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Römische Tage

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.06.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

4501 KB

Auflage

1. Auflage 2019

Sprache

Deutsch

EAN

9783608191448

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.06.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

4501 KB

Auflage

1. Auflage 2019

Sprache

Deutsch

EAN

9783608191448

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  • Bewertung

    5/5

    29.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Flucht in die Utopie

    Man flieht aus dem regnerischem Deutschland und das heiße Italien des Monats August. Man liebt, man lebt und man denkt. Man denkt über das Vergangene nach und über die eigenen Fehler, die man in der Dystopie gemacht hat. Italien oder besser gesagt Rom ist die Utopie eines Sehnsüchtigen und das bringt Simon Strauss auf den Punkt.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für dich, Rom

    Zwei Monate in der ewigen Stadt, die Stadt in der und von der so viele etwas erwarten. Auf wenigen Seiten erzählt uns der Autor in leichter und schöner Sprache seine Wanderung durch die Stadt, nimmt uns mit in die Gespräche Fremder und teilt mit uns seine Sorgen und Gedanken. Wunderschön und ehrlich, danke Rom!

  • Jennifer

    5/5

    23.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Hommage an die ewige Stadt

    Rom ist seit Anbeginn ein Sehnsuchtsort. Die urbs aeterna, zu der alle Wege führen, lockt und lockte Geistesgrößen wie Touristen aus aller Welt. Hier kann man noch Geschichte atmen. So verwundert es nicht, dass auch der Autor für zwei Monate dem Zauber der italienischen Hauptstadt erlegen ist. Simon Strauß wohnt während seines Aufenthalts in direkter Nähe zur Casa di Goethe. Den promovierten Altertumswissenschaftler interessieren aber nicht nur die Ruinen der römischen Antike, sondern er studiert und spricht auch mit den jetzigen Bewohnern Roms. Dabei begegnet er mehrfach den unschönen Seiten der einst prachtvollen Metropole. Ob Müllberge, perspektivlose junge Erwachsene, Flüchtlingscamps oder die korrupte Politik, Roms heutiges Antlitz ist alles andere als perfekt. Und wer von der jungen Generation kennt die antiken Helden, Politiker und Philosophen überhaupt noch? Dem morbiden Zauber längst vergangener Tage erliegt vor allem der Autor selbst. Auf der Stelle verliebt er sich in Rom und streift umher, um ein Stück weit auch sich selbst zu finden. Diese Sinnsuche kennt der geneigte Leser bereits aus Strauß' Debütroman "Sieben Nächte". Strauß fragt sich, in welche Zeit er gehört, während er sich seiner eigenen Endlichkeit stets bewusst ist. Hierbei neigt er zur Hypochondrie und Panikattacken. Letztendlich merkt man dem 142-seitigen Buch Strauß' feinsinniges Gespür für Land und Leute an. Er versucht, Rom in vollen Zügen zu erleben. Philosophen und Romschwärmer, wie Wittgenstein oder Goethe, kommen zu Wort. Poetisch und kenntnisreich beschreibt Strauß das Heute, das nicht ohne das Gestern auskommt. Noch ein Wort zum Cover: Der Kopf des sog. Barberinischen Fauns wurde farblich effektvoll inszeniert und hat mich sofort neugierig gemacht. FAZIT Die richtige Lektüre für Romliebhaber. Belletristisch leicht.

  • TochterAlice

    aus Köln

    4/5

    07.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als ich dieses Büchlein in…

    Als ich dieses Büchlein in die Hand nahm, war ich sehr gespannt auf den Zugang des Autoren Simon Strauß zum Thema. Würde er mit diesem kurzen Band dazu imstande sein, mich zu bewegen, vielleicht auch Erinnerungen zu einer meiner drei Romreisen, zu denen ich es bisher gebracht habe zu wecken. Oder zu allen? Um es gleich vorwegzunehmen: ja, er war es! Und zwar fühlte ich mich ganz klar an meine allererste Romreise im Alter von knapp 20 Jahren erinnert. In den Semesterferien begleitete ich für eine Woche ein Team von Archäologen - dazu kam es eher zufällig, denn eigentlich fuhr ich mit meinem Vater, der der Fotograf dieses Teams war. Tagsüber war ich also alleine und hatte eine Menge Zeit. Und eine ganze Menge Anregungen, die ich sowohl von meinem Vater als auch von den Archäologen erhielt. Wie auch der Autor wurde ich mit einem gewissen Hintergrund auf Rom losgelassen. Oder Rom auf mich - wer kann das schon sagen. Ich dachte beim Lesen dieses Buches, das ebenfalls einen gewissen Zugang zur Archäologie hat, aber auch an das Buch "Engelsbrücke" von Marie Luise Kaschnitz, das ihre Eindrücke als Rückkehrerin in die ewige Stadt nach langen Jahren schildert. Auch sie hat eine gewisse Nähe zur Archäologie. In dieser Tradition der Rombesucher finde ich mich nun, wenn mir auch die Worte der beiden genannten Autoren fehlen, die auf sehr persönliche Art auf die Stadt reagieren. Simon Strauß tut dies sehr zeitgemäß, mit einem gewissen Augenzwinkern, aber auch mit einem umfangreichen kulturhistorischen Wissen im Hintergrund, auf das er immer wieder zurückgreift. Dies ist quasi ein Buch mit einer Tür, die man öffnen muss, um zu sehen, ob es passt. Denn es ist tatsächlich ein sehr individuelles Werk, das mit Sicherheit ebenso individuelle Reaktionen evoziert. Bei mir passte es in vielen Teilen, auch wenn mir die Schilderung der Liebe des Erzählers (war es überhaupt Liebe?) zu einer Römerin ziemlich auf die Nerven ging. Auch mit dem Ende wurde ich nicht ganz glücklich. Trotzdem hat mich dieses Büchlein ausgesprochen bereichert, gerade auch durch das Erwecken lange zurückliegender Erinnerungen und Emotionen, die jahrelang vergraben waren - wie zahlreiche archäologische Schätze in der Ewigen Stadt!

  • helena

    aus Potsdam

    4/5

    24.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anregend, aber doch recht dünn

    Simon Strauss verbrachte, unterstützt vom Goethe- Institut, zwei Monate in Rom. Eine Reise in die Ewige Stadt, wie so viele Große es schon taten, "...Rom, eine Welttatsache, eine logische Gleichung, ohne die nichts begriffen werden konnte" (S.91). Dabei entstanden "Römische Tage" als eine Art Tagebuch, essayistisch und assoziativ in der Ich- Form geschrieben, wobei sich fiktionale und nichtfiktionale Elemente verbinden. Wissenswertes über Rom, Anekdoten, Beobachtungen, Gedankensplitter, Introspekton wechseln sich miteinander ab. "Römische Tage. Jenseits aller Wirklichkeit. Dem Gegenteil verschrieben." (S.94) Anfangs empfand ich den Schreibstil als gewöhnungsbedürftig, doch las ich mich mehr und mehr ein und konnte ihn dann sogar geniessen. Nur die häufigen Aufzählungen mochte ich nicht, die flogen dann leider etwas an mir vorbei. Manches wird sehr klar formuliert, manches eher metaphorisch (nicht jede Metapher habe ich verstanden). Ein Teil der Anekdoten oder Beobachtungen ist manches Mal sehr glaubwürdig und ernsthaft und dann gleiten sie mitunter ins Skurille, Groteske, Surreale oder auch ins Komische, gar Alberne ab. Humor und Ironie kommen nicht zu kurz. Dennoch ist die Atmosphäre eher etwas melancholisch. Vergänglichkeit und Tod sind Leitmotive. Der Ich- Erzähler leidet zudem unter beängstigenden Schmerzen am Herzen. Auch weiss er nicht so recht, wo sein Platz im Leben ist. Er erscheint orientierungslos und zerrissen. Den Leser hält er auf Distanz. Er besieht sich Rom, hat einige "offiziellere" Verabredungen, lernt auch eine junge Frau kennen. Er sinniert über das Leben und den Tod. Macht sich Gedanken über die Zeit, den Glauben und Europa. John Keats, Ingeborg Bachmann, Pasolini, Hadrian und viele andere Besucher und Bewohner der Stadt säumen seinen Weg. Langsam schöpft er dabei wieder Kraft. Die Einblicke in Rom und Italien gefielen mir sehr. Auch einige Anekdoten und Gedanken liessen mich innehalten und beeindruckten. Aber insgesamt war es mir leider doch zu wenig, quantitativ und qualitativ zu dünn, manchmal auch zu assoziativ, zu sprunghaft und damit zu oberflächlich. Gern wäre ich etwas tiefer eingetaucht, hätte gern viel mehr erfahren, aber es wirkt alles eher wie ein (noch unfertiges) Skizzenbuch. Hier habe ich irgendwie mehr erwartet, auch angesichts des Buchpreises, und verblieb daher, trotz der tendenziell bereichernden Anregungen und des interessanten Schreibstils, etwas enttäuscht. 3,5 Punkte

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