Eigentlich sollte es einfach sein, Einbildung und Wirklichkeit zu trennen. Doch für Adam ist das eine schier unlösbare Aufgabe, denn er leidet unter Schizophrenie. Ein neues experimentelles Medikament gibt ihm Hoffnung, und plötzlich scheint alles möglich – sogar die Liebe zur ungestümen, gnadenlos intelligenten Maya. Für sie will er der großartige Mensch sein, den sie in ihm sieht. Doch dann verliert das Wundermedikament seine Wirkung, und Adam unternimmt alles, um sein Geheimnis vor Maya zu verbergen …
"Adam ist urkomisch und unendlich liebenswert" - American Library Association
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Kerstin Irouschek
5/5
17.03.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Hauptcharakter dieses Romans...
Der Hauptcharakter dieses Romans ist wirklich einzigartig und man kann ihn einfach nur lieben: Die Kombination aus Selbstironie, Sarkasmus und Humor ist einfach genial! Auch sehr empfehlenswert ist die ab sofort streambare Netflix-Serie zum Buch :)
Susi Aly
5/5
19.08.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schonungslos ehrlich, intensiv und eindringlich
“Wörter an den Wänden” ist ein sehr ernstes und emotionales Werk, das mich bereits durch den Klappentext sehr angesprochen hat.
Ein Buch über einen Jungen, der aufgrund seiner Krankheit immer ein Einzelgänger war und sich mit seinen Dämonen Tag für Tag auseinandersetzt.
Die Atmosphäre in diesem Buch hat mich sofort gefangengenommen, denn sie ist drückend, schwer und auch etwas hoffnungslos. Was sich wirklich sehr gut auf die Thematik niederschlägt.
Denn was man hier liest, hat mit Positivität nicht all zu viel zutun. Und doch hat es mich keinen Moment losgelassen. Denn mit jedem Schritt brechen Einsamkeit und Ängste durch, die Adams Leben bestimmen.
Eine Einsamkeit, die in der Seele weh tut und auch darüber nachdenken lässt.
Adam ist für mich ein außergewöhnlicher Charakter, der mich wirklich begeistert hat. Sein Sarkasmus an manchen Stellen so belebend, so anders. So Adam.
Adam ist nicht schwach. Er ist stark. Stärker als ihm selbst bewusst ist. Er ist mutig, klug und weiß auf seine Art mit dem Leben umzugehen.
Julia Walton zeigt uns auf sehr einfühlsame, aber auch sehr eindringliche Art und Weise, wie Adam ist und wie er sich mit allem auseinandersetzt. Besonders die Hintergründe haben mir sehr gut gefallen, weil sie gezeigt haben, wie sein Umfeld damit umgeht. Das nicht immer alles so einfach ist, wie man es gern hätte.
Schizophrenie ist nicht nur eine sehr ernste Thematik, sondern auch sehr beängstigend und wichtig.
Dabei konnte ich mich wirklich sehr gut in Adam hineinversetzen. Es ist beängstigend wie leicht, fast mühelos die Grenzen von Halluzinationen und Realität ineinander verschwimmen. Es ist beängstigend und ich hatte das Gefühl, mich selbst mit aller Hilflosigkeit darin zu verlieren.
Es ist intensiv, bewegend und einfach schonungslos ehrlich, womit man hier konfrontiert wird.
Es gibt einem eine andere Sicht auf Dinge, die man nicht versteht. Nicht verstehen kann.
Man erlebt hier ,wie sich Adam mit dem neuen Medikament fühlt, welche Wirkung es hat und auch wie er mit allem umgeht.
Dabei mochte ich vor allem seinen starken Willen und seinen Humor sehr gern. Maya hat ihn verändert. Doch reicht das, um aus diesem Kreislauf auszubrechen?
Und ist er genug für Maya?
Doch wer entscheidet, was eigentlich genug bedeutet?
Liegt es nicht immer im Auge des Betrachters?
Wiegt Glück nicht unheimlich viel und trägt zu Linderung und Seelenheil bei?
Ohne Frage macht Adam hier eine erstaunliche Entwicklung durch, was aber nicht allein am Medikament liegt.
Dabei war besonders interessant, wie dieses Buch verfasst wurde. Man erfährt dabei nicht nur seine Perspektive. Es sind Tagebucheinträge, die er für seinen Therapeuten verfasst hat. Und alleine wie Adam fühlt und schreibt, alleine daran erkennt man schon, was für ein Mensch er ist.
Aufgrund der Thematik ist es kein besonders rasantes Buch. Es ist vor allem ein Buch darüber, womit sich Adam Tag für Tag auseinandersetzt. Ganz zart wird eine Liebesgeschichte eingewoben, die dem Ganzen eine neue Richtung gibt und diese Geschichte nachhaltig verändert.
Julia Walton hat mich hier auf eine Reise mitgenommen, die mich sehr mitgerissen und völlig für sich eingenommen hat.
Es gab keine schockierenden oder besonders überraschende Wendungen. Viel wichtiger ist hier auch, was dir Adam mit auf den Weg gibt. Und das ist einfach so viel mehr.
Die Charaktere sind einfach großartig ausgearbeitet. Allen voran Adam. Allesamt authentisch und absolut greifbar. Lebendig in ihrem Sein und mit jeder Zeile verliert man sich mehr in Ihnen. Jeder ist wichtig.
Eindrucksvoll, bewegend und einfach anders.
Besonders gut haben mir dabei Maya und Ian gefallen. Denn egal wie man es dreht und wendet. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und das schlägt sich auch auf das Umfeld nieder.
Eine außergewöhnliche Geschichte, die gerade durch die schonungslos ehrliche Art bewegt und immer wieder für Spannung sorgt.
Fazit:
“Wörter an den Wänden” von Julia Walton ist ein Werk, das durch eine ernste Thematik hervorsticht, die absolut bewegt und immer wieder für Auftrieb in dieser gnadenlosen Welt sorgt.
Schonungslos ehrlich, intensiv und eindringlich.
Adam ist für mich ein außergewöhnlicher Charakter, der mich wirklich begeistert hat. Sein Sarkasmus an manchen Stellen so belebend, so anders. So Adam.
Julia Walton nimmt uns auf eine Reise mit, die weh tut und sämtliche Dämme brechen lässt.
Ein außergewöhnliches Buch, über einen außergewöhnlichen Jungen, das zum nachdenken anregt.
Es sollte viel mehr dieser Art geben.
Sonja Hellmann
5/5
14.04.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wörter an den wänden
Wörter an den Wänden ist ein unglaubliches Buch. Der Klappentext verrät schon, dass Adam besonders ist. Er ist dabei so humorvoll und toll, dass man ihn einfach direkt in sein Herz schließen muss.
Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Das Buch ist komplett in Tagebuchform geschrieben und so bekommen wir natürlich Adam’s intimste Gedanken präsentiert. Er schreibt seinem Therapeuten, weil er mit ihm nicht reden mag. Dabei ist er schonungslos ehrlich und geht auch sehr ins Detail. So entstehen ofmtals sehr humorvolle Szenen und ich war direkt von Anfang an von Adam’s Art Dinge zu berichten begeistert.
Man hat das Gefühl, dass man in Adam’s Kopf sitzt und alles miterlebt, was er erlebt. Und das ist wirklich so einiges. Er verliebt sich in Maya und die beiden sind so toll zusammen. Ich mochte Maya’s kühle, aber gleichzeitig liebevolle Art echt gern und besonders zum Ende hin merkt man, was für ein toller Mensch sie ist.
Bisher bin ich noch nie mit dem Thema Schizophrenie in Berührung gekommen und ich habe immer gedacht, dass solche Menschen eine gespaltene Persönlichkeit haben. Das ist aber völlig falsch. Adam zum Beispiel sieht viele verschiedene Personen, die aber gar nicht real sind. Durch die aktuelle Medikation weiß er, dass es nur Halluzinationen sind. Aber ohne diese kann er nicht mehr unterscheiden, was real ist und was nicht.
Mit viel Gefühl und einem wirklich fantastischen Schreibstil hat Julia Watson hier ein Buch geschrieben, das einem unter die Haut geht. Adam ist witzig und einfach toll! Absolute Leseempfehlung für dieses wundervolle Buch!
Stef von BookieDreams
5/5
01.04.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gelungenes Jugendbuch mit sehr guter Botschaft!
“Das Wichtigste am Verrücktsein ist, zu wissen, dass man verrückt ist. Dieses Wissen macht einen nämlich weniger verrückt.”
*** Meinung ***
Auf Wörter an den Wänden bin ich bei der Bloggerpreview vom Arctis Verlag auf der Frankfurter Buchmesse aufmerksam geworden. Es klang so interessant, dass ich es nicht vergessen konnte.
Um es kurz und knapp zu sagen: es geht um Schizophrenie. Adam ist 16 Jahre alt und leidet unter dieser Krankheit. Er nimmt an einer klinischen Studie teil, wo er ein Medikament testet, das ihm helfen soll. Anfangs geht es Adam wirklich besser und er lernt neue Freunde kennen, aber mit der Zeit wirkt es nicht mehr und die Krankheit bemächtigt sich seiner wieder.
Diese Entwicklung wird in Form von Tagebucheinträgen niedergeschrieben, die Adam aber nicht für sich schreibt, sondern für seinen Arzt. Dazu steht auch immer die Dosierung und wie sich Adam verhält. Ich fand das wahnsinnig spannend, diese Entwicklung zu verfolgen.
Adam ist in seinen Einträgen sehr direkt. Ja, der Junge nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund, sondern erzählt frei heraus, wie er mit der Krankheit umgeht, wie er seinen Arzt findet und was er über die Menschen in seinem Umfeld denkt. Er beschönigt nichts, im Gegenteil, er macht das Beste daraus, und er versucht, so gut wie es geht, seine Krankheit zu bekämpfen.
Die verschiedenen Dinge und Menschen, die er sieht, haben mich verblüfft, hatten aber in so manchen Szenen auch einen bitteren Beigeschmack. Es ist schon heftig, mit was er es zu tun hat und wie der damit umgehen muss. Angst und Hoffnung sind dabei nie fern und gerade als er Maya kennenlernt, wünscht man ihm, dass er es schafft.
Das Thema sollte man wirklich nicht auf die leichte Schulter nehmen und trotz der Ernsthaftigkeit schwang Adams Humor und Selbstironie zwischen den Zeilen mit, was mir doch das ein oder andere Lächeln entlockt hat, um mich dann in der nächsten Szene wieder in die Realität zu werfen und schlucken zu lassen.
Nicht nur die Krankheit spielt in dem Buch eine Rolle. Auch Schule, Kirche, Freundschaft, Familie und das erste Mal waren Themen, die mit eingeflossen sind. Julia Walton hat diese großartig miteinander verbunden und dadurch fühlte sich die Geschichte unglaublich real an, als ob Adam nicht nur mit dem Arzt spricht, sondern auch mit den Lesern. Durch den lockeren, jugendlichen Schreibstil fiel es mir unglaublich leicht, der Geschichte zu folgen und auch wenn es keine riesigen Wendepunkte gab, war es trotzdem spannend und hielt mich gefangen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht und was soll ich sagen? Das Ende ist perfekt.
Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen, weil es einfach zeigt, dass anders nicht schlimm sein muss und dass man vor allem keine Angst vor Krankheiten haben und nicht vor ihnen zurückweichen sollte, sondern man sich damit befassen könnte, um damit umzugehen und festzustellen, dass es eben nicht schlimm ist, anders zu sein. Niemand ist dadurch schlechter. Diese Botschaft macht das Buch so besonders und die Umsetzung des Themas ist in meinen Augen einfach gelungen.
*** Fazit ***
Ein Buch über eine Krankheit, die ernst ist und nicht unterschätzt werden sollte, aber trotzdem einfach und ehrlich von einem Jugendlichen erklärt wird. Er berichtet, wie er damit umgeht und vermittelt dabei eine ganz besondere Botschaft. Sehr lesenswert!
Bewertung
5/5
28.03.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Jesus loves you
Adam kommt auf eine neue Schule, in der keiner von seiner Krankheit weiß: er ist schizophren. Als sein „Schulpartner“ ihn stehen lässt, lernt er Maya kennen. Schon bald verlieben sich die beiden ineinander, und auch seine Krankheit lässt ihn, dank eines Medikamenten-Testprogramms, das Leben etwas „normaler“ genießen. Als sein Körper jedoch immun gegen das Medikament wird, kommen seine Halluzinationen zurück, und zwar stärker denn je. Doch eines ist sicher: Maya darf nie etwas darüber herausfinden…
Eine sehr informative Geschichte über die Krankheit Schizophrenie, geschrieben in Journal-/Tagebuchform. Sehr lesenswert!!
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5/5
23.03.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wörter an den Wänden
Der sechzehnjährige Adam Petrazelli leidet unter Schizophrenie. Als er im Alter von zwölf Jahren anfing, Dinge zu sehen, die andere nicht sehen, dachte er noch, es läge an seiner neuen Brille, doch inzwischen weiß er es besser. Adam führt ein Tagebuch, welches Teil seiner Therapie ist. Seit kurzem nimmt an einer Medikamentenstudie für “ToZaPrex” teil. Das experimentelle Medikament schlägt an. Zwar sieht Adam nach wie vor Dinge und Personen, die nicht echt sind, die Halluzinationen nehmen mit steigender Dosis zunächst sogar noch zu, doch er kann besser unterscheiden, was real ist und was nicht. Als Nebenwirkung treten allerdings starke Kopfschmerzen auf. Vor einiger Zeit ist Adam auf eine katholische Schule gewechselt, obwohl er nicht gerade der religiöse Typ ist. Ablehnen konnten sie ihn dort aber nicht, weil Jesus liebt ja alle und so ;-). Seine Lehrer wissen von seiner Krankheit, seine Mitschüler jedoch nicht. Adam macht sich den arroganten Ian zum Feind, freundet sich mit dem redseligen Dwight an, der ihm das Tennis Spielen beibringt und verknallt sich total in die coole Maya. Maya will Ärztin werden, aber in der Forschung, denn sie mag keine Menschen, ist eher der logische als der gefühlvolle Typ. Als ihm nach einer Erhöhung seiner Dosis in der Kirche schwindelig wird, gibt sie ihm eine Flasche Wasser. Auf keinen Fall darf sie merken, was mit ihm los ist. Er will, dass sie ihn für normal hält, nicht für verrückt. Imaginäre Mafiosi liefern sich eine Schießerei in der Cafeteria, doch Adam bleibt ruhig, weil es ja nicht echt ist. Als jedoch seine imaginäre Freundin, die Amazone Rebecca, eines Tages panisch zum Schul-Schwimmbecken läuft, folgt er ihr - zum Glück, denn dadurch kann er Nichtschwimmerin Maya vor dem Ertrinken retten. Da er sich gut Fakten einprägen kann, soll Adam dem akademischen Zehnkampf-Team, dem auch Maya und Dwight angehören, beitreten. Das ganze Teams besteht praktisch aus typischen Nerds, die alle sozial etwas unbeholfen sind. Adam übt mit Maya. Da sie gerade mies drauf ist, kocht er für sie. Denn das kann er gut, Zuhören und Kochen. Aber da sie nicht sagt, was los ist, bleibt es halt beim Kochen. Dafür bekommt er einen Kuss. Adam hat Angst, die Kontrolle zu verlieren, Angst, das zu tun, was ihm die Halluzinationen befehlen, Angst, dass die Menschen dann aus gutem Grund Angst vor ihm haben. Als die Dosis weiter und weiter erhöht wird, kann er die Halluzinationen besser kontrollieren, manchmal sogar vertreiben. Nach den Ferien sind Adam und Maya offiziell ein Paar. Als es an der örtlichen Grundschule zu einem Amoklauf durch einen psychisch kranken Täter kommt, machen Adams Mitschüler ziemlich heftige Bemerkungen: “Warum hat er sich nicht einfach gleich selbst umgebracht, wenn es ihm so Scheiße geht?” Die haben ja keine Ahnung! Adam hat in der Bibliothek Ärger mit Ian. Außerdem leidet er unter neuen Nebenwirkungen, wie Schlaflosigkeit und Muskelzuckungen. Ach ja, und seine Mutter ist schwanger! Adam merkt, wie er immer mehr die Kontrolle verliert. Es kommt zu Rückfällen. Bei einem Date mit Maya bekommt er Panik, als die Figuren von der Leinwand in den Kinosaal stürmen und reißt Maya zu Boden. Die versteht das falsch, als Aufforderung zum heftigen Rumknutschen. Im Theaterstück zu Ostern muss Adam den Jesus geben und verliert seine Unschuld nach der Kostümprobe. Seine Dosis wird immer weiter gesteigert, doch es zeigt sich, dass er eine Medikamentenresistenz entwickelt hat. Damit ist es kein guter Kandidat für die Studie mehr, seine Daten können nicht verwendet wenden. Obwohl die Wirkung anfangs positiv war, wird keine längere Behandlung mit “ToZaPrex” empfohlen und die Ärzte wollen das Medikament ausschleichen lassen. Adam fängt wieder an, mit seinen Halluzinationen zu reden. Er hat eine total realistische Halluzination von Maya, wie sie vor einen LKW läuft und fragt sich, ob sie überhaupt jemals real war. Doch Maya gibt es zum Glück wirklich. Sie kommt zur Babyparty von Adams Mutter. Auch die rassistische, homophobe und generell biestige Stief-Oma ist leider anwesend. Adam quält der Gedanke, dass man ihn nie mit dem Baby allein lassen wird wenn es da ist. Seine Halluzinationen werden immer heftiger, immer lebendiger, lassen sich nicht mehr so einfach vertreiben. Er kann nichts dagegen tun. Er hat Angst vor dem Schulball. Er hat Angst, Maya zu verlieren. Also spart er Pillen auf, bevor sie endgültig abgesetzt werden und nimmt sie allesamt vor dem Ball - ein großer Fehler …
Adam ist ein außergewöhnlicher und sympathischer Charakter, den man einfach gernhaben muss. Die meisten Leute haben, wenn sie an einen Schizophrenen denken, einen gewalttätigen Irren vor Augen, dabei sind die meisten harmlos. Adam erzählt in seinem Tagebuch sehr persönlich, ehrlich, und manchmal auch ziemlich sarkastisch und humorvoll über sein Leben und davon, was ihn bewegt. Die Krankheit hat ihn ungewöhnlich früh ereilt, die meisten Betroffenen sind etwas älter. Er ist neidisch auf die anderen Jugendlichen mit ihren “normalen” Problemen. Obwohl dies kein Sachbuch über Schizophrenie ist, habe ich daraus eine Menge gelernt. Wirklich ein tolles Buch zu einem interessanten (und im Jugendbuch-Bereich bisher wenig beachteten) Thema!
Viel Spaß beim Lesen!!!
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