Der Fallmeister

Eine kurze Geschichte vom Töten

Christoph Ransmayr

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Beschreibung

Nach den Bestsellern »Atlas eines ängstlichen Mannes« und »Cox oder Der Lauf der Zeit« erzählt Christoph Ransmayr in seinem Roman »Der Fallmeister« virtuos und mit großer Sinnlichkeit von menschlicher Schuld und Vergebung.
Im tosenden Wildwasser stürzt ein Langboot die gefürchteten Kaskaden des Weißen Flusses hinab. Fünf Menschen ertrinken. Der »Der Fallmeister« , ein in den Uferdörfern geachteter Schleusenwärter, hätte dieses Unglück verhindern müssen. Als er ein Jahr nach der Katastrophe verschwindet, beginnt sein Sohn zu zweifeln: War sein jähzorniger, von der Vergangenheit besessener Vater ein Mörder? Die Suche nach der Wahrheit führt den Sohn des Fallmeisters tief zurück in die eigene Vergangenheit: Getrieben von seiner Leidenschaft für die eigene Schwester und der Empörung über das Schicksal seiner aus dem Land gejagten Mutter, folgt er den Spuren seines Vaters. Sein Weg führt ihn durch eine düstere, in Kleinstaaten zerfallene Welt. Größenwahnsinnige Herrscher ziehen immer engere Grenzen und führen Kämpfe um die Ressourcen des Trinkwassers. Bildmächtig und mit großer Intensität erzählt Christoph Ransmayr von einer bedrohten Welt und der menschlichen Hoffnung auf Vergebung.

Produktdetails

Verkaufsrang 13469
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 24.03.2021
Verlag Fischer E-Books
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Dateigröße 999 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783104033471

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Dystopische Welt in gewaltigen Bildern

AMCL aus Wien am 12.05.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Das neueste Buch des oberösterreichischen Schriftstellers Christoph Ransmayr handelt von einer dystopischen Welt, einer traurigen Familien und Liebesgeschichte und einer langen Reise in die Vergangenheit und ist nicht gerade flüssig zu lesen. Und das, obwohl das Wasser hier die Hauptrolle spielt. Zu viele Metapher, unzählige mystische Verweise und ein ungelöstes Kriminalrätsel tauchen aus den Tiefen der Flüsse auf und werden von dem Autor gekonnt zu Papier gebracht. Der namenlose Ich-erzähler ist Hydrotechniker, der im Auftrag der Wasserindustrie an fast allen Flüssen der Welt unterwegs ist. Sein Vater ist Fallmeister, also ein Schleusenwärter, soll schuld am Tod von fünf Menschen sein, die an seinem Fluss im Wasserfall ertrunken waren. Am Jahrestag des Unglücks, ausgerechnet am St. Nepomuk, dem Heiligen des Wassers, stürzt der Vater ebenfalls in die Fluten. Da ist der Protagonist gezwungen, in seine Heimat zurückzukehren. Während der langen, mühseligen Reise durch zersplitterte, vom Wasserkrieg verwüstete Reiche beginnt er sich an seine Kindheit und Jugend zu erinnern. Er denkt an seinen tyrannischen Vater, seine liebevolle Mutter Jana und natürlich an seine kranke Schwester Mira, die im Zentrum seiner Sehnsucht und Begierde steht. Da seine Mutter schon längst wieder in ihre ursprüngliche Heimat deportiert wurde, sieht er nur seine zerbrechliche Schwester wieder, die schon lange an einer Glasknochenkrankheit leidet. Sie ist nunmehr mit dem Deichgrafen verheiratet und beide wohnen einem hohen Turm. Als sich nun ein unglückseliger Todesfall ereignet, an dem der Erzähler nicht unschuldig ist, reist er zu seiner Mutter Jana und erhofft sich ihre Vergebung. In gewaltigen, fast bombastischen Bildern und in überlangen, präzis geformten Sätzen wird ein Werk voller Vielfalt geschaffen, das seinesgleichen sucht. Mühsam ist es aber, den vielen Erscheinungsformen des Wassers zu folgen, den auftretenden Mythen auf den Grund zu gehen und sich in dieser postapokalyptischen Welt zu Recht zu finden. Keine leichte Lektüre, aber trotzdem lesenswert!

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Ein Wasserfall der Worte

Bewertung am 20.04.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Ransmayr spricht in dieser recht kurzen Erzählung zuviele Themen an. Interessanter als die "Philosophie vom Töten" des Sohnes des vermeintlichen Mörders sind die dystopischen Zukunftsszenarien wie z.B. der Kampf ums Wasser, der ja leider auch in Echtzeit schon begonnen hat. Erstaunlich ist die Sprache: lange verschachtelte Sätze, viele detailbeschreibende Adjektive, adäquat zum beschreibenden Bild des gr0ßen Falls und trotzdem nicht langweilig. Eher für Literaturliebhaber zu empfehlen, nicht für den Freizeitleser.

Ein Wasserfall der Worte

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