Die Schule am Meer

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Beschreibung

Eine Schule auf Juist, ein Traum von Gemeinschaft und Freiheit - doch die Welt steuert auf den Abgrund zu.
Juist, 1925: Tatkräftig und voller Ideale gründet eine Gruppe von Lehrern am äußersten Rand der Weimarer Republik ein ganz besonderes Internat. Mit eigenen Gärten, Seewasseraquarien und Theaterhalle. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft: die jüdische Lehrerin Anni Reiner, der Musikpädagoge Eduard Zuckmayer, der zehnjährige Maximilian, der sich mit dem Gruppenzwang manchmal schwer tut, sowie die resolute Insulanerin Kea, die in der Küche das Sagen hat. Doch das Klima an der Küste ist hart in jeder Hinsicht, und schon bald nehmen die Spannungen zu zwischen den Lehrkräften und mit den Insulanern, bei denen die Schule als Hort für Juden und Kommunisten verschrien ist. Im katastrophalen Eiswinter von 1929 ist die Insel wochenlang von der Außenwelt abgeschlossen. Man rückt ein wenig näher zusammen. Aber kann es Hoffnung geben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert?

Details

Verkaufsrang

1607

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.03.2020

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ePUB

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Verkaufsrang

1607

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Rowohlt Verlag

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

3039 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644300521

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Eine ganz besondere Schule

friederickes Bücherblog aus Berlin am 03.06.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt Mädchen am Strand der Zwanzigerjahre in sehr gut ausgewählten Farben, die die Zeit perfekt repräsentieren. Zusammen mit dem Klappentext ist die Buchpräsentation sehr ansprechend und einladend. Die Geschichte: Die jüdische Lehrerin Anni Reiner und ihr Mann Paul gründen 1925 zusammen mit befreundeten Lehrern eine Internatsschule auf der Insel Juist. Es ist eine ganz besondere Schule mit einem Theater, mit eigenen Gärten, Aquarien und mehr. Eine Schule die Lehrer und Schüler auf Augenhöhe sieht und sich völlig von bisher bekannten Lehranstalten unterscheidet. Die Stimmung zu den Insulanern ist so rau wie das Klima, denn die Einheimischen sehen in dem Internat ein Hort für Juden und Kommunisten und dann erstarkt auch noch der Nationalsozialismus. Im Eiswinter 1929 müssen sie alle zusammenrücken. Und wie können sie sich im Zeichen der politischen Veränderungen zurechtfinden? Meine Meinung: Das Buch ist keine ganz leichte Lektüre, es verlangt Konzentration und Aufmerksamkeit. Es sind viele Protagonisten, die ich aber durch ihre unterschiedlichen Charaktere sehr gut kennenlernen konnte. Sie sind wunderbar ausgearbeitet und in ihrem Handeln authentisch. Die Schule ist nicht nur gedacht, sie hat es tatsächlich gegeben. Sehr gut gefallen hat mir, dass neben den agierenden fiktiven Figuren, auch Menschen aus der Zeitgeschichte, wie der Komponist und Dirigent Eduard Zuckmayer als Musikpädagoge eingebunden waren. Die Geschichte wird aus Perspektiven von Lehrern, Schülern und anderen Insulanern erzählt und ist deshalb sehr vielschichtig. Es ist insgesamt ein kleiner Kosmos, der sich nach allen Seiten zahlreichen Problemen stellen muss. Dazu gehören unter anderem Krankheit, Kälte, Anfeindung, Abgeschiedenheit und äußerst unangenehme politische Einflüsse. Der Schreibstil der Autorin hat es mir nicht ganz leicht gemacht und manchmal hat sich die Erzählung auf kleine Nebenwege begeben, die dann den Spannungsbogen etwas verlangsamt haben. Aber die spürbar intensive Recherche und die perfekte Einbindung der Zeitgeschichte, ist sehr hervorzuheben. Mein Fazit: Ein Buch, das mich in eine Zeit mitgenommen hat, in der mutige Lehrer versucht haben auf einer Insel eine Schulform anzubieten, die nicht nur misstrauisch beäugt, sondern auch angefeindet wurde. Es geht um Zusammenhalt und Leidenschaft für einen neuen pädagogischen Ansatz, und das unter erschwerten politischen Gegebenheiten. Am Ende des Buches gab es noch einen historischen Einblick in alte Briefe. Ein beeindruckendes Buch der Zeitgeschichte mit einer Leseempfehlung. Heidelinde von friederickes bücherblog

Eine ganz besondere Schule

friederickes Bücherblog aus Berlin am 03.06.2020
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Das Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt Mädchen am Strand der Zwanzigerjahre in sehr gut ausgewählten Farben, die die Zeit perfekt repräsentieren. Zusammen mit dem Klappentext ist die Buchpräsentation sehr ansprechend und einladend. Die Geschichte: Die jüdische Lehrerin Anni Reiner und ihr Mann Paul gründen 1925 zusammen mit befreundeten Lehrern eine Internatsschule auf der Insel Juist. Es ist eine ganz besondere Schule mit einem Theater, mit eigenen Gärten, Aquarien und mehr. Eine Schule die Lehrer und Schüler auf Augenhöhe sieht und sich völlig von bisher bekannten Lehranstalten unterscheidet. Die Stimmung zu den Insulanern ist so rau wie das Klima, denn die Einheimischen sehen in dem Internat ein Hort für Juden und Kommunisten und dann erstarkt auch noch der Nationalsozialismus. Im Eiswinter 1929 müssen sie alle zusammenrücken. Und wie können sie sich im Zeichen der politischen Veränderungen zurechtfinden? Meine Meinung: Das Buch ist keine ganz leichte Lektüre, es verlangt Konzentration und Aufmerksamkeit. Es sind viele Protagonisten, die ich aber durch ihre unterschiedlichen Charaktere sehr gut kennenlernen konnte. Sie sind wunderbar ausgearbeitet und in ihrem Handeln authentisch. Die Schule ist nicht nur gedacht, sie hat es tatsächlich gegeben. Sehr gut gefallen hat mir, dass neben den agierenden fiktiven Figuren, auch Menschen aus der Zeitgeschichte, wie der Komponist und Dirigent Eduard Zuckmayer als Musikpädagoge eingebunden waren. Die Geschichte wird aus Perspektiven von Lehrern, Schülern und anderen Insulanern erzählt und ist deshalb sehr vielschichtig. Es ist insgesamt ein kleiner Kosmos, der sich nach allen Seiten zahlreichen Problemen stellen muss. Dazu gehören unter anderem Krankheit, Kälte, Anfeindung, Abgeschiedenheit und äußerst unangenehme politische Einflüsse. Der Schreibstil der Autorin hat es mir nicht ganz leicht gemacht und manchmal hat sich die Erzählung auf kleine Nebenwege begeben, die dann den Spannungsbogen etwas verlangsamt haben. Aber die spürbar intensive Recherche und die perfekte Einbindung der Zeitgeschichte, ist sehr hervorzuheben. Mein Fazit: Ein Buch, das mich in eine Zeit mitgenommen hat, in der mutige Lehrer versucht haben auf einer Insel eine Schulform anzubieten, die nicht nur misstrauisch beäugt, sondern auch angefeindet wurde. Es geht um Zusammenhalt und Leidenschaft für einen neuen pädagogischen Ansatz, und das unter erschwerten politischen Gegebenheiten. Am Ende des Buches gab es noch einen historischen Einblick in alte Briefe. Ein beeindruckendes Buch der Zeitgeschichte mit einer Leseempfehlung. Heidelinde von friederickes bücherblog

Schulprojekt

Gavroche am 31.05.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Annie Reiner ist mit ihren drei kleinen Töchtern und ihrer Mutter auf dem Weg nach Juist. Ihr Mann Dr. Paul Reiner ist bereits auf der Insel und seit einigen Monaten dabei, eine reformpädagogische Schule aufzubauen. Ein ehrgeiziges Projekt, aber gerade die Abgeschiedenheit der Insel macht den besonderen Reiz aus. Voller Idealismus und Enthusiasmus stürzen sich die Lehrer mit ihren Familien in dieses Projekt - das vorhergehende war gescheitert und darum ist es umso wichtiger, dass es auf Juist funktioniert. Doch auf der Insel ecken die Reformpädagogen oftmals an; vor allem Annie, als Jüdin aus reichem Hause, die auch noch ganz burschikos Hosen trägt und mit anpackt. Die Nationalsozialisten machen auch vor der Insel nicht halt und zu Beginn der 1930er Jahre wird es immer schwieriger. Erzählt wird die Geschichte aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, so dass man als Leser einen guten Einblick in die Lehrer, die Schüler, aber auch die der Köchin erhält und Personen von der Insel. Sandra Lüpkes hat gut recherchiert und im Nachwort berichtet sie von ihren Forschungen und wo sie von der Realität abgewichen ist und ihrer Fantasie freien Lauf gelassen hat.

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Annie Reiner ist mit ihren drei kleinen Töchtern und ihrer Mutter auf dem Weg nach Juist. Ihr Mann Dr. Paul Reiner ist bereits auf der Insel und seit einigen Monaten dabei, eine reformpädagogische Schule aufzubauen. Ein ehrgeiziges Projekt, aber gerade die Abgeschiedenheit der Insel macht den besonderen Reiz aus. Voller Idealismus und Enthusiasmus stürzen sich die Lehrer mit ihren Familien in dieses Projekt - das vorhergehende war gescheitert und darum ist es umso wichtiger, dass es auf Juist funktioniert. Doch auf der Insel ecken die Reformpädagogen oftmals an; vor allem Annie, als Jüdin aus reichem Hause, die auch noch ganz burschikos Hosen trägt und mit anpackt. Die Nationalsozialisten machen auch vor der Insel nicht halt und zu Beginn der 1930er Jahre wird es immer schwieriger. Erzählt wird die Geschichte aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, so dass man als Leser einen guten Einblick in die Lehrer, die Schüler, aber auch die der Köchin erhält und Personen von der Insel. Sandra Lüpkes hat gut recherchiert und im Nachwort berichtet sie von ihren Forschungen und wo sie von der Realität abgewichen ist und ihrer Fantasie freien Lauf gelassen hat.

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Angelika Butter

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Eine etwas andere Schule

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Alle Leser, die es mögen, wenn neben der Handlung auch noch die geschichtliche Vergangenheit ein Thema ist, werden begeistert sein. Wir reisen in das Jahr 1925, Beginn der Weimarer Republik und tauchen ein in das Leben engagierter und kreativer Lehrer und Schüler, die eine ganz besondere Schule gründen. Das Leben ist nicht ganz einfach, denn die Nazis übernehmen langsam das Regime.
5/5

Eine etwas andere Schule

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Alle Leser, die es mögen, wenn neben der Handlung auch noch die geschichtliche Vergangenheit ein Thema ist, werden begeistert sein. Wir reisen in das Jahr 1925, Beginn der Weimarer Republik und tauchen ein in das Leben engagierter und kreativer Lehrer und Schüler, die eine ganz besondere Schule gründen. Das Leben ist nicht ganz einfach, denn die Nazis übernehmen langsam das Regime.

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Christine Pfister

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Im Leben geht es nicht um Angst. Auf den Mut kommt es an.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Gruppe Lehrer gründen 1925 auf der Nordseeinsel Juist eine reformpädagogische Schule mit Internat, eigenen Gärten, Seewasseraquarien und einer Theaterhalle. Wir befinden uns in der Weimarer Republik. Hervorragend wird beschrieben wie die Situation für Juden, Kommunisten und Andersdenkende immer schwieriger wird. Die Autorin, selber viele Jahre auf Juist wohnhaft, recherchierte intensiv, arbeitete sich durch Hunderte von Briefen, Zeitungsausschnitten und Dokumente. Der packende Schreibstil und die Handlung lassen einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Ein Roman, der Unterhaltung und ein Stück deutsche Geschichte hervorragend vereint.
5/5

Im Leben geht es nicht um Angst. Auf den Mut kommt es an.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Gruppe Lehrer gründen 1925 auf der Nordseeinsel Juist eine reformpädagogische Schule mit Internat, eigenen Gärten, Seewasseraquarien und einer Theaterhalle. Wir befinden uns in der Weimarer Republik. Hervorragend wird beschrieben wie die Situation für Juden, Kommunisten und Andersdenkende immer schwieriger wird. Die Autorin, selber viele Jahre auf Juist wohnhaft, recherchierte intensiv, arbeitete sich durch Hunderte von Briefen, Zeitungsausschnitten und Dokumente. Der packende Schreibstil und die Handlung lassen einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Ein Roman, der Unterhaltung und ein Stück deutsche Geschichte hervorragend vereint.

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