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Band 4

Die Schwestern vom Ku'damm: Ein neuer Morgen

Aus der Reihe Die 50er-Jahre-Reihe
49

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

ROWOHLT Wunderlich

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/4,3 cm

Gewicht

581 g

Farbe

Champagner / Bernstein

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8052-0067-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Eine faszinierende Zeitreise in die verrückten 60er-Jahre. ("Ruhr Nachrichten")
Ein historisches Lektürehighlight, das seinesgleichen sucht. ("literaturmarkt.info")
Brigitte Riebe schreibt gute klassische Unterhaltungsliteratur, es ist viel los in ihren Romanen, an jeder Ecke wartet eine schicksalhafte Wendung. ("Die Zeit")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

ROWOHLT Wunderlich

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/4,3 cm

Gewicht

581 g

Farbe

Champagner / Bernstein

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8052-0067-7

Herstelleradresse

Wunderlich Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    16.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungener Abschluss

    In Berlin geht es im Jahre 1966 turbulent zu. Die Stadt ist geteilt und im Westen wollen die jungen Leute mehr Freiheit. Das zeigt sich auch in der Mode. Die Röcke werden enorm kurz und die Farben immer knalliger. Auch die Musik verändert sich. Nicht alle kommen damit klar. Auch Friedrich Thalheim, der Senior des Kaufhauses Thalheim, muß erst überzeugt werden, daß man mit der Zeit gehen muß, um im Geschäft zu bleiben. Das ist eine schwere Aufgabe für Miriam, die diese Mode entwirft. Auch privat hat sie einiges zu überstehen. Als sie mit vierzig schwanger wird plagen sie große Zweifel, ob das Kind gesund sein wird. Und wie wird Adoptivtochter Jenny reagieren? Doch dann trifft Miriam einen Mann, der ihr in den Kriegswirren sehr geholfen hat. Alte Erinnerungen kommen wieder hoch und bringen Miriams Gefühle aus dem Gleichgewicht. In dem Teil "Ein neuer Morgen" aus der Serie "Die Schwestern vom Ku'damm" geht es hauptsächlich um Miriam. Durch die Geschichten um ihr Leben können wir Zeuge werden, wie rasant sich in den 1960er Jahren alles verändert. Die Menschen wollen Freiheit und dafür rebelliert die Jugend. Brigitte Riebe beschreibt diese Zeit ganz hervorragend. Man spürt beim Lesen des Buches, daß die Veränderungen an keinem vorbei gehen. Dabei fällt es einigen besonders schwer, damit klar zu kommen. Trotzdem sind die Erinnerungen an die Kriegszeiten immer noch präsent. Für manche Menschen ist es ein Hin und Her zwischen glücklichen Momenten und traurigen Erinnerungen. Man kann merken, daß Brigitte Riebe sich mit der Nachkriegszeit in Deutschland sehr intensiv beschäftigt hat. Ihre Bücher sind wahre Zeitzeugen, auch weil reale Personen ihren Auftritt haben. Ich empfehle, alle Teile der Serie von Anfang an zu lesen.

  • Sissy

    5/5

    07.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein toller Abschluss der Reihe

    Berlin im Jahre 1966: Miriam Feldmann, geborene Sternberg, ist glücklich und zufrieden in ihrem Leben mit Ehemann Schani und Adoptivtochter Jenny. Da wird sie, die nie ein eigenens Kind bekommen konnte, mit Anfang 40 schwanger, was sie völlig durcheinanderbringt. Und dann begegnet sie auch noch ihrer ehemaligen Liebe, der ihr im 2. Weltkrieg zusammen mit seiner Mutter geholfen hatte. Mit diesem letzten Band der Reihe um die Thalheim-Schwestern entführt uns Brigitte Riebe in die Jahre 1966 - 1971. Neben der Hauptperson dieses Bandes Miriam sind auch wieder die restlichen Schwestern, deren Familien und auch Claire und Friedrich vertreten. Wir erleben Miriam im Kreise ihrer Familie, ihre Schwangerschaft, ihre Ängste und die Pubertätsprobleme mit ihrer Adoptivtochter. Geschickt eingewebt wird dabei geschichtliches aus der damaligen Zeit. Und Miriam erzählt uns auch ihre Geschichte als U-Boot während des 2. Weltkrieges. Diese Rückblicke hat die Autorin sehr geschickt in die Gegenwartsgeschichte eingewebt. Ich habe auch diesen Band wieder mit Genuss gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist äußerst angenehm. Man fühlt sich als Leser/in als wäre man in der Familie mit dabei, die Erzählungen der damaligen Zeit, das damalige Berlin - man ist mittendrin. Vor allem finde ich toll, wie leicht und interessant einem die Autorin geschichtliches Wissen übermittelt. Ich habe mich wieder sehr wohl gefühlt in dieser großen Familie und nehme nun mit Bedauern Abschied. Wen die Begebenheiten in Berlin nach dem 2. Weltkrieg interessieren und gut recherchierte Romane darüber lesen möchte, dem kann ich diese Reihe eindeutig ans Herz legen.

  • Bewertung

    5/5

    05.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Höchster Lesegenuss

    Im letzten Teil der Quintologie „Die Schwestern vom Ku’damm“ von Brigitte Riebe steht Miriam im Mittelpunkt. Mit großer Freude habe ich das Buch gelesen, denn die stets hilfsbereite und freundliche Miriam Sternberg war mir von Anfang an sehr sympathisch. Die Handlung beginnt im Herbst 1966 und Miri scheint „angekommen“ zu sein. Sie ist inzwischen glücklich verheiratet mit Schani Feldmann und (Adoptiv-)Mutter einer Tochter. Sie weiß, wer ihr leiblicher Vater ist und wurde bei den Thalheims, denen sie immer schon in herzlicher Freundschaft verbunden war, nun auch als Familienmitglied willkommen geheißen. Da bringen zwei Ereignisse ihr Leben gehörig in Aufruhr. Zum einen erfährt sie, dass sie nun, mit Anfang 40, erstmals schwanger ist, zum anderen trifft sie einen Bekannten wieder, der ihr damals, in ihrer dunkelsten Zeit, geholfen hat. Da sie Jüdin ist, musste Miriam nach der Verhaftung ihrer Mutter Ruth untertauchen, und jener Moritz, der ihr nun unversehens begegnet, hat sie zusammen mit seiner Mutter eine Zeitlang vor den Nazis versteckt. Die Erinnerungen an ihre Zeit als „jüdisches U-Boot“ holen Miriam mit aller Macht wieder ein. Sehr lebendig und eindrucksvoll beschreibt Brigitte Riebe in ihrem Roman sowohl in Rückblenden die frühen1940er-Jahre als auch die späten 1960er bis hinein in die 1970er-Jahre in Berlin. Ihre Figuren spielen vor dem historischen Hintergrund, als wären sie real dabei gewesen. So kauft etwa Rut Brandt, die Frau des damaligen Außenministers Willy Brandt, der im Oktober 1969 Bundeskanzler wurde, wiederholt im Modekaufhaus „Thalheim City“ ein, kompetent beraten von Chefdesignerin Miriam Feldmann. Als Leserin hatte ich das Gefühl, unmittelbar dabei zu sein in dieser Flower-Power-Zeit und beispielsweise gemeinsam mit Miris großer Tochter Jenny und deren Freundin Simi Jimmy Hendrix‘ Auftritt im Berliner Sportpalast erlebt zu haben. Sozusagen nebenbei frischte ich beim Lesen mein Geschichtswissen auf (im Anhang findet sich eine sehr interessante chronologische Aufstellung der damaligen Ereignisse). Etwas traurig habe ich mich nun von den Thalheim-Schwestern verabschiedet, nachdem ich sie viele Jahre lang durch gute und auch nicht so gute Zeiten begleitet habe. Im Juli 1971 blicken Miri, ihre Familie und ihre Freunde zuversichtlich einem neuen Morgen entgegen. Abschließend möchte ich mich bei Brigitte Riebe ganz herzlich für diese wunderbare Reihe bedanken – höchster Lesegenuss!

  • Monika Schulte

    aus Hagen

    5/5

    29.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbarer vierter Teil!

    Ebenso wie die anderen Thalheim-Schwestern, arbeitet auch Miri im Modekaufhaus der Familie. Sie ist Chef-Designerin und ihre Kreationen werden geliebt. Sie hat es dennoch nicht immer leicht, ihre neumodischen Entwürfe durchzusetzen, doch Miri hat ihre Rolle gefunden und liebt diese; ebenso wie ihre Adoptivtochter Jenny, ohne die sie sich ein Leben gar nicht mehr vorstellen mag. Als Miri mit Anfang 40 unerwartet schwanger wird, wird ihr Leben mal wieder ganz schön auf den Kopf gestellt und dann trifft sie auch noch einen Mann wieder, der ihr im Krieg sehr viel bedeutet hat. Als Leser sind wir mit der Familie Thalheim jetzt in den 60er Jahren angekommen. Die Mode ist bunt und schrill, was nicht allen gefällt. Auch die Lebensumstände vieler Menschen hat sich geändert. Raus aus der Enge, gemeinsames Wohnen, freie Liebe. Brigitte Riebe beweist einmal mehr, dass sie eine Meisterin ihres Fachs ist. Ich kenne nicht viele Autorinnen mit einem so vielfältigen und unverwechselbaren Stil. Sie lässt die Leser mühelos in eine vergangene Welt eintauchen und vermittelt nebenbei viel Wissenswertes und Interessantes. Für mich war es wieder einmal ein Roman mit wunderbaren Charakteren und voller Lebenslust.

  • Mundolibris

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    27.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz großes Kino

    „Ein neuer Morgen“ ist der vierte Band der Ku′damm-Reihe von Brigitte Riebe. In jedem der vier Bände steht eine der vier Thalheimschwestern im Vordergrund, dieses Mal ist Miriam an der Reihe. Das Buch spielt in den sechziger Jahren im inzwischen geteilten Berlin. Miriam „Miri“ ist die außereheliche Tochter des Patriarchen Friedrich Thalheim, die er mittlerweile legitimiert hatte. Ganz wie man es von der Autorin kennt, sind die Figuren sehr fein gezeichnet und wirken so lebendig und echt. Dank der schönen Schreibweise gelang es ihr, dass der Leser mit den Figuren leidet oder sich freuen kann. Brigitte Riebe ist es gelungen, die Atmosphäre der sechziger Jahre sehr gut einzufangen, so dass man sich mitten in Berlin, ja mitten in der Story wiederfindet. Sehr schön fand ich es, dass die eine oder andere historische Person, ihren Auftritt im Buch bekam. Das ist ganz stark, das ist ganz großes Kino. Der Spannungsbogen nimmt den Leser gleich auf den ersten Seiten mit auf die Reise und obwohl es eher ein Familienroman ist, kann man gespannt sein fast wie bei einem Krimi auf das jeweils neue Kapitel. Dank der tollen Recherche bekommt der Leser einen guten Einblick ins Berlin der sechziger Jahre. Alles in allem ist Brigitte wieder ein toller Roman gelungen, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Mit Wehmut blicke ich nun auf diese Reihe zurück und ich bin wirklich ein wenig oder auch sehr traurig, dass die Geschichte der Thalheims nun erzählt ist. Es sei denn Brigitte Riebe kommt noch auf die Idee die Geschichte der nächsten Generation weiter zu erzählen. Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben. Wenn ich nun alle vier Teile zusammennehme, dann bekomme ich, neben einem tollen Roman, auch einen tollen Blick auf die Berliner Nachkriegsgeschichte. Für diesen Band komme ich hochverdiente 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!

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