Produktbild: Totenwelt
Band 2

Totenwelt Ein Jens-Druwe-Roman

Aus der Reihe Inspektor Jens Druwe
7

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

33947

Erscheinungsdatum

15.06.2020

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

4230 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841219985

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ePUB 3

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33947

Erscheinungsdatum

15.06.2020

Verlag

Aufbau Digital

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320 (Printausgabe)

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2. Auflage

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Deutsch

EAN

9783841219985

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  • wiechmann8052

    aus Belm

    5/5

    06.07.2020

    eBook (ePUB 3)

    Schuld

    Ein Krimi unmittelbar nach Ende des zweiten Weltkriegs. Es geht einfach alles drunter und drüber in Flensburg. Nazis die keine mehr sein wollen, Flüchtlinge, ehemalige Wehrmachtsangehörige, KZ-Überlebende und die heran rückenden Engländer. Eigentlich ist der Krimi der Hintergrund für offene Fragen. Wieviel Schuld hat wer auf sich geladen? Wer war ein Nazi? Wer übernimmt die Verantwortung für gestern, jetzt und morgen? Wie geht man mit den Tätern um? Gibt es Hellbraune, MIttelbraune und Dunkelbraune? Wer hat was gewusst? Wer hat gelitten oder versucht etwas zu verhindern? Viele Antworten wissen wir heute. Aber zu der Zeit, war es schwierig wahre Antworten zu bekommen. Genau darin liegt die Stärke dieses Krimis. Der zerrissene Ermittler der wieder versucht alles richtig zumachen, vielleicht sogar sich bemüht etwas wieder gut zumachen. Die Grenzen die ihm gesetzt sind, aus Politik und der Tatsache das er zu den Verlierern gehört, sind eng gezogen. Die politischen Opfer des Regimes stehen ihm zur Seite, dadurch gewinnt der Krimi eine besondere Note. Nicht Verzeihen oder Strafen sondern Aufarbeiten und ein Neuanfang ist das Gebot der Stunde. Jedem Kapitel ist eine Strophe aus einem Lied oder einem Gedicht das in einem KZ geschrieben wurde, voran gestellt. Grundtenor: Ihr könnt unsere Korper töten aber nicht unseren Geist. Der Krimi zeigt das gilt für Opfer und Täter.

  • bookloving

    4/5

    22.06.2020

    eBook (ePUB 3)

    Beeindruckender zeitgeschichtlicher Krimi mit Tiefgang

    Der fesselnde historische Kriminalroman »Totenwelt« von Michael Jensen ist bereits der zweite Band des unter Pseudonym schreibenden norddeutschen Schriftstellers, Therapeuten und Arztes, und setzt die interessante Krimi-Reihe rund um den eigenwilligen Ermittler Jens Druwe fort. Hierin widmet er sich einem schwierigeren, meist wenig beachteten aber nicht minder faszinierenden Kapitel deutscher Zeitgeschichte – der „Stunde Null“, einer unglaublich ereignisreichen Zeit unmittelbar nach Zusammenbruch des Dritten Reichs und dem Ende des Zweiten Weltkriegs sowie der allgemeinen Verunsicherung, die im plötzlich „Führer“-losen Deutschland herrschte. Nachdem die Handlung des gelungenen Debüts „Totenland“ in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs im April 1945 gespielt hatte, setzt der neue Fall mit einem rätselhaften Doppelmord im Mai 1945 ein und führt nahezu nahtlos die Geschichte rund um Jens Druwe weiter. Auch diesmal ist es dem Autor wieder hervorragend gelungen, in die spannende Krimihandlung eine Vielzahl historischer Fakten und Geschehnisse einzuflechten und zugleich sehr ausführlich und anschaulich auf die vielfältigen durch Krieg und Nazi-Terror verursachten Traumata aber auch die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Täter, Mitläufer und Opfer einzugehen. Mit seiner Geschichte hat sich Jensen ein faszinierendes Kuriosum jener Zeit herausgegriffen, das den Größenwahn der besiegten NS-Schergen und den Irrsinn jener Zeit verdeutlicht, denn nach Hitlers Selbstmord wurde die Stadt Flensburg in den letzten Tagen des „Dritten Reiches“ für 3 Wochen im Mai 1945 zu einem Zufluchtsort führender Köpfe der NS-Regierung. Während der kurzen Episode von Kapitulation bis zu ihrer Verhaftung regierte Großadmiral und Reichspräsident Karl Dönitz nebst seinen Getreuen auf dem Gelände der Marineschule Mürwik einfach weiter. Auch das Oberkommando der Wehrmacht, die Reichsführung, die SS und viele hohe NS-Funktionäre, darunter Himmler, Jodl, Höß oder Speer waren dort untergetaucht. Zunächst völlig unbehelligt von der britischen Besatzungsmacht konnten viele Nazi-Verbrecher wichtige Dokumente vernichten, eine neue Identität annehmen und ihre Flucht organisieren, um einer Verfolgung als Massenmörder und Vollstrecker des Holocaust zu entgehen. Gekonnt lässt uns Jensen ins Norddeutschland des Mai 1945 eintauchen und zeichnet ein sehr stimmiges, authentisches Bild der damaligen Zeit. Er umreißt die unendliche Not und das schwierige Alltagsleben der notgeplagten Bevölkerung nach Untergang des NS-Staats und lässt uns exemplarisch am Schicksal der Menschen teilhaben, deren Welt völlig aus den Fugen geraten ist und sich neu orientieren müssen. Das legendäre Canaris-Archiv, das brisante Akten über viele NS-Persönlichkeiten und Industrielle enthielt und von Mitarbeitern des Leiters der deutschen Abwehr vor der Vernichtung gerettet wurde, bildet den historischen Hintergrund und Ausgangspunkt für Jens Druwes neuen Fall. Äußerst fesselnd ist es mitzuerleben, wie Druwe während seiner Ermittlungen im Auftrag des Leiters der britischen Militärpolizei Major Griffith durch seinen britischen Vorgesetzten Captain Vaughn zunehmend ausgebremst wird. Noch beschäftigt mit dem Auftrag der provisorischen Reichsregierung, einen neuen funktionsfähigen Polizeiapparat aufzubauen, gerät er mitten in die politischen Machtspiele und zwischen die Fronten der britischen Besatzungsmacht und Geheimdienstinteressen, so dass er schon bald niemandem mehr trauen kann. Die vielschichtige und geschickt in den historischen Kontext eingebettete Krimihandlung zieht den Leser rasch in ihren Bann, so dass einige Schwächen in der dramaturgischen Umsetzung nicht sehr ins Gewicht fallen. Parallel zur spannenden Kriminalhandlung vermittelt der Autor sehr aufschlussreiche Einblicke in die anfänglich sehr unkoordinierte Arbeit der britischen Besatzer, die in Norddeutschland zunächst in Händen der britischen Militärpolizei lag. Weniger die Aufarbeitung des nationalsozialistischen Unrechts sondern vielmehr die Bewältigung der dringlichsten Probleme des Nachkriegsalltags und die rasche organisatorische Umgestaltung von Verwaltung und Strafverfolgung waren ihre vorrangigen Aufgaben. Der Krimi lebt neben den ausgezeichnet dargestellten und hervorragend recherchierten historischen Zusammenhängen vor allem von seinen vielschichtig und authentisch gezeichneten Figuren, in deren Gefühls- und Gedankenwelt man sich gut hineinversetzen kann. Hervorragend hat mir der facettenreiche Charakter von Jens Druwe gefallen. Einst in der Berliner Mordkommission vom legendären Kripochef Gennat ausgebildet ist er nun als Dorfpolizist abgeschoben. Er ist ein gezeichneter, körperlich versehrter Mann, in beruflicher und menschlicher Hinsicht vielfach gedemütigt und mit großen Schuldkomplexen beladen, da er sich im Krieg nicht dem NS-Regime entgegen gestellt hat. Trotz seiner vielen Zweifel und Unsicherheiten kämpft er um Gerechtigkeit und versucht stets, das Richtige zu tun. Auch einigen aus dem ersten Band bekannten Charakteren begegnen wir wieder. In seinem lesenswerten Nachwort erläutert Michael Jensen, dass er sich sehr um die unverfälschte Darstellung von historischen Fakten und Ort bemüht hat, erklärt zudem viele zeitgeschichtliche Hintergründe und verdeutlicht seine persönliche Sicht auf seinen Hauptcharakter. Man darf schon gespannt sein, wie es mit Jens Druwe im dritten Band dieser beeindruckenden Krimi-Reihe weitergehen wird. FAZIT Ein interessanter, atmosphärisch dichter Kriminalroman, der sich mit einer wenig bekannten Episode unmittelbar gegen Ende des Zweiten Weltkrieges und den vielfältigen Folgen des Kriegs befasst – erschütternd, fesselnd, lehrreich und nachdenklich stimmend. Sehr lesenswert!

  • Bewertung

    aus Vitzenburg

    3/5

    25.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Totenwelt

    „Totenwelt“ ist bereits der zweite Roman von Michael Jensen um Kommissar Jens Druwe. Ich bin Quereinsteiger und kenne den ersten Teil nicht und vielleicht liegt es daran, dass ich damit nicht so richtig warm geworden bin. Jensen hat für seine Romane die kurze Zweit zwischen Kapitulation und Verhaftung der „Regierung“ Dönitz im Mai 1945 gewählt und beschreibt darin den Größenwahn einer besiegten NS-Bewegung und den Irrsinn dieser Zeit, als Hitler-Nachfolger Dönitz tatsächlich eine neue Regierung aufzubauen versucht, während britische Truppen die Stadt besetzen. Die ehemaligen Machthaber wollten die Zeit nutzen um gezielt Dokumente zu vernichtet, wollten sich tarnen und untertauchen. In seinen Bemühen die historischen Fakten und Orte unverfälscht darzustellen, verzettelt er sich aus meiner Sicht und so war dieser Roman für mich ziemlich verworren und undurchsichtig. Für den eigentlichen Kriminalfall zu viele unwichtige Personen und Handlungsstränge erschweren dem Leser das dran bleiben. Für mich nahm diese um Korrektheit bemühte Schilderung zu viel Platz ein und ging zu Lasten der Spannung. Erst mit zunehmenden Lesedauer hat sich das Geflecht für mich entwirrt und der eigentliche Kriminalfall kam in den Vordergrund. Meiner Meinung nach können beide Teile nur zusammen und in der richtigen Reihenfolge funktionieren und vielleicht ergibt sich dann ein stimmiges Bild. Auch auf Grund der vielen guten Rezensionen und da „Totenland“ derzeit im ebook-Deal des Monats ist, werde ich mir diesen trotzdem zulegen und meine Meinung ggf. revidieren.

  • Nordlicht liest

    aus Hamburg

    5/5

    07.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    gelungene Fortsetzung

    Schon Teil 1 hat mich 2019 überzeugt, deshalb musste ich natürlich den 2ten Teil um Jens Druwe auch lesen. Der zweite Band schließt nahtlos an den ersten an. 1945, der Krieg ist verloren, Hitler lebt nicht mehr und Deutschland hat kapituliert. Die Polizeibehörde in Glücksburg steht ohne Führung da und wartet auf Instruktionen von oben. Da kommt ein Anruf von der Innenbehörde und Druwe wird nach Flensburg beordert. Dort soll ein Polizeiteam aus möglichst unbescholtenen Beamten gebildet werden, welches Druwe anführen soll. Dort angekommen findet Druwe sich mitten im Chaos wieder. Es gibt noch keine Einigung zwischen Hitlers Nachfolger Dönitz und den Briten, und die ehemaligen NS Leute wollen so schnell wie möglich mit der Vergangenheit abschließen und unter neuer Identität neu anfangen. Druwe bekommt keine Zeit sich an den neuen Posten zu gewöhnen, es passieren mehrere Morde auf dem Marinegelände und er steckt irgendwie mit drin – hat er doch immer noch die Akten die die neuen Namen und Lebensläufe der hochrangigen Nazi Offiziere beinhalten. Mit dem Schreibstil hatte ich anfangs Probleme. Ich kam nur schwer in die Story rein, es hat eine Weile (ca 30%) gedauert, dann lief es aber. Jensen bringt viele Personen ins Spiel und ich brauchte eine Weile, bis ich jeden zugeordnet hatte. Die Stimmung ist wie schon in Band 1 sehr bildhaft beschrieben. Ich konnte mich gut in die Personen und ihre Handlungen reinversetzen und natürlich mitfühlen. Die Charaktere haben mich wieder auf ganzer Linie überzeugt. Es geht nahtlos nach Band 1 weiter und so fühlt man sich sofort heimisch als man die bekannten Gesichter wieder trifft. Auch wenn man beide Teile unabhängig voneinander lesen KANN, so würde ich immer empfehlen mit “Totenland” zu beginnen, die komplette Geschichte zwischen Eva und Jens ist dort drin und wir lernen dort alle Personen ausführlich kennen. Wirklich Tempo gab es eigentlich nicht. Aber bei einem historischen Krimi erwarte ich das auch nicht. Hier geht es um Hintergründe, um Story und die Charakterbildung. Das alles braucht Zeit um sich zu formen und auch um zu wirken. Die Spannung hingegen war für mich von vorn bis hinten vorhanden. Ich habe wie immer während des Lesens viel simultan im Netz recherchiert und nachgelesen. In meinen Augen hat Jensen die Fantasie sehr gut mit der realen Kulisse zusammengefügt. Die Umsetzung hat mir also sehr gut gefallen. Am Ende wird nochmal erklärt was real war und wo er ein wenig nachgeholfen hat, und das Ende lässt Spielraum für einen dritten Teil auf den ich mich schon sehr freue!

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Auch der zweite Fall von Inspektor...

    Auch der zweite Fall von Inspektor Jens Druwe überzeugt durch gut recherchierte historische Fakten und vielfältige Charaktere. Spannend und überzeugend!

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