• Produktbild: Der falsche Preuße
Band 1

Der falsche Preuße

Aus der Reihe Gryszinski-Reihe
102

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

43068

Erscheinungsdatum

25.08.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1107 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783959675796

Beschreibung

Produktdetails

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ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

43068

Erscheinungsdatum

25.08.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1107 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783959675796

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  • Eliza

    5/5

    14.08.2022

    eBook (ePUB)

    Preußische Tugenden in Bayern

    Mit sehr viel kulinarischen Schmankerln versehen habe ich diesen historischen Kriminalroman aus München genossen. Gerade die vielen interessanten und abwechslungsreichen Ideen gepaart mit historischen Fakten haben mir bei diesem Krimireihenauftakt sehr imponiert. In der wesentlichen Handlung geht es um den Sonderermittler für die königliche bayerische Polizeidirektion Wilhelm von Gryszinski, welcher von Preußen nach München gezogen ist. Dieser wird mit einem brutalen Mordfall konfrontiert, welcher mit so einigen Absonderlichkeiten aufwartet. Schon bald gerät ein mondäner und extrovertierter Unternehmer in den Blick des Ermittlers. Handelt es sich hierbei um den Täter oder sieht Gryszinski den Wald voll lauter “Täterbäumen” nicht mehr? Der Hauptdarsteller ist ein Ermittler, welcher seinen Beruf über alles liebt. Trotz des alltäglichen beruflichen Wahnsinns versucht er in seinem Privatleben ein liebeswerter Vater und Ehemann zu zu sein. Dabei zeigt er sehr viel Feingefühl und Spürsinn, was ihm manchmal bei den Ermittlungen durchaus zu Hilfe kommt. Als wesentliche Nebendarsteller kommen seine Kollegen Eberle und Spatzl, sein früherer Freund Strantz, seine Haushälterin Frau Brunner, sowie das schwerreiche Unternehmerpaar Lemke in Betracht. Gerade Frau Brunner hat mir mit ihren „Talenten“ außerhalb des Haushaltes sehr gut gefallen und ich fand ihre Rolle äußerst süffisant. Aber auch Herr und Frau Lemke sorgen dafür, dass dieser Fall sehr innovativ daherkommt. Gerade der Einfallsreichtum hinsichtlich des Lebensmittelpunktes des Ehepaares hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung der Story wird langsam aufgebaut und findet erst in den letzten Seiten ihre Auflösung. Gerade das Ende ist sehr spannend und mit einer höchst interessanten Wendung versehen. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, flüssig, dialogorientiert und lebensnah. Gerade die vielen bayerischen Eigenheiten kommen in diesem Roman sehr gut zur Geltung. Auch die Ausflüge in die reichhaltige bayerische Küche haben mir sehr gut gefallen. Als Besonderheit kann eine Karte des historischen Stadtkerns von München genannt werden. Besonders hervorzuheben sind die gut recherchierten Details über die Anfänge der „modernen Kriminalistik“ mit den heutzutage bekannten subtilen Hilfsmitteln wie z. B. Fingerabdrücken. Das Fazit ist sehr positiv. Sehr spannend und unterhaltsam mit einem sympathischen Ermittler unterfüttert kann ich diesen historischen Kriminalroman allen nur zu wärmstens empfehlen.

  • bookloving

    5/5

    16.11.2020

    eBook (ePUB)

    Gelungenes Krimi-Debüt

    Der fesselnde, historische Kriminalroman »Der falsche Preuße« ist das äußerst gelungene Debüt der deutschen Autorin Uta Seeburg und stellt den vielversprechenden Auftakt einer neuen Krimi-Reihe um den faszinierenden Ermittler Hauptmann Freiherr Wilhelm von Gryszinski dar. Hierin entführt sie uns nach München in die Hauptstadt des Königreiches Bayern im Jahre 1894 – eine faszinierende Metropole im Wandel der Zeiten, an der Schwelle zwischen althergebrachten Traditionen und der alles verändernden Moderne. Der Wirtschaftsaufschwung und gesellschaftliche Wandel sorgen jedoch nicht nur für Wohlstand und aufblühende Münchner Bürgerkultur, sondern lassen ebenfalls Armut, Hunger und Kriminalität in der wachsenden Bevölkerung ansteigen. Auch im Königreich Bayern stellt sich vermehrt die soziale Frage. Lebendig und atmosphärisch dicht portraitiert Seeburg das facettenreiche Alltagsleben Münchens und lässt uns am Leben der Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten teilhaben. Hierbei benutzt sie eine ungewöhnlich anspruchsvolle, herrlich antiquiert wirkende Sprache, die uns auch sprachlich gekonnt ins 19. Jahrhundert zurückversetzt. Die Autorin vermittelt ein sehr stimmiges, authentisches Bild der damaligen Zeit, streut immer wieder historische Fakten ins Geschehen ein und vermittelt uns sogar spannende, sehr authentische Einblicke in die kriminalistische Ermittlungsarbeit. Die Kriminalistik war ebenfalls vom Fortschritt erfasst und die geschickt in die Handlung eingewobenen kriminalistischen Details zeigen, dass auch innovative Methoden bei der alltäglichen Aufklärung von Verbrechen Einzug hielten. So lässt es sich der Protagonist, Sonderermittler und Brigade-Kommandant des Königlich Bayrischen Gendameriekorps Gryszinski nicht nehmen, seinen neuen Tatortkoffer stets zu seinen Einsätzen mitzunehmen. Jedem Kapitel vorangestellt ist ein passendes Zitat aus dem 1893 erschienen “Handbuch für Untersuchungsrichter, Polizeibeamte, Gendarmen usw.“, des berühmten Strafrechtlers, Kriminologen und Begründer der Kriminalistik Hans Groß. Der Krimi lebt neben den unglaublich anschaulich und lebendig geschilderten Schauplätzen vor allem von seinen teilweise recht skurrilen, vielschichtig angelegten Figuren, die mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet sind. Hervorragend gefallen hat mir der sympathische, erst kürzlich mit Frau und Kind von Berlin nach München übersiedelte Ermittler Wilhelm von Gryszinski, den die Autorin als faszinierenden, tiefgründigen Protagonisten mit interessanter Vergangenheit zeichnet. Geprägt von den preußischen Tugenden Gehorsam, Pünktlichkeit, Ordnung und Fleiß kann er auch der Wirthauskultur seiner neuen Wahlheimat mit bayerischer Gemütlichkeit und Geselligkeit sowie gutem Essen durchaus etwas abgewinnen und findet sich in die besondere bayerische Mentalität gut ein. Als bayerischer Ermittler bei seinem ersten, hochkomplexen Mordfall ist er ganz schön gefordert, doch als er sich ganz unverhofft auch noch als unfreiwilliger preußischer Spion betätigen soll, gerät er in gewaltige Gewissenskonflikte und weiß oft nicht, wem seine Loyalität gelten soll. Wir begleiten Gryszinski bei seiner rastlosen und in jeglicher Hinsicht herausfordernder Ermittlungsarbeit zu seinem komplizierten Mordfall, bei dem sich erst per Zufall eine heiße Spur auftut. Gemeinsam mit ihm tauchen wir ein in die faszinierende und herrlich skurrile Welt des Hauptverdächtigen Eduard Lemke mit seiner protzigen Fantasievilla in Bogenhausen – seines Zeichens eine sehr suspekte Figur mit dekadentem Lebensstil, ein preußischer Emporkömmling höchst fragwürdigen Charakters, dessen mysteriöse Machenschaften Gryszinski für den Preußischen Gesandten in München aufdecken und ihn des Hochverrats soll. Nur gut, dass er bei seinen Ermittlungen nicht nur auf die tatkräftige Unterstützung seiner beiden aufrechten Wachtmeister und verschiedenen Spezln zurückgreifen kann, sondern auch seine mutige Haushälterin von unschätzbarer Hilfe ist. Auch wenn die unglaublich opulente, abwechslungsreiche Geschichte bisweilen etwas bizarre Wendungen aufweist, konnte mich der gut konstruierte, sich immer rasanter entwickelnde Kriminalfall bestens unterhalten und durchgängig fesseln. Ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung dieser gelungenen historischen Krimi-Reihe mit einem neuen, fesselnden Fall und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit Gryszinski und vielen liebgewonnenen Charakteren. FAZIT Ein fesselnder, atmosphärisch dichter historischer Kriminalroman mit faszinierenden Charakteren, der uns gekonnt ins München des 19. Jahrhunderts abtauchen lässt. Sehr lesenswert für Fans von historischen Romanen und Krimis mit viel zeitgeschichtlichem Flair!

  • black86

    5/5

    08.10.2020

    eBook (ePUB)

    Für Krimi-Fans

    Aufgrund der coolen Leseprobe habe ich mir das Buch bestellt. Und ich wurde nicht enttäuscht! Das Cover ist absolut gelungen und in live gefällt mir auch das schlichte Buch mit dem goldenen Text. Der Einstieg über den Klappentext ist nicht nur vielversprechend auch die Geschichte macht direkt neugierig wie es in der Kinderstube der Kriminalistik weiter-geht. Der Protagonist ist Klasse gewählt und gut beschrieben. Auch der ganze Fall und das Drumherum sind richtig gut und es baut sich eine Handlung auf, aus der man nicht mehr aussteigen will. Die Autorin Uta Seeburg hat einen gut zu lesenden Schreibstil und spiegelt gekonnt die damalige Zeit wieder. Gelungener Krimi und ich hoffe auf mehr Bücher dieser Reihe und auf jeden Fall auf mehr Bücher des Ermittler Wilhelm Freiherr von Gryszinski.

  • Monal D.

    5/5

    08.10.2020

    eBook (ePUB)

    Ein muss für Krimi-Fans

    Dieses Buch ist ein muss für Fans der historischen Krimis! Das Cover ist einfach cool und ein Hingucker. Der Blick durch den Scherenschnitt-Mann auf das historische München gefällt mir sehr gut. Der Roman führt uns in das München des Ausgehenden Neunzehnten Jahrhunderts. Hauptcharaktere ist ein preußischer Reserve Offiziers der in der für ihn manchmal noch etwas fremden Welt, also München ermittelt. Hier ist alles so anders als im heimischen Berlin. Man gibt hier keine privaten Abendgesellschaften hier geht man ins Wirtshaus. :) Zusammen mit Frau Sophie und dem kleinen Sohn Friedrich hat es den Ermittler Wilhelm Freiherr von Gryszinski nach München verschlagen um dort die Ermittlung in einer unterbesetzen Sparte der Politzei zu übernehmen. Die Einblicke in das Familienleben lockern den Kriminalfall auf. Man schmunzelt über die Lesesucht von Sophie und es läuft einen das Wasser im Mund zusammen, bei der Beschreibung der bayerischen Köstlichkeiten. Doch natürlich steht im Mittelpunkt der Kriminalfall, dazu nur so viel es handelt sich um Mord. Hier werden die damals neusten Krimiballtechniken angewendet. Es gibt einen sehr wissenschaftlich interessierten Doktor und einen Urbayrischen Polizisten, namens Spatzel. Diese Mischung ist wunderbar gelungen und macht das Geschehen sehr lebendig. Auch die Ortsbeschreibungen sind gelungen und man ist zurück versetzt ins alte München. Am Anfang der Kapitel sind Auszüge aus einem Buch für Ermittler aus der damaligen Zeit aufgeführt, das hat nocheinmal den historischen Bezug hergestellt. Das Cover ist cool und ein absoluter Hingucker. Der Blick durch den Scherenschnitt-Mann auf das historische München gefällt mir sehr gut! Die Geschichte führt uns in das München des Endenden Neunzehnten Jahrhunderts. Es ermittelt ein preußischer Reserve Offizier in der für ihn nicht mehr ganz fremden Münchener Welt. Ermittler Wilhelm Freiherr von Gryszinski lebt mit seiner Frau Sophie und dem kleinen Sohn Friedrich im fernen München. Die Einblicke in das Familienleben und die diversen Freunde lockern den Kriminalfall zusätzlich auf. Man schmunzelt über die Lesesucht von Sophie und fühlt sich sofort mit der Familie verbunden. Vorallem läuft einen das Wasser im Mund zusammen, bei der Beschreibung der bayerischen Köstlichkeiten. Natürlich steht im Mittelpunkt der Mord. Hier werden die damals neusten Krimiballtechniken angewendet und auch in einer tollen Art beschrieben. Es gibt einen sehr wissenschaftlich interessierten Doktor und einen Urbayrischen Polizisten, namens Spatzel und einen etwas unscheinbaren weiteren Ermittler. Diese Mischung ist wunderbar gelungen und macht das Geschehen sehr lebendig. Die Ortsbeschreibungen sind gelungen und man ist zurück versetzt ins alte München. Die historische Ermittlungszeit zeigt die am Anfang aufgezeigten Auszüge aus einem Buch für Ermittler. Ein tolles Buch das ich jederzeit weiterempfehlen würde!

  • Bewertung

    5/5

    20.09.2020

    eBook (ePUB)

    Agatha Christie meets Sherlock Holmes meets regionalen Krimi

    Die Geschichte um Wilhelm von Gryszinski steigt sofort nach dem berühmten Oktoberfest in den Mordfall ein. Eine Leiche mit zerschossenem Gesicht und mit einem Federumhang bekleidet, liegt in einer Senke an der Isar. Gryszinski führt den Leser durch das München der Jahrhundertwende und die moderne Entwicklung der Kriminaltechnik. Gleichzeitig spricht er der bayerischen Kulinarik ausgesprochen gerne zu, was auch dem Leser das Wasser im Wund zusammen laufen lässt. Halten Sie also immer etwas zu essen bereit! Hier bekommt man wirklich einen außergewöhnlichen Krimi in dem die Verdächtigen sich nicht wie die Verdächtigen verhalten, von denen man sonst liest. Selbst wenn man sich sicher ist, wer denn der Täter sein soll, wird man noch auf gewundenen Wegen überrascht, wie sich die Ermittlungen und der Tathergang begeben. Zum eigenen Verdruss stolpert Gryszinksi immer wieder über die Grundsatzfrage: Bayern oder Preußen? Als sich den Ermittlungen noch Spionage hinzufügt, findet sich Gryszinski komplett in einer Zwickmühle. Ein wirklich toller historischer Krimi am Rande von Agatha Christie, Sherlock Holmes und regionalen Hintergründen! Absolut empfehlenswert!

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    Nicola Benz

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Buchtipp für Sie!

    München 1894: Der preußische Offizier Wilhelm von Gryszinski arbeitet als Sonderermittler in der bayrischen Hauptstadt. Am Ufer der Isar wird ein Toter gefunden, eingehüllt in einen kostbaren Federmantel. Mit den damals modernsten Methoden, wie Spurensicherung und dem Lesen von Fingerabdrücken kommt Gryszinski auf die Spur des Mörders. Ein spannender historischer Krimi, der wunderbar vermittelt, wie die Kriminalistik um die Jahrhundertwende noch in den Kinderschuhen steckte.

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