Arthur erhält einen besonderen Auftrag: Er soll sich um einen Eisbären kümmern, der auf einem Segelschiff von Norwegen nach England gebracht wird. Es ist der Beginn eines unglaublichen Abenteuers, denn mitten auf hoher See wird das Schiff nicht nur von Piraten angegriffen, sondern gerät auch in einen Sturm. Und immer ist es der weiße Bär, auf dessen Hilfe Arthur in größter Gefahr zählen kann und dem er am liebsten die Freiheit schenken würde.
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rundum gelungenes Projekt
Magnolia - Time 4 Books and more am 14.04.2019
Bewertungsnummer: 1202827
Bewertet: Hörbuch (CD)
Mir hat „Die Reise des weissen Bären“ sehr gut gefallen. Ich konnte schnell in die Geschichte hinein finden und sie hat mich bis zum Schluss sehr gut unterhalten. Der Stil ist sehr gelungen und leicht verständlich und nachvollziehbar. Auch wenn es sich hier um ein Kinderbuch handelt finde ich das Endergebnis sehr erwachsen und wertvoll.
Die Entwicklung von Arthur hat mir sehr gut gefallen gerade auch in Beziehung mit der Bärin aber auch in den Entscheidungen die er am Ende getroffen hat. Wer wirkt am Ende erheblich erwachsener als zu Beginn ist mir aber auch auf Anhieb unheimlich sympathisch gewesen.
Auch die Entwicklung der Geschichte ist sehr gelungen. Der Einstieg, der sehr gelungene Mittelteil und das Ende sind sehr stimmig und bauen sehr gelungen auf einander auf. Hier ist eine sehr interessante und spannende Geschichte entstanden die mich schnell packen und fesseln konnte. Die Hörbuch-Ausgabe habe ich in einem Rutsch durch gehört und ich habe die Stunden genossen.
Julian Greis als Sprecher war eine gelungene Wahl. Von ihm hatte ich bislang noch nichts gehört aber er hat hier auf ganzer Linie eine gute Arbeit geleistet. Ihm ist es gelungen die Geschichte sehr gut zu interpretieren.
Das Cover und ebenso der Klappentext haben mich direkt angesprochen. Ich finde die Motivwahl sehr passend und die Darstellung ist absolut gelungen.
Fazit:
„Die Reise des weissen Bären“ ist ein rundum gelungenes Projekt. Vom Cover über die Geschichte und ebenso die Sprecherleistung konnten mich überzeugen und fesseln. Insgesamt habe ich hier interessante, spannende und aufschlussreiche Stunden verbracht. Nicht nur für Kinder kann ich „Die Reise des weissen Bären“ absolut empfehlen.
Eine Geschichte über Freundschaft und Freiheit
Bookandcoffeeaddiction am 17.03.2019
Bewertungsnummer: 1194480
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Susan Fletcher entführt uns in ihrem Roman „Die Reise des weissen Bären“ in das Norwegen der Vergangenheit. Basierend auf einer wahren Geschichte aus dem Jahr 1251 und 1252 begleiten wir den 12-jährigen Jungen Arthur auf seiner Reise über die raue See, um dem englischen König Heinrich III. sein Geschenk, die weisse Bärin, überreichen zu können.
Ein Abenteuer über Freundschaft, Verbundenheit und Freiheit beginnt.
Aus Sicht des jungen Arthur geschrieben beginnen wir unsere Reise in Norwegen. Von zu Hause ausgerissen und von Hunger geplagt wird Arthur beim Stehlen einer Hasenkeule erwischt und muss sich den Konsequenzen stellen. Per Zufall entdeckt er auf seiner Flucht die eingesperrte Bärin in ihrem Käfig und bereits bei dieser Begegnung wird klar, dass zwischen den beiden eine unerklärliche Verbundenheit herrscht.
Genau diese Verbundenheit sehen auch der Kapitän des Schiffes und der zuständige Arzt für das Tier und heuern Arthur für die Überfahrt an. Eine Überfahrt, welche ihn näher an seine Familie väterlicherseits nach Wales bringen kann. Hier hofft er auf eine bessere Zukunft für sich selbst.
Mir gefällt die Entwicklung von Arthur, welche er während der Schiffsreise erlebt. Von verängstigten Jungen wird er durch seine Aufgabe und auch die Bärin selbst immer mutiger und reifer. Er handelt stets mit guten Absichten und hat ein reines Herz. Die Bärin und ihn verbindet ein tiefes Band und dieses kann niemand trennen.
Eine wirklich wunderbar erzählte Geschichte mit viel Charme und Herz. Seite um Seite erlebt man das Abenteuer hautnah und fiebert mit Arthur und der Bärin mit.
Ein tolles Cover und ein mitreißender Schreibstil sorgen für wundervolle Lesestunden.
Meinung aus der Buchhandlung
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Bergen (Norwegen), 1252: Der zwölfjährige Arthur ist vor seinem Stiefvater weggelaufen. Als er hungrig eine Hammelkeule stiehlt, wird er von den bestohlenen Matrosen verfolgt und in ein Lagerhaus getrieben. Dort steht ein Käfig mit einer Eisbärin. Sie stoßen ihn hinein, doch die Bärin tut Arthur nichts. Der Mann, der für die Bärin zuständig ist und sich Doktor nennt, bietet Arthur einen Job an. Er soll sich auf der Überfahrt nach London um die Bärin kümmern, sie füttern und den Käfig sauber machen. Die Bärin ist ein Geschenk des norwegischen an den englischen König. Da Arthur ohnehin nach Wales will, um das Erbe seines verstorbenen Vaters, eines walisischen Edelmannes, anzutreten, sagt er zu. Die „Königin Margarete“ sticht in See. Es ist schwierig, bei heftigem Seegang die Bärenkacke zu beseitigen. Hauk, einer der bestohlene Matrosen, ist auch an Bord und schikaniert Arthur wo er kann. Er nennt ihn Drecksjunge und klaut sein Essen. Arthur und die Bärin kommen sich näher. Bald krault er sie hinter den Ohren wie einen Hund. Der Doktor traut sich nicht an sie heran, weil er bereits von ihr am Arm verletzt wurde. Arthur erfährt, dass er beim König in Ungnade fiel wegen einer misslungener OP an dessen Nichte und zum Tierarzt degradiert wurde. Nachdem Arthur sich heftig mit Hauk geprügelt hat, kümmert der Doktor sich um seine Wunden. Plötzlich wird das Schiff von Piraten überfallen, die vom „Schatz“ des Königs gehört haben, der sich an Bord befinden soll. Die Bärin befreit sich, verteidigt Arthur gegen die Angreifer und wird von mehreren Pfeilen getroffen. Arthur bringt sie nach dem Kampf in den Käfig zurück, und der Doktor betäubt sie mit Kräutern und zeigt ihm, wie er ihre Wunden nähen muss. Arthur hat den Verdacht, dass der Doktor nicht mehr allzu gut sieht. Hauk klaut Arthurs wertvollsten Besitz, einen Brief seiner Verwandten, den zwar niemand lesen kann, in dem es aber sicher um Arthurs Erbe geht. Das Schiff ist leck und hat Schlagseite. Ein Sturm kommt auf. Als das Schiff zu sinken beginnt, befreit Arthur die Bärin und die beiden verlassen das Schiff. Zum Glück kann die Bärin ausgezeichnet schwimmen. Arthur hält sich an ihr fest. Sie erreichen Land, und Arthur fragt sich, ob der Rest der Mannschaft überlebt hat. Die Bewohner des nahen Dorfes fürchten die Bärin, schießen auf sie, und sie wird erneut verletzt. Arthur kümmert sich um sie und hilft ihr auch, als sie in eine Falle gerät. Dafür fängt sie für ihn Fische und vertreibt eine Horde Wildschweine. Arthur fühlt sich wohl und sicher bei ihr. Als Arthur sieht, dass das Schiff nicht gesunken ist, will er die Bärin nicht dorthin zurück bringen. Er weiß, das das Diebstahl am König ist, aber sie sollte frei sein. Doch die beiden werden eingefangen und das Schiff nimmt Kurs auf London. Dort muss Arthur bei einer Prozession in schicken Klamotten neben dem Käfig her laufen und sich vor dem König verneigen. Die Bärin wird in den Tower gebracht. Arthur bekommt seinen gestohlenen Brief zurück und findet jemand, der ihn lesen kann, doch es sind schlechte Nachrichten. Seine Tante schreibt, dass nachdem der englische König alles genommen hat, nicht genug Land für alle da ist. Arthur wird in Wales keinen Platz, keine Heimat und keine Verbündeten haben. Meister de Botton von der königlichen Menagerie sucht Arthur auf. Die Bärin frisst nicht und wird immer schwächer. Arthur weiß, was sie braucht: Freiheit. Er bekommt eine Audienz beim König. Vielleicht gewährt der ihm ja die Bitte, die Bärin hin und wieder in der Themse schwimmen zu lassen, damit sie zumindest ein wenig frei sein kann … . Ein spannendes Abenteuer nach einer wahren Geschichte! Viel Spaß beim Lesen!!!
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