken überhaupt nicht ersichtlichen Zusammenhänge sowie die unerwartete Auflösung großartig. Genauso wie die bodenständige Ermittlerin, die ein paar Kilos zu viel auf den Rippen hat und beim tapferen Verzehr von Vollkornprodukten von Leberkässemmeln (Fleischkäsebrötchen) träumt.
Der Inhalt ist heftig - eben kein harmloser Kriminalroman und vielleicht für ganz zarte Gemüter keine perfekte Schlaflektüre. Wobei man das Buch ohnehin nicht aus der Hand legen kann, da es so spannend ist.
Das I-Tüpfelchen des Buches ist dann noch das Cover, passt perfekt und ist schon richtig schaurig.
Ein rundum gelungener Kriminalroman, der mich gefesselt und begeistert hat. Leseempfehlung!
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