Die Schule am Meer

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Beschreibung

Eine Schule auf Juist, ein Traum von Freiheit
Juist, 1925: Tatkräftig und voller Ideale gründet eine Gruppe von Lehrern am äußersten Rand der Weimarer Republik ein ganz besonderes Internat. Mit eigenen Gärten, Seewasseraquarien und Theaterhalle. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft: die jüdische Lehrerin Anni Reiner, der Musikpädagoge Eduard Zuckmayer, der zehnjährige Maximilian, der sich mit dem Gruppenzwang manchmal schwer tut, sowie die resolute Insulanerin Kea, die in der Küche das Sagen hat. Doch das Klima an der Küste ist hart, und schon bald nehmen die Spannungen zwischen den Lehrkräften und mit den Insulanern, bei denen die Schule als Hort für Juden und Kommunisten verschrien ist, zu. Im katastrophalen Eiswinter von 1929 ist die Insel wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten. Man rückt ein wenig näher zusammen. Aber kann es Hoffnung geben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert?

geboren 1971 in Göttingen, lebte lange auf Juist und wohnt heute in Münster, wo sie als freie Autorin und Sängerin arbeitet. Lüpkes hat bereits neun Romane veröffentlicht, zuletzt: „Die Blütenfrau“ und die „Inselvogtin“.

Details

Sprecher

Gabriele Blum

Spieldauer

14 Stunden und 1 Minute

Fassung

gekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

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Sprecher

Gabriele Blum

Spieldauer

14 Stunden und 1 Minute

Fassung

gekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

16.03.2020

Verlag

Argon Verlag

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783732417742

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Historisch interessant, manchmal etwas zu viel…

Bewertung aus Nittendorf am 08.06.2020

Bewertet: Hörbuch-Download

„Die Schule am Meer“ ist ein historischer Roman der Autorin Sandra Lüpkes, in der historisch belegte Fakten mit fiktionalen Elementen vermischt und so nicht nur zu rein trockenen Tatsachenbericht, sondern einer sehr lebendigen und interessanten Geschichte abgerundet werden. Zum Klappentext: Juist, 1925: Tatkräftig und voller Ideale gründet eine Gruppe von Lehrern am äußersten Rand der Weimarer Republik ein ganz besonderes Internat. Mit eigenen Gärten, Seewasseraquarien und Theaterhalle. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft: die jüdische Lehrerin Anni Reiner, der Musikpädagoge Eduard Zuckmayer, der zehnjährige Maximilian, der sich mit dem Gruppenzwang manchmal schwer tut, sowie die resolute Insulanerin Kea, die in der Küche das Sagen hat. Doch das Klima an der Küste ist hart in jeder Hinsicht, und schon bald nehmen die Spannungen zu zwischen den Lehrkräften und mit den Insulanern, bei denen die Schule als Hort für Juden und Kommunisten verschrien ist. Im katastrophalen Eiswinter von 1929 ist die Insel wochenlang von der Außenwelt abgeschlossen. Man rückt ein wenig näher zusammen. Aber kann es Hoffnung geben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert? Im Mittelpunkt des Romans steht der Aufbau einer Schule in Juist, die es tatsächlich neun Jahre gab, bevor sie 1934 aufgelöst wurde. gab. Zeitlich erlebt der Leser hier die Vorkriegszeit bis zur Machtergreifung Hitlers und die zunehmende Judenfeindlichkeit, die auch auf der kleinen Insel um sich greift. Auch die Protagonisten sind zum Teil historisch belegt, zum Teil fiktional. So gab es das Ehepaar Reiner, den Kommunisten Dr. Paul Reiner und seine jüdische Frau Anni, ihre wohlhabende Mutter, Philippine Hochschild, tatsächlich, ebenso wie den Musikpädagogen Eduard Zuckmayer, einen Halbjuden, der an der Schule Musik unterrichtete, der Schulleiter Martin Luserke, der einerseits eine Reformschule gründen möchte, anderseits doch zur NSDAP tendiert. Rein fiktiv ist der aus Bolivien stammende Schüler Maximilian, genannt Moskito, der die Sicht der Internatsschüler wiedergibt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, allerdings war es – speziell als Hörbuch – oft sehr schwierig, den Perspektivwechseln und den verschiedenen Erzählfäden zu folgen. Von Moskitos Schulleben mit Mutproben und Heimweh bis hin zu der Strandschaufelaktion des Oberkellners oder dem Spaziergang von Eduard Zuckmayer mit Dackeldame Waldi, teils fühlte man sich etwas erschlagen. Hier wäre eine Reduzierung der einzelnen Figuren und Handlungsstränge vielleicht hilfreich gewesen, im Hörbuch geht man gefühlt etwas unter. Insgesamt aber ein thematisch sehr interessantes Buch, das zugleich ein Mahnmal gegen das Vergessen ist

Historisch interessant, manchmal etwas zu viel…

Bewertung aus Nittendorf am 08.06.2020
Bewertet: Hörbuch-Download

„Die Schule am Meer“ ist ein historischer Roman der Autorin Sandra Lüpkes, in der historisch belegte Fakten mit fiktionalen Elementen vermischt und so nicht nur zu rein trockenen Tatsachenbericht, sondern einer sehr lebendigen und interessanten Geschichte abgerundet werden. Zum Klappentext: Juist, 1925: Tatkräftig und voller Ideale gründet eine Gruppe von Lehrern am äußersten Rand der Weimarer Republik ein ganz besonderes Internat. Mit eigenen Gärten, Seewasseraquarien und Theaterhalle. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft: die jüdische Lehrerin Anni Reiner, der Musikpädagoge Eduard Zuckmayer, der zehnjährige Maximilian, der sich mit dem Gruppenzwang manchmal schwer tut, sowie die resolute Insulanerin Kea, die in der Küche das Sagen hat. Doch das Klima an der Küste ist hart in jeder Hinsicht, und schon bald nehmen die Spannungen zu zwischen den Lehrkräften und mit den Insulanern, bei denen die Schule als Hort für Juden und Kommunisten verschrien ist. Im katastrophalen Eiswinter von 1929 ist die Insel wochenlang von der Außenwelt abgeschlossen. Man rückt ein wenig näher zusammen. Aber kann es Hoffnung geben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert? Im Mittelpunkt des Romans steht der Aufbau einer Schule in Juist, die es tatsächlich neun Jahre gab, bevor sie 1934 aufgelöst wurde. gab. Zeitlich erlebt der Leser hier die Vorkriegszeit bis zur Machtergreifung Hitlers und die zunehmende Judenfeindlichkeit, die auch auf der kleinen Insel um sich greift. Auch die Protagonisten sind zum Teil historisch belegt, zum Teil fiktional. So gab es das Ehepaar Reiner, den Kommunisten Dr. Paul Reiner und seine jüdische Frau Anni, ihre wohlhabende Mutter, Philippine Hochschild, tatsächlich, ebenso wie den Musikpädagogen Eduard Zuckmayer, einen Halbjuden, der an der Schule Musik unterrichtete, der Schulleiter Martin Luserke, der einerseits eine Reformschule gründen möchte, anderseits doch zur NSDAP tendiert. Rein fiktiv ist der aus Bolivien stammende Schüler Maximilian, genannt Moskito, der die Sicht der Internatsschüler wiedergibt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, allerdings war es – speziell als Hörbuch – oft sehr schwierig, den Perspektivwechseln und den verschiedenen Erzählfäden zu folgen. Von Moskitos Schulleben mit Mutproben und Heimweh bis hin zu der Strandschaufelaktion des Oberkellners oder dem Spaziergang von Eduard Zuckmayer mit Dackeldame Waldi, teils fühlte man sich etwas erschlagen. Hier wäre eine Reduzierung der einzelnen Figuren und Handlungsstränge vielleicht hilfreich gewesen, im Hörbuch geht man gefühlt etwas unter. Insgesamt aber ein thematisch sehr interessantes Buch, das zugleich ein Mahnmal gegen das Vergessen ist

Sehr beeindruckendes Schulprojekt – sehr lesenswert!

Bewertung am 27.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Hilfe von reichlich vorhandenem Schrift- und Bildmaterial entstand ein sehr nachvollziehbarer, koedukativer, inspirierender Schulalltag auf Juist, an einer freien Schule als reformpädagogisches Projekt mit stetigem Geldmangel, tausend guten Ideen, in einer Gemeinschaft zusammen mit den Erwachsenen nach der Devise: Lernen durch Erleben. Anhand der Logbücher von Schulleiter Martin Luserke verfolgt man ab 1925 bis 1934, von der Sexta bis zum Abitur, begleitet auch durch den Schüler Maximilian Mücke, Moskito genannt, die politische Entwicklung der NSDAP in Deutschland mit entscheidenden, harten Veränderungen für die Halb-/ Juden wie der Lehrkraft Anni Reiner und ihren vier Kindern, die schließlich nach Brissago in die Schweiz wechselten. Sehr vieles an Informationen ist historisch, weniges ist fiktiv in wunderbar einfühlsamer Weise beschrieben.

Sehr beeindruckendes Schulprojekt – sehr lesenswert!

Bewertung am 27.02.2022
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Mit Hilfe von reichlich vorhandenem Schrift- und Bildmaterial entstand ein sehr nachvollziehbarer, koedukativer, inspirierender Schulalltag auf Juist, an einer freien Schule als reformpädagogisches Projekt mit stetigem Geldmangel, tausend guten Ideen, in einer Gemeinschaft zusammen mit den Erwachsenen nach der Devise: Lernen durch Erleben. Anhand der Logbücher von Schulleiter Martin Luserke verfolgt man ab 1925 bis 1934, von der Sexta bis zum Abitur, begleitet auch durch den Schüler Maximilian Mücke, Moskito genannt, die politische Entwicklung der NSDAP in Deutschland mit entscheidenden, harten Veränderungen für die Halb-/ Juden wie der Lehrkraft Anni Reiner und ihren vier Kindern, die schließlich nach Brissago in die Schweiz wechselten. Sehr vieles an Informationen ist historisch, weniges ist fiktiv in wunderbar einfühlsamer Weise beschrieben.

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Angelika Butter

OSIANDER Winnenden

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Eine etwas andere Schule

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Alle Leser, die es mögen, wenn neben der Handlung auch noch die geschichtliche Vergangenheit ein Thema ist, werden begeistert sein. Wir reisen in das Jahr 1925, Beginn der Weimarer Republik und tauchen ein in das Leben engagierter und kreativer Lehrer und Schüler, die eine ganz besondere Schule gründen. Das Leben ist nicht ganz einfach, denn die Nazis übernehmen langsam das Regime.
5/5

Eine etwas andere Schule

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Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Alle Leser, die es mögen, wenn neben der Handlung auch noch die geschichtliche Vergangenheit ein Thema ist, werden begeistert sein. Wir reisen in das Jahr 1925, Beginn der Weimarer Republik und tauchen ein in das Leben engagierter und kreativer Lehrer und Schüler, die eine ganz besondere Schule gründen. Das Leben ist nicht ganz einfach, denn die Nazis übernehmen langsam das Regime.

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Im Leben geht es nicht um Angst. Auf den Mut kommt es an.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Gruppe Lehrer gründen 1925 auf der Nordseeinsel Juist eine reformpädagogische Schule mit Internat, eigenen Gärten, Seewasseraquarien und einer Theaterhalle. Wir befinden uns in der Weimarer Republik. Hervorragend wird beschrieben wie die Situation für Juden, Kommunisten und Andersdenkende immer schwieriger wird. Die Autorin, selber viele Jahre auf Juist wohnhaft, recherchierte intensiv, arbeitete sich durch Hunderte von Briefen, Zeitungsausschnitten und Dokumente. Der packende Schreibstil und die Handlung lassen einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Ein Roman, der Unterhaltung und ein Stück deutsche Geschichte hervorragend vereint.
5/5

Im Leben geht es nicht um Angst. Auf den Mut kommt es an.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Gruppe Lehrer gründen 1925 auf der Nordseeinsel Juist eine reformpädagogische Schule mit Internat, eigenen Gärten, Seewasseraquarien und einer Theaterhalle. Wir befinden uns in der Weimarer Republik. Hervorragend wird beschrieben wie die Situation für Juden, Kommunisten und Andersdenkende immer schwieriger wird. Die Autorin, selber viele Jahre auf Juist wohnhaft, recherchierte intensiv, arbeitete sich durch Hunderte von Briefen, Zeitungsausschnitten und Dokumente. Der packende Schreibstil und die Handlung lassen einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Ein Roman, der Unterhaltung und ein Stück deutsche Geschichte hervorragend vereint.

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