• Produktbild: Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert
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Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert Neue Erklärungsansätze zum Verständnis eines komplexen Zeitalters - 4. Auflage

33

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

01.08.2020

Verlag

Erich von Werner Verlag

Seitenzahl

302

Maße (L/B/H)

19/12/1,9 cm

Gewicht

323 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948621-16-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

01.08.2020

Verlag

Erich von Werner Verlag

Seitenzahl

302

Maße (L/B/H)

19/12/1,9 cm

Gewicht

323 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948621-16-2

Herstelleradresse

DE

Email: info@bod.de

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  • Bewertung

    5/5

    12.08.2020

    Buch (Paperback)

    Empfehlung

    Andreas Herteux Buch "Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhunder" aus dem Erich von Werner Verlag beschäftigt sich mit den wichtigsten Entwicklungen und Einflüssen im 21. Jahrhundert. Auf Basis davon entwickelt Andreas Herteux ein Bild der Gegenwart und Zukunft. Das Bild ist dabei weit größer, als es der Titel vermuten lässt und umfasst auch wirtschaftliche, politische, soziale und technologische Aspekte. Das Alleinstellungsmerkmal ist, dass Herteux sich nicht mit den Standarderklärungsmustern zufrieden gibt, sondern innovativ neue Ideen entwickelt, um die Welt des 21. Jahrhunderts besser zu erklären. Riskant, aber gelungen, denn alle diese Ideen sind verblüffend logisch und fügen sich in der Summe zu einem runden Bild zusammen. Nicht alles ist dabei neu, aber neu geordnet und zusammengefügt. Lesbar ist das Buch problemlos auch für Laien, wenn es auch einen wissenschaftlichen Anspruch hat. Das ist ein großes Plus, denn vergleichbare Bücher wie von Andreas Reckwitz, sind für Laien praktisch unlesbar, obwohl sie weitaus weniger Inhalt und Originalität aufzeigen. Als Soziologin kann ich das Buch nur empfehlen, wenn man bereit ist, zu akteptieren, dass ein Wirtschaftswissenschaftler, und Herteux hat laut Internet nur das studiert, sich hier interdisziplinär äußert. Aber, wie will man über die Welt des 21. Jahrhunderts schreiben, ohne über den Tellerrand zu sehen? Fazit: Es ist eine gute Diskussionsgrundlage für Laien und Fachleute.

  • Bewertung

    aus Fürth

    5/5

    10.08.2020

    Buch (Paperback)

    Herovrragende Darstellung der Welt, wie sie ist und nicht, wie sie sein soll

    Ja, es kann sein, dass Andreas Herteux ein großer Wurf gelungen ist, sehr wahrscheinlich ist er das. Ich mache keinen Hell daraus, dass ich (wahrscheinlich) zu den glühensten Anhänger*innen des Autors Andreas Herteux gehöre und mir bereits frühzeitig ein Rezi-Exemplar geschnappt habe. Ich persönlich finde die Vielseitigkeit von Andreas Herteux bemerkenswert. Sowohl Verlag als auch Autor kennen meine Meinung bereits und nach dem Ende der Sperrzeit, kann ich sie auch publizieren. Aber jetzt zu "Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert" ;) Der Klappentext lautet folgendermaßen: "Die Welt wandelt sich in rasender Geschwindigkeit. Alles dreht sich, wirkt aus den Fugen geraten. Eine Wirklichkeit, die nicht selten auf Unverständnis trifft und nach Erklärungen fordert. Die-se gelingen aber oft nicht befriedigend, was die Frage aufwirft, ob sie ausreichend sind, um die komplexen Veränderungen darzustellen. Können sie das noch? Oder müssen sie weiterentwickelt werden? Bedarf es vielleicht anderer Ansätze, um das 21. Jahrhundert verstehen zu können? Andreas Herteux schließt die offenen Lücken, offeriert eine Vielzahl von neuen bzw. weiter-entwickelten Erklärungsansätzen für globale gesellschaftliche, politische sowie wirtschaftliche Phänomene und bietet damit eine faszinierende Sicht auf ein neues Zeitalter: das des kollektiven Individualismus." Andreas Herteux verspricht dabei nicht zu viel, sondern präsentiert dem Leser wirklich ein Bild des 21. Jahrhunderts, das komplett logisch ist und die Augen öffnet. So hatte ich das vorher noch nie gesehen und ich finde, dass er 1000% Recht hat. Ja, es kann sein, dass Andreas Herteux ein großer Wurf gelungen ist, sehr wahrscheinlich ist er das. Ich sehe das zumindest so. Zumindest aber einer, der vor Originalität nur so sprüht, erfrischend ist und diskutiert werden muss.Als Fan gebe ich 5 Punkte. Die würde ich aber auch als Nicht-Fan geben, dennAndreas Herteux liefert mit seinem Buch unabhängig von meinem Fandom eine überaus interessante Diskussionsgrundlage darüber, wie die Gesellschaft wurde, wie sie ist und wie sie sein wird.

  • Bewertung

    aus Schweinfurt

    5/5

    07.08.2020

    Buch (Paperback)

    Ein aufklärendes Buch, das Antworten auf ungeklärte Fragen gibt

    Ein aufklärendes Buch, das Antworten auf ungeklärte Fragen gibt Inhalt Die Welt wandelt sich in rasender Geschwindigkeit. Alles dreht sich, wirkt aus den Fugen geraten. Eine Wirklichkeit, die nicht selten auf Unverständnis trifft und nach Erklärungen fordert. Die-se gelingen aber oft nicht befriedigend, was die Frage aufwirft, ob sie ausreichend sind, um die komplexen Veränderungen darzustellen. Können sie das noch? Oder müssen sie weiterentwickelt werden? Bedarf es vielleicht anderer Ansätze, um das 21. Jahrhundert verstehen zu können? Andreas Herteux schließt die offenen Lücken, offeriert eine Vielzahl von neuen bzw. weiter-entwickelten Erklärungsansätzen für globale gesellschaftliche, politische sowie wirtschaftliche Phänomene und bietet damit eine faszinierende Sicht auf ein neues Zeitalter: das des kollektiven Individualismus. Kritik Auf knapp 300 Seiten versucht Andreas Herteux, der selbst ein privates Forschungsinstitut unterhält, das 21. Jahrhundert auf gesellschaftlicher Ebene zu erklären. Dabei bezieht er wirtschaftliche und technologische Entwicklungen mit ein. Im Gegensatz zu anderen Büchern, die ich kenne, kaut der Autor nicht zum x-ten Mal bekannte Theorien wieder, sondern nutzt sie nur, wenn sie unumstritten sind wie z.B. den Zerfall der Gesellschaft in Milieus. Davon hätte ich auch nichts lesen wollen, denn ähnlich wie der Autor, sehe ich die mittlerweile die langweiligen Standardtheorien als ungenügend an, um der Komplexität unserer Zeit gerecht zu werden. Herteux trügt das aber elegant aus, vermutlich, um sich es mit niemanden zu verscherzen.Er sieht "Lücken" und "Weiterentwicklungsbedarf" und möchte nur "Impulse" geben, die zu "füllen." Für die Lücken entwickelt Herteux neue Modelle und Theorien. Da es ziemlich viele Lücken sind, entwickelt er sehr viele Modelle und Theorien, die den Schwerpunkt des Buches bilden: - Zeitenwandel - Homo Stimulus - Reizgesellschaft - Verhaltenskapitalismus - Identifikationsdissonanz - Milieukampf - Milieukonflikt - kollektiver Individualismus Keine der Theorien oder keines Modelle steht für sich. Alle stehen sie in, wie der Autor gerne schreibt "Wechselwirkung" und so ergibt sich am Ende ein sehr frisches und originelles Panaorma des 21. Jahrhunderts. Genau aus dem Grund lohnt sich das Buch. Es ist ein anderer Blickwinkel. Das A und O bei solchen Büchern ist für mich aber die Lesbarkeit. Hier schafft Herteux den schwierigen Spagat, die Theorien und Modelle wissenschaftlich aufzuziehen, aber so zu erläutern, dass es auch der Durchschnitt verstehen kann. Insgesamt empfinde ich das Buch als anregend und empfehlenswert.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    04.08.2020

    Buch (Paperback)

    Herteux zieht den Vorhang weg und zeigt die Realität

    Ich habe mir lange überlegt, ob ich 4 oder 5 Sterne gebe. Inhalt, Stil, Originalität und Neuigkeitswert haben definitiv 5 Sterne verdient. Aber erstmal zum Inhalt: "Die Welt wandelt sich in rasender Geschwindigkeit. Alles dreht sich, wirkt aus den Fugen geraten. Eine Wirklichkeit, die nicht selten auf Unverständnis trifft und nach Erklärungen fordert. Die-se gelingen aber oft nicht befriedigend, was die Frage aufwirft, ob sie ausreichend sind, um die komplexen Veränderungen darzustellen. Können sie das noch? Oder müssen sie weiterentwickelt werden? Bedarf es vielleicht anderer Ansätze, um das 21. Jahrhundert verstehen zu können? Andreas Herteux schließt die offenen Lücken, offeriert eine Vielzahl von neuen bzw. weiter-entwickelten Erklärungsansätzen für globale gesellschaftliche, politische sowie wirtschaftliche Phänomene und bietet damit eine faszinierende Sicht auf ein neues Zeitalter: das des kollektiven Individualismus." Meinung: "Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert" von Andreas Herteux ist ein Brett von einem Buch und eines, das die Gegenwart wirklich erklärt oder zumindest eine schlüssige Erklärung anbietet, in dem es eine Vielzahl von neuen, oft vom Autor selbst erdachten Theorien, Modellen und Ideen, Erklärungen zu einem teilweise abgeschlossenen Weltbild vermischt, ohne irgendwas Absolutes zu fordern. Er ist dabei überzeugend und vor allem auch für Laien verständlich, soweit die Bildung nicht aus der Baumschule kommt. Warum trotzdem mein Schwanken zwischen 4 und 5 Sternen? Das ist ganz einfach. Ich mag die Wirklichkeit nicht. Ich will nicht nur Teil eines Milieus von gut 10% der Bevölkerung sein, sondern, dass alle so denken, wie ich. Ich will nicht auf den Verhaltenskapitalismus hereinfallen. Ich will nicht akzeptieren, dass meine smartphonebesessenen Kinder womöglich schon Homo stimuluse sind. Ich will nichts von einem Milieukampf hören, sondern den guten alten Klassenkampf: Reich gegen Arm, Gut gegen Böse. Ich will das Linksrechtsschema. Ich will Homogenität und nicht die Heterogenität, die beschrieben wird. Ich will diese Gegenwart nicht und auch nicht diese Zukfunft, Und trotzdem gibt es all die Dinge, obwohl ich sie nicht will. Herteux hat vermutlich Recht mit seinen Theorien und trotzdem mag ich es nicht, dass er mir die Illusion nimmt und den Vorhang wegzieht Das macht Andreas Herteux hier, aber kann ich deswegen einen Stern abziehen? Weil ich die Wirklichkeit nicht mag und lieber schön "eingebettet" wäre, wie es der Autor beschreibt? Denke nicht, weiß aber auch nicht.Selten hat mich ein Buch so nachdenken lassen. Daher doch 5 Sterne, auch, wenn ich nicht um's Augen öffnen gebeten hatte. Ich weise daraufhin, dass ich das Buch als Rezi-Exemplar vor Veröffentlichung erhalten habe. Das beeinflusst meine Bewertung aber nicht.

  • Tobias Krieg

    4/5

    09.12.2020

    Buch (Paperback)

    Spannende Darstellung mit hohem Erkenntniswert

    In "Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert" stellt der Autor, Andreas Herteux, eine Reihe von miteinander in Wechselwirkung stehender Theorien vor und entwickelt somit ein Modell, um die komplexen und rasanten Veränderungen der heutigen Zeit verstehbar zu machen. Kapitel eins behandelt die Erosion und zunehmende Zersplitterung von Gesellschaften auf Basis der sogenannten "Milieu-Theorie". Dieses Phänomen tritt weltweit auf und nimmt stetig zu. Im zweiten Kapitel geht es um den "Verhaltenskapitalismus". Diese neue und in kürzester Zeit zu enormem Einfluss gekommene Variante des Kapitalismus nutzt menschliches Verhalten als "zentralen Faktor für die Produktion und Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen" (S.289). Wichtige Unternehmen in diesem Bereich sind u.a. die Riesen Amazon, Facebook und Google. Kapitel drei dreht sich um die moderne Reizgesellschaft. Durch die Verbreitung moderner Technik werden wir täglich neuen und schnellen Reizen ausgesetzt. Dies wird oft sogar von uns eingefordert (wie oft trifft man Leute, die scheinbar nur noch vor'm Smartphone hängen) und verändert auf Dauer unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Gezielte Manipulation wird dadurch deutlich einfacher als noch in früheren Zeiten. Das vierte Kapitel teilt sich auf in Abschnitte zu "Identifikationsdissonanz" und "Milieukämpfe". In einer Zeit, in der sich der Mensch als Kunde immer mehr als König in seiner eigenen Welt fühlen kann (natürlich nur, wenn er die finanziellen Mittel dazu besitzt), kommt es zu zunehmenden Konflikten mit den Herkunftsmilieus, da er in diesen oft nur als kleines Rädchen erscheint. Eine weitere Erosion der Milieus kann die Folge sein. Im abschließenden Kapitel wird ein fiktives, aber mir sehr plausibles Szenario eines typischen Tages in der Zukunft gezeichnet und erneut die Wichtigkeit herausgearbeitet, sich mit den aktuellen Veränderungen und deren Grundlagen in allen Bereichen näher zu befassen. Das Buch behandelt komplexe Themen und Sachverhalte aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, ist dabei aus meiner Sicht aber verständlich geschrieben. Die Gedanken des Autors sind gut nachvollziehbar. Neue Begriffe werden definiert und immer wieder mal zur Auffrischung wiederholt. Die Thematik ist von höchster Relevanz und Aktualität und das durch die Darstellungen nach und nach entwickelte Modell hinterlässt bei mir das Gefühl, nun einige Entwicklungen und Zusammenhänge in den letzten Jahrzehnten besser einordnen zu können. Die einzelnen Kapitel beginnen jeweils mit kurzen historischen Exkursen, die ich als sehr interessant empfand und den Text merklich auflockern. Den Ansatz des Autors empfand ich als sehr angenehm. Es geht ihm weder um Schubladendenken noch um Moralisieren, sondern um ein tieferes Verständnis der gegenwärtigen Lage. Er will zu Diskussionen anregen und sieht das von ihm entwickelte Modell als Work-in-Progress. Es werden neben den problematischen Seiten der Entwicklung auch mögliche Chancen angesprochen. Das Ableiten und Erkennen von Handlungsoptionen für die Zukunft sieht er als wichtige Aufgabe. Mit zunehmender Dauer der Lektüre fallen leider die vielen Orthografie- und Grammatikfehler negativ auf. Die Grafiken sind zu klein geraten und dazu leider noch meist unscharf. Auch ist der Umgang und die Darstellung mit den zahlreichen Fußnoten nicht optimal. Bei diesen Punkten muss in einer weiteren Auflage unbedingt nachgebessert werden. Dafür ziehe ich einen halben Stern in meiner Bewertung ab: 4,5 Sterne

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