Die Judenbuche Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen (Band 133, Klassiker in neuer Rechtschreibung)
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
18.02.2021
Herausgeber
Klara Neuhaus-RichterVerlag
BoD - Books on DemandSeitenzahl
52
Maße (L/B/H)
22,6/16/1 cm
Gewicht
246 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8478-5106-6
Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche. Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen
Der Jude Aaron wird tot unter einer Buche gefunden, Friedrich Mergel wird dringend des Mordes verdächtigt und flieht aus dem Dorf. 28 Jahre später hängt eine Leiche in dem nun »Judenbuche« genannten Baum, in dessen Rinde eingeritzt ist: »Wenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast.«
Entstanden: Zwischen 1837 und 1841/42.
Erstdruck: In: Morgenblatt für gebildete Leser (Stuttgart), 22.4.-10.5.1842.
Textgrundlage ist die Ausgabe:
Annette von Droste-Hülshoff: Sämtliche Werke in zwei Bänden. Nach dem Text der Originaldrucke und der Handschriften. Herausgegeben von Günther Weydt und Winfried Woesler, Band 1-2, München: Winkler, 1973.
Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.
Neu herausgegeben und mit einer Biografie der Autorin versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021.
Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Über die Autorin:
1797 wird Anna Elisabeth Franzisca Adolphina Wilhelmina Ludovica Freiin von Droste zu Hülshoff auf der Wasserburg bei Münster, deren Namen sie trägt, in die Enge des altwestfälischen, katholischen Adels geboren. Sie kränkelt zeit ihres Lebens, scheut die Öffentlichkeit und bleibt ihrer Familie eng verbunden. Gefangen in gesellschaftlicher und konfessioneller Verpflichtung, entwickelt die Droste anhand zarter Naturwahrnehmung und poetischer, regionaler Darstellung liberale Gedanken in einer Zeit, in der dies nicht nur Frauen durchaus übel genommen wurde. Sie ist sich ihrer literarischen Begabung bewußt, plant große Arbeiten, die jedoch nur Fragmente sind, als sie 1848 in Meersburg am Bodensee einem Lungenleiden erliegt. Ihre Lyrik und die wenigen vollendeten Prosawerke machen sie dennoch zu einer der großen deutschen Dichterinnen.
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