Produktbild: Viktor

Viktor

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.05.2021

Verlag

Verlag Urachhaus

Seitenzahl

415 (Printausgabe)

Dateigröße

4154 KB

Übersetzt von

Eva Schweikart

Sprache

Deutsch

EAN

9783825162351

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

18.05.2021

Verlag

Verlag Urachhaus

Seitenzahl

415 (Printausgabe)

Dateigröße

4154 KB

Übersetzt von

Eva Schweikart

Sprache

Deutsch

EAN

9783825162351

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  • leseratte1310

    5/5

    14.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Auf der Suche nach den Wurzeln

    Wien, 1914. Viktor ist der Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie. Er ist kein angepasster Typ, aber er ist empathisch und fühlt nicht nur mit anderen, sondern setzt sich auch für sie ein. Allerdings interessiert er sich wenig dafür, etwas aus seinem Leben zu machen, wie es die Familie erwartet. Nimwegen, 1994. Geertje weiß nicht viel über ihre Vorfahren, doch sie möchte wissen, warum ihre Familie mit dem Judentum ihre Schwierigkeiten hat. Es ist ein Thema, über das nicht gesprochen wird. Doch Geertje will mehr über ihre Wurzeln erfahren. Je tiefer sie in die Vergangenheit eindringt, umso mehr verbindet sie mit ihren jüdischen Wurzeln und sie nennt sich fortan Judith. Die Autorin erzählt sehr feinfühlig und interessant, wobei sie durch ihre eigene Familiengeschichte inspiriert wurde. Auch wenn viele so leicht erzählt ist, gibt es doch auch immer wieder Abschnitte, die furchtbar sind. Was mit den jüdischen Menschen vor und während des zweiten Weltkrieges geschah, wissen wir alle zur Genüge. Das ist auch an Viktor und Geertjes Familie nicht vorbeigegegangen. Das Thema wird aber nicht nur totgeschwiegen, Geertjes Eltern praktizieren ihren Glauben nicht mehr. Doch Geertje kann so nicht leben, sie muss wissen, was geschehen ist, um zu sich selbst zu finden. Mehr noch aber hat mich Viktor beeindruckt, der früh erkannt hat, was auf die Juden zukommt und Widerstand geleistet hat. Da sein Aussehen so gar nicht jüdisch ist, nutzt er dies, um zu helfen. Er ist eine wirklich interessante Persönlichkeit, der mit einer unvergleichlichen Nonchalance seinen Weg geht. Es ist ein berührender, wundervoller Roman, der einen nicht so schnell loslässt.

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    04.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein etwas anderer Einblick in die jüngere jüdische Geschichte…

    Dieser gelungene Debut- und Familienroman spielt auf zwei Zeitebenen und an zwei Schauplätzen (Niederlande und Wien) und gibt uns Einblicke in die Biografien und das jüdische Leben der 20-jährigen Studentin Geertje und ihrem Grossonkel Viktor. Viktor, der sich nicht immer an Regeln und Konventionen hält, einen Ruf als Frauenheld hat und den Erwartungen seines Vaters nicht gerecht wird, begleiten wir von Anfang des ersten Weltkriegs bis zum Anfang des zweiten Weltkrieges. In Geertjes Geschichte, die den Zeitraum zwischen 1975 und 1995 umfasst, geht es um das Leben der Juden nach dem Krieg und über das Gefühl der Schuld der Überlebenden. Geertje beschäftigt sich mit den Auswirkungen der NS-Zeit auf das Leben ihrer jüdischen Vorfahren bis in die Gegenwart hinein, macht sich an Tabuthemen, bricht Schweigen und lüftet dabei Familiengeheimnisse. Das alles, ohne rechte Hilfe von Seiten ihrer Familie zu bekommen. Während dieses Prozesses der Identitätssuche mausert sie sich zu einer selbstbewussten jungen Frau, die ihre jüdischen Wurzeln nicht leugnet. Das Buch liest sich angenehm und flüssig. Einmal damit begonnen, konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen. Spannung, Humor und spritzige Dialoge fehlen nicht und helfen, die erschütternden Ereignisse zu verdauen. Der Familienstammbaum am Anfang des Buches hilft, die Verwandtschaftsverhältnisse zu umreißen. Ich empfehle diesen fesselnden und wissenswerten autobiographischen Roman von Judith Fanto, in dem sie sich gekonnt und feinfühlig mit ihrer jüdischen Familiengeschichte auseinandersetzt, gerne weiter!

  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    28.05.2021

    eBook (ePUB 3)

    Mehr als eine Familiengeschichte…

    Viktor ist das schwarze Schaf der Familie Rosenbaum, weil er nicht den konservativen Vorstellungen seiner Familie entspricht. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts ahnt noch niemand, welchen Nutzen die Familie daraus noch ziehen wird. In der Gegenwart ist die junge Gerrtje van der Berg auf der Suche nach ihrer jüdischen Identität, die innerhalb der Familie auf die verschiedensten Weisen verdrängt und negiert wird. Eben dieses Verschleiern macht ihr schwer zu Schaffen und so begibt sie sich auf eine Reise in die Familiengeschichte. Das es nicht immer nur schwarz und weiß gibt, sondern sich dazwischen zahlreiche Graustufen befinden, wird bei diesem Roman sehr deutlich! Und eine weitere wichtige Aussage enthält dieses Buch: Verdrängen und Schweigen erscheint auf den ersten Blick die „leichtere“ Variante, jedoch ist es für andere und vor allem für die nachfolgenden Generationen eine schwere Bürde, da Verhaltensweisen fehlinterpretiert werden. Dieses Buch ist somit nicht „nur“ ein Roman und die Aufarbeitung einer Familiengeschichte, sondern gibt auch exemplarisch einen tiefen Einblick in die Thematik „vererbte Erinnerungen“. Ein Buch das sowohl fesselt als auch zum Nachdenken anregt! Klare Leseempfehlung!

  • Sabine

    5/5

    24.05.2021

    eBook (ePUB 3)

    Berührend

    Das Cover wird von der Frau in gelb dominiert. Es sticht ins Auge. Das Buch beginnt mit einem Stammbaum und wechselt zwischen zwei Zeiten. Die Ich-Erzählerin beschreibt ihre Familie bis hin zu ihren Urgroßeltern. Sie ist so ein bisschen das “graue“ Schaf der Familie. Musste ich doch schmunzeln, welche “Vorliebe“ sie hat. Es fällt immer wieder kurz der Name ihres Ahnen, von dem sie die Augen hat. Der zweite Erzählstrang liegt in der Vergangenheit, die Zeit des Vorfahren, der als schwarzes Schaf der Familie gilt. Die beiden gefallen mir gut. Immer wieder gibt es berührende Sätze wie z. B. “Es war, als würde nicht sie die Sonne genießen, sondern als hätte die Sonne sich in diesem Moment eigens gezeigt, um sie zu bescheinen“. Es ist sehr interessant, wie unterschiedlich mit Familiengeschichte umgegangen wird. Der eine trägt mit Stolz die Kippa und andere legen alle Traditionen ab und wollen nicht erinnert werden. Die Zeit des Nationalsozialismus hat bei allen tiefe Spuren hinterlassen und einige sind immer noch sozusagen“auf der Hut“, verdrängen die Geschehnisse. Der Schreibstil ist leise, flüssig, humorvoll und auch bildhaft. Er lässt die Seiten nur so davonfliegen. “Viktor“ ist ein berührendes Buch ohne den sonst in Büchern zu dem Thema “erhobenen Zeigefinger“. Es ist ein Buch, das berührt, bewegt, nachdenklich macht aber auch schmunzeln erlaubt. Es ist ein absolut empfehlenswertes Buch.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    24.05.2021

    eBook (ePUB 3)

    Tolles Buch

    Zum Inhalt: Basierend auf der Geschichte der Wiener Familie Fanta erzählt Judith Fanto die Geschichte der jungen Geertje, die sich auf die Suche nach ihren Wurzeln begibt. In der Familie schämt man sich scheinbar immer noch für ihr Judentum, das Trauma will sie durchbrechen. Besonders Viktor interessiert sie sehr, denn er scheint eine besonders interessante Persönlichkeit gewesen zu sein. Meine Meinung: Auch wenn mir das Cover gar nicht gefällt und ich in einer Buchhandlung niemals danach gegriffen hätte, bin ich total froh, dass ich die Gelegenheit hatte das Buch zu lesen, denn es ist wirklich toll. Ich fand es ungeheuer interessant, die Geschichte der Familie Fanto zu lesen. Diese direkte Sicht auf wirkliche Leben war beeindruckend und berührend. Gerade auch der Wechsel zwischen der Vergangenheit und Gegenwart machte das Buch sehr lebhaft. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Ich kann das Buch nur empfehlen. Fazit: Tolles Buch

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