Produktbild: Das ferne Feuer

Das ferne Feuer Roman

11

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.02.2021

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

1503 KB

Auflage

1

Übersetzt von

Brigitte Walitzek

Sprache

Deutsch

EAN

9783731761921

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Erscheinungsdatum

02.02.2021

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

1503 KB

Auflage

1

Übersetzt von

Brigitte Walitzek

Sprache

Deutsch

EAN

9783731761921

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Spannend, informationsreich und vielschichtig, wäre da nicht diese Hauptfigur

Bewertung aus Zürich am 13.09.2022

Bewertungsnummer: 1785804

Bewertet: eBook (ePUB)

Parvin reist auf den Spuren von Gideon Cranes Buch «Mutter Afghanistan» in ein afghanisches Bergdorf, um zu helfen. Gideon Crane ist ebenso fiktiv wie der Roman selbst. Die Konstruktion des Romans ist interessant und erzeugt Spannung. Man erfährt vieles über die Stellung der Frauen und das dörfliche Leben in Afghanistan - allerdings wie bei Crane aus einer Aussensicht. «Wie sollte sie [Parvin] sich erklären, dass ihre ursprüngliche Wahrnehmung derart manipulierbar gewesen war, ihre Erinnerung an einen Abend derart revidiert werden musste? Dass Wahrnehmungen so zweifelhaft und Erinnerungen so formbar waren, ängstigte sie. Konnte sie sich selbst überhaupt noch trauen?» (Kapitel 20, Neuraths Schiff). Völlig missglückt scheint mir die Figur der Protagonistin. Sie ist allzu voreingenommen und naiv gezeichnet. Sie nervt regelrecht im ersten Teil des Romans. Sie erschwert dadurch den Zugang zu tiefer gehenden Fragestellungen, die im Roman angelegt wären.

Spannend, informationsreich und vielschichtig, wäre da nicht diese Hauptfigur

Bewertung aus Zürich am 13.09.2022
Bewertungsnummer: 1785804
Bewertet: eBook (ePUB)

Parvin reist auf den Spuren von Gideon Cranes Buch «Mutter Afghanistan» in ein afghanisches Bergdorf, um zu helfen. Gideon Crane ist ebenso fiktiv wie der Roman selbst. Die Konstruktion des Romans ist interessant und erzeugt Spannung. Man erfährt vieles über die Stellung der Frauen und das dörfliche Leben in Afghanistan - allerdings wie bei Crane aus einer Aussensicht. «Wie sollte sie [Parvin] sich erklären, dass ihre ursprüngliche Wahrnehmung derart manipulierbar gewesen war, ihre Erinnerung an einen Abend derart revidiert werden musste? Dass Wahrnehmungen so zweifelhaft und Erinnerungen so formbar waren, ängstigte sie. Konnte sie sich selbst überhaupt noch trauen?» (Kapitel 20, Neuraths Schiff). Völlig missglückt scheint mir die Figur der Protagonistin. Sie ist allzu voreingenommen und naiv gezeichnet. Sie nervt regelrecht im ersten Teil des Romans. Sie erschwert dadurch den Zugang zu tiefer gehenden Fragestellungen, die im Roman angelegt wären.

Ich freue mich, dass ich…

Isabel (engi) aus Bietigheim-Bissingen am 28.07.2024

Bewertungsnummer: 3010573

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich freue mich, dass ich aufgrund einer Lesechallenge zu diesem Buch greifen durfte, denn ich gestehe, das sehr triste Cover – auch wenn es für die sandige Berglandschaft Afghanistans stehen soll – hätte mich eher abgeschreckt. Und genauso trist oder besser gesagt ein wenig schleppend zog sich der erste Eindruck dann auch durch die Anfangskapitel des Buchs. Doch aufgeben stand für mich nicht zur Debatte und so las ich mich immer tiefer in die Geschichte Parvins, die mit sich mit ihrer jugendlichen Naivität, angefeuert durch ein Buch des selbsternannten Gutmenschen Dr. Gideon, auf den Weg nach Afghanistan macht, um dort ihrerseits Gutes zu tun. Da sie selbst afghanische Wurzeln hat und zudem die Sprache beherrscht, fühlt sie sich befähigt, das humanitäre Engagement des Arztes weiterzuführen und zu vertiefen. Vor Ort angekommen ist sie überrascht, wie wenig offen und herzlich sie aufgenommen wird und muss bald feststellen, dass Welten zwischen der Lektüre Dr. Gideons und der Wahrheit liegen. Trägt sie am Ende sogar selbst dazu bei, die Konflikte in dem kriegsgebeutelten Land zu befeuern? Ich sitze hier nun nach beendeter Lektüre und muss sagen WOW! Selten hat mir ein Buch eine solch stimmige Erklärung zu einem Krieg mit Einmischung aus dem Ausland – und hier ist nicht immer nur die USA gemeint – geliefert. Während ich mich während des Lesens immer wieder auf Parvins Seite und dann doch wieder gegen sie stellte … während ich versuchte LTC Trotter und seine Hintergründe zu verstehen, musste ich mir am Ende doch eingestehen, dass keine Einmischung, egal welcher Art, vielleicht besser gewesen wäre. Was hat es nur mit unseren westlichen Kulturen auf sich, dass wir immer meinen, unsere Lebensweise sei das einzig selig machende? Sehr aufschlussreich fand ich auch die Darstellung der Mudschahedin gegenüber der Taliban und musste doch wieder feststellen, wie wenig Ahnung ich von diesem Thema habe und wie ich mich freue, durch dieses Buch ein wenig Licht in dieses Dunkel gebracht zu haben. Alles in allem habe ich aus diesem Buch viel gelernt, die unerwartete Reise nach Afghanistan begrüßt, mit gefiebert, mitgelitten und mitgeweint. Ich denke, ich werde die sogenannten „Erfolge“, die wir westlichen Länder im Ausland erzielen, in Zukunft mit kritischeren Augen betrachten. Trotz oben genannter Schwächen bekommt das Buch von mir mit dicken fünf Sternen die volle Punktzahl und hoffentlich noch viele Leser und Leserinnen. Ein wichtiges Thema, ein „Augenöffner“, dem ich von Herzen noch viel Aufmerksamkeit wünsche!

Ich freue mich, dass ich…

Isabel (engi) aus Bietigheim-Bissingen am 28.07.2024
Bewertungsnummer: 3010573
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich freue mich, dass ich aufgrund einer Lesechallenge zu diesem Buch greifen durfte, denn ich gestehe, das sehr triste Cover – auch wenn es für die sandige Berglandschaft Afghanistans stehen soll – hätte mich eher abgeschreckt. Und genauso trist oder besser gesagt ein wenig schleppend zog sich der erste Eindruck dann auch durch die Anfangskapitel des Buchs. Doch aufgeben stand für mich nicht zur Debatte und so las ich mich immer tiefer in die Geschichte Parvins, die mit sich mit ihrer jugendlichen Naivität, angefeuert durch ein Buch des selbsternannten Gutmenschen Dr. Gideon, auf den Weg nach Afghanistan macht, um dort ihrerseits Gutes zu tun. Da sie selbst afghanische Wurzeln hat und zudem die Sprache beherrscht, fühlt sie sich befähigt, das humanitäre Engagement des Arztes weiterzuführen und zu vertiefen. Vor Ort angekommen ist sie überrascht, wie wenig offen und herzlich sie aufgenommen wird und muss bald feststellen, dass Welten zwischen der Lektüre Dr. Gideons und der Wahrheit liegen. Trägt sie am Ende sogar selbst dazu bei, die Konflikte in dem kriegsgebeutelten Land zu befeuern? Ich sitze hier nun nach beendeter Lektüre und muss sagen WOW! Selten hat mir ein Buch eine solch stimmige Erklärung zu einem Krieg mit Einmischung aus dem Ausland – und hier ist nicht immer nur die USA gemeint – geliefert. Während ich mich während des Lesens immer wieder auf Parvins Seite und dann doch wieder gegen sie stellte … während ich versuchte LTC Trotter und seine Hintergründe zu verstehen, musste ich mir am Ende doch eingestehen, dass keine Einmischung, egal welcher Art, vielleicht besser gewesen wäre. Was hat es nur mit unseren westlichen Kulturen auf sich, dass wir immer meinen, unsere Lebensweise sei das einzig selig machende? Sehr aufschlussreich fand ich auch die Darstellung der Mudschahedin gegenüber der Taliban und musste doch wieder feststellen, wie wenig Ahnung ich von diesem Thema habe und wie ich mich freue, durch dieses Buch ein wenig Licht in dieses Dunkel gebracht zu haben. Alles in allem habe ich aus diesem Buch viel gelernt, die unerwartete Reise nach Afghanistan begrüßt, mit gefiebert, mitgelitten und mitgeweint. Ich denke, ich werde die sogenannten „Erfolge“, die wir westlichen Länder im Ausland erzielen, in Zukunft mit kritischeren Augen betrachten. Trotz oben genannter Schwächen bekommt das Buch von mir mit dicken fünf Sternen die volle Punktzahl und hoffentlich noch viele Leser und Leserinnen. Ein wichtiges Thema, ein „Augenöffner“, dem ich von Herzen noch viel Aufmerksamkeit wünsche!

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Das ferne Feuer

von Amy Waldman

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Angelika Weller-Sathi

OSIANDER Tübingen

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5/5

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Wahrheit ist immer subjektiv! Parvin, afghanischstämmige Amerikanerin und frischgebackene Medizinanthropologin, reist naiv und voller Elan in ein kleines afghanisches Dorf, um im Krankenhaus einer amerikanischen Stiftung zu arbeiten. Vor Ort ist alles völlig anders als erwartet. Doch sie ist Wissenschaftlerin genug, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ein Lehrstück über Information, Manipulation und Gutgläubigkeit, Vorurteile, Korruption und Realpolitik. Nie hatte ich mir vorher Gedanken gemacht über die schwierige Rolle eines Dolmetschers, der als erster den Clash der Kulturen abzufedern hat.
  • Angelika Weller-Sathi
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Die Wahrheit ist immer subjektiv! Parvin, afghanischstämmige Amerikanerin und frischgebackene Medizinanthropologin, reist naiv und voller Elan in ein kleines afghanisches Dorf, um im Krankenhaus einer amerikanischen Stiftung zu arbeiten. Vor Ort ist alles völlig anders als erwartet. Doch sie ist Wissenschaftlerin genug, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ein Lehrstück über Information, Manipulation und Gutgläubigkeit, Vorurteile, Korruption und Realpolitik. Nie hatte ich mir vorher Gedanken gemacht über die schwierige Rolle eines Dolmetschers, der als erster den Clash der Kulturen abzufedern hat.

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Das ferne Feuer

von Amy Waldman

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