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Die Tanzenden Roman | Das preisgekrönte Literaturdebüt aus Frankreich. Jetzt als Film bei Amazon Prime!

125

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

226 g

Farbe

Champagner / Grau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Le Bal des Folles

Übersetzt von

Julia Schoch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31789-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Victoria Mas hat mit „Die Tanzenden“ einen besonderen Roman geschaffen. Seine Stärken liegen in der Klar- und Reinheit der Sprache sowie im Umgang mit dem Thema. Der Preis des besten Debuts in Frankreich ist für diesen Roman keinesfalls eine Bürde, denn eine gerechtfertigte Anerkennung für einen starken Debutroman. Lesenswert! ("Schreibelust Leselust")
»Ein vor allem historisch interessantes Buch« ("(A) Buchkultur - Das internationale Buchmagazin")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

226 g

Farbe

Champagner / Grau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Le Bal des Folles

Übersetzt von

Julia Schoch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31789-4

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • IrinaR_2605

    aus Bayern

    4/5

    22.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Was macht man mit unangepassten Frauen?

    Geneviève ist die älteste Mitarbeiterin der Pariser Nervenanstalt Salpêtrière. Streng, diszipliniert und aufmerksam behält sie alle Geschehnisse und die Eingewiesenen im Auge. Die „Patienten“ der Nervenanstalt sind allesamt Frauen, die von ihren Familien abgestoßen und hierhin verfrachtet wurden. Wer will schon eine hysterische oder Gesellschafts-unkonforme Frau zu Hause haben, nicht? Als oberste Krankenschwester hat Geneviève hinter den Wänden der Klinik vieles gesehen und erlebt. Doch als die junge Eugénie eingeliefert wird, ändert sich alles für Geneviève. Durch die junge Frau, die eine außergewöhnliche Gabe besitzt Tote zu sehen, erkennt die Krankenschwester sich selbst, ihr kleines Leben, dass sie führt. Geneviéve erwacht aus ihrer verdrossenen und verbitterten Starre und ihrem maschinellen Alltagshandeln und geht über sich hinaus, in dem sie Eugénie beim alljährlichen Ball, an dem die Insassinnen, die „Verrückten“, die Furien der „feinen Gesellschaft“ zur Schau gestellt werden, zur Flucht verhilft. Bewertung mit 3,5 von 5 Sternen.

  • Sonja

    aus Freiburg

    4/5

    05.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    historischer Roman / Hysterie / Geister

    In einer Zeit, in der die Frau weggesperrt wurde, wenn sie nicht dem entsprach, was der Vater oder Ehemann wollte, lernen wir Geneviève kennen. Die Alteingesessene Schwester in der Salpêtrière ist für die Mädchen wie eine Mutter, streng, aber beschützend. So wie für Louise, ein Teenager, deren Onkel ihr zu früh zu nah kam und deren Anfälle nun dem Doktor als Anschaumaterial in seiner Vorlesung sind. Aber alles ändert sich, als Eugénie eingeliefert wird. Eine junge Frau aus gutem Haus, die ganz sicher nicht verrückt ist. Aber eben mit Verstorbenen sprechen kann. Wir folgen den drei Frauen durch ihren Alltag in der Psychatrie. Wie es dazu kam und wie sie damit umgehen. Der narrative Erzähler gibt uns einen kleinen Einblick in die Willkür und Grausamkeit, aber auch die Erkenntnis, dass es für manche das Leben leichter gemacht hat. Die Sprache ist der Zeit und dem Schauplatz angemessen und man ist wirklich vor Ort. Die Autorin hat mit wenigen Worten ein tolles Bild gezeichnet. Das fantastische Element wurde gut eingearbeitet und der Ablauf scheint plausibel. Ein gelungener Roman über das Finden der eigenen stimme, wenn dir der Mund zugehalten wird. 4 von 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Paris Ende 18. Jahrhundert. Die junge Eugénie stammt aus gutem Hause, ihr Vater ist ein bekannter Notar und Oberhaupt der Familie. Eugénie ist gut erzogen und für die damalige Zeit sehr gebildet. Sie träumt davon Karriere zu machen, was 1885 völlig undenkbar ist für eine Frau. Als herauskommt, dass sie Geister sieht, schleppt sie ihr eigener Vater in die stadteigene Psychiatrie. Trotz ihrer aussichtslosen Lage, sieht sie in der Stationsleitung, der einsamen Geneviève, eine Möglichkeit zur Rettung. Ein spannender Roman für und über Frauen, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    10.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Wunderschöner Roman über eine furchtbare Wahrheit!

    Veronica Mas versetzt ihre Leser*innen in das Paris des endenden 19. Jahrhunderts. Dort treffen sie auf die Frauen in der Psychiatrie Salpêtrière und ab Seite 1 verzücken diese Frauen. Die Frauen sind sehr empathisch geschrieben und wirken auf die Leser*innen sympathisch, die diese sofort ins Herz schließen. Der Schreibstil hilft hier auch sehr, denn dieser ist sehr nah an den Protagonistinnen und ihren Gedanken und Gefühlen dran. Manchmal könnte man glatt vergessen, dass es sich hier um einen historischen Roman handelt, denn der Stil ist ungleich seinen Genre-Artgenossen. Leicht und angenehm, sodass man sich schnell darin verliert, passt der Schreibstil perfekt zu dem Cover und dem Titel - umso erschreckender ist das was beschrieben wird. Und das ist leider allzu realistisch geschildert. Die Leser*innen merken wie genau Veronica Mas für diesen Roman recherchiert hat und ihr angeeignetes Wissen präsentiert ohne belehrend zu wirken. Der Roman zeigt die dunkle Vergangenheit der psychologischen Behandlung von Frauen auf ohne dabei zu bedrückend zu wirken, denn durch die sympathischen Charaktere und den leichten Schreibstil verliebt man sich schnell in das Buch und möchte es kaum noch aus der Hand legen!

  • Bewertung

    aus Illerkirchberg

    5/5

    03.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historisch und doch aktuell

    1885 in einer psychiatrischen Anstalt für Frauen, der Salpetriere. In einer Zeit, in der Männer über das Leben von Frauen entscheiden können. Und jede, die anders ist, es besser versteckt oder ansonsten die Einweisung riskiert. Bei all der Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit geht es aber auch um Frauenfreundschaft und Solidarität. Darum, unsere eigenen Werte und Lebensvorstellungen zu Überdenken. Unseren Weg zu finden und zu gehen. Ein historischer Roman, der einen danbkar macht darüber, dass sich die Zeiten seitdem geändert haben! Jedoch nicht überall. Der Roman regt auch zum Nachdenken an: wie steht es denn heute wirklich mit der Gleichberechtigung? Wie gehen wir mit Andersartigkeit um? In wiefern trauen wir uns, unser Leben nach unseren Vorstellungen zu leben, auch wenn dies von anderen nicht anerkannt wird?

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (125)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ruth Kemper

    Ruth Kemper

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Buchtipp für Sie!

    Schauplatz Salpétrière, die große Irrenanstalt für Frauen von Paris im Frühjahr 1885.Im Mittelpunkt des Romans stehen drei ganz unterschiedliche Frauen. Zum einen die Oberschwester Geneviève, die sich distanziert aber zuverlässig um ihre Patienten kümmert.Zum anderen Eugénie, gebildet und aus wohlhabendem Hause. Ihr erscheinen die Geister der Toten. Zudem die 16 jährige Louise, die von ihrem Onkel missbraucht wurde.Der Roman zeigt wie schnell unangepasste Frauen in die psychische Anstalt abgeschoben wurden und wie sehr ihr Lebensschicksal von Männern abhing.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Weber-Hänsler

    Ulrike Weber-Hänsler

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Tanzenden

    Was ist normal? Dieser Roman entführt uns nach Paris ins Jahr 1885 und in die bekannteste Nervenheilanstalt Europas "Salpétrière". Junge Mädchen oder erwachsene Frauen - alle die nicht den gesellschaftlichen Normen entsprachen, liefen Gefahr, von ihren Vätern, Männern, Brüdern ins Salpètrière eingeliefert zu werden. So wie es zum Beispiel Louise und Eugénie passiert ist. ihre Schicksale fesseln und machen betroffen gleichermaßen. Aus heutiger Sicht ist es unglaublich, was Frauen erleiden mussten, nur weil sie es wagten, selbst zu denken oder weil sie zu aufmüpfig waren.
  • Zum Bewerterprofil von Christine Holzner

    Christine Holzner

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.10.2021

    Hörbuch (CD)

    Eine wundbar einfühlsame Geschichte um verschiedene Frauen, die es in eine Nervenheilanstalt im Paris des späten 19. Jahrhunderts verschlägt. Ob Pflegerin, Mörderin oder Medium, all diese Frauen werden von Männern unterdrückt, ausgestoßen und benutzt. Doch nicht alle sind bereit, ihr Schicksal einfach hinzunehmen. Wiebke Puls haucht den Zeilen mit der nötigen Empfindsamkeit Leben ein.
  • Zum Bewerterprofil von Vivien Becker

    Vivien Becker

    OSIANDER Waiblingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht nur ein Mal habe ich beim...

    Nicht nur ein Mal habe ich beim Lesen entrüstet mit dem Kopf geschüttelt, denn das Schicksal der Frauen in diesem Roman ist bei uns zu Lande heutzutage fast nicht mehr vorstellbar. Wunderbar geschrieben war ich von Anfang an gefesselt!

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