Ein Fuchs nähert sich dem Bauernhof. Unbeirrt schleicht er von der Scheune zum Stall. überall spüren die Tiere seine Gegenwart und werden unruhig. Sie gackern und schnattern, sie miauen und muhen. Aber der Fuchs geht weiter, hinüber zum Haus. Der Bauer Öffnet ihm die Tür und heißt ihn willkommen. Was Bauer und Fuchs verbindet, wird nicht gesagt. Umso selbstverständlicher und glücklicher strahlt ihre besondere Freundschaft. Und wir merken, was der Bauer meint, wenn er sagt, dass »Fuchs nicht gleich Fuchs ist«.
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Fuchs ist nicht gleich Fuchs
Daggy am 29.08.2021
Bewertungsnummer: 1557898
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Wunderschön schaut der Fuchs mit neugierigem Blick aus dem Cover. Was mag hinter dem Zaun sein?
Langsam und schleichend nähert sich der Fuchs dem Bauernhof. Auf der nächstens Seite schauen wir in das erschreckte Auge des Hahns. Es und seine Hühner suchen den Stall. Auch die Gänse rennen panisch über den Hof. Im Hintergrund sehen wir den Bauern im Traktor heranfahren. Der Traktor steht auf dem Hof und die Katzen springen vom Holzstapel. Während der Bauer m Hintergrund in den Kuhstall geht, huschen die Mäuse in ihre Verstecke. Auch die Kühe sind unruhig und die Vögel fliegen in den abendlichen Himmel. Da sitzt er, der Fuchs, auf der Schwelle des Hauses und die Türe wird ihm geöffnet. Das Abendessen des Bauern steht auf dem Tisch und für den „alten Freund“ steht eine Schüssel Fressen auf dem Boden. Die beiden scheinen gute Freunde zu sein, denn der Fuchs genießt das Streicheln des Menschen sichtlich. Dann verschwindet er wieder über den Zaun.
Das Anschauen der Bilder vermittelt die Szenen so wunderbar, die Panik der Tiere, aber auch die Geborgenheit der Freundschaft sind so schön gemalt.
Die Texte sind sehr kurz gehalten und der wichtigste Satz ist sicher, „dass Fuchs nicht gleich Fuchs ist.“ Es ist sicher nicht falsch vorsichtig zu sein, doch man sollte auch dem Fuchs eine Chance geben.
Meinung aus der Buchhandlung
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Haben Sie Angst vor Füchsen? Wahrscheinlich eher nicht, es sei denn, sie sind ein Huhn. Ich möchte Ihnen gerne einen besonderen Fuchs vorstellen. Ist dieser Blick nicht zum Verlieben? Dieser Fuchs, der da so neugierig über den Zaun auf dem Buchcover schaut, hat es mir jedenfalls sofort angetan und mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Nicht nur die wunderschönen Illustrationen, sondern auch die Handlung haben mich dann sofort begeistert. Die Bilder passen immer perfekt, stellen Angst und Hektik aber auch Freundschaft und Geborgenheit wunderbar dar. Die Bilder erzählen fast allein die ganze Geschichte, denn es gibt nicht viel Text. Den braucht es auch nicht. Die Geschichte ist leicht zu verstehen, aber dennoch auch tiefgründig. Als der Fuchs sich auf den Bauernhof schleicht, ergreifen sämtliche Tiere panisch die Flucht und verstecken sich: Die Hühner, die Gänse, die Katzen und die Mäuse, sogar die Kühe und die Vögel. Doch der Fuchs lässt sich von all dem Chaos nicht beirren und setzt seinen Weg zum Haus fort. Dort erwartet den Leser dann eine Überraschung. Als er nämlich dann dort auf der Türschwelle sitzt, wird ihm geöffnet, und der Bauer bittet ihn herein. Die beiden scheinen alte Freunde zu sein, obwohl hier auf die genaue Natur ihrer Beziehung nicht näher eingegangen wird. Der Bauer will gerade zu Abend essen, sein Essen steht schon auf dem Tisch. Und für seinen Freund, den Fuchs, steht eine Schüssel auf dem Boden bereit. Der Fuchs genießt sein Abendessen und noch mehr genießt er es, von dem Bauern gestreichelt zu werden. Das kann man ihm richtig ansehen. Dann verschwindet der Fuchs wieder über den Zaun.
Der Bauer hätte es kaum treffender ausdrücken können: “Fuchs ist nicht gleich Fuchs!” Es mag zwar auch Füchse geben, die nicht so lieb sind, aber jeder Fuchs hat eine Chance verdient.
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