Weniger Koch-Stress, mehr Genuss – gesund kochen und Meal Prep ist die Traum-Kombination! Denn ein gutes Körpergefühl hängt von einer gesunden Ernährung ab. Zu Hause kochen oder idealerweise Essen für die Woche vorzubereiten spart Zeit und ist das A und O für einen schlanken und gesunden Lifestyle. Die australische Food-Bloggerin Sally O’Neil hat einen genialen 3-Schritte-Plan parat, wie du mit wenig Aufwand einen Vorrat für die ganze Woche zubereitest: - Wähle zunächst deine Basics aus: proteinreiche Grundlagen wie ofengebackener Lachs, Blumenkohl-Steaks oder Hähnchen vom Blech treffen auf tolle Beilagen wie Hummus-Variationen, nussiges Paleo-Brot oder eingelegtes Gemüse. - Lagere alles portionsweise in deinem Kühl- und Vorratsschrank. - Kombiniere alles immer wieder neu miteinander. Mit diesen abwechslungsreichen Rezeptideen ergeben sich über 75 Varianten – immer frisch, lecker und gesund, aber niemals langweilig. Ob süß oder herzhaft, ob to go fürs Büro oder als schnelles Abendessen, ob Hauptmahlzeit oder Snack: Mit diesem Meal-Prep-Planer sparst du Zeit, vermeidest Abfall und sorgst für eine ausgewogene Ernährung. Die Frage „Was esse ich heute?“ ist ab jetzt immer schnell beantwortet.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Elke Seifried
aus Gundelfingen
5/5
02.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Wenn´s schnell gehen und dabei gesund sein soll.
Nach einem kurz gehaltenen Vorwort, in dem sich Sally O’ Neil vorstellt, geht es erst mal mit den Basics los. Hier bekommt man auch gleich zu Beginn schon die Vorwarnung, „Wer raffinierte Rezepte sucht, um anspruchsvolle Gäste zu beeindrucken, sollte lieber das Buch einer Promi-Kochs zur Hand nehmen.“. Die Autorin hat meiner Meinung nach auch eindeutig die Zielgruppe junger bzw. junggebliebener Leser im Blick, die ihre Fertiggerichte zur Seite legen und mehr auf gesunde Ernährung achten wollen. Dann folgt, der
3-Schritte-Plan:
Auf knapp 40 Seiten bekommt man hier im ersten Schritt 18 proteinhaltaltige Grundlagen vorgestellt. Hier fand ich vor allem die Idee, Hühnchen vom Blech gleich in einem Aufwasch in drei unterschiedlichen Marinaden zuzubereiten, gut und viel zum Aufbewahren für die nächsten Tage ist da bei mir nicht übriggeblieben. Lange wollte ich auch schon mal Eier einlegen, was ich mit dem Rezept im Buch jetzt endlich einmal probiert habe, und ich mag´s. Eine willkommene Abwechslung für mich war auch der Pizzaboden aus Hühnerfleisch, da kannte ich bisher nur eine Variante mit Tunfisch. Der Hühnerhackbraten ist lecker, simpel und schnell gemacht und auch Pikantes Hackfleisch war ein Gericht für mich, weil ich es gerne scharf mag. Einige weitere Rezepte, wie Fisch vom Grill oder aus dem Ofen, mache ich selbst schon lange so ähnlich.
Dann geht es mit dem Kapitel „Auf Vorrat kochen“ weiter. Hier bekommt mal ganz viele Rezepte, Anleitungen und Baukästen für Beilagen, Salatsoßen, Brot, kleine gesunde Süßigkeiten und alles, was nicht in die Proteinsparte passt und sich gut lagern bzw. einfrieren lässt. Die Rezepte zu zählen macht keinen Sinn, denn oft sind z.B. in einer Baukastenanleitung so viele Variationsmöglichkeiten angegeben, dass man die verschiedenen Gerichte nur schwer zählen kann. Ganz oft kamen mir diese Anleitungen entgegen. Konnte ich mir doch so z.B. die leckeren Energiekugeln aus genau den Zutaten herstellen, die mir auch schmecken, oder bin bisher noch nie selbst auf die geniale Idee gekommen, Linsen zu Hummus zu verarbeiten. Richtig begeistert war ich auch von den karamellisierten Zwiebeln, das klappt tatsächlich ohne Zucker. Klar, hier wird oft nicht die große Küche geboten. Eine Anleitung für einen süßen Snack, der aus Joghurt und Proteinpulver besteht, als Zwischenmahlzeit hätte ich z.B. nicht gebraucht, vor allem weil solch ein Pulverzeug keinen Platz in meiner Ernährung hat. Aber es finden sich hier durchaus auch etwas aufwendigere Rezepte, wie z.B. zuckerreduziertes Bananenbrot oder ein Quiche mit Äpfeln, Ziegenkäse und Rosmarin in gesunder Ausführung. Alles in allem habe ich in diesem Abschnitt wirklich einige gute Inspirationen erhalten, die es auf die Liste meiner Lieblingsrezepte geschafft haben.
Im letzten Abschnitt bekommt man noch einmal 27 Menübaukästen präsentiert. Es wird jeweils eine Hauptzutat in drei verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten zu einer vollständigen Mahlzeit zusammengesetzt. „Gemüsenudeln und …“, „Gebeizter Lachs und …“ oder eben mein Highlight „Gefrorene Banane und …“. Miso als eine Geheimzutat in ein Dessert aus den gefrorenen Scheibchen, da werde sogar ich noch zum Liebhaber von Süßem. Zu der Hauptzutat gesellen sich meist vier bis fünf andere Dinge, für die man in den vorherigen Kapiteln eine Anleitung erhalten hat, oder eben einfach zusätzliche Zutaten zum Aufpeppen, die keiner Vorbereitung, außer vielleicht waschen bedürfen. In dem Abschnitt wird deutlich, dass man mit den Basic Gerichten aus den vorangegangen sicher eine Weile lang nicht dasselbe auf den Tisch stellen muss. Wer selbst oft kreativ in der Küche zusammenstellt, wird diesen Teil vielleicht missen können. Aber auch solche könnten sich hier noch die eine oder andere Inspiration holen, wie ich mit meinem Eis eben. Anfänger in der Küche werden sind sicher dankbar darum sein. Außerdem sind sie einfach optisch ein Highlight.
Toll finde ich, dass kein Rezept viel Zeit in Anspruch nimmt, das Versprechen einer schnellen, gesunden Küche kann die Autorin auf jeden Fall halten. Zudem ist die Zutatenliste oft so übersichtlich oder durch so viele Variationsmöglichkeiten so gehalten, dass sich das meiste Benötigte im Vorratsschrank findet, frische Zutaten natürlich außen vor. Alle Rezepte sind leicht verständlich formuliert und man muss keinesfalls versiert sein, um hier von Erfolg gekrönt zu werden. Nährwertangaben fehlen völlig. Gesunde Zutaten, das ist mir wichtig, da kann ich auf diese Angaben gut verzichten. Oftmals wäre das aufgrund der vielen möglichen Varianten wohl auch gar nicht möglich, solche zuverlässig zu machen.
Ich wollte ein paar neue Anregungen für meine tägliche Küche, wurde von der tollen Aufmachung des Buches und sicher auch etwas von der Werbung für gesunde Küche, die mir auch am Herzen liegt, angelockt. Ich wollte nie Essen für eine ganze Woche vorbereiten, das ist einfach nicht mein Ding. Ich würde nie aufgeschnittenes Gemüse in der Tupperbox im Kühlschrank lagern, so z.B. schon gar keine Tomaten, die meiner Meinung nach gar nie in den Kühlschrank gehören. Wie tauglich das Konzept für eine Wochenvorbereitung ist, kann ich daher nicht beurteilen. Nicht ganz so glücklich war ich vielleicht auch mit dem einen oder anderen Tipp, weil der einfach nicht meinen Essgewohnheiten entspricht. Stevia finde ich z.B. schrecklich. Aber mit meinem Verzicht gleiche ich vielleicht aus, dass für die Autorin gilt, „Wenn ich in einem Café Stevia Portionsbeutelchen finde, stecke ich mir manchmal klammheimlich ein paar in die Tasche.“, eine Empfehlung, die etwas befremdlich für mich war. Aber welches Kochbuch überzeugt schon zu 100 Prozent? Wohl eher keines.
Wirklich äußerst gelungen empfinde ich das Layout des Buches. Schon der erste Blick macht so richtig Laune und lädt zum Blättern ein. Ganzseitige, toll in Szene gesetzte Fotos von den Gerichten, machen schon beim Betrachten einen wässrigen Mund. Die Autorin ist Verfechterin von einer guten Planung, von Listen und die Struktur findet sich auch hier. Immer wieder gibt es Listen, es finden sich übersichtlich gegliederte Anleitungen, optisch wirklich äußerst ansprechend wird das Ganze mit ganz vielen Fotos aufgepeppt.
Alles in allem konnte ich hier einige tolle Ideen für meine tägliche Küche finden. Auch wenn mir das Gesamtkonzept fern liegen mag, mich die Autorin auch nicht davon überzeugen konnte, schätze ich den Mehrwert für meinen ganz persönlichen Menüplan doch so hoch ein, dass ich hier noch 5 Sterne vergeben kann.
Buchgespenst
4/5
10.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Gesunde Küche mit Pepp
Von gesunder Ernährung hört man an allen Ecken und Enden und gleichzeitig muss sie in den Alltag und ins Budge passen. Nicht zuletzt natürlich auch schmecken. Sally O’Neil zeigt, dass das nicht unmöglich ist. Bevor sie mit den Rezepten loslegt, gibt sie in einem umfassenden Einleitungsteil einen umfassenden Überblick zur gesunden Küche, Vorratshaltung und auch zum Zeitsparen. Schon hier beginnt man sein Küchenleben kritisch unter die Lupe zu nehmen und zu optimieren.
Das Kochbuch ist in drei große Abschnitte geteilt: die richtige Vorbereitung der Proteine, das Kochen auf Vorrat und ein Menübaukasten, um die Vorräte köstlich zu kombinieren – vom Hauptgericht bis zur Resteverwertung ist hier alles dabei und regt dazu an selbst zu variieren.
Für jeden Geschmack und für jede Tageszeit ist etwas dabei – von Blumenkohlsteaks über die Hühnerfleischpizza bis zu Overnight Oats. Selbstverständlich fehlen auch Kekse und Kuchen nicht, den gesundes Essen besteht nicht nur aus Verzicht.
Besonders haben es mir die Einleitungsteil und die Kombinationsmöglichkeiten angetan. An manche Rezepte traue ich mich noch nicht heran, da sie mir zu fremd klingen – wie die rauchigen Schoko-Knusperriegel, aber andere sind einfach köstlich wie Dreierelei Hähnchen vom Blech und das nussige Paleo-Brot.
Nicht nur gesundheitsbewusste Köche finden hier Inspiration und Lieblingsrezepte. Jeder, der neugierig ist und auch mal neues ausprobieren möchte wird hier fündig. Ein interessantes Kochbuch mit ungewöhnlichen und köstlichen Ideen!
Conny
aus berlin
3/5
21.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Naja
Der Titel Healthy Meal Prepared hat mich sehr angesprochen, Mahlzeiten vorbereiten um dann gesund, lecker und schnell ein Mittagessen im Büro oder daheim zu haben, finde ich sehr interessant und passend für meinen Alltag.
Im Buch wird sehr viel erklärt, was die Zubereitung, Aufbewahrung und Nährwert angeht, das ist gerade für Neulinge, junge Leute, die zum ersten Mal in der ersten eigenen Wohnung vielleicht, für sich kochen.
Leider konnte mich die Einstellung der Autorin in einigem nicht überzeugen, fertiger Salat und Dressing aus dem Kühlregal, Beutel mit Süßungsmitteln aus dem Café mitnehmen um sie dann daheim zu verwenden, Gemüse gleich nach dem Einkauf raspeln und dann die ganze Woche über zum kochen verwenden...
Auch die Lagerung bestimmter Gemüsesorten im Kühlschrank (Tomaten) finde ich seltsam.
Die Rezepte sind interessant und leicht zuzubereiten, die Zutaten sind nicht allzu ausgefallen, man bekommt sie im Supermarkt.
Im Menü-Baukasten wird noch beschrieben, wie die einzelnen Gerichte miteinander kombiniert werden können.
Den Baukasten fand ich wenig nützlich, ich habe genug Fantasie um die Mahlzeiten aus den jeweiligen Bestandteilen zusammenzustellen.
Leider sind auch sehr viele Gerichte mit Fleisch, mir ist eine vegetarische Ernährung wichtig, hier kann ich somit vieles nicht nachkochen.
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