Der Geschmack von Himbeereis und Liebe. Als Sophie von ihrem Freund verlassen wird, steht ihr Leben kopf. Angelo hat sich mit ihrem ganzen Ersparten davongemacht, nur seine alte Eismaschine ist noch da. Um Trost zu finden, fährt Sophie zu Tante Freda nach Langeoog. Aber statt sich im Strandkorb ihrem Liebeskummer hinzugeben, soll sie Fredas kleinen Kiosk hüten. Die Geschäfte laufen nur schleppend, nebenan wurde gerade ein Eiswagen aufgestellt. Aus Langeweile fängt Sophie an, ihre eigenen Eiskreationen herzustellen, was bei den Insulanern für großen Anklang sorgt. Besonders bei Matteo, dem Besitzer des Eiswagens ... Romantisch und voller Witz – die perfekte Lektüre für den Strandkorb.
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
9 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
1 Sterne
Inselroman mit einigen Ecken und Kanten
hapedah am 25.03.2020
Bewertungsnummer: 1307568
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Nach der Trennung von ihrem Freund Angelo, von dem ihr nur seine alte Eismaschine geblieben ist, macht sich Sophie auf den Weg nach Langeoog, um dort den Kiosk ihrer Tante weiter zu führen. Doch schon auf dem Weg dort hin trifft sie die Brüder Riccardo und Matteo und obwohl sie nach Angelos Untreue allen Italienern abgeschworen hat, fühlt sich Sophie bald zu Riccardo hingezogen. Doch ist der Inselcasanova wirklich der richtige Mann für sie? Und wird es ihr gelingen, den Kiosk wieder aus den roten Zahlen zu bringen, trotz Matteos Eiswagen direkt nebenan?
"Das kleine Eiscafé" ist das erste Buch, das ich von Fenna Janssen gelesen habe und leider konnte es mich nicht wirklich überzeugen. Obwohl der Schreibstil angenehm war und die Geschichte als locker-leichte Sommerlektüre taugt, hat mich die Protagonistin genervt. Sophie ist 37 Jahre alt, zeigt aber die Reife eines Teenagers und steht sich permanent selbst im Weg.
Und der Klappentext ist irreführend, Sophie ist Bäckerin und sie stellt keine Eiskreationen her, es sind ihre Backwaren, die Anklang finden. Dabei hat sie nur einmal probeweise gebacken, dabei zwar festgestellt, dass sich ihr Gebäck reißend verkauft, dann aber weiterhin abgepackte Fertigwaren angeboten, die keiner wollte. Klingt unlogisch? Fand ich auch, Sophie jammert die halbe Zeit rum, dass der Kiosk schlecht läuft, kann sich aber lange nicht aufraffen, selbst zu backen, was ihr vielleicht zu Erfolg verhelfen könnte.
Das Ende konnte mich dann nicht mehr mit der Geschichte aussöhnen, obwohl sich alles noch einmal wendet, konnte mich die Autorin mit ihrem Roman nicht begeistern. Dazu kommen regelmäßige Wiederholungen, in fast jedem Kapitel wurde ein Satz eingeschoben, der zusammen fasst, was vorher geschehen war. Da ich das vorherige Geschehen erst vor wenigen Minuten gelesen hatte, schien mir das ziemlich überflüssig, fast als ob das Buch darauf ausgelegt ist, dass man nur alle paar Monate mal ein Kapitel liest.
Fazit: Der Inselroman, der mit Nordseeatmosphäre lockt, hält leider nicht, was der Klappentext verspricht. Trotz der sommerlich leichten Geschichte und des angenehm flüssigen Schreibstils bin ich weder mit der Protagonistin noch mit der Handlung wirklich warm geworden.
Neuanfang auf Langeoog
coala aus Hamburg am 01.06.2020
Bewertungsnummer: 1335032
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Was macht man, wenn der Freund Schluss macht und wieder nach Italien zurück geht und alles was bleibt ist eine alte Eismaschine? Natürlich einen Neustart mit eigenem Cafe auf Langeoog. Klingt erstmal einfach, doch Sophie stellen sich so manche Hürden in den Weg, welche den Roman sehr schön realistisch und unterhaltsam gestalten. Man kann sich gut in Sophie hineinversetzen und leidet so manchen mal mit ihre, wenn wieder etwas schief geht. Denn es gibt auch noch den Kiosk der Tante, denn sie auf Vordermann bringen möchte und der ein Geheimnis hat, welches es zu erkunden gibt. Doch auch neue Chancen ergeben sich und vielleicht ja sogar eine neue Liebe? Sicherlich besticht der Roman nicht durch tiefsinnige Gespräche und Unterhaltung, das will er aber auhc gar nicht, sondern einfach eine vergnügliche Zeit bescheren.
Die Autorin hat einen unterhaltsamen Sommerroman geschrieben, in dem man sich gut verlieren kann. Das Setting auf Langeoog ist sehr schön und die Herausforderungen, denen sich Sophie stellen muss, sehr unterhaltsam. Man kann mit diesem Roman so einige vergnügliche Stunden verbringen und wird auf jeden Fall gut unterhalten.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.