In der Vorweihnachtszeit richtet eine Paketbombe an einer Schule nahe Pittsburgh ein Massaker an. Kinder sterben. Holly Gibney verfolgt die furchtbaren Nachrichten im Fernsehen. Der Reporter vor Ort erinnert sie an den gestaltwandlerischen Outsider, den sie glaubt vor nicht allzu langer Zeit zur Strecke gebracht zu haben. Ist jene monströse, sich von Furcht nährende Kreatur wiedererwacht?
Die titelgebende Geschichte »Blutige Nachrichten« – eine Stand-alone-Fortsetzung des Bestsellers »Der Outsider« – ist nur einer von vier Kurzromanen in Stephen Kings neuer Kollektion, die uns an so fürchterliche wie faszinierende Orte entführt. Mit einem Nachwort des Autors zur Entstehung jeder einzelnen Geschichte.
Inhalt:
1. Mr. Harrigans Telefon (Castle-Rock-Zyklus)
2. Chucks Leben
3. Blutige Nachrichten (Sequel zu Bill-Hodges-Trilogie/Der Outsider)
4. Ratte
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
mesu
5/5
26.01.2022
Buch (Taschenbuch)
Unterschwelliger Nervenkitzel…
Unterschwelliger Nervenkitzel Stephen King ist einfach besonders. So ist dieser Band mit den Kurzgeschichten wieder typisch King. Auch wenn diesmal der reine Horror fehlt, ist er doch unterschwellig zu spüren. Und die titelgebende Geschichte "Blutige Nachrichten " führt den wissennden Leser wieder in die Welt des "Outsiders" zurück. Unterschiedliche Geschichten, die spannend und kurzweilig das geniale Potential des Autors widerspiegeln. Mich hat er wieder einmal begeistert!
Klaus
4/5
20.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Wiedersehen mit Holly
Craig arbeitet neben der Schule an einigen Tagen für den zugegebenermaßen etwas exzentrischen Mr. Harrigan. Hauptsächlich liest er dem älteren Mann vor, versorgt seine Zimmerpflanzen, leistet ihm Gesellschaft. Es entsteht eine Art Freundschaft, die sich vertieft, als Craig Mr. Harrigan ein IPhone schenkt.
Die Welt in der Marty lebt ist kurz vor dem Kollaps, das Internet bricht zusammen, das Klima spielt verrückt und trotzdem nimmt sich jemand die Zeit ein riesiges Plakat aufzuhängen, auf dem einem gewissen Chuck für wundervolle 39 Jahre gedankt wird. Kurios, aber nicht weiter beachtenswert, bis plötzlich überall Chuck auftaucht und eigentlich keiner weiß, werd dieser Chuck eigentlich ist.
Holly führt ihre kleine Agentur mit Erfolg, an Aufträgen, die Suche nach vermissten Haustieren, oder abgängigen Kautionsnehmern, mangelt es nicht, eher an der Zahlungsmoral der Kunden. Doch dann stößt Holly auf etwas, das böse Erinnerungen weckt, Erinnerungen an ein Wesen, das sie glaubte getötet zu haben.
Drew ist recht erfolglos als Romanautor, obwohl er schon das Ein, oder Andere geschrieben hat. Mit seiner neuen Idee will er es nun endlich schaffen, bildet sich aber ein, dafür die völlige Abgeschiedenheit einer Berghütte zu brauchen. Anfangs läuft es auch super, aber bald wollen die Worte irgendwie nicht aufs Papier und das ein schwerer Sturm naht, macht die Sache nicht eben besser.
In "Blutige Nachrichten" vereint Stephen King vier Kurzromane, wobei sich der Titel des Buches auf die Geschichte rund um Holly Gibney bezieht, die der eifrige King Leser bereits aus der "Bill-Hodges-Trilogie" und aus "Outsider" kennen könnte und die nun auch ihren eigenen Auftritt bekommt. Auch "Mr. Harrigans Telefon" könnte man kennen, gibt es davon doch bereits eine Verfilmung, und für Chuck ist diese auch schon abgeschlossen, Kinostart in wenigen Tagen.
Jede der enthaltenen Storys ist etwas anders, wärend es bei Mr. Harrigan eher unterschwellig mysteriös ist, geht es bei Holly schon eindeutig in Richtung Horror. "Die Ratte" ist ein recht klassischer Stephen King, findet man die Figur des Schriftstellers, erfolgreich (Thad Beaumont), wie auch erfolglos (Jack Torrance) doch recht häufig in seinen Romanen. Mit Chuck und seiner Geschichte hingegen hat mich King kalt erwischt, war ich doch zu Anfang noch total überzeugt, zu wissen, wohin das Ganze geht, hat mich die Story dann mehr und mehr überrascht und ich hätte sie so, wenn ich ehrlich bin, nicht von ihm erwartet.
Ich bin seit meiner Jugend bekennender Stephen King Fan und natürlich unterscheiden sich seine Geschichten heute oft stark von denen in seinen Anfängen. Vollkommen normal und nachvollziehbar, wenn man die Lebensumstände des Autors bedenkt und die Entwicklung, die er hinter sich hat. Man könnte einerseits sagen er sei etwas altersmilde geworden, ich denke aber einfach, er nutzt jetzt die Möglichkeit andere Facetten von sich zu zeigen und eben auch Geschichten und Figuren zum Leben zu erwecken, die vor ein paar Jahren noch nicht funktioniert hätten. Schreiben kann er zweifellos, Bilder in meinem Kopf erzeugen auch und mir eine Gänsehaut machen sowieso.
JulieFlamingo
aus Berlin
3/5
06.06.2025
Buch (Taschenbuch)
4 gute und spannende Storys & HOLLY
Ich habe das Buch hauptsächlich zur Hand genommen, weil ich die Holly Geschichte chronologisch gerade lese. Ich habe daher natürlich nicht nur Blutige Nachrichten, sondern auch die anderen Kurzgeschichten gelesen.
Im Großen und Ganzen kann man hier in meinen Augen nichts falsch machen. "Leider" wurde Mr Harrigans Telefon ja inzwischen sehr gut von Netflix verfilmt, sodass ich die Story leider schon kannte. Das hat der Sache keinen Abbruch getan, aber ich lese Storys immer gerne vorher.
Bei der zweiten Story finde ich, hat er Potenzial verschenkt. Es begann in einer Welt kurz vor dem Untergang (spannend!), wechselte dann aber zur Lebensgeschichte eines Mannes. Am Ende wurde nichts zum Weltuntergang aufgelöst, das hat mich etwas gestört.
Blutige Nachrichten hat hervorragend zum Outsider gepasst - wo mir dieses Buch zu langatmig war, fand ich die Geschichte perfekt.
Die Ratte fand ich auch unterhaltsam, aber mir hat noch ein bisschen mehr in der Geschichte gefehlt, kann es nicht ganz beschreiben.
All in all, kann man mit der richtigen Erwartungshaltung hier in meinen Augen nichts falsch machen. Sodass ich viele andere Rezis leider nicht ganz nachvollziehen kann.
Maria
3/5
29.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Leider nicht den Erwartungen gerecht
Dies war mein erstes Buch von Stephen King, leider hatte ich aufgrund der kurzen Geschichten nicht wirklich einen Bezug zu den Personen im Buch und fand auch die einzelnen Geschichten nicht sehr spannend.
Bewertung
aus Wien
2/5
17.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Naja, kann man lesen MUSS man aber NICHT
Ich bin ein King Fan der ersten Stunde, aber durch dieses Buch musste ich mich quälend schleppen. Ich finde es ziemlich langweilig, kein Vergleich zu "Das Institut" was wirklich spannend zu lesen war.
Ich hab es in meiner Sammlung und gut ist, aber ich hoffe wirklich das, dass nächste Buch wieder um Ecken besser wird.
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