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Band 2

Totenwelt Ein Jens-Druwe-Roman

Aus der Reihe Inspektor Jens Druwe
7

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2020

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/3 cm

Gewicht

382 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3676-4

Beschreibung

Rezension

»Spannend und zugleich historisch aufschlussreich« Claudia Resthöft ("Ostholsteiner Anzeiger")
»Der anschaulich geschriebene und die Vorstellungskräfte anregende Kriminalroman über Täter, Opfer und Mitläufer ist nicht nur Flensburgern sehr zu empfehlen.« ("Der Insel-Bote")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2020

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/3 cm

Gewicht

382 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3676-4

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Nordlicht liest

    aus Hamburg

    5/5

    07.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    gelungene Fortsetzung

    Schon Teil 1 hat mich 2019 überzeugt, deshalb musste ich natürlich den 2ten Teil um Jens Druwe auch lesen. Der zweite Band schließt nahtlos an den ersten an. 1945, der Krieg ist verloren, Hitler lebt nicht mehr und Deutschland hat kapituliert. Die Polizeibehörde in Glücksburg steht ohne Führung da und wartet auf Instruktionen von oben. Da kommt ein Anruf von der Innenbehörde und Druwe wird nach Flensburg beordert. Dort soll ein Polizeiteam aus möglichst unbescholtenen Beamten gebildet werden, welches Druwe anführen soll. Dort angekommen findet Druwe sich mitten im Chaos wieder. Es gibt noch keine Einigung zwischen Hitlers Nachfolger Dönitz und den Briten, und die ehemaligen NS Leute wollen so schnell wie möglich mit der Vergangenheit abschließen und unter neuer Identität neu anfangen. Druwe bekommt keine Zeit sich an den neuen Posten zu gewöhnen, es passieren mehrere Morde auf dem Marinegelände und er steckt irgendwie mit drin – hat er doch immer noch die Akten die die neuen Namen und Lebensläufe der hochrangigen Nazi Offiziere beinhalten. Mit dem Schreibstil hatte ich anfangs Probleme. Ich kam nur schwer in die Story rein, es hat eine Weile (ca 30%) gedauert, dann lief es aber. Jensen bringt viele Personen ins Spiel und ich brauchte eine Weile, bis ich jeden zugeordnet hatte. Die Stimmung ist wie schon in Band 1 sehr bildhaft beschrieben. Ich konnte mich gut in die Personen und ihre Handlungen reinversetzen und natürlich mitfühlen. Die Charaktere haben mich wieder auf ganzer Linie überzeugt. Es geht nahtlos nach Band 1 weiter und so fühlt man sich sofort heimisch als man die bekannten Gesichter wieder trifft. Auch wenn man beide Teile unabhängig voneinander lesen KANN, so würde ich immer empfehlen mit “Totenland” zu beginnen, die komplette Geschichte zwischen Eva und Jens ist dort drin und wir lernen dort alle Personen ausführlich kennen. Wirklich Tempo gab es eigentlich nicht. Aber bei einem historischen Krimi erwarte ich das auch nicht. Hier geht es um Hintergründe, um Story und die Charakterbildung. Das alles braucht Zeit um sich zu formen und auch um zu wirken. Die Spannung hingegen war für mich von vorn bis hinten vorhanden. Ich habe wie immer während des Lesens viel simultan im Netz recherchiert und nachgelesen. In meinen Augen hat Jensen die Fantasie sehr gut mit der realen Kulisse zusammengefügt. Die Umsetzung hat mir also sehr gut gefallen. Am Ende wird nochmal erklärt was real war und wo er ein wenig nachgeholfen hat, und das Ende lässt Spielraum für einen dritten Teil auf den ich mich schon sehr freue!

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Auch der zweite Fall von Inspektor...

    Auch der zweite Fall von Inspektor Jens Druwe überzeugt durch gut recherchierte historische Fakten und vielfältige Charaktere. Spannend und überzeugend!

  • J. Kaiser

    5/5

    22.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr Empfehlenswerter Krimi

    Inspektor Jens Druwe wird kurz nach Ende des Krieges zum Marinestützpunkt in Flensburg gerufen. Seine Hilfe wird gebraucht, um eine neue Polizeieinheit aufzubauen. Dort angekommen erhält er eine sehr mysteriöse Meldung von einem Geheimagenten zugespielt. Grell teilt ihm mit, dass es hochprisantes Material habe. Dies beinhaltet Aussagen zu ehemaligen Nazi-Grössen. Druwe informiert zögerlich das britische Militär. Dieses vereinbart ein Geheimtreffen mit dem Informanten. Das Treffen endet jedoch anders als erwartet. Der britische Captain und Grell werden tot aufgefunden. Dem Aussehen nach ist es so, dass sich die beiden gegenseitig erschossen haben. An diese Theorie glaubt Druwe ab nicht. Bei seinen Ermittlungen wird man Zeuge wie ein britischer Major durch seinen Vorgesetzten unsanft ausgebremst wird. Man wird hier Zeuge, wie unkoordiniert die Fronten damals waren. Es ist sehr interessant dies zu lesen und zu verstehen, wie es damals eigentlich war. Ich fand das Buch interessant. Vielleicht auch deshalb, weil ich das nicht miterlebt habe.

  • Bewertung

    4/5

    07.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Letzter Teil um Jens Druwe, der...

    Letzter Teil um Jens Druwe, der - weil zweifelsfrei unbelasteter Kriminaler - kurz nach dem Krieg eine neue Polizeieinheit aufbauen soll. Aber die alten Seilschaften, die neuen Geheimdienste und mysteriöse Morde machen ihm das Leben schwer. Spannende Geschichte mit Längen.

  • wiechmann8052

    aus Belm

    5/5

    06.07.2020

    eBook (ePUB 3)

    Schuld

    Ein Krimi unmittelbar nach Ende des zweiten Weltkriegs. Es geht einfach alles drunter und drüber in Flensburg. Nazis die keine mehr sein wollen, Flüchtlinge, ehemalige Wehrmachtsangehörige, KZ-Überlebende und die heran rückenden Engländer. Eigentlich ist der Krimi der Hintergrund für offene Fragen. Wieviel Schuld hat wer auf sich geladen? Wer war ein Nazi? Wer übernimmt die Verantwortung für gestern, jetzt und morgen? Wie geht man mit den Tätern um? Gibt es Hellbraune, MIttelbraune und Dunkelbraune? Wer hat was gewusst? Wer hat gelitten oder versucht etwas zu verhindern? Viele Antworten wissen wir heute. Aber zu der Zeit, war es schwierig wahre Antworten zu bekommen. Genau darin liegt die Stärke dieses Krimis. Der zerrissene Ermittler der wieder versucht alles richtig zumachen, vielleicht sogar sich bemüht etwas wieder gut zumachen. Die Grenzen die ihm gesetzt sind, aus Politik und der Tatsache das er zu den Verlierern gehört, sind eng gezogen. Die politischen Opfer des Regimes stehen ihm zur Seite, dadurch gewinnt der Krimi eine besondere Note. Nicht Verzeihen oder Strafen sondern Aufarbeiten und ein Neuanfang ist das Gebot der Stunde. Jedem Kapitel ist eine Strophe aus einem Lied oder einem Gedicht das in einem KZ geschrieben wurde, voran gestellt. Grundtenor: Ihr könnt unsere Korper töten aber nicht unseren Geist. Der Krimi zeigt das gilt für Opfer und Täter.

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