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Heimreisen Goethe, Italien und die Suche der Deutschen nach sich selbst

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28,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Abbildungen

2 x 12 S. 4-farb. Tafeln

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

23,6/15,2/4,7 cm

Gewicht

820 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00148-3

Beschreibung

Rezension


Der Historiker Golo Maurer erkundet in seinem Buch „Heimreisen“ die Italienleidenschaft der Deutschen. (...) Ihm ist ein anregendes Reisebuch gelungen - für Reisen in den Süden und durch deutsche Geschichte. ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
Es ist dieser ironische, leichtfüssige Stil eines Autors, das die Lektüre dieses Buches zu einem Lesevergnügen macht – gerade auch dann, wenn die italienische Suche der Deutschen nach sich selbst über Abgründe führt. ("NZZ am Sonntag")
Ein hochinformativer und zugleich elegant perlender Begleiter für Reiseverhinderte, Sehnsuchtsleser und Sofareisende, die immer und immer wieder auf diese Reise in die Ferne und in die Vergangenheit gehen wollen. ("Passauer Neue Presse")
Golo Maurers fulminantes Buch »Heimreisen« erkundet die Italienleidenschaft der Deutschen als Selbstfindungstrip einer Nation und als Nachahmung des großen Dichters. ("Die Zeit")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Abbildungen

2 x 12 S. 4-farb. Tafeln

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

23,6/15,2/4,7 cm

Gewicht

820 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00148-3

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Juti

    aus HD

    3/5

    27.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Goethes Italienreise als…

    Goethes Italienreise als Selbstentdeckung Ich bin kein Goethe-Experte, sondern ich interessiere mich für Reisen. Neu für mich war, dass Goethe erst im vierten Anlauf bis nach Italien reiste, zweimal war er vorher auf dem Gotthard, dann gilt: „Goethe kam nur bis Heidelberg.“ (24, als in den Weimarer Fürst nicht in Frankfurt abholte) Doch scheint es mir, dass der Autor Goethe nicht in den Mittelpunkt stellen wollte, sondern die Auswirkungen seiner Reise auf die Nachwelt. „Goethe hatte als Letzter den Vorteil, nicht auf den Spuren Goethes reisen zu müssen“, schreibt er selbst-kritisierend seine Weisheit auf S.110. Mit dem besprochenen Gedicht „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,“ (265) öffnet er den Raum für ironische Dichtung wie diese: „Kennst du das Land, wo die Kartoffeln blühn, Wo dürre Ochsen krumme Furchen ziehn, Wo Magd und Bauer aus derselben Schüssel fressen? Da ist das Land der dummen Hessen.“ (269) Dass er Herder als Nachfolger behandelt, ok. Dass der goethekritische Nicolai mit dem schönen Satz zitiert wird: „Venedig nahm sich aus wie eine größere Stadt am Horizont einer Ebene, etwa wie Leipzig oder Breslau.“ (299), auch ok. Danach wird die Auswahl aber willkürlich und mir bleibt nur dass Zitat von Curtius: „Florenz ist schön, aber nicht groß. Interessant, nicht überwältigend. Das Quattrocento ist süß, innig – aber kindlich. Keine Kunst höchsten Ranges.“ (364) Selbst Thomas Mann und Ingeborg Bachmann, also jeder, der mal in Rom gewesen ist und ein Buch geschrieben, wird erwähnt. „Sehenswürdig ist, was andere schon gesehen hatten.“ (461) ist eine Definition des Autors. Seltsam, denn lesenswert ist nicht alles, was andere gelesen haben. Dieses Buch hat dank dden für mich neuen Themen und den guten Zitaten 3 Sterne verdient. Wie aber drei Literaturwissenschaftler in Rom von den Nazis verfolgt werden, ist ein neues Thema und deswegen gibt es auch nicht mehr.

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