Nach einer wahren Geschichte: die Entdeckung des Weihnachtssterns
1910: Felizitas' Familie beschließt, nach Kalifornien auszuwandern, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Im Land der Sonne angekommen, erwartet Felizitas die raue und zugleich wunderschöne Natur des amerikanischen Westens. Nicht alle sind von den Neuankömmlingen begeistert: Der Farmerssohn Philipp hält Felizitas für eine "Gewächshauspflanze", die nicht für das spröde Land gemacht ist. Doch Felizitas blüht in der neuen Umgebung regelrecht auf, und das bleibt auch Philipp nicht verborgen. Auf einem gemeinsamen Ausritt entdecken die beiden wunderschöne wilde Blumen. Sie entscheiden, die unbekannte Pflanze anzubauen - nichtsahnend, dass sie kurz davor sind, die prachtvollste Weihnachtspflanze der Welt zu züchten. Eine junge Frau begibt sich auf das Abenteuer ihres Lebens - und findet das Glück
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Barbara Diehl
5/5
17.02.2021
eBook (ePUB 3)
Die Geschiche der Poinsettia
Stellas Mutter Inge ist vor kurzem bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Stella fühlt sich schuldig an ihrem Tod, da sie kurz vor dem Unfall miteinander gestritten haben. Bei Durchsicht von Inges Unterlagen fällt Stella eine Einladung in die Hände …. eine Einladung zum Poinsettia-Day in Kalifornien. Stella geht davon aus, dass die Absenderin der Einladung eine gute Freundin ihrer Mutter ist und als sie sie telefonisch über den Tod von Inge informiert, lädt Lizzy sie ein, nach Californien zu kommen um den kalifornischen Teil ihrer Familie kennenzulernen. Warum hat ihre Mutter ihr nicht erzählt, dass sie Verwandtschaft in Californien hat? Inge hat eigentlich nie etwas über ihre eigene Familie erzählt. Warum eigentlich nicht?
Um das herauszufinden nimmt Stella die Einladung von Lizzy an und fliegt für ein paar Tage nach Laguna Beach/LosAngeles, Kalifornien. Es ist ein kleiner Schock für Stella, herauszufinden, dass es sich bei Lizzy Licht um die Mutter von Inge handelt – also ihre Großmutter. Die Lichts züchten auch heute noch Poinsettia – Weihnachtssterne – genau wie Lizzys Eltern, Philipp und Felizitas, die diese Pflanze vor vielen Jahren entdeckt und kultiviert haben.
Während ihr Cousin Adam ihr die Gewächshäuser für die Zucht der Weihnachtssterne zeigt und auch sonst die Tage kurzweilig gestaltet, erfährt Stella von Lizzy, wie im Jahr 1910 alles begann, als die Familie Schönberger aus München in Kalifornien ein neues Leben beginnt. Aller Anfang ist schwer und so haben sie natürlich auch die ein oder andere Hürde zu überwinden, aber gemeinsam mit ihren neuen Nachbarn, der Familie Licht, die auch aus Deutschland ausgewandert sind, ist alles nur noch halb so schwer.
Philipp ist der Meinung, dass Feli zwar schön wie eine Blume ist, aber eben nur wie eine Gewächshauspflanze. Er traut ihr nicht zu, dass sie dem harten Leben in der Wildnis Kaliforniens gewachsen ist. Feli beweist ihm das Gegenteil, sie hilft ihm sogar dabei, die bisher unbekannte und wildlebende Pflanze Poinsettia zu kultivieren und unterstützt ihn beim Aufbau seiner Zucht. Philipps Traum ist es, aus einer bisherigen Schnittpflanze eine Topfpflanze zu züchten. Aber bis dahin ist es ein langer Weg – und mit seinen „Blumenträumen“ zieht Philipp sich mehr als ein Mal den Unmut seines Vaters zu, denn eigentlich verdient die Familie Licht ihren Lebensunterhalt durch Milchwirtschaft.
Schafft Philipp es, den Weihnachtsstern so zu kultivieren, dass er zukünftig an Weihnachten in allen Haushalten zu finden sein wird?
„Im Land der Weihnachtssterne“ ist eine fiktive Erzählung, die auf wahren Begebenheiten basiert, nämlich der Entdeckung der Poinsettia und ihrer anstrengenden Kultivierung, bis zu der Version, die wir heute kennen – dem Weihnachtsstern, der kurz vor Weihnachten seine grünen Blätter in ein sattes rot verfärbt.
Die Autorin verknüpft hier 2 Handlungsstränge miteinander. Einmal die Jahre 1910 – 1918, in denen der Leser die Geschichte von Feli und ihrer Familie verfolgt, die im Jahr 1910 von München nach Kalifornien ausgewandert sind und die Jahre ab 2005, in denen der Leser Stella zum Besuch ihrer bisher unbekannten Familienmitglieder in Laguna Beach begleitet, wo sie die Geschichte der 3 Generationen vor ihr erfährt.
Die Charaktere sind liebevoll und glaubwürdig ausgearbeitet, wobei ich Stella als ein wenig kühl empfinde. Die Familienverhältnisse im kalifornischen Teil der Familie sind auch nicht das, was sie auf den 1. Blick zu sein scheinen. In der Familie liegt einiges im Argen, aber Stella erfährt nicht die ganze Wahrheit, was sich dann im mir bereits vorliegenden 2. Teil der Weihnachtsstern-Saga auflösen wird.
Auf beiden Zeitebenen gibt es einige handelnden Personen und ich hätte mir besser zu Beginn einen Stammbaum gezeichnet, damit ich den Überblick nicht verliere. Wer also – wie ich – ein Problem damit hat, dass es mehrere Familien mit mehreren handelnden Charakteren gibt, der sollte sich gleich zu Anfang eine Übersicht aufbauen.
Die Autorin hat es hervorragend geschafft, eine wahre Begebenheit mit einer fiktiven Familiengeschichte zu vermischen und daraus einen ansprechenden historischen Roman entstehen zu lassen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und es entwickelt sich genau ausreichend Spannung, die einen immer weiterlesen lässt. Obwohl man als Leser natürlich weiß, wie die Sache ausgehen wird, ist es interessant zu lesen, wie sich Feli und Philipp entwickeln und wie sie – trotz der anfänglichen Abneigung – schlussendlich zueinander finden.
Natürlich fehlt in keinem der beiden Handlungsstränge die Romantik. Logischerweise haben sich im Vergangenheitsstrang Feli und Philipp als Paar gefunden, in der Gegenwart bandelt Stella mit ihrem Cousin Adam an, der in Wirklichkeit gar nicht ihr Cousin ist. Warum er das nicht ist, verrate ich hier natürlich nicht. Die dahinterstehende Wahrheit ist auch ein kleiner Schock für Stella.
Bei mir geht es jetzt gleich weiter mit Band 2 „Wiedersehen im Land der Weihnachtssterne“.
Sannysbuchwelten
aus Hamburg
5/5
01.02.2021
eBook (ePUB 3)
Stella lernt ihre Familie kennen
Stella verliert ein wichtiges Familienmitglied und erfährt gleichzeitig, dass sie eine große Familie in Kalifornien hat. Nach der Trauerfeier fliegt die junge Frau zu einer ihr fremden Familie. Bereits am Flughafen wird Stella herzlich Willkommen geheißen.
Franziska und ihre Familie wandern von Deutschland nach Kalifornien aus. Franziska*s Vater braucht eine neue Herausforderung und die Familie muss mit! Franzi studiert Medizin, ein Wunsch, den die Eltern, im 19. Jahrhundert, unterstützen. Doch Pläne können sich ändern, das erfährt auch Franzi...
Eine Geschichte die nicht nur zur Weihnachtszeit gelesen werden kann. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil es mich begeistert hat, wie die Autorin historische und fiktive Figuren, miteinander verbunden hat.
Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Die Gegenwart ist das Jahr 2005 und in der Vergangenheit sind wir im Jahr 1911,
Ich habe lange überlegt, wer hinter dem Pseudonym Lea Thannbach sein könnte. Es gibt noch einen weiteren Teil ,,Wiedersehen im Land der Weihnachtssterne..
Sabrina Schneider
5/5
19.01.2021
eBook (ePUB 3)
warmherzige Familiengeschichte auf 2 Zeitebenen mit aktuellen Thema um die Weihnachtssternpflanzen, dramatisch, romantisch , WildWestfeeling
Das wunderschöne Buchcover und der interessante Klappentext der genau in die Weihnachtszeit passt hat mich neugierig auf diese Geschichte gemacht.
Ich lernte eine warmherzige Familiengeschichte mit Geheimnissen und dem Wissen um die Weihnachtsternpflanze auf 2 verschieden Zeitebenen kennen.
Dies wurde in einem gut verständlichen Schreibstil und einem lockeren unterhaltsamen Erzählstil gehalten.
Das lässt sich sehr angenehm lesen und beide Stränge sind spannend bis geheimnisvoll, humorvoll, dramatisch und sehr familiär.
Die Geschichte passt sehr gut in die aktuelle Weihnchtszeit aber lässt sich auch gut übers Jahr lesen da Weihnachten einen eher kleineren Stellenwert einnimmt da es sich im sonnigen Kalifornien abspielt.
Die Protagonistin Stella kommt aus dem verschneiten München und lernt in der Gegenwart 2005 ihre amerikanische Verwandtschaft kennen die sie über Weihnachten ins sonnige Kalifornien einlädt.
Dort lernt sie neben anderen zahlreichen Familienmitgliedern ihre Oma Lizzie und ihren Cousin Adam kennen die für sie zur wichtigsten Stütze werden.
Die unkonventionelle Oma Lizzie die mein heimlicher Lieblingscharakter geworden ist schwelgt in der Vergangenheit und gewährt Stella Einblick in die Familiengeheimnisse.
So reisen wir alle zusammen in das Jahr 1911 in dem uns und der dortigen Protagonistin Feli Kalifornien als rauhes Land präsentiert wird und es lässt dabei WildWestfeeling aufkommen.
Was mir auch gut gefallen hat das es historisch belegt ist wie mir das informative Nachwort verraten hat und das wirft auf die Geschichte nochmal eine andere Sichtweise.
Das Buch hat mich so inspiriert das ich gleich zum Nachfolger gegriffen habe an dem ich aktuell noch dran bin.
Ich vergebe für diese Geschichte mit absoluter Leseempfehlung 5 fantastische wilde Sterne.
Lesemone
5/5
19.01.2021
eBook (ePUB 3)
Weihnachtssterne
In dieser Wintergeschichte taucht man in die Welt der Weihnachtssterne ein. Bisher habe ich darüber noch nie etwas gelesen. Verpackt in eine spannende Familiengeschichte, erzählt Lea Thannbach auf zwei Zeitebenen die Geschichte von Stellas Vorfahren. Die Geschichte beginnt 1910 mit der jungen Felizitas und wechselt immer ins Jahr 2005 zu Stella, die sich auf die Entdeckung über die Herkunft ihrer familiären Wurzeln macht. Verknüpft wird diese Geschichte mit interessanten Details rund um die Kultivierung des Weihnachtssterns, über dessen Herkunft ich mir noch nie Gedanken gemacht habe. In einem sehr flüssigen und bildhaften Schreibstil erzählt die Autorin eine turbulente, aber auch romantische Familiensaga. Auch wenn es um den Weihnachtsstern geht, kann man die Geschichte das ganze Jahr über lesen, da in der kalifornischen Hitze wohl nicht sonderlich viel Weihnachtsstimmung aufkommt. Man merkt am Ende natürlich, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist und offen bleibt. Daher werde ich mich jetzt gleich an den zweiten Teil der Saga machen.
Bewertung
5/5
19.01.2021
eBook (ePUB 3)
Im Land der Weihnachtssterne
Ich kannte bisher kein Buch der Autorin Lea Thannbach, wurde aber bei dieser Lektüre nicht enttäuscht. Die Familiengeschichte spielt in zwei Zeitebenen, 1910 bis 1920 sowie Ende 2005, jeweils in Kalifornien. Ich kenne das Land nicht und wusste bisher auch nichts über die Herkunft der Weihnachtssterne - nicht mal den Namen "Poinsettia". Dabei hatten wir immer mal wieder im Advent einen Weihnachtsstern, der mir leider jedesmal einging - ich sollte einen neuen Versuch im nächsten Advent wagen. Ich fand es interessant zu lesen, wie die deutschen Familien alles hinter sich ließen, nach Amerika aufbrachen und dort praktisch mit Nichts neu begannen. Der Zusammenhalt der einzelnen Familien ist beeindruckend, natürlich gab und gibt es immer wieder "schwarze Schafe", die anderen etwas neiden und deswegen allerhand anstellen ... Feli und Philipp erfüllen sich, nachdem sie sich erst nicht leiden konnten, dann langsam rantasteten, ihren Traum vom "Weihnachtsstern", sodass ihre Nachkommen damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Es war also nicht nur die fixe Idee eines Cowboys, sondern ein Traum, der über Generationen weitergegeben wurde. Es hat Spaß gemacht, die Anfänge und Fortschritte Anfang des 20. Jahrhunderts mitzuverfolgen und parallel dazu zu lesen, wie es im 21. Jahrhundert immer noch Bestand hat und wie umfangreich dieser Geschäftszweig wurde. Der aktuelle Teil, 2005, mit Stella und der "neuen Familie" ist mir teilweise zu schillernd und überladen - vermutlich müssen sich erst alle aneinander gewöhnen. Da geht es knapp 100 Jahre zwar nicht wirklich ruhiger, aber anders, erträglicher zu. Lea Thannbach hat eine schöne Geschichte verfasst, die sich nicht nur in der Weihnachtszeit gut lesen lässt und die Musik, die im Buch erwähnt wird, trifft genau meinen Geschmack. Die Licht-Familie hat noch ein paar Überraschungen auf Lager, ich kann es verstehen, wenn Stella eine Auszeit braucht - wie sie zu Beginn eine Auszeit aus Deutschland bitter nötig hatte - man darf sich auf Band 2 freuen, welchen ich direkt im Anschluss lesen werde. Für Teil 1, "Im Land der Weihnachtssterne" gebe ich 5 Sterne, es ist ein Wohlfühlbuch für kalte Tage.
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4/5
14.12.2023
eBook (ePUB 3)
Die Geschichte des Weihnachtssterns
Jeder kennt ihn: Den Weihnachtsstern. Er ist nach der Orchidee die zweit beliebteste Zimmerpflanze der Deutschen und dass, obwohl es ihn nur während der Winterzeit gibt. Doch so gut wie niemand kennt die Geschichte hinter der beliebten Pflanze. Begleite “Im Land der Weihnachtssterne” einmal Feli, welche 1911 mit ihrer Familie Von München nach Kalifornien auswandert und im Laufe der Geschichte mit Phillip den Weihnachtsstern entdeckt und versucht ihn auf den Markt zu bringen. Erzählt wird alles im Hier und jetzt, als Stella nach dem Tod ihrer Mutter erfährt, dass sie Familie in Kalifornien hat und kurzfristig zur Weihnachtszeit dort hinreist. Dort erzählt ihre Oma Lizzy ihr die Geschichte ihrer Familie. Die Geschichte von Feli und Phillip! Schnapp dir eine Tasse Kakao und begebe dich nach Kalifornien ins Land der Weihnachtssterne!
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