Produktbild: Das Ereignis

Das Ereignis Nobelpreis für Literatur 2022 | Wie ist es, wenn man als Frau abtreiben will und es nicht darf?

6

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

29601

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

103 (Printausgabe)

Dateigröße

1441 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L'Événement

Übersetzt von

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

EAN

9783518769409

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

29601

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

103 (Printausgabe)

Dateigröße

1441 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L'Événement

Übersetzt von

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

EAN

9783518769409

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Sehr gutes Buch, aber harter Tobak!

Bewertung am 21.09.2024

Bewertungsnummer: 2297692

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Harter Tobak! Ich wusste, dass "Das Ereignis" von Annie Ernaux keine leichte Lektüre wird. Ich wusste, dass es um Annie Ernaux' Erfahrung ihrer Abtreibung in den frühen 1960er Jahren geht. Ich wusste, Ernaux schreibt unverblümt. Und doch hat mich das Buch eiskalt erwischt. Mich haben die Umstände in den 1960ern schockiert. Ich weiß ja, dass es damals verboten und verpönt war, abzutreiben. Doch dies als Erfahrungsbericht aus erster Hand zu lesen, ist dann doch noch mal etwas anderes. Mich hat schockiert, mit welchen Mitteln Abtreibungen vorgenommen wurden. Dass dies unter fragwürdigen Umständen stattfand, war mir auch bewusst. Aber (als Beispiel) Chlorbleiche? Annie Ernaux hat mich auch mit diesem Buch wieder tief berührt. Ich mag ihre ehrliche, unverblümte Art zu schreiben. Das Thema Abtreibung ist ja ein sehr kontroverses Thema. Dass ich das Buch gelesen habe und gut finde, hat nichts damit zu tun, wie ich zu dem Thema stehe. Auch wenn ich grundsätzlich dagegen bin und für mich persönlich eine Abtreibung nur in bestimmten Ausnahmesituation in Frage gekommen wäre, verurteile ich keine Frau, die abtreibt. Sie wird ihre Gründe haben! Und ich bin definitiv für die Selbstbestimmtheit der Frauen! Und genau darum geht es auch Annie Ernaux mit ihrem Buch. Sie will nicht dafür werben, dass Abtreibung gut ist. Sie möchte vielmehr darauf aufmerksam machen, was Frauen auf sich nehmen mussten - und ja auch heute noch müssen -, was sie auf sich genommen hat, um gesellschaftlich/rechtlich in die Norm zu passen! Meine Meinung zum Thema hat sich nach dem Buch nicht geändert, aber es hat mich noch einmal sehr darüber nachdenken lassen! Ich kann "Das Ereignis" sehr empfehlen, denke aber, dass es nichts für Zartbesaitete ist. Ernaux geht wirklich tief ins Detail und ich musste das Buch immer mal wieder zur Seite legen und durchatmen.

Sehr gutes Buch, aber harter Tobak!

Bewertung am 21.09.2024
Bewertungsnummer: 2297692
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Harter Tobak! Ich wusste, dass "Das Ereignis" von Annie Ernaux keine leichte Lektüre wird. Ich wusste, dass es um Annie Ernaux' Erfahrung ihrer Abtreibung in den frühen 1960er Jahren geht. Ich wusste, Ernaux schreibt unverblümt. Und doch hat mich das Buch eiskalt erwischt. Mich haben die Umstände in den 1960ern schockiert. Ich weiß ja, dass es damals verboten und verpönt war, abzutreiben. Doch dies als Erfahrungsbericht aus erster Hand zu lesen, ist dann doch noch mal etwas anderes. Mich hat schockiert, mit welchen Mitteln Abtreibungen vorgenommen wurden. Dass dies unter fragwürdigen Umständen stattfand, war mir auch bewusst. Aber (als Beispiel) Chlorbleiche? Annie Ernaux hat mich auch mit diesem Buch wieder tief berührt. Ich mag ihre ehrliche, unverblümte Art zu schreiben. Das Thema Abtreibung ist ja ein sehr kontroverses Thema. Dass ich das Buch gelesen habe und gut finde, hat nichts damit zu tun, wie ich zu dem Thema stehe. Auch wenn ich grundsätzlich dagegen bin und für mich persönlich eine Abtreibung nur in bestimmten Ausnahmesituation in Frage gekommen wäre, verurteile ich keine Frau, die abtreibt. Sie wird ihre Gründe haben! Und ich bin definitiv für die Selbstbestimmtheit der Frauen! Und genau darum geht es auch Annie Ernaux mit ihrem Buch. Sie will nicht dafür werben, dass Abtreibung gut ist. Sie möchte vielmehr darauf aufmerksam machen, was Frauen auf sich nehmen mussten - und ja auch heute noch müssen -, was sie auf sich genommen hat, um gesellschaftlich/rechtlich in die Norm zu passen! Meine Meinung zum Thema hat sich nach dem Buch nicht geändert, aber es hat mich noch einmal sehr darüber nachdenken lassen! Ich kann "Das Ereignis" sehr empfehlen, denke aber, dass es nichts für Zartbesaitete ist. Ernaux geht wirklich tief ins Detail und ich musste das Buch immer mal wieder zur Seite legen und durchatmen.

Heftig

G. G. am 10.02.2023

Bewertungsnummer: 1876848

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem autobiographischen Werk verarbeitet Ernaux ihre Abtreibung im Studentenalter. Schonungslos ehrlich, teils grotesk und diffus beschreibt Ernaux aus ihrer Sicht wie das "Ereignis" ablief. Es ist nichts für schwache Nerven, denn Eingriffe werden genauestens beschrieben und die gehen einem an die Nieren. Wie kann eine Studentin, die weder Halt in der konservativen Familie, noch in der Gesellschaft findet, eine Abtreibung planen und durchführen? Ernaux wird von vielen Seiten mit Wut, Ignoranz, Hass, Arroganz, Vorurteilen und Grenzüberschreitungen konfrontiert. Dennoch gibt sie nicht auf. Starke Sprache und bildgewaltige Szenen, die einem im Gedächtnis hängen bleiben. Das Werk wurde in einem Rutsch gelesen, weil mich ihre Schreibweise fasziniert. Trotzdem unglaublich gut. Geht tief unter die Haut und lässt einen atemlos sitzen. Tragisch.

Heftig

G. G. am 10.02.2023
Bewertungsnummer: 1876848
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem autobiographischen Werk verarbeitet Ernaux ihre Abtreibung im Studentenalter. Schonungslos ehrlich, teils grotesk und diffus beschreibt Ernaux aus ihrer Sicht wie das "Ereignis" ablief. Es ist nichts für schwache Nerven, denn Eingriffe werden genauestens beschrieben und die gehen einem an die Nieren. Wie kann eine Studentin, die weder Halt in der konservativen Familie, noch in der Gesellschaft findet, eine Abtreibung planen und durchführen? Ernaux wird von vielen Seiten mit Wut, Ignoranz, Hass, Arroganz, Vorurteilen und Grenzüberschreitungen konfrontiert. Dennoch gibt sie nicht auf. Starke Sprache und bildgewaltige Szenen, die einem im Gedächtnis hängen bleiben. Das Werk wurde in einem Rutsch gelesen, weil mich ihre Schreibweise fasziniert. Trotzdem unglaublich gut. Geht tief unter die Haut und lässt einen atemlos sitzen. Tragisch.

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Das Ereignis

von Annie Ernaux

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