Die Familie des zehnjährigen Justin erbt von ihrem verstorbenen Großonkel Anthony eine Tankstelle mit Autowaschanlage und Werkstatt an der Südküste Englands. Da der Vater gerade seinen Job verloren hat, beschließt die Familie, die Tankstelle weiterzuführen und zieht an die Steilküste. Aber die Tankstelle befindet sich mitten in einem autofreien Naturschutzgebiet und in der Waschanlage findet die Familie Kisten voller Münzen. Jeden Tag füllen sich die Kisten mehr und niemand kann sich erklären, warum das so ist. Justin hat einen Verdacht und beobachtet eines Nachts die Waschanlage. Plötzlich hört er ein Rauschen am Himmel und ein Engel landet direkt vor dem Eingang zur Waschanlage.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
2 Bewertungen
5 Sterne
(1)
4 Sterne
(1)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Herzlich
Nicole aus Nürnberg am 29.09.2019
Bewertungsnummer: 1251989
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Meine Meinung zum Kinderbuch:
Die Waschanlage für Schutzengel
Inhalt in meinen Worten:
Justin zieht mit seiner Familie um. An sich kein Problem, wenn da nicht diese mysteriöse Waschanlage und die Geheimtür wären und er dann auch noch eine Katze vor dem Ertrinken retten darf, er sich noch mit seinem Vater anlegen muss, weil dieser absolut nichts mit Engeln und alldem zu tun haben möchte, ist klar, hier ist etwas oberfaul. Doch was stimmt hier nicht? Was hat seine Großmutter die verstorben ist, mit diesen Schutzengeln zu tun und warum müssen manche Geheimnisse geteilt werden, weil man sonst platzt. Diesen Fragen muss Justin auf die Spur kommen und zugleich lernen, das er Hilfe braucht, und sei es von seiner nervigen Schwester.
Wie ich das Gelesene empfand:
Zu erst einmal empfand ich den Einstieg in die Geschichte etwas lang, das änderte sich dann aber ab der Hälfte des Buches und ich war in der Geschichte gefangen, ich empfand jedoch das vieles noch offen war und manches vielleicht in einem zweiten Teil der Schutzengelreihe erwähnt oder gar behandelt werden darf, ich wäre auf jeden Fall nicht abgeneigt einen zweiten Teil von Justin und seinen Engeln lesen zu dürfen.
Die Welt:
Die Geschichte spielt in Großbritannien, zumindest fühlte ich mich dort hingesetzt. Die Inselidylle sowie auch das raue Klima des Meeres tragen für mich dazu bei, das ich das Gefühl hatte, in Großbritannien zu stecken. Ansonsten ist es eine Welt, wie wohl jeder sie kennt.
Die Art:
Irgendwie erinnerte mich die Geschichte an ein ganz modernes Märchen. Eine Katze, ein Schaf, zwei Kinder, ein paar Engel und ein altes Haus mit vielen Rätseln verhilft mir das ich das Gefühl hatte in einem Märchen zu stecken. Letztlich ist das Buch auch am Ende mit einem Märchen bestückt und zwar warum die 7 Schwestern 7 Schwestern heißen. Für mich eine tolle Sache, denn Märchen mag ich an sich und nachdem es einfach wieder die typischen Zeichnungen und Gestaltungen von Mele Brink sind, die mich zusätzlich begeistern und berühren ist klar, das es einfach toll ist, das Buch zu entdecken.
Illustrationen:
Wie schon in Punkt die Art ist Mele Brink die Bildschafferin und das macht auch richtig Freude, sie weiß nämlich mit richtig kleinen süßen Aspekten richtig die Geschichte zu betonen und zu untermalen und zwar so das es realistisch und passend zur Geschichte wirkt.
Schreibstil:
Flüssig und angenehm, nur mit einem Punkt da tat ich mir schwer, es war mir zu viel wörtliche Rede in der Geschichte vorhanden, ansonsten ist es eine wirklich tolle Geschichte die mit Spannung, Gefühl und Fantasie spielt.
Charaktere:
Der Hauptcharakter ist vor allem Justin mit seiner Schwester, die Eltern, eine Katze und ein alter Fischer. Zusammen ergibt das eine bunte Mischung an Abwechslung und Liebenswertigkeiten.
Die Geschichte könnte einfach nicht stehen ohne diese Charaktere, würde nur einer fehlen oder einer zu viel in der Geschichte stecken, wäre die Geschichte nicht das, was sie ist.
Die Engel:
Obwohl die Engel ein Hauptbestandteil der Geschichte sind, sind sie doch eher eine Randfigur, eine Figur die zwar in die Erzählung kommt, aber vor allem geht es um die Menschen und weniger um die Engel. Was ich etwas schade empfand, denn die Engel hätten gerne mehr auftreten dürfen, deswegen hoffe ich sehr auf einen zweiten Teil.
Empfehlung:
Mögt ihr Geschichten die euer Herz wärmen, die euch Träumen lassen, die euch Lust auf Meer und mehr machen? Dann solltet ihr definitiv dieses süße Kinderbuch entdecken, auch wenn ich das ein oder andere nicht so genial fand, der gröbste Teil der Geschichte ist einfach toll und als Vorlesebuch und Erstlesebuch nicht zu schwer im Verständnis mit der passenden Spannung in der Geschichte.
Bewertung:
Ich gebe der Geschichte vier Sterne. Einerseits fand ich zwar manchen Punkt der mir nicht ganz so gut gefallen hat, aber in diesem Buch überzeugte mich die Autorin von ihrem Können und von ihrer Erschaffung genialer Welten.
Nachdem Justins Vater eine…
anette1809 - katzemitbuch.de aus Sulzheim am 10.12.2019
Bewertungsnummer: 2723731
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Nachdem Justins Vater eine Tankstelle mit Autowaschanlage und Werkstatt an der Südküste Englands geerbt und gerade seinen Job verloren hat, beschließt die Familie ihr altes Leben hinter sich zu lassen und an die Steilküste inmitten eines Naturschutzgebietes zu ziehen. Das Küstenstädtchen wirkt etwas verwunschen und altmodisch, ansonsten liest sich die Geschichte zunächst wie ein ganz normales Kinderbuch. Justin adoptiert kurz nach dem Umzug eine kleine Katze, seine Schwester darf sich auf der benachbarten Schaffarm ein Pflegeschaf aussuchen. Die Familie fühlt sich schnell in dem kleinen Küstendorf heimisch. Doch was steckt hinter den Eimern mit Münzen, die in der Waschanlage stehen und jeden Morgen randvoll gefüllt sind, oder dem Flügelschlagen, welches Justin nachts hört? Dass Justin und seine Schwester ein Buch über Engel von ihrer Großtante geerbt haben, scheint mit diesen Geheimnissen verknüpft zu sein, doch wer wird Justin Glauben schenken, als er tatsächlich Engel in der Waschanlage entdeckt? Zu Beginn empfand ich die Geschichte zwar als etwas langatmig, da sie einige Kapitel braucht, um richtig in Schwung zu kommen, nach dem Umzug in das Naturschutzgebiet und die Übernahme der alten Tankstelle mit Waschanlage zieht das Tempo jedoch an und Witz und Spannung führen dazu, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen mag. Mir hat es sehr gut gefallen, wie Petra Steckelmann das Motiv der Schutzengel ganz neu und in meinen Augen auch völlig außer Acht von irgendwelchen religiösen Einflüssen oder Kitsch interpretiert hat. Es ist eine sehr moderne Umsetzung, in der Schutzengel heutzutage kaum noch ausreichend Zeit für ihre Flügelpflege finden, die doch so nötig wäre, um all den Schmutz und die Abgase, die sich Nacht für Nacht darin festsetzen, daraus zu entfernen. Wie gut, dass es die Waschanlage in den verträumten englischen Küstenstädtchen gibt, in der Justin das Erbe seiner verstorbenen Großtante antritt. Den Engel ergeht es im Endeffekt nicht anders als den Menschen, die sie beschützen müssen, die Welt wird immer schnelllebiger und stressiger. In Justins Familie gibt es die üblichen Streitereien zwischen Geschwistern und natürlich Eltern, die die unglaublichen Geschichten, die ihr Sohn erlebt, nicht glauben wollen. Alltagsprobleme wie Jobverlust oder Leseschwäche sind in der Geschichte verarbeitet, ohne zu sehr in den Vordergrund zu treten. Am Ende erwartet die Leser ein märchenhafter Schluss, der einen schönen Bogen zum Beginn der Geschichte schlägt. Die Illustrationen und das farbige Lesebändchen machen diese außergewöhnliche Engelsgeschichte darüber hinaus zu einem richtigen Schmuckstück.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.