EIN TOTER. EIN LABOR. FÜNFUNDVIERZIG POTENTIELLE MÖRDER. Kommissar Lohen traut seinen Augen nicht: Der respektabelste Mitarbeiter eines Berliner Labors wird verbrüht aufgefunden, und schnell ist klar, dass der Mörder unter der Belegschaft zu finden ist. Statt mit der Polizei zusammenzuarbeiten, schweigen die Angestellten und brauen ihre eigenen Gerüchte . ein tödlicher Fehler! Leserstimmen: Spannung pur auf allen Seiten. - Sandy Mercier Spannend wie ein Aufschrei gegen Achtlosigkeit der Menschen, Inhaltlich wertvoll und nicht nur für Krimi-/ Thriller-Fans eine Geschichte die eins mit sich bringt: Nachdenklichkeit! - Beate Majewski.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Balsamforsoul
aus Berlin
5/5
18.09.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss
(M)achtlos von @nadine_teuber ,war ein sehr spannender ,krasser und naja für mich auch gruseliger Thriller.
Es ist mein erstes Buch von ihr und sie hat es mir sogar signiert auf der Buchberlinmesse letzten November .
Ich war auch bei ihrer Lesung vor Ort die mega gut besucht war.
Ihre flüssige und rasante Schreibweise gefällt mir persönlich sehr gut und der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss.
Nur waren es nach meinem Empfinden her zuviele Rollen und daher bekam der ein oder andere für mich nicht die Aufmerksamkeit die sie bräuchte .Aber das ist meine persönliche Meinung.
Toll fand ich auch das sie aktuelle Themen mit reingenommen hat ,wie zum Beispiel das Thema Mobbing.Ich kenne das Problem sehr gut .
Ich kann dieses Buch euch nur empfehlen.
Wird definitiv nicht das letzte sein was ich von ihr gelesen habe.
Alexandra Gruber
aus Feuchtwangen
5/5
01.04.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Thriller, der mir zu denken gibt
"(m)achtlos" ist das erste Buch, das ich von Nadine Teuber gelesen habe. Ich bin begeistert und freue mich schon auf die anderen
Ein Mitarbeiter eines Labors wird tot in einem Autoklav aufgefunden. Der Leiter des Labors wurde in dem Wasserdampf regelrecht gekocht. So gar kein schöner Anblick.
Kommissar Lohen und sein Team haben eine schwierige Aufgabe vor sich. Da in diesem Labor nur unter sterilen Bedingungen gearbeitet werden kann, ist natürlich nicht die kleinste Spur zu finden.
Doch dies ist nicht das einzige Problem der Ermittler. Die Mitarbeiter sind nicht bereit, das Team zu unterstützen. Alle mauern. Keiner sagt irgendetwas Negatives. Keiner gibt einen Hinweis.
Dann werden auch noch weitere Mitglieder der Führungsebene ermordet und es wird festgestellt, dass ein Kleinkind verschwunden ist. Wie soll das nur enden?
Nadine Teuber hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ihre Beschreibungen der Personen lässt sie vor dem inneren Auge aufleben und ich hatte das Gefühl mitten im Geschehen zu sein.
Die Charaktere sind alle realistisch dargestellt und könnten genau so existieren.
Kommissar Lohen und seine Teamkolkegin Nicole ergänzen sich perfekt. Wenn Lohen kurz vor dem Ausrasten ist, kann sie ihn wieder beruhigen, indem sie ein Gespräch übernimmt. Die beiden verstehen sich ohne Worte und ziehen an einem Strang. Doch auch der Rest des Teams zeigt vollen Einsatz unter diesen schweren Bedingungen.
Wir lesen aus mehreren Perspektiven. Nicht nur die Sicht von Lohen und Nicole sind zu lesen, man ist auch dabei, wenn die Morde "geschehen", allerdings wird der Täter oder die Täterin nicht verraten. Es bleibt also spannend bis zum Schluss!
Auch der Schreibstil hat mich begeistert. Die Autorin schreibt flüssig und braucht nicht viele Worte, um eine Situation zu beschreiben. Es geht Schlag auf Schlag von einer Situation in die nächste,weswegen auch nie Langeweile aufgekommen ist.
Die sehr kurzen Kapitel haben dazu geführt, dass ich mit dem Buch echt schnell durch war. Immer wenn ich aufhören wollte zu lesen, dachte ich, dass ein Kapitel schon noch schnell geht. Meistens wurden es dann noch zwei oder drei…
Letztendlich brachte mich dieses Buch auch zum Nachdenken. Der Titel passt perfekt zum Inhalt. Aber lest es doch selbst.
Für mich gibt es eine klare Leseempfehlung für Thrillerfans.
Bewertung
aus Marktredwitz
5/5
31.01.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Neue Lieblingsautorin!
Titel:
Es ist mal ein anderer Titel. Er lässt auch Platz für spektulierungen.
Cover:
Es sieht nach Thriller aus. Was aber genau der Stab (?) sein soll, werde ich wirklich nicht mehr schlau.
Charaktere:
Mich haben die Charaktere gemischt angesprochen. Manche fand ich positiv, andere mochte ich gleich mal gar nicht.
Schreibstil:
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und es gab keine Hüpfer.
Story:
Nach den ersten 10 Seiten, war mein erster Gedanke: "Autsch". Aber dennoch ein super Buch. Mir gefällt besonders das der/die Leser/in mit Rätseln kann, wer der/die Täter/in ist, da es keinen sturen Plan gibt, wie alles fortläuft (also kein Schema F). Ich habe sorgar den/die richtige/n Hauptäter/in erraten! Yaaayy!
Es gab allerdings keine Wendungen, aber das Buch braucht auch keine. Wenn eine drin gewesen wäre, wäre es krampfhaft rübergekommen.
Fazit:
Nadine Teuber hat sich in mein Repertoire an Lieblingsautoren geschrieben. Ihre anderen Werke werde ich ebenfalls lesen.
Käthe
4/5
25.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wichtiges Thema verpackt in einem guten Thriller
Wenn du auf der Suche nach einem Katz und Maus Spiel in Buchform bist, dann ist dieses Buch genau richtig. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass die Autorin mir die Lösung des Falls vor die Nase gehalten hat, aber ich war bis zum Schluss wirklich absolut planlos.
Es gab so viele Schockmomente und der Spannungsbogen war dauerhaft gespannt, da es zwischendurch keinen "Leerlauf" gab. Alles was passierte, war bedeutsam für die Handlung und Lösung des Falls.
Die Handlung startet direkt und ohne Umschweife mitten im Geschehen. Eine intensive Vorstellung der Charaktere gab es nicht, was mir den Zugang zu diesen etwas erschwerte.
Schön fand ich die Playlist zum Buch. Ich finde Musik intensiviert den Grundton der Handlung nochmal sehr und lässt einen ganz anders ins Geschehen eintauchen.
Die Ermittlungsarbeit empfand ich hier als gar nicht so als vordergründig, sondern eher das Thema Mobbing am Arbeitsplatz. Auch in der Danksagung hat die Autorin ihre Erfahrungen dazu, Gedanken und Tipps mit uns geteilt. Ich finde dieses Thema sehr wichtig und ich denke, dass wir leider alle bereits die eine oder andere Erfahrung damit machen mussten.
Dieses Buch ist auf jeden Fall eine Mahnung daran, wie Mobbing aussehen kann, was es mit den Menschen macht und wie wichtig es ist, dagegen vorzugehen. Wenn du also selbst betroffen oder Zeuge von Mobbing bist, melde das. Hol Hilfe.
Ulrike Bode
aus Otterfing
4/5
01.09.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
skuril und spannnend
Nach Lobotomie und Waldesstille war dies der dritte Thriller, den ich von Nadine Teuber gelesen habe.
Immer wieder neu und immer wieder anders.
Das Cover ist allein vom Farbspiel toll gestaltet ich liebe schlichte Cover. Der Klappentext kurz gehalten und doch bekommt man eine Ahnung, worum es geht.
Die Protagonisten sind sehr lebensecht beschrieben und deren Charaktere lernt man erst nach und nach kennen, was bei diesem Krimi durchaus wichtig ist. Ich habe mitgerätselt und versucht einen Mörder zu enttarnen. Manchmal bin ich allerdings mit den ganzen namen etwas durcheinander geraten und mußte tatsächlich öfter überlegen wer denn nun wer war. Das sozialkritische Thema " Mobbing" war gut herausgearbeitet und wer dem ausgesetzt ist, kann schon mal zum Mörder werden.
Das Ende war so nicht vorhersehbar und hat mich wirklich überrascht.
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