Produktbild: Das ferne Feuer

Das ferne Feuer Roman

11

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.02.2021

Abbildungen

Umschlagbild von Lost with Purpose/Alexandra Reynolds

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/4,5 cm

Gewicht

678 g

Farbe

Kaffee / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

A Door in the Earth

Übersetzt von

Brigitte Walitzek

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-168-1

Beschreibung

Rezension

»›Das ferne Feuer‹ ist ein leidenschaftlicher Roman über die Einsicht in unsere moralischen Grenzen. In einer Zeit, in der wir uns durch die sozialen Medien für allwissend halten, ist diese Einsicht wertvoller denn je.«
The New York Times

»Dieser kraftvolle neue Roman von Amy Waldman steckt voller brisanter Erkenntnisse.«
New York Times Book Review

»In ihrem ungeheuer erhellenden zweiten Roman legt Amy Waldman beharrlich Schicht um Schicht kultureller Prägungen frei, um auszuloten, welche Folgen es für Menschen hat, wenn die USA ihre angeblich ›gütige Macht‹ ausüben.«
BBC

»Mit klarem Blick, aber ohne dabei zynisch zu werden, erzählt Amy Waldman in diesem packenden Roman von persönlicher Motivation, naiver Gutgläubigkeit und moralischer Verwirrung – und deren dramatischen Konsequenzen.«
The Washington Post

»Wieder ist sie stark, wenn sie reportagenhaft die Gegebenheiten vor Ort schildert.«
Ulrich Steinmetzger, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

»Mich hat Amy Waldman damit umgehauen.«
Thea Dorn, Das Literarische Quartett

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.02.2021

Abbildungen

Umschlagbild von Lost with Purpose/Alexandra Reynolds

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/4,5 cm

Gewicht

678 g

Farbe

Kaffee / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

A Door in the Earth

Übersetzt von

Brigitte Walitzek

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-168-1

Herstelleradresse

Schoeffling + Co.
Kaiserstr. 79
60329 Frankfurt
DE

Email: info@schoeffling.de

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Ich freue mich, dass ich…

Isabel (engi) aus Bietigheim-Bissingen am 28.07.2024

Bewertungsnummer: 3010573

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich freue mich, dass ich aufgrund einer Lesechallenge zu diesem Buch greifen durfte, denn ich gestehe, das sehr triste Cover – auch wenn es für die sandige Berglandschaft Afghanistans stehen soll – hätte mich eher abgeschreckt. Und genauso trist oder besser gesagt ein wenig schleppend zog sich der erste Eindruck dann auch durch die Anfangskapitel des Buchs. Doch aufgeben stand für mich nicht zur Debatte und so las ich mich immer tiefer in die Geschichte Parvins, die mit sich mit ihrer jugendlichen Naivität, angefeuert durch ein Buch des selbsternannten Gutmenschen Dr. Gideon, auf den Weg nach Afghanistan macht, um dort ihrerseits Gutes zu tun. Da sie selbst afghanische Wurzeln hat und zudem die Sprache beherrscht, fühlt sie sich befähigt, das humanitäre Engagement des Arztes weiterzuführen und zu vertiefen. Vor Ort angekommen ist sie überrascht, wie wenig offen und herzlich sie aufgenommen wird und muss bald feststellen, dass Welten zwischen der Lektüre Dr. Gideons und der Wahrheit liegen. Trägt sie am Ende sogar selbst dazu bei, die Konflikte in dem kriegsgebeutelten Land zu befeuern? Ich sitze hier nun nach beendeter Lektüre und muss sagen WOW! Selten hat mir ein Buch eine solch stimmige Erklärung zu einem Krieg mit Einmischung aus dem Ausland – und hier ist nicht immer nur die USA gemeint – geliefert. Während ich mich während des Lesens immer wieder auf Parvins Seite und dann doch wieder gegen sie stellte … während ich versuchte LTC Trotter und seine Hintergründe zu verstehen, musste ich mir am Ende doch eingestehen, dass keine Einmischung, egal welcher Art, vielleicht besser gewesen wäre. Was hat es nur mit unseren westlichen Kulturen auf sich, dass wir immer meinen, unsere Lebensweise sei das einzig selig machende? Sehr aufschlussreich fand ich auch die Darstellung der Mudschahedin gegenüber der Taliban und musste doch wieder feststellen, wie wenig Ahnung ich von diesem Thema habe und wie ich mich freue, durch dieses Buch ein wenig Licht in dieses Dunkel gebracht zu haben. Alles in allem habe ich aus diesem Buch viel gelernt, die unerwartete Reise nach Afghanistan begrüßt, mit gefiebert, mitgelitten und mitgeweint. Ich denke, ich werde die sogenannten „Erfolge“, die wir westlichen Länder im Ausland erzielen, in Zukunft mit kritischeren Augen betrachten. Trotz oben genannter Schwächen bekommt das Buch von mir mit dicken fünf Sternen die volle Punktzahl und hoffentlich noch viele Leser und Leserinnen. Ein wichtiges Thema, ein „Augenöffner“, dem ich von Herzen noch viel Aufmerksamkeit wünsche!

Ich freue mich, dass ich…

Isabel (engi) aus Bietigheim-Bissingen am 28.07.2024
Bewertungsnummer: 3010573
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich freue mich, dass ich aufgrund einer Lesechallenge zu diesem Buch greifen durfte, denn ich gestehe, das sehr triste Cover – auch wenn es für die sandige Berglandschaft Afghanistans stehen soll – hätte mich eher abgeschreckt. Und genauso trist oder besser gesagt ein wenig schleppend zog sich der erste Eindruck dann auch durch die Anfangskapitel des Buchs. Doch aufgeben stand für mich nicht zur Debatte und so las ich mich immer tiefer in die Geschichte Parvins, die mit sich mit ihrer jugendlichen Naivität, angefeuert durch ein Buch des selbsternannten Gutmenschen Dr. Gideon, auf den Weg nach Afghanistan macht, um dort ihrerseits Gutes zu tun. Da sie selbst afghanische Wurzeln hat und zudem die Sprache beherrscht, fühlt sie sich befähigt, das humanitäre Engagement des Arztes weiterzuführen und zu vertiefen. Vor Ort angekommen ist sie überrascht, wie wenig offen und herzlich sie aufgenommen wird und muss bald feststellen, dass Welten zwischen der Lektüre Dr. Gideons und der Wahrheit liegen. Trägt sie am Ende sogar selbst dazu bei, die Konflikte in dem kriegsgebeutelten Land zu befeuern? Ich sitze hier nun nach beendeter Lektüre und muss sagen WOW! Selten hat mir ein Buch eine solch stimmige Erklärung zu einem Krieg mit Einmischung aus dem Ausland – und hier ist nicht immer nur die USA gemeint – geliefert. Während ich mich während des Lesens immer wieder auf Parvins Seite und dann doch wieder gegen sie stellte … während ich versuchte LTC Trotter und seine Hintergründe zu verstehen, musste ich mir am Ende doch eingestehen, dass keine Einmischung, egal welcher Art, vielleicht besser gewesen wäre. Was hat es nur mit unseren westlichen Kulturen auf sich, dass wir immer meinen, unsere Lebensweise sei das einzig selig machende? Sehr aufschlussreich fand ich auch die Darstellung der Mudschahedin gegenüber der Taliban und musste doch wieder feststellen, wie wenig Ahnung ich von diesem Thema habe und wie ich mich freue, durch dieses Buch ein wenig Licht in dieses Dunkel gebracht zu haben. Alles in allem habe ich aus diesem Buch viel gelernt, die unerwartete Reise nach Afghanistan begrüßt, mit gefiebert, mitgelitten und mitgeweint. Ich denke, ich werde die sogenannten „Erfolge“, die wir westlichen Länder im Ausland erzielen, in Zukunft mit kritischeren Augen betrachten. Trotz oben genannter Schwächen bekommt das Buch von mir mit dicken fünf Sternen die volle Punktzahl und hoffentlich noch viele Leser und Leserinnen. Ein wichtiges Thema, ein „Augenöffner“, dem ich von Herzen noch viel Aufmerksamkeit wünsche!

Afghanistan und die Welt: Wo es keine einfachen Antworten gibt

Bewertung am 25.04.2021

Bewertungsnummer: 508809

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wahnsinn, was für ein herausragender Roman! In dieser Geschichte, die einige Jahre nach dem 11. September in Afghanistan spielt, geht es ans Eingemachte: Vermeintliche Hilfe aus dem Westen, politisches Engagement, individuelle Eitelkeiten, kulturelle Prägungen, Loyalität, Krieg. Große Fragen, die ganz viel Graubereich aufzeigen und nur wenige Antworten in Schwarz und Weiß. Das ist häufig schmerzhaft in dieser Klarheit und liefert viele Denkanstöße. Eine starke Geschichte, mit Sogwirkung geschrieben, spannend, voller Tragik und mitunter an die Nieren gehend. Der Autorin ist hier etwas ganz Großes gelungen, unbedingte Leseempfehlung!

Afghanistan und die Welt: Wo es keine einfachen Antworten gibt

Bewertung am 25.04.2021
Bewertungsnummer: 508809
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wahnsinn, was für ein herausragender Roman! In dieser Geschichte, die einige Jahre nach dem 11. September in Afghanistan spielt, geht es ans Eingemachte: Vermeintliche Hilfe aus dem Westen, politisches Engagement, individuelle Eitelkeiten, kulturelle Prägungen, Loyalität, Krieg. Große Fragen, die ganz viel Graubereich aufzeigen und nur wenige Antworten in Schwarz und Weiß. Das ist häufig schmerzhaft in dieser Klarheit und liefert viele Denkanstöße. Eine starke Geschichte, mit Sogwirkung geschrieben, spannend, voller Tragik und mitunter an die Nieren gehend. Der Autorin ist hier etwas ganz Großes gelungen, unbedingte Leseempfehlung!

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Das ferne Feuer

von Amy Waldman

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Meinung aus der Buchhandlung

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Angelika Weller-Sathi

OSIANDER Tübingen

Zum Portrait

5/5

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Wahrheit ist immer subjektiv! Parvin, afghanischstämmige Amerikanerin und frischgebackene Medizinanthropologin, reist naiv und voller Elan in ein kleines afghanisches Dorf, um im Krankenhaus einer amerikanischen Stiftung zu arbeiten. Vor Ort ist alles völlig anders als erwartet. Doch sie ist Wissenschaftlerin genug, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ein Lehrstück über Information, Manipulation und Gutgläubigkeit, Vorurteile, Korruption und Realpolitik. Nie hatte ich mir vorher Gedanken gemacht über die schwierige Rolle eines Dolmetschers, der als erster den Clash der Kulturen abzufedern hat.
  • Angelika Weller-Sathi
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Die Wahrheit ist immer subjektiv! Parvin, afghanischstämmige Amerikanerin und frischgebackene Medizinanthropologin, reist naiv und voller Elan in ein kleines afghanisches Dorf, um im Krankenhaus einer amerikanischen Stiftung zu arbeiten. Vor Ort ist alles völlig anders als erwartet. Doch sie ist Wissenschaftlerin genug, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ein Lehrstück über Information, Manipulation und Gutgläubigkeit, Vorurteile, Korruption und Realpolitik. Nie hatte ich mir vorher Gedanken gemacht über die schwierige Rolle eines Dolmetschers, der als erster den Clash der Kulturen abzufedern hat.

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