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Farm der Tiere Neu übersetzt von Ulrich Blumenbach, mit einem Nachwort von Eva Menasse

65

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.01.2021

Verlag

Manesse

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

22,1/13,9/2,7 cm

Gewicht

395 g

Farbe

Messing / Schwarz

Originaltitel

Animal Farm

Übersetzt von

Ulrich Blumenbach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-2518-9

Beschreibung

Rezension

«Weltliteratur – perfekt konstruiert, sprachlich schillernd, politisch visionär, zeitlos aktuell … Mir gefällt die Übersetzung von Ulrich Blumenbach besser, sie ist eleganter, moderner, flüssiger.» ("rbb kultur, Frank Dietschreit")
«Zeitlos relevant … Das wütende Schwein auf dem Cover lässt keine Fragen offen, trotzdem findet man Antworten, auch in Orwells beigefügtem Essay ‹Die Pressefreiheit›.» ("Welt am Sonntag, Barbara Weitzel")
«Die Edition von ‹Farm der Tiere› markiert einen neuen Qualitätsstandard … neu vom erfahrenen Ulrich Blumenbach übersetzt … auf exzellentem Niveau frisch und erneuert.» ("Darmstädter Echo, Andreas Müller")
»Blumenbachs Text glänzt vor allem dann, wenn Orwells Vorlage ins Poetische und Rhythmische abhebt.« ("intellectures.de, Thomas Hummitzsch")
«Die ‹Farm der Tiere› ist nach 75 Jahren immer noch amüsant.» ("Westfälische Nachrichten (dpa), Axel Knönagel")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.01.2021

Verlag

Manesse

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

22,1/13,9/2,7 cm

Gewicht

395 g

Farbe

Messing / Schwarz

Originaltitel

Animal Farm

Übersetzt von

Ulrich Blumenbach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-2518-9

Herstelleradresse

Manesse Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    09.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ist ein Buch was in die heutige Zeit passt

    Ich habe es gelesen zu zweit mal . Mann deckt nicht das so Alt ist , da es das heutige Amerika wieder spiegelt . Ich habe es gelesen zu zweit mal . Mann deckt nicht das so Alt ist , da es das heutige Amerika wieder spiegelt .

  • Buecherseele79

    5/5

    06.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vier Beine gut, zwei Beine schlecht

    "Sie konnte sich die Gründe nicht erklären, aber jetzt lebten sie in einer Zeit, in der niemand mehr freimütig seine Meinung zu sagen wagte, in der überall wütend knurrende Hunde herumstreiften und in der man mit ansehen musste, wie Genossen in Stücke gerissen wurden, nachdem sie schockierende Verbrechen gestanden hatten." (Seite 81) "Farm der Tiere" kenne ich seit Kindheitstagen, allerdings kenne ich hier "nur" den Zeichentrickfilm und er hat mich, bis heute, fasziniert aber auch schockiert. George Orwell ist , in meinen Augen, ein Genie. Er hat einfach ein Gefühl für Geschichten oder wie hier, für ein Märchen, was aber nicht weniger erschreckend sein könnte da es auf die Realität trifft. Dadurch dass es hier um eine Farm geht die von Tieren geführt wird schliesst man die einen Tiere ins Herz, die anderen möchte man zur Tür hinausjagen und der Rest sind einfach nur dumme Schafe. Der Schreibstil ist einfach, mit Ironie, mit Ernst, mit Fassungslosigkeit im Geschehen. Und wie gesagt, auch wenn es hier um Tiere geht, so ist die Geschichte dahinter nicht weniger bewegend und tiefgreifend. Das Cover könnte zum Geschichte nicht passender sein. Und auch mich hatte es sofort angesprochen. George Orwell hat dieses Märchen verfasst als die Welt sich im Kampf gegen Hitlerdeutschland befand, als die letzten Züge im zweiten Weltkrieg lagen. Ich empfehle auch ganz dringend das Vorwort sowie die Thematik Pressefreiheit von Orwell selbst verfasst, im hinteren Buch zu lesen. Auch das Nachwort von Eva Menasse hat mir sehr gut gefallen und zeichnet ein Bild des Schriftstellers George Orwell. In diesem Buch prangert Orwell den Aufstieg von Stalin sowie den Kommunismus an. Was Sozialismus bedeutet, wie er sich auswirkt, wer die Gewinner und wer die Leidtragenden sind. Im Prinzip sage ich frech heraus- es passt perfekt, leider, in die heutige Zeit, immer noch. Und man kann es auf zig Diktaturen dieser Welt ummünzen, denn genau darum geht es in Farm der Tiere. Eine Idee die anfangs so unglaublich fair und toll erläutert wird, die aber von ein paar "Höheren", in diesem Fall die Schweine, ausgenutzt wird, und das untere Volk- die restlichen Tiere, müssen ackern, krampfen, hungern und trotzdem ist eine freie Meinungsäusserung nicht gegeben. Und der "böse Geist", der an vielen Fehlschlägen Schuld trägt darf natürlich auch nicht fehlen. Wie gesagt- es ist und bleibt, neben 1984, ein Meisterwerk was in seiner Thematik absolut zeitlos und hochaktuell ist. Und unbedingt gelesen werden muss!

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    25.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein must-read...

    In dem neu übersetzten und im Januar 2021 im Manesse Verlag neu erschienenen Roman „Farm der Tiere“ von George Orwell geht es um eine tierische Revolte gegen Ausbeutung, Vernachlässigung und Gewalt. Das Buch, eine dystopische Fabel, erschien erstmals 1945. Der unfähige Bauer Jones, ein Mann mit einem Alkoholproblem, hält auf seiner Farm viele Tiere, die eines Nachts unter der Führung vom alten und preisgekrönten Eber Old Major beschließen, dass es so nicht weitergehen darf. Sie wollen nicht mehr ausgebeutet, beraubt, unterdrückt und geschlachtet werden. Sie fordern Respekt und die Gleichheit aller Tiere. Es kommt zum Aufstand der Vierbeiner. Sie erstellen 7 Regeln, allen voran die Grundsätze, dass alle Tiere gleich sind und dass alles, was auf zwei Beinen geht, ein Feind ist. Sie übernehmen die Herrschaft über den Hof, der ab jetzt „Farm der Tiere“ heißt. Was schließlich und letztlich resultiert, ist ein noch grausameres Terrorregime! Der Roman ist eine Parabel bzw. Allegorie auf die Geschichte der Sowjetunion. Auch hier folgte auf Aufstände, die Februar- und Oktoberrevolutionen des Volkes, eine Diktatur, der Stalinismus. Der Roman ist m. E. ein must read, das erschüttert und nachdenklich stimmt, den Leser dabei aber auch fesselt und gut unterhält. Selbst wenn man sich nicht für den politischen Hintergrund interessiert oder kaum Ahnung von der Geschichte der Sowjetunion hat, lohnt sich die Lektüre, weil sie universell bzw. allgemeingültig interpretiert werden kann und für äußerst wichtige Themen wie Machtmissbrauch, Manipulation, Gewalt, Unterdrückung, Kontrolle, kritiklose und blinde Loyalität, Gleichheit, Toleranz und Menschlichkeit sensibilisiert. Das schrille und glitzernde Cover der Hardcoverausgabe des Manesse-Verlages ist natürlich Geschmacksache und mag die Gemüter spalten, aber mir persönlich gefällt es. Es ist ein echter Hingucker und ermuntert dazu, auch ins Buch hineinzugucken und sich die brisanten Themen der Fabel genauer anzugucken.

  • papier.fliegerin

    aus Münster

    5/5

    25.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Must-Read

    „Farm der Tiere“ von George Orwell Darum geht es: «Kein Tier soll seinesgleichen je tyrannisieren. Schwach oder stark, schlau oder schlicht, wir sind alle Brüder. Kein Tier soll je ein anderes töten. Alle Tiere sind gleich.» So Old Major, der preisgekrönte Middle-White-Eber. Doch allen guten Absichten zum Trotz kommt alles anders. Auf der Farm, wo die Tiere in Gleichheit und wechselseitigem Respekt zusammenleben wollten, herrscht bald Ungleichheit, Ausbeutung und Unterdrückung. Denn «manche Tiere sind gleicher als andere.» Als ich noch klein war, gab es den Trickfilm „Animal Farm“ basierend auf diesem Buch. Allerdings konnte ich nie den Film zu Ende ansehen, denn immer an der Stelle, wo das Pferd abtransportiert wurde, war es mir zu grausam und ich musste ausschalten. So hatte ich auch Angst, dieses Buch nicht bis zu Ende lesen zu können – aber es ging. Die Szene war im Film weit grausamer dargestellt als im Buch. „Farm der Tiere“ wurde 1943/1944 geschrieben, wurde allerdings erst 1945 veröffentlich aus Angst vor Kritik der Sowjetunion, die bis dato noch ein Verbündeter Englands war. Das Buch ist eine Allegorie auf die Entwicklung in der Sowjetunion nach der Oktoberrevolution 1917. Der alte Eber Old Major hat den Traum von der Gleichheit aller Tiere und dass die Produktionsmittel auch in Händen der Arbeiter sein sollte. Kurze Zeit später kommt es zur Revolution. Die Tiere übernehmen den Hof und die Schweine übernehmen die Führung. Es werden 7 Regeln aufgestellt. Die wichtigste davon: „Alle Tiere sind gleich“. Doch zwischen den Schweinen herrscht keine Einigkeit. Ein Streit zwischen Schneeball (Trotzki) und Napoleon (Stalin) eskaliert, an dessen Ende Schneeball von der Farm fliehen muss. Nun übernimmt Napoleon die alleinige Führung und errichtet ein Terrorregime. Nun werden die Tiere von den Schweinen ausgebeutet und dies noch schlimmer als zuvor. Denn wie sagt ein altes Sprichwort: Macht korrumpiert und am Ende heißt es: „Alle Tiere sind gleich – aber manche sind gleicher.“ Die Schweine setzen sich schlussendlich wieder an einen Tisch mit den Menschen, und es ist nicht mehr festzustellen wer Mensch und wer Schwein ist. Ich halte das Buch für ein Must-Read – auch wenn man kein Interesse an der russischen Geschichte hat. Denn im Prinzip stellt das Buch eine Warnung dar, wie Macht missbraucht werden kann und wie aus einer vermeintlich guten Idee ein totalitäres Regime entstehen kann. 5 von 5 Sterne

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    21.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das 1945 von George Orwell…

    Das 1945 von George Orwell erschienene Buch „Farm der Tiere“ trug den Untertitel „Ein Märchen“. In Wahrheit war es eine Satire auf die Ereignisse der russischen Revolution und die kommunistische Stalin-Diktator im Allgemeinen. Erzählt wird der traurige Verlauf einer Revolution in Form einer Fabel (oder Märchen): Bald nachdem die Tiere ihren Herrn vom Bauernhof vertrieben haben, übernehmen die Schweine die Herrschaft. Sie treten immer aggressiver gegenüber den anderen Hoftieren auf, beanspruchen für sich Privilegien und übernehmen bald die Rolle der Menschen. Orwell wollte mit dieser politischen Fabel von der verratenen Revolution zeigen, dass Ideen und Maßnahmen, die mit großen Hoffnungen und hohem Idealismus in Gang gesetzt werden, allmählich entarten, erstarren und aus einem ursprünglichen Freiheitsstreben in eine selbstgefällige und brutale Tyrannei einmünden. Orwell spießte in „Farm der Tiere“ aber die ideologische und intellektuelle Verlogenheit jeder Zeitepoche auf. Zunächst stellten sich allerdings der Veröffentlichung Schwierigkeiten entgegen: Sowjetrussland war noch mit England im Krieg gegen Deutschland verbündet und so drohte das Buch die britisch-russischen Beziehungen zu belasten. Aber die Verleger nahmen das Risiko auf sich und sie hatten Glück. Der zeitkritische Klassiker, der sich aber durch seine Zeitlosigkeit auszeichnet, ist nun in einer Neuübersetzung von Ulrich Blumenbach erschienen. Ergänzt wird die Manesse-Ausgabe durch den Essay „Die Pressefreiheit“ und das Vorwort zur ukrainischen Ausgabe von 1947, in dem er betont, dass er auf einen „neuen Aufschwung der sozialistischen Bewegung“ hofft. Außerdem hat die Schriftstellerin Eva Menasse ein lesenswertes und informationsreiches Nachwort beigesteuert.

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    Dorothee Droste

    OSIANDER Schwäbisch Hall

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    5/5

    11.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitlos und zum Immer-wieder-Lesen!

    Das Schöne an der "Farm der Tiere" ist, dass man schon als jugendlich*r Leser*in leicht verstehen kann, was der Autor sagen möchte: Kommunismus ist in der Theorie eine gute Idee, die aber in der Praxis nicht funktioniert: es wird immer jemanden geben, der "Gleicher" als die anderen ist. Und das Traurige an dem Buch ist, dass es auch immer einen "Helden der Arbeit" wie Boxer geben wird, der trotz seiner unendlichen Loyalität zu seinem Regime von diesem verraten und schließlich buchstäblich verkauft wird.

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