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Das Leben in unseren Händen

42

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.01.2022

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/3,2 cm

Gewicht

361 g

Farbe

Cool Grey / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70623-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Schmökerspaß! Eltern 20220309

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.01.2022

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/3,2 cm

Gewicht

361 g

Farbe

Cool Grey / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70623-5

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Eva_G

    5/5

    07.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Neuanfang in New York

    New York, 1939: Die Schwestern Hannah und Ada Rosenbaum wurden von ihren Eltern bereits nach Amerika vorgeschickt, denn eine Schiffspassage für fünf Personen war kaum zu bekommen. Doch als sie endlich in ihrer neuen Heimat angekommen waren, durften sie Ellis Island vorerst nicht verlassen, denn niemand war gekommen, um sie abzuholen. Erst später gelang es der HIAS Tante Judith und Onkel Simon zu erreichen. Bei ihnen begann nun ihr neues Leben in New York, leider ohne die Eltern und den Bruder, denn die durften nicht mehr einreisen und mussten unverrichteter Dinge mit dem Schiff wieder zurück nach Europa fahren. Zu allem Unglück setzten bei Ada auch noch viel zu früh die Wehen ein und sie gebar ein nur 1200 Gramm leichtes Mädchen. Nur mit viel Mut gelang es Hannah die kleine Kämpferin vor ihrem sicheren Tod zu bewahren, den die Schwestern schon so vorgesehen hatten und sie kann sie in das Frühchenhaus zu Dr. Couney bringen. Ada möchte von ihrer Tochter nichts wissen und betrachtet sie immer mehr als Klotz am Bein, sodass Hannah alleine nach der Kleinen sieht und schließlich sogar eine Stelle als Krankenschwester bei den Babys bekommt. Somit ist sie ihrem Ziel, irgendwann einmal als Ärztin zu arbeiten, schon einen kleinen Schritt näher und sie genießt die Arbeit bei den Frühchen sehr. Doch mithilfe Nathan, einem Assistenzarzt, gelingt ihr die Aufnahme an einem College und Hannah darf endlich weiterlernen. Eva Neiss vereint in diesem historischen Roman eine Menge an verschiedensten historischen Begebenheiten. So stehen neben dem berühmten Neonatologen Martin A. Couney auch der Antisemitismus, die Rolle der Frau, der Nationalsozialismus, der Zweite Weltkrieg, die Apartheid und der medizinische Fortschritt im Allgemeinen im Mittelpunkt. Doch dank der fesselnden und höchstinteressanten Handlung steht keins der Themen zu stark im Fokus, sodass die Leser oft gar nicht bemerken, wie komplex manche Situationen oder Begebenheiten gerade sind, denn sie laufen trotz ihrer Wichtigkeit häufig im Hintergrund ab. Da der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und die Sprache einfach und unkompliziert ist, fliegen die Seiten nur so dahin. Bereits seit meiner Jugend liebe ich historische Romane und bin immer wieder begeistert, wie viel ich daraus lernen kann und über wie viele historische Themen ich bisher noch kaum etwas gewusst habe. So war mir der berühmte Dr. Couney noch kein Begriff und ich war fasziniert von seinem großartigen Tun. Aber auch Hannah ist so mutig und stark, dass ich sie sehr bewundere und während dem Lesen immer wieder mit ihr gehofft und gebangt habe. Ein rundum gelungener historischer Roman, der noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat!

  • Eva_G

    5/5

    07.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Neuanfang in New York New…

    Ein Neuanfang in New York New York, 1939: Die Schwestern Hannah und Ada Rosenbaum wurden von ihren Eltern bereits nach Amerika vorgeschickt, denn eine Schiffspassage für fünf Personen war kaum zu bekommen. Doch als sie endlich in ihrer neuen Heimat angekommen waren, durften sie Ellis Island vorerst nicht verlassen, denn niemand war gekommen, um sie abzuholen. Erst später gelang es der HIAS Tante Judith und Onkel Simon zu erreichen. Bei ihnen begann nun ihr neues Leben in New York, leider ohne die Eltern und den Bruder, denn die durften nicht mehr einreisen und mussten unverrichteter Dinge mit dem Schiff wieder zurück nach Europa fahren. Zu allem Unglück setzten bei Ada auch noch viel zu früh die Wehen ein und sie gebar ein nur 1200 Gramm leichtes Mädchen. Nur mit viel Mut gelang es Hannah die kleine Kämpferin vor ihrem sicheren Tod zu bewahren, den die Schwestern schon so vorgesehen hatten und sie kann sie in das Frühchenhaus zu Dr. Couney bringen. Ada möchte von ihrer Tochter nichts wissen und betrachtet sie immer mehr als Klotz am Bein, sodass Hannah alleine nach der Kleinen sieht und schließlich sogar eine Stelle als Krankenschwester bei den Babys bekommt. Somit ist sie ihrem Ziel, irgendwann einmal als Ärztin zu arbeiten, schon einen kleinen Schritt näher und sie genießt die Arbeit bei den Frühchen sehr. Doch mithilfe Nathan, einem Assistenzarzt, gelingt ihr die Aufnahme an einem College und Hannah darf endlich weiterlernen. Eva Neiss vereint in diesem historischen Roman eine Menge an verschiedensten historischen Begebenheiten. So stehen neben dem berühmten Neonatologen Martin A. Couney auch der Antisemitismus, die Rolle der Frau, der Nationalsozialismus, der Zweite Weltkrieg, die Apartheid und der medizinische Fortschritt im Allgemeinen im Mittelpunkt. Doch dank der fesselnden und höchstinteressanten Handlung steht keins der Themen zu stark im Fokus, sodass die Leser oft gar nicht bemerken, wie komplex manche Situationen oder Begebenheiten gerade sind, denn sie laufen trotz ihrer Wichtigkeit häufig im Hintergrund ab. Da der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und die Sprache einfach und unkompliziert ist, fliegen die Seiten nur so dahin. Bereits seit meiner Jugend liebe ich historische Romane und bin immer wieder begeistert, wie viel ich daraus lernen kann und über wie viele historische Themen ich bisher noch kaum etwas gewusst habe. So war mir der berühmte Dr. Couney noch kein Begriff und ich war fasziniert von seinem großartigen Tun. Aber auch Hannah ist so mutig und stark, dass ich sie sehr bewundere und während dem Lesen immer wieder mit ihr gehofft und gebangt habe. Ein rundum gelungener historischer Roman, der noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat!

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    08.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Mit jedem neugeborenen Kind geht eine kleine Sonne auf. (Irmgard Erath)

    1939. Während das Nazi-Regime mit seiner schrecklichen Ideologie in Deutschland wütet, versucht die jüdische Familie Rosenbaum, das Land auf dem schnellsten Wege zu verlassen. Doch sie erhalten nicht ausreichend Schiffspassagen für alle Familienmitglieder, so dass erst einmal die beiden Schwestern Hannah und Ada in Richtung Amerika aufbrechen, um dort bei ihrer Tante Judith unterzukommen. Aber schon ihre Anreise gerät zum Desaster, weil Judith es versäumt, die Schwestern in Empfang zu nehmen, so dass diese auf Ellis Island bleiben müssen und erst einmal nicht einreisen dürfen. Ada, die bisher ihre Schwangerschaft erfolgreich verheimlichen konnte, bringt ihr Kind 2 Monate zu früh zur Welt, und niemand gibt ihm eine Überlebenschance, auch Ada möchte am liebsten nichts mit ihrem eigenen Baby zu tun haben. Einzig Hannah, die ausgebildete Krankenschwester ist, wendet sich an ihre Zufallsbekanntschaft, den Geburtshelfer Martin Couney, der sich mit der Versorgung und dem Überleben von Frühchen einen Namen gemacht hat. Während Hannah darauf hofft, dass ihre Nichte überlebt, schaut sie Mr. Couney über die Schulter und erhält von ihm das Angebot, mit ihm zusammenzuarbeiten… Eva Neiss hat mit „Das Leben in unseren Händen“ eine berührenden historischen Roman vorgelegt, der den Leser nicht nur eine Reise ins vergangene Jahrhundert antreten, sondern gleichzeitig auch außergewöhnliche Menschen und ihre Schicksale kennenlernen lässt. Der flüssige, bildhafte und gefühlvolle Erzählstil katapultiert den Leser in das Leben der Rosenbaum-Schwestern, denen als Jüdinnen in letzter Minute die Flucht aus Deutschland gelingt, während ihre Eltern und ihr Bruder zurückbleiben müssen. Die Ankunft in Amerika wird sowohl für Hannah als auch für Ada zur Herausforderung, denn die beiden sind nicht nur vom Charakter her gegensätzlich, sie haben auch völlig verschiedene Vorstellungen von ihrem Leben. Zudem werden auch in Amerika die jüdischen Neuankömmlinge misstrauisch unter die Lupe genommen und oftmals mit Ablehnung gestraft. Krankenschwester Hannah möchte sich den Traum von einem Medizinstudium erfüllen, während ihre Schwester Ada vor allem von einer vorteilhaften Ehe träumt, dabei wäre ein Kind nur im Wege. Deshalb ist sie ihrem eigenen Fleisch und Blut auch so gleichgültig gegenüber, denn es wäre ihr bei ihrem Vorhaben nur ein Klotz am Bein. Hannah dagegen kämpft um ihre kleine Nichte, die Begegnung mit Couney ist ein Glücksfall, denn dieser kümmert sich geradezu rührend um Frühchen und ihr Überleben. Die Beschreibung der Versorgung der Baby sowie Couneys Entwicklung des Inkubators sind von der Autorin sehr detailliert und interessant in die Handlung mit eingewebt. Neiss lässt Fiktion mit realen Fakten so geschickt ineinanderfließen, so dass der Leser bei der Lektüre sowohl eine Achterbahn der Gefühle durchlebt während ihm die Finger an den Seiten kleben und ein gelungenes Kopfkino verursachen. Die Charaktere sind lebendig in Szene gesetzt und können den Leser mit ihren glaubwürdigen Ecken und Kanten schnell überzeugen, der ihnen nur zu gern auf den Fersen folgt, um keinen Augenblick zu verpassen. Hannah ist eine mutige, fürsorgliche, hilfsbereite und starke Frau. Sie gibt nicht auf, verbeißt sich regelrecht und kämpft bis zur Erschöpfung. Ada dagegen wirkt oberflächlich und egoistisch, sie ist kein Sympathieträger. Doch ihr Schicksal offenbart sich erst gegen Ende der Geschichte, was den Leser den Eindruck überdenken lässt. Arzt Nathan ist empathisch, modern in seinen Ansichten und vor allem eine große Unterstützung. Aber auch Couney und Aaron tragen ihren Anteil zur Geschichte bei. „Das Leben in unseren Händen“ unterhält mit historischem Hintergrund, zwei sehr unterschiedlichen Schwestern, Liebe, Schicksal, medizinischem Fortschritt sowie einem Einblick in die amerikanische Gesellschaft zur damaligen Zeit. Sehr fesselnde und bewegende Lektüre, die eine absolute Leseempfehlung verdient!

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    08.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Mit jedem neugeborenen Kind…

    Mit jedem neugeborenen Kind geht eine kleine Sonne auf. (Irmgard Erath) 1939. Während das Nazi-Regime mit seiner schrecklichen Ideologie in Deutschland wütet, versucht die jüdische Familie Rosenbaum, das Land auf dem schnellsten Wege zu verlassen. Doch sie erhalten nicht ausreichend Schiffspassagen für alle Familienmitglieder, so dass erst einmal die beiden Schwestern Hannah und Ada in Richtung Amerika aufbrechen, um dort bei ihrer Tante Judith unterzukommen. Aber schon ihre Anreise gerät zum Desaster, weil Judith es versäumt, die Schwestern in Empfang zu nehmen, so dass diese auf Ellis Island bleiben müssen und erst einmal nicht einreisen dürfen. Ada, die bisher ihre Schwangerschaft erfolgreich verheimlichen konnte, bringt ihr Kind 2 Monate zu früh zur Welt, und niemand gibt ihm eine Überlebenschance, auch Ada möchte am liebsten nichts mit ihrem eigenen Baby zu tun haben. Einzig Hannah, die ausgebildete Krankenschwester ist, wendet sich an ihre Zufallsbekanntschaft, den Geburtshelfer Martin Couney, der sich mit der Versorgung und dem Überleben von Frühchen einen Namen gemacht hat. Während Hannah darauf hofft, dass ihre Nichte überlebt, schaut sie Mr. Couney über die Schulter und erhält von ihm das Angebot, mit ihm zusammenzuarbeiten… Eva Neiss hat mit „Das Leben in unseren Händen“ eine berührenden historischen Roman vorgelegt, der den Leser nicht nur eine Reise ins vergangene Jahrhundert antreten, sondern gleichzeitig auch außergewöhnliche Menschen und ihre Schicksale kennenlernen lässt. Der flüssige, bildhafte und gefühlvolle Erzählstil katapultiert den Leser in das Leben der Rosenbaum-Schwestern, denen als Jüdinnen in letzter Minute die Flucht aus Deutschland gelingt, während ihre Eltern und ihr Bruder zurückbleiben müssen. Die Ankunft in Amerika wird sowohl für Hannah als auch für Ada zur Herausforderung, denn die beiden sind nicht nur vom Charakter her gegensätzlich, sie haben auch völlig verschiedene Vorstellungen von ihrem Leben. Zudem werden auch in Amerika die jüdischen Neuankömmlinge misstrauisch unter die Lupe genommen und oftmals mit Ablehnung gestraft. Krankenschwester Hannah möchte sich den Traum von einem Medizinstudium erfüllen, während ihre Schwester Ada vor allem von einer vorteilhaften Ehe träumt, dabei wäre ein Kind nur im Wege. Deshalb ist sie ihrem eigenen Fleisch und Blut auch so gleichgültig gegenüber, denn es wäre ihr bei ihrem Vorhaben nur ein Klotz am Bein. Hannah dagegen kämpft um ihre kleine Nichte, die Begegnung mit Couney ist ein Glücksfall, denn dieser kümmert sich geradezu rührend um Frühchen und ihr Überleben. Die Beschreibung der Versorgung der Baby sowie Couneys Entwicklung des Inkubators sind von der Autorin sehr detailliert und interessant in die Handlung mit eingewebt. Neiss lässt Fiktion mit realen Fakten so geschickt ineinanderfließen, so dass der Leser bei der Lektüre sowohl eine Achterbahn der Gefühle durchlebt während ihm die Finger an den Seiten kleben und ein gelungenes Kopfkino verursachen. Die Charaktere sind lebendig in Szene gesetzt und können den Leser mit ihren glaubwürdigen Ecken und Kanten schnell überzeugen, der ihnen nur zu gern auf den Fersen folgt, um keinen Augenblick zu verpassen. Hannah ist eine mutige, fürsorgliche, hilfsbereite und starke Frau. Sie gibt nicht auf, verbeißt sich regelrecht und kämpft bis zur Erschöpfung. Ada dagegen wirkt oberflächlich und egoistisch, sie ist kein Sympathieträger. Doch ihr Schicksal offenbart sich erst gegen Ende der Geschichte, was den Leser den Eindruck überdenken lässt. Arzt Nathan ist empathisch, modern in seinen Ansichten und vor allem eine große Unterstützung. Aber auch Couney und Aaron tragen ihren Anteil zur Geschichte bei. „Das Leben in unseren Händen“ unterhält mit historischem Hintergrund, zwei sehr unterschiedlichen Schwestern, Liebe, Schicksal, medizinischem Fortschritt sowie einem Einblick in die amerikanische Gesellschaft zur damaligen Zeit. Sehr fesselnde und bewegende Lektüre, die eine absolute Leseempfehlung

  • Bewertung

    aus Straubenhardt

    5/5

    17.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wahre Liebe

    Hannah und Ada sind zwei junge Frauen, Schwestern, Jüdinnen. Sie schaffen es gerade noch 1939 Deutschland zu verlassen und landen mit dem Schiff in New York, um dort auf ihre Eltern zu warten und ein neues Leben zu beginnen. Sie kommen bei der Schwester ihres Vaters und deren Mann unter. Während Hannah sanft und anpassungsfähig ist, verkörpert Ada eher das Gegenteil. Kaum in der Neuen Welt angekommen erblickt Adas Baby viel zu früh das Licht der Welt. Hannah bringt das Baby zu Dr. Couney, der als einer der ersten Ärzte frühgeborene Babys versorgt. Voller Liebe für die kleine Sarah verzichtet Hannah auf ihr persönliches Glück und bringt ein großes Opfer. Der Roman ist sehr unterhaltsam geschrieben, es fehlt nicht an Spannung und man kann sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen. Die historischen Ereignisse sind gut hineinverwoben. Die Persönlichkeiten des Buches beschreibt Eva Neiss treffend und einfühlsam. Für mich kam in diesem Roman an der Figur von Hannah ganz stark heraus, was wahre, selbstlose Liebe ist. Deshalb ist es für mich auch ein ganz besonders wertvolles Buch.

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