Produktbild: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Thomas Mann

Spieldauer

4 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

09.12.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

55

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844539158

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Thomas Mann

Spieldauer

4 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

09.12.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

55

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844539158

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
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  • Bewertung

    aus Neunkirch

    5/5

    21.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

    Eine wahre Freude, das literarische Werk von Thomas Mann zu lesen und zu verinnerlichen! (Mindestens 180 Zeichen als Pflichtfeld für die Bewertung sind einfach viel zu lang......)

  • Dr. Thaddeus Toad

    aus Stuttgart

    5/5

    03.10.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Thomas Manns Wende zum Glück…

    Thomas Manns Wende zum Glück Fast jedes Jahr im Herbst geschieht ein kleines Wunder in der Bücherwelt. Feuilletons präsentieren in gedämpften Superlativen ihrem Lesepublikum ein Buchzwillingspaar in einem eleganten, schwarz lackierten Schuber. Auch mit dem Band „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ samt Kommentar hat der S. Fischer Verlag wieder ein verlegerisches Prachtstück vorgelegt. Da ist zunächst der junge Felix, aus „liederlichem Hause“, aber doch schon ein hübscher Kostümkopf, dessen kleine Diebereien verzeihlich sind, weil er ein Günstling des Lebens ist, auf den rohe Bezeichnungen wie „Dieb“ nicht anwendbar sind. Da Felix alsbald zum (falschen) Marquis de Venosta avanciert, ist der Roman deshalb eine Parodie des deutschen Bildungsromans? Im Zug nach Lissabon erhält Felix eine Privatlektion von Professor Kuckuck, der mit seinen Sternenaugen tief in die Geheimnisse von Seele und Sein blicken kann. Zur Bildung gehört neben der Naturphilosophie aber auch eine sorgfältige Erziehung im Fach Erotik. Seine erste Lehrerin ist das vollbusige Zimmermädchen Genovefa. Auf diese Elementarschule folgen Studien in der fortgeschrittenen ars amandi unter der Leitung der erfahrenen Rozsa, die hochbeinig ist „nach Art eines Füllens“. Als Felix der Schriftstellerin Madame Houpflé durch sein fachmännisches Können eine grosse Freude macht, aber die inständige Werbung Lord Kilmarnocks ausschlägt, da hat der gerade Zwanzigjähriger längst in eroticis graduiert. Also ein erotischer Roman, in dem sich der fast achtzigjährige Thomas Mann gleichzeitig in der Poetin Houpflé, dem schottischen Lord und dem liebeskundigen Felix Krull verjüngt widerspiegelt? Als der Roman 1954 erschien, wurde er mit enthusiastischem Applaus empfangen. Es war, als hätte Thomas Mann unverhofft einem Publikum, das zwischen Vergangenheitsbewältigung und Wirtschaftswunder ein etwas spiessiges Leben führte, ein glänzendes Geschenk gemacht. Die Herausgeber Thomas Sprecher und Monica Bussmann (unter Mitarbeit von Eckhard Heftrich) dokumentieren aber auch, dass dieses heiteres Rankenwerk aus feinen Scherzen und geistreichem Amüsement nur einen Teil der Leserreaktionen beschrieb. Kritischere Besprechungen warnten, dass das „ironisch-geistreich-parodistische Spiel“ des Protagonisten Felix nicht die Grundlage einer christlich-moralen Existenz sein könne. Auch der Mann-Kenner T. J. Reed hielt die Bekenntnisse für leichtgewichtig. Erst viel später, 1982, hat Hans Wysling in „Narzismus und illusionäre Existenzform“ Felix Krulls Bekenntnisse zu einem literarischen Schwergewicht erklärt, in dem sich Mythologie, Philosophie, Autobiographie und vielsagende Spuren des Gesamtwerkes Thomas Manns aufweisen lassen. Das Herzstück der Edition ist ein philologisch fundierter textkritischer Apparat: der Stellenkommentar. Hier werden nicht nur inhaltliche „Stellen“ erläutert, sondern man lernt auch Neues. Zum Beispiel, dass Felix sich in früheren Text-Fassungen nicht nur der besinnungslosen Vernarrtheit des jungen Fräuleins Twentyman erwehren musste, sondern auch der Annäherungen ihrer ebenfalls betörten Eltern Mrs. und Mr. Twentyman! Es ist Erika Manns Redaktion zu verdanken, dass eine derartig verzwickte Situation der letzten Romanseite als Höhepunkt vorbehalten blieb, und zwar mit unendlich attraktiveren Teilnehmern: der süssen Zouzou und ihrer schönen Mutter Maria Pia Kuckuck. Besonders gut gelungen sind die kurzen Leitfäden, die im Stellenkommentar den drei sog. „Büchern“ der Bekenntnisse vorangestellt sind. Zum Beispiel die Skizze „Kosmischer Schein“ über Professor Kuckucks Allsympathie und, merkwürdig verwandt mit diesem erotischen Verhältnis zum Kosmos, der Abschnitt „Glück“, das für Thomas Mann den Abschied von Schopenhauers Todesmetaphysik bezeichnete und sein tiefes Einverständnis mit „Goethes erotischem Verhältnis zum Leben“ signalisierte. In dieser Wende liegt für mich das Schwergewicht der „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“.

  • Zitronenblau

    3/5

    31.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Felix Krull - ein wahrhaftiger Schelm

    Die Bekenntnisse des Felix Krull beschreiben seinen Werdegang in einer Welt des Scheins. Er selbst, vornehm zwar und doch betrügerisch, gedeiht zu einem Meister der Illusion heran. Sprachlich wie auch stilistisch einwandfrei. Euphemistisch und damit ironisch zum wahrhaftig Seienden gebraucht der junge Mann das Wort und um so weniger erfreulich ist es, dass uns nur der Memoiren erster Teil zugänglich wurde... Ein nicht ganz typischer Mann, aber durchaus lesbar...

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Bewertungen (3)

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  • Zum Bewerterprofil von Damaris Kächele

    Damaris Kächele

    OSIANDER Metzingen

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    5/5

    20.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich musste mich erst einlesen...

    Ich musste mich erst einlesen in die sehr verschnörkelte und verschachtelte Sprache Thomas Manns und gebe zu, dass ich kurz davor war das Buch wegzulegen. Doch irgendwann war ich drin und habe höchst vergnüglich diese mit feiner Ironie gesponnene Gaunergeschichte gelesen!

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