Während Kriminalkommissarin Paula Stern in einem Landauer Krankenhaus ihrer kleinen Tochter das Leben schenkt, haucht ein Stockwerk höher jemand sein Leben aus: Ein junger Mann wacht nach einem Routineeingriff nicht mehr aus der Narkose auf. Da Paula die Einzige ist, die nicht an einen natürlichen Tod glaubt, ermittelt sie mit Baby Lotta im Gepäck auf eigene Faust. Und das gestaltet sich bei Weitem gefährlicher als gedacht ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
3 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Paula bekommt endlich ihr Baby
RoRezepte.com am 13.11.2023
Bewertungsnummer: 2067323
Bewertet: eBook (ePUB)
„Spritzig, rasant und schreiend komisch. Ein kulinarisches Krimivergnügen.“
Kriminalkommissarin Paula Stern bekommt endlich ihr Baby – alle die schon den einen oder anderen Vorgängerband gelesen haben, warteten gespannt genau auf diese Ausgabe: wenn Lotta endlich zur Welt kommt. Wie geht es dann für Paula weiter? Ein komplettes Mutterdasein und Hausfrauenleben konnte sich keiner für die inzwischen liebgewonnene, verrückte Paula vorstellen – braucht sie doch den Kitzel einen Mordfall aufdecken zu können.
Kaum aus den Wehen, ihr Kind zur Welt gebracht und nur mit wenigen Stunden Schlaf kribbelt ihr Bauchgefühl: Flo konnte nicht an einem natürlichen Tod gestorben sein! Ihr Freund Matthias ist nicht begeistert, dass sich Paula statt um ihr Baby zu kümmern lieber auf die Mördersuche seines ehemaligen besten Freundes begibt. Und sich dabei nicht nur sich selbst in Gefahr bringt, sondern auch Lotto mehrmals gefährdet.
Mit flüssigem, locker leichtem Schreibstil der Autorin, gehen wir wieder gemeinsam mit Paula inoffiziell auf Mördersuche und dürfen auch ihren Kollegen Bernd Keeser wieder live erleben.
Schlussendlich weiß ich als Leserin nicht ganz den Roman einzuordnen. Die Idee der Autorin den nächsten Mord im Krankenhaus zu integrieren, fand ich gelungen, insbesondere auch die gemeinsame Tour durch die sogenannten Kühlräume mit ihrem neuen Krankenhauskomplizen. Allerdings hat sich die Protagonistin eindeutig zu wenig Gedanken um ihre frisch geborene Tochter gemacht – und das ist i.d.R. recht unrealistisch mit den ausgeschütteten Hormonen nach einer Entbindung. Auch der/die Mörder/in lag mir zu nah und offensichtlich – hier fehlte mir Komplexität und Tiefe in der Handlung. Sehr schade, hier hätte die Autorin mehr draus machen können. Ich hoffe, dass der Folgeband wieder handlungsstarker sein wird – bin ich doch auch gespannt, ob und wie Paula sich in ihrer neuen Rolle als Mutter und Kommissarin entwickeln wird. Für alle Reihenleser ist dieser Band weiterhin Pflichtlektüre, da er auch Ausblicke auf Paulas Zukunft gibt und keiner Lottas Geburt verpassen sollte. Für Reihenneulinge würde ich diesen Band allerdings nicht empfehlen.
Die Rezepte aus "Kerscheplotzer" findet ihr unter dem Benutzer.
Ein Leben kommt, ein Leben geht
Lesezauber_Zeilenreise (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 21.02.2026
Bewertungsnummer: 3052837
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
**Inhaltsangabe Verlag:**
Spannend, kulinarisch und schreiend komisch.
Während Kriminalkommissarin Paula Stern im Kreißsaal eines Landauer Krankenhauses einer kleinen Pfälzerin das Leben schenkt, haucht ein erwachsener Pfälzer ein Stockwerk höher sein Leben aus: Der Mann wacht nach einem Routineeingriff nicht mehr aus der Narkose auf. Da Paula die Einzige ist, die nicht an einen »normalen« Tod glaubt, ermittelt sie mit Baby Lotta im Gepäck eben auf eigene Faust. Und das ist bei Weitem gefährlicher als gedacht . . .
**Meine Inhaltsangabe:**
Landau im April: bei Kriminalkommissarin Paula Stern haben die Wehen eingesetzt, nichts wie ab ins Krankenhaus. Dort treffen sie und ihr Lebensgefährte Matthias Weber auf den ehemals besten Freund von Matthias, Florian, der sich einer Routine-OP am Knie unterziehen muss. Matthias verhält sich irgendwie abweisend, doch Paula hat erstmal keine Zeit darüber nachzudenken, weil Lotta kurz darauf das Licht der Welt erblickt. Tags darauf, Paula will Florian besuchen, wird sie Zeugin, wie dieser nach erfolglosem Wiederbelebungsversuch verstirbt. Für sie ist schnell klar: hier stimmt was nicht! Sie beginnt zu ermitteln und tritt dabei nicht nur dem Klinikpersonal auf die Füße, sondern bringt auch Matthias gegen sich auf. Der möchte, dass Paula sich mehr ihrer Mutterrolle widmet und sich selbst und ihr Baby nicht durch unüberlegte Handlungen in Gefahr bringt. Doch Paula wäre nicht Paula, wenn sie sich fügen würde. Als dann eine zweite Tote auftaucht, stecken sie und Keeser gemeinsam mal wieder bis über beide Ohren im aufregendsten Zeitvertreib überhaupt: der Mordermittlung!
Erster Satz: »Paula Stern kapitulierte.«
**Mein Eindruck:**
Ich habe mich schon gefragt, wie das wohl weitergehen soll mit den kulinarischen Mordermittlungen, wenn Paula erst mal Mama geworden ist. Doch meine Sorge war wohl unbegründet, denn Paula denkt gar nicht daran, ihren Job sein zu lassen. Sehr schön! Der Fall ist mal wieder äußerst spannend und zunächst auch nicht vorhersehbar. Zudem führt mich Gina Greifenstein kurzzeitig mal auf ein falsches Gleis voller Zweifel und Fragen. Lotta, die frischgeschlüpfte Neu-Pfälzerin, spielt zwar eine Rolle, tritt aber nicht in den Vordergrund. Dort tummeln sich wie gewohnt Paula, Keeser & Co., was ich ausgesprochen gut finde. Eine kleinen Narren gefressen habe ich ja an dem Medizinstudenten Kellermann und so ein kleines bisschen hoffe ich ja, er taucht in den Folgebänden vielleicht auch nochmal auf. Kulinarisch ist diesmal gar nicht soooo viel los (lässt sich in einem Krankenhaus ja auch eher schlecht umsetzen), dafür bekomme ich am Ende wieder Rezepte wie die Kürbissuppe, die Weinschaumsoße und natürlich den titelgebenden Kerscheplotzer. Auch die Infos/Tipps der Tatorte aus dem Buch sowie das Glossar fehlen wieder einmal nicht. Ich bin begeistert und freue mich mächtig darauf, wie dieser humorvolle und dennoch spannende Pfalz-Krimi aus Landau und Umgebung weitergeht. 5/5 Sterne. Bitte der Reihe nach lesen, ihr verpasst sonst echt was!
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.