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Wann hören wir auf, uns etwas vorzumachen? Gestehen wir uns ein, dass wir die Klimakatastrophe nicht verhindern können

5

10,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2020

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

17/10,3/1,5 cm

Gewicht

99 g

Farbe

Grau

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

What if We Stopped Pretending?

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00440-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Hinreißend widersprüchlich. (...) Ein bedenkenswert ernüchterter Essay. ("Die Zeit")
Ein schmales Bändchen von 64 Seiten, aber eines, in dem einer so überraschend anders denkt, dass man es (...) gern gleich zweimal liest. ("Stern")
Jonathan Franzen spricht etwas aus, was in letzter Konsequenz kaum jemand zu denken wagt. (...) Sein apokalyptischer Blick, er hat eine paradoxe Wirkung - er treibt an. Nach dem Motto: Erst wenn es keine Hoffnung mehr gibt, packt uns der Mut der Verzweiflung, und wir fangen an, die Welt vor uns selbst zu retten. ("ZDF "Aspekte"")
(Man) merkt schnell, dass man jeden zweiten Satz unterstreichen oder mit Ausrufezeichen am Rand dekorieren möchte wie früher die Reclam-Hefte in der Schule – nur dass das diesmal aus Begeisterung geschieht. ("Handelsblatt")
Wer meint, Franzens Kritik am Absolutismus gängiger Klimaschutzmaßnahmen einfach vom Tisch wischen und denunzieren zu können, begeht einen großen Fehler. Denn der dichte, kurze Essay zeigt auf, in welch komplexen Systemen wir uns bei dem Thema bewegen und was alles auf dem Spiel steht. ("drehscheibe")
Ein ungewöhnlicher Ansatz, der wachrüttelt, was bei der einlullenden Omnipräsenz der Klimakrise schon ein Verdienst an sich ist. ("taz")
(Jonathan Franzen) steht ein für die vom schieren Anstand gebotene Achtsamkeit im Umgang mit der Umwelt, empfiehlt statt Haareraufen das Handeln im Rahmen des Möglichen. «Il faut cultiver notre jardin»: Weiter ist auch Voltaire nicht gekommen. ("Neue Zürcher Zeitung")
Ein Pessimist, der zum Mutmacher wird. ("WAZ")
Die Pointe von Franzens Essay ist ganz und gar nicht resignativ. Um sie zu verstehen, sollte man sich die zwei Stunden gründlicher Lektüre unbedingt nehmen. ("Frankfurter Rundschau")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2020

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

17/10,3/1,5 cm

Gewicht

99 g

Farbe

Grau

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

What if We Stopped Pretending?

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00440-7

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    5/5

    16.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pflichtlektüre

    Endlich bringt es Jonathan Franzen auf den Punkt: es ist Fünf nach Zwölf! Sehen wir den Tatsachen endlich ins Auge und hören auf, immer noch mehr, noch grösser, noch weiter zu wollen!

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    29.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spricht mir aus der Seele

    Durch diesen Klappentext musste ich mir dieses Buch einfach mitnehmen. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Artenschutz. Dieses Buch hat mir aus der Seele gesprochen. Allein wegen dem Vorwort gefällt mir dieses Buch. Aber auch der Hauptteil ist super geschrieben. Er bringt einen zum Nachdenken, zum Schmunzeln und wie schon gesagt spricht mir aus der Seele. Am Schluss gibt es noch ein Interview des Autors. 70 Seiten die mit so vielen bestückt ist. Eine Empfehlung für alle die sich für Klima-, Umwelt- und Artschutz interessieren.

  • Bewertung

    5/5

    09.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wann hören wir auf , uns etwas vorzumachen?

    Jonathan Franzen stellt die schmerzvolle Frage, die keiner von uns hören will. Er findet klare, schonungslose Worte. Franzen ruft dazu auf, zu sehen und akzeptieren wo wir stehen, was auf uns zukommt. Akzeptanz und Einsicht können uns handlungsfähig machen und uns helfen im Angesicht der drohenden Katastrophe eine Form von Hoffnung zu entwickeln.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    17.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr interessant, sehr intensiv

    "Wenn unser Planet uns am Herzen liegt, und mit ihm die Menschen und Tiere, die darauf leben, können wir zwei Haltungen einnehmen. Entweder wir hoffen weiter, dass sich die Katastrophe verhindern lässt, und werden angesichts der Trägheit der Welt nur immer frustrierter oder wütender. Oder wir akzeptieren, dass das Unheil eintreten wird, und denken neu darüber nach, was es heißt, Hoffnung zu haben." Jonathan Franzen lesen und einmal mehr seinen Blickwinkel erweitern.

  • Bewertung

    4/5

    12.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gewalt gegen die Natur erzeugt Gewalt gegen den Menschen.

    Der Literat Jonathan Franzen versammelt in diesem Bändchen ein stimmgewaltiges Essay sowie ein neu verfasstes Interview. Beide veranlassen zum nachdenken, denn die Klimakrise ist nicht erst seit Greta Thunberg ein Thema und geht uns alle an. Franzens Aussagen sind dabei keinewegs friedlich, im Gegenteil, sehr genau weist er den Leser daraufhin, dass es die eigene Bequemlichkeit, der ungesunde Egoismus sowie die Respektlosigkeit der Umwelt und den Tieren gegenüber ist, die uns Menschen ins Verderben treiben wird.

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    Nicolai Horsch

    OSIANDER Bietigheim

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    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wäre, wenn wir den Kampf um den Klimawandel schon längst verloren hätten? Wie würden wir handeln? Was wäre uns wichtig? Wer Jonathan Franzen für einen den Klimawandel leugnenden Provokateur hält, der irrt gewaltig. Der Vogelliebhaber und Autor von Weltruhm stellt in seinem Essay unbequeme Fragen zur Zukunft unserer Erde und wie wir diese gestalten wollen. Ein erfrischender Blickwinkel - in der bisweilen hysterisch geführten Diskussion sachlich und fundiert vorgetragen – der mich sehr zum Nachdenken und Hinterfragen angeregt hat.

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