• Produktbild: Die Bagage
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Die Bagage Roman

112

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19/11,4/1,7 cm

Gewicht

148 g

Farbe

Kaffee / Seidengrau

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14801-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Mit großer Wucht erzählt Monika Helfer die Geschichte ihrer eigenen Herkunft. ("Buch-Magazin")
Ein kraftvolles, autofiktionales Familienepos. ("TOPMagazin Ulm")
Bei Monika Helfers Roman sitzt nicht nur jedes Wort, sondern jede Silbe. ("schreiblust-leselust.de")
Mit großer Wucht erzählt Monika Helfer die Geschichte ihrer eigenen Herkunft. ("Buch-Magazin, 09/2021")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19/11,4/1,7 cm

Gewicht

148 g

Farbe

Kaffee / Seidengrau

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14801-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Bewertung

    4/5

    03.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Frausein als grundsätzlicher Makel nach Meinung der Gesellschaft

    REZENSION "Die Bagage" von Monika Helfer Carl Hanser Verlag Die mehrfach ausgezeichnete österreichische Schriftstellerin beschreibt in "Die Bagage" das Leben ihrer Großmutter Maria Moosbrugger Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie lebt mit ihrem Mann Josef außerhalb eines Bergdorfes, ist wie er eine "Zuagroaste", aus Italien zugezogen. Ihre aufrechte Haltung, ihre oft erwähnte Schönheit die wortgarge Art ihres Mannes wecken in den Dorfbewohnern sowohl Faszination als auch Argwohn. Als Josef 1914 in den Kriegsdienst eingezogen wird, muss sich Maria allein um die vier Kinder kümmern. Dass sich der Bürgermeister, der im Dorf zu wichtig war, um in den Krieg ziehen zu müssen, um die Familie kümmert, ist das sowohl hilfreich als auch belästigend für Maria. In der Folge entwickelnden sich Beziehungsgeflechte, die letztendlich dazu führen, dass die Autorin selbst noch von Bedrückung und dem Wunsch, alte Knoten zu lösen, geprägt ist. Monika Helfers Sprache in diesem Werk mutet alt an, es ist die Sprache des Bergdorfes vor hundert Jahren. Die Kargheit darin und so manche stilistische Wiederholung geben eine Ahnung von Marias Not und Einsamkeit, aber auch von ihrer Stärke, sich und den Kinder Lebensqualität zu erkämpfen. Immer lebt die Familie außerhalb der Dorfgemeinschaft und doch prägt sie dessen Horizont mehr als so manche unumstößliche Tradition. Liebe erfährt Maria in zweierlei Weise; durch die nie ausformulierte Verbundenheit mit Josef und durch eine Begegnung, die einem Regenbogen gleicht: strahlend schön nach grauen Regenstunden, aber vergänglich.

  • Hamaru

    aus Nürtingen

    5/5

    04.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Monika Helfers erster Roman…

    Monika Helfers erster Roman aus ihrer Familientrilogie über ihre schöne Großmutter Maria ist ein ergreifendes Zeitdokument über eine Familie, die am Rande eines Bergdorfes lebt und dort nur die Bagage genannt wird. Der Vater wird zu Beginn des 1. Weltkrieges eingezogen und seine Frau ist mit vier Kindern auf sich alleingestellt. Der Bürgermeister stellt ihr nach, die Frauen im Dorf verreißen sich das Maul als Maria schwanger ist und der Pfarrer exkommuniziert die vermeintliche Sünderin. Monika Helfer erzählt diese Geschichte lakonisch und in Sprüngen, immer wieder die Frage reflektierend, wie lange eine solche Familientradition nachwirkt.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    1914 in Vorarlberg. Ganz hinten im Tal, das von allen nur "Wald" genannt wird, steht der Bauernhof der Bagage, von Josef und Maria Mossbrugger. Fünf Kinder und mehr sollen es werden, die Mutter Maria ist unbestritten die schönste Frau des Dorfes. Als Josef ins Feld muss und Maria schwanger wird, bringen Neid, Missgunst und Begehren Unfriede ins Dorf. Monika Helfer hat der Geschichte ihrer eigenen Großeltern nachgespürt, heraus kam ein berührendes Buch über Herkunft, Treue und Familie. Trotz aller Härten ein wunderbares Buch, eindringlich und präzise geschrieben.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Still und gnadenlos, diese Worte fallen mir zuerst ein, wenn ich an die Bagage denke. Mit klaren, schonungslosen Worten nimmt uns die Autorin mit in Zeit des ersten Weltkrieges. In ein Dorf, mitten in eine Familie und deren Leben. Die Familie ist die Bagage und ihr Ruf streckt seine Krallen bis ins heute und die Nachfahren. Nicht oft kommt ein Buch so still und so gewaltig daher, dass es vorkommt das mir das Abendessen verkohlt, weil ich die Mossbruggers nicht aus der Hand legen kann. Eine Geschichte die noch lange nachhallt. Danke an die Autorin!

  • Bewertung

    aus Rösrath

    5/5

    20.04.2021

    Hörbuch-Download

    Die Bagage

    ... die Vorlesestimme von Monika Helfer ist so schrecklich, dass ich das Hörbuch gar nicht anhören konnte ! Man bekommt sofort Halsschmerzen und ein Kratzen im Hals :-(

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Bewertungen (112)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ruth Kemper

    Ruth Kemper

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Buchtipp für Sie!

    Die außergewöhnlich hübsche Bäuerin Maria, über die viele Gerüchte verbreitet werden, muss sich, nachdem ihr Mann in den Krieg einberufen wird, mit ihren Kindern auf einem einsamen Berghof alleine durchschlagen.
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Hengelhaupt

    Andrea Hengelhaupt

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Bagage

    Eindrücklich schildert Monika Helfer die Geschichte ihrer Familie, der „Bagage“, die am Rand eines Bergdorfs in Vorarlberg gelebt hat. Das junge Ehepaar, das hier seine Kinder großzieht, ist irgendwie anders: Maria, die junge Frau, viel zu schön für diese dörfliche Welt, begehrt und verhasst, und Josef, immer in sauberer Kleidung, der nie trinkt, auch nicht viel redet – diese beiden gehören nicht zum Rest der Gemeinschaft, werden nur abseits geduldet. Josef macht mit dem Bürgermeister seine nicht näher erklärten „Geschäftchen“, und man weiß, dass man sich lieber nicht mit ihm anlegt. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs, und Josef wird eingezogen. Den Bürgermeister, den einzigen, dem er vertraut, beauftragt er damit, auf seine Familie und vor allem auf seine Frau aufzupassen. Für Maria und die Kinder beginnt eine schwere Zeit, in der sie auf die Unterstützung des Bürgermeisters angewiesen sind. Als sich ein wildes Gerede um Maria und einen fremden Besucher entspinnt, ist Maria etlichen Feindseligkeiten, vor allem des Pfarrers, und auch Zudringlichkeiten ausgesetzt, denn Josef, der im Krieg ist, muss man jetzt nicht fürchten.Diese Familiengeschichte liest sich unglaublich spannend, die Charaktere sind so lebendig geschildert, dass die Welt dieser Familie und dieses Dorfs in einer vergangenen Zeit geradezu greifbar wird.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Weber-Hänsler

    Ulrike Weber-Hänsler

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Bagage

    Monika Helfer erzählt in "Die Bagage" die Familiengeschichte ihrer Großeltern. Es ist eine schwierige Zeit, der erste Weltkrieg ist im Gang und der Vater Josef Moosbrugger wurde eingezogen. Zurück blieb die wunderschöne Maria mit den Kindern, sie leben in ärmlichsten Verhältnissen am Rand des kleines Dorfes irgendwo in Vorarlberg. Nicht lange, da machen andere aus dem Dorf Maria schöne Augen und als das nächste Kind Greta mitten im Krieg zur Welt kommt, wird viel getratscht. Auch Josef wurde mißtrauisch. Mit diesem Roman, einer Mischung aus biographischem und erfundenem schreibt Monika Helfer die Geschichte ihrer Mutter. Grete ist ihre Mutter.
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Birkhold

    Ursula Birkhold

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Die Bagage" ist die Geschichte von Maria und Josef Mossbrugger - der Großeltern der Autorin - und ihren Kindern, die am Rand eines kleinen österreichischen Bergdorfs aufwachsen. Auf sehr besondere, eigene und berührende Weise erzählt Monika Helfer von der Enge dieses Dorflebens und wie Marias Schönheit nicht nur ihr das Leben schwer macht, sondern auch noch das ihrer Kinder beeinflusst.

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