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Heimreisen Goethe, Italien und die Suche der Deutschen nach sich selbst

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

31468

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

10807 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644011540

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

31468

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

10807 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783644011540

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  • Juti

    aus HD

    3/5

    27.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Goethes Italienreise als…

    Goethes Italienreise als Selbstentdeckung Ich bin kein Goethe-Experte, sondern ich interessiere mich für Reisen. Neu für mich war, dass Goethe erst im vierten Anlauf bis nach Italien reiste, zweimal war er vorher auf dem Gotthard, dann gilt: „Goethe kam nur bis Heidelberg.“ (24, als in den Weimarer Fürst nicht in Frankfurt abholte) Doch scheint es mir, dass der Autor Goethe nicht in den Mittelpunkt stellen wollte, sondern die Auswirkungen seiner Reise auf die Nachwelt. „Goethe hatte als Letzter den Vorteil, nicht auf den Spuren Goethes reisen zu müssen“, schreibt er selbst-kritisierend seine Weisheit auf S.110. Mit dem besprochenen Gedicht „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,“ (265) öffnet er den Raum für ironische Dichtung wie diese: „Kennst du das Land, wo die Kartoffeln blühn, Wo dürre Ochsen krumme Furchen ziehn, Wo Magd und Bauer aus derselben Schüssel fressen? Da ist das Land der dummen Hessen.“ (269) Dass er Herder als Nachfolger behandelt, ok. Dass der goethekritische Nicolai mit dem schönen Satz zitiert wird: „Venedig nahm sich aus wie eine größere Stadt am Horizont einer Ebene, etwa wie Leipzig oder Breslau.“ (299), auch ok. Danach wird die Auswahl aber willkürlich und mir bleibt nur dass Zitat von Curtius: „Florenz ist schön, aber nicht groß. Interessant, nicht überwältigend. Das Quattrocento ist süß, innig – aber kindlich. Keine Kunst höchsten Ranges.“ (364) Selbst Thomas Mann und Ingeborg Bachmann, also jeder, der mal in Rom gewesen ist und ein Buch geschrieben, wird erwähnt. „Sehenswürdig ist, was andere schon gesehen hatten.“ (461) ist eine Definition des Autors. Seltsam, denn lesenswert ist nicht alles, was andere gelesen haben. Dieses Buch hat dank dden für mich neuen Themen und den guten Zitaten 3 Sterne verdient. Wie aber drei Literaturwissenschaftler in Rom von den Nazis verfolgt werden, ist ein neues Thema und deswegen gibt es auch nicht mehr.

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